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AndrejSchmitt 13.03.2020 08:56

Bayern schließt nach dem Saarland alle Schulen bis zum 6.4. Aber Veranstaltungen bis 1000 Menschen sind immer noch genehmigt? Große Firmen, mit Kantinen in denen mehrere 100 Menschen sitzen sind Ok? Sorry, aber das ist wie immer mal wieder richtig schön konsequent inkonsequent... das wird noch lustig werden. Für uns zum Glück nicht so dramatisch da ich auch Home Office machen kann, aber diesen Luxus haben die wenigsten. Wo sollen die Kids jetzt hin? Besuche bei den Großeltern sollen ja bis September gemieden werden. Ach stimmt, zu den Nachbarn, die auch Kids haben. Blöd nur, dass in unserer Nähe niemand mit Kids wohnt. Naja, unsere Führung wird sich sicher schon was gedacht haben dabei. Die hätten mal lieber schon im Januar reagieren sollen anstatt die CN Regierung zu beweihräuchern wie toll sie doch sind.

Duafüxin 13.03.2020 08:57

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1516025)
Konkret könnte man sagen, dass vielleicht einige Firmen dazu gedrängt worden sind Home Office Lösungen zu forcieren. Es wird gemerkt, dass Dienstreisen oft auch via Webex, Telefon oder ähnlichem erledigt werden können.

Hilft aktuell nicht weiter, aber könnte vielleicht eine positive Folge sein (das Glas ist immer halb voll ;) )

Vielleicht müssen Kollegen auch nicht jeden Tag 50 - 120 km Autofahren, nur um ins Büro zu kommen. Neulich gabs nen Bericht, dass der Stress, der mit der Fahrt ins Büro verbunden ist mit dem eines Kampfjetfliegers vergleichbar ist (bei manchen Fahrweisen glaub ich das sogar).
Vielleicht kommt ja auch jemand auf die Idee, dass die Privatisierung des Gesundheitssystems nicht grad ideal ist. In der Vorcorona-Zeit gab es schon etliche Missstände, die natürlich mal wieder ausgesessen wurden. Vielleicht ändert sich hier auch mal etwas?
Oder ein Beispiel aus der Pharmazie, wo die Pillenproduktion im großen Maßstab nach China ausgelagert wurde und nun ein Engpass besteht bei einigen Medikamenten.
Auch wir haben schon etliche Lieferanten mit Lieferengpässen, was sich dann verzögert auch in allen anderen Branchen durchschlagen wird.

AndrejSchmitt 13.03.2020 08:59

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1516028)
Ein Großteil der Medikamente wird außerhalb Europas produziert, viele in China. Ebenso verlagern Firmen ihre Produktion nach China. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit.
Das hat die CSU schon vor Wochen erkannt und möchte die Produktion von Medikamenten zumindest zum Teil wieder nach Deutschland oder Europa holen.

Ein schöner Gedanke, nur wird es wie immer an der Kohle scheitern. Jetzt kann unser Gesundheitswesen/Versicherer mal zeigen, ob sie auch mehr können als Mrd Beiträge zu horten und zu verwalten

kromos 13.03.2020 09:00

Zitat:

Zitat von lyra82 (Beitrag 1516020)
Das finde ich nicht.

Liebe Lyra, das ist keine Frage von Meinung, was auch hier schon öfters erläutert wurde. Das ungebremste exponentielle Wachstum einer virologischen Epidemie und die Folgen daraus sind einfach Fakt und nicht vergleichbar mir der Zahl von Freizeitunfällen oder Sonstigem.
Lies dir doch einfach noch mehr diesen Thread durch, dort wurde das schon mehrfach erläutert oder auf fundierten Seiten im Netz. :Blumen:

Klugschnacker 13.03.2020 09:04

Die Produktion von Medikamenten in China ist ein Problem, wenn Chinas Wirtschaft durch einen Virus lahmgelegt wird, und unsere nicht.

Es kann das nächste Mal aber auch umgekehrt laufen: Unsere heimische Pharmaindustrie könnte ins Stocken geraten, während in China alles ganz normal läuft.

Goalie1984 13.03.2020 09:08

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1516042)
Die Produktion von Medikamenten in China ist ein Problem, wenn Chinas Wirtschaft durch einen Virus lahmgelegt wird, und unsere nicht.

Es kann das nächste Mal aber auch umgekehrt laufen: Unsere heimische Pharmaindustrie könnte ins Stocken geraten, während in China alles ganz normal läuft.

Die ausschließliche Produktion gewisser Wirkstoffe in einer Region (egal wo) für die ganze Welt ist das Problem aus meiner Sicht. Bei Herstellung an mehreren verschiedenen Standorten sind die Abhängigkeiten weitaus weniger dramatisch, ganz egal, wo man gerade in Schwierigkeiten steckt. Oder?

lyra82 13.03.2020 09:09

Zitat:

Zitat von kromos (Beitrag 1516038)
Das ungebremste exponentielle Wachstum einer virologischen Epidemie und die Folgen daraus sind einfach Fakt und nicht vergleichbar mir der Zahl von Freizeitunfällen oder Sonstigem.

So, so, die von mir genannten, aus meiner Sicht viel dramatischeren Probleme sind also nicht vergleichbar mit dem Coronavirus, sondern gehören unter "Freizeitunfälle und Sonstiges"!
Großartig! Das zeigt ja genau was ich meinte. :Huhu:

Nobodyknows 13.03.2020 09:09

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1516032)
Ich wüsste nicht, was an meiner Frage provokant sein soll.

Die Frage mag nicht provokant sein. Provokant ist, dass Du sie an #keko richtest, der seit (gefühlt) ewigen Zeiten Missstände und ihre Ursachen (oft in Form von Kapitalimuskritik, die von diversen Teilnehmern, z. B. im Klimathread grundsätzlich geteilt wird) anspricht.

Gruß
N. :Huhu:


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