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Hafu 26.04.2021 14:38

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1598765)
...
Nur ein Hinweis: Dein Link zu Streek führt nicht zur genannten Kritik an der Regierung sondern zur Zustimmung zur Schauspieleraktion.

Zitat:

Zitat von Streeck
...Er sehe im Moment keinen in der Politik, der versuche, die Bürger wieder zusammenzuführen, und das beunruhige ihn derzeit am meisten.

Da die Regierung der Teil der Politik ist, der aktuell in politischer Verantwortung steht, habe ich dies als Regierungskritik interpretiert, auch wenn es wortwörtlich betrachtet erstmal nur verschriftlichte Politikverdrossenheit ist.

captain hook 26.04.2021 14:45

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1598763)
Halte ich für Zeitverschwendung. Die Strategie ist doch längst klar.

Gemessen daran ist alles Zeitverschwendung, weil hier für die nötigen Entscheidungen eh keiner nachfragt, alles so läuft wie es halt läuft und wir uns irgendwann halt mit zunehmenden Impfungen irgendwann aus der Geschichte rauseiern. Später als es möglich gewesen wäre, vermutlich im weltweiten Vergleich so halb glimpflich davon gekommen. Vermutlich hängt das Bundestagswahlergebnis davon ab, ob man in den Sommerurlaub fahren kann oder nicht, ab nächstes Jahr schreiben die Unternehmen in D Rekordgewinne.

Kann dann also zu hier.

Oder vielleicht doch nicht?

keko# 26.04.2021 15:09

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1598767)
Gibt es auch Überlegungen, was mit den Menschen geschehen soll, die ihre Existenz mit den Geschäften verloren haben? Oder ist das weniger wichtig? Wäre eine merkwürdige Priorisierung...

Es gäbe interessante neue Aufgabenfelder, z.B. um die Automaten zu überwachen und instand zu halten.
Als ich das laß, habe ich nachgedacht, was wohl jemand darüber denkt, der nicht im Bereich Digitalisierung und Automatisierung arbeitet. Ich kann das gar nicht beurteilen.

Schwarzfahrer 26.04.2021 15:50

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1598775)
...Als ich das laß, habe ich nachgedacht, was wohl jemand darüber denkt, der nicht im Bereich Digitalisierung und Automatisierung arbeitet. Ich kann das gar nicht beurteilen.

Vorsichtig geschätzt, nehme ich an, daß er/sie sich zumindest verarscht und frustriert fühlt, beim Gedanken and die schwülstigen Politikersprüche von wegen Solidarität, und Hilfe für alle, die durch die Maßnahmen zu leiden hatten. In meiner Heimat auf dem Lande hätte der Volksmund es vielleicht deftiger formuliert: "ihm wäre das Klappmesser in der Tasche aufgegangen..."

deralexxx 26.04.2021 17:23

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1598789)
Vorsichtig geschätzt, nehme ich an, daß er/sie sich zumindest verarscht und frustriert fühlt, beim Gedanken and die schwülstigen Politikersprüche von wegen Solidarität, und Hilfe für alle, die durch die Maßnahmen zu leiden hatten. In meiner Heimat auf dem Lande hätte der Volksmund es vielleicht deftiger formuliert: "ihm wäre das Klappmesser in der Tasche aufgegangen..."

Naja aber wenn man auch hier wieder deiner Argumentation von Corona Strategie folgt, Pech gehabt.

Zitat:

Wenn wir noch länger so weitermachen, wird aber kein leistungsfähiges Arbeitslosengeld mehr da sein, um diese Menschen (plus alle, deren Arbeit jetzt zu kurz kommt) richtig zu versorgen, wenn immer mehr Menschen sich die staatlich alimentierte Abhängigkeit begeben müssen, statt Steuergelder erwirtschaften zu können.
(Änderungen durch mich fett)

Man muss denen doch keine Hilfe aufzwingen, möge der Stärkste gewinnen. Augen auf bei der Berufswahl. Arbeitslosigkeit trifft doch nur Einzelne.

Die obigen Sätze spiegeln NICHT meine Ansichten wieder, sondern nur die Argumentation die manche in diesem Thema betreffend Corona anbringen auf Arbeitslosigkeit übertragen. Ich bin wie beim Thema Corona auch dafür als Solidargemeinschaft, die Personen, die in Folge der Pandemie an Arbeitslosigkeit leiden so lange und so gut mit ALG, Umschulungen und weiterem zu unterstützen und sie wieder in Arbeit zu bekommen. Dazu müssen auch die "Profiteure" bzw. die unbeschadet die Krise überstehen ihren Beitrag (€) leisten.

Schwarzfahrer 26.04.2021 20:06

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1598805)
Naja aber wenn man auch hier wieder deiner Argumentation von Corona Strategie folgt, Pech gehabt.


(Änderungen durch mich fett)

Man muss denen doch keine Hilfe aufzwingen, möge der Stärkste gewinnen. Augen auf bei der Berufswahl. Arbeitslosigkeit trifft doch nur Einzelne.

Die obigen Sätze spiegeln NICHT meine Ansichten wieder, sondern nur die Argumentation die manche in diesem Thema betreffend Corona anbringen auf Arbeitslosigkeit übertragen. Ich bin wie beim Thema Corona auch dafür als Solidargemeinschaft, die Personen, die in Folge der Pandemie an Arbeitslosigkeit leiden so lange und so gut mit ALG, Umschulungen und weiterem zu unterstützen und sie wieder in Arbeit zu bekommen. Dazu müssen auch die "Profiteure" bzw. die unbeschadet die Krise überstehen ihren Beitrag (€) leisten.

Meine Argumentation war das nicht. Der Staat hätte m.M.n. gar nicht so schwer eingreifen dürfen, daß so viele Menschen auf staatliche Unterstützung zurückgreifen müssen. Wenn es schon geschehen ist, dann gilt nicht "möge der Stärkste gewinnen", sondern der Staat muß die Randbedingungen schaffen für die Firmen und kleinen Unternehmern und Selbständigen, profitabel zu wirtschaften und Arbeitsplätze zu schaffen. Staatliche Unterstützung ist natürlich quasi die Basis für alle, die nicht alleine auf die Beine kommen. Aber ALG und Umschulungen tragen nur mäßig dazu bei, die vielen kleinen Betriebe und Selbständige, deren Existenz ruiniert wurde, wieder zu einem eigenen Einkommen zu verhelfen. Kredite, Steuervergünstigungen für Corona-geschädigte u.ä. hilft m.M.n. auf Dauer mehr. Wenn sowas von denen, die durch die Maßnahmen eher gewonnen als verloren haben, mitfinanziert werden kann, ist es sicher nicht falsch.

keko# 26.04.2021 21:13

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1598789)
Vorsichtig geschätzt, nehme ich an, daß er/sie sich zumindest verarscht und frustriert fühlt, beim Gedanken and die schwülstigen Politikersprüche von wegen Solidarität, und Hilfe für alle, die durch die Maßnahmen zu leiden hatten. In meiner Heimat auf dem Lande hätte der Volksmund es vielleicht deftiger formuliert: "ihm wäre das Klappmesser in der Tasche aufgegangen..."

Das kommt vielleicht aus den Reihen älterer Personen, die, so wie ich, ihre Milch noch jeden Abend vom Bauer geholt haben und ihm 50 Pfennig in die Hand gaben.:)
Änderungen im Bereich von Digitalisierung und e-Commerce, die gerade einen Schub bekommen und wohl auch bleiben und deutlich ausgebaut werden, werden für folgende Generationen völlig normal sein, so wie das in der Geschichte immer war.
:Blumen:

Bockwuchst 27.04.2021 06:14

Dinge ändern sich, manchmal kann man sich das am Anfang noch nicht so vorstellen. Als die Menschen mobiler wurden mit Beginn der Industrialisierung und der Kutschenverkehr stark zu nahm, gab es Stimmen, die befürchteten bald ist die ganze Landschaft unter Pferdemist begraben. Später als Autos die Pferde ersetzten, fragten sich viele, was sollen wir mit all den arbeitslosen Kutschern machen. Heute kommt uns das lächerlich vor.


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