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Vicky 15.03.2020 11:36

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1516657)
Die bereits krank gewesenen Immunisierten ( dachte ich mir).

Oder ist man nach der Genesung nicht immun ?

Wenn wir derzeit nur Menschen mit Symptomen testen, wissen wir nicht, wer bereits infiziert ist und keine Symptome zeigt.

Gut erklärt, was jetzt wichtig ist: https://twitter.com/heutejournal/sta...760641027?s=21

Helios 15.03.2020 11:36

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1516653)
Wurde schon mal diskutiert, ob es Sinn machen würde, das sich "junge und fitte Menschen" durchseuchen, während anfällige und ältere Menschen in Abgeschiedenheit darauf warten, bis dies Geschehen ist ?
Das würde vielleicht die Dauer des Ausnahmezustands deutlich verkürzen.

Nur ne Frage !

60 bis 70% der Bevölkerung werden das Virus bekommen - davon werden 80% kaum was mitbekommen - für 20% wird es härter, davon werden viele sterben, wenn sie nicht an die Lungenmaschine kommen.

So hab ich den Boss vom RKI verstanden - wer daraus nicht selbständig seine Schlüsse ziehen kann, den wird die natürliche Auslese erwischen.

P.S. in bayern gehe ich heut nicht zur Wahl und die Haare wird mir meine Frau schneiden, vom Firseur nehm ich Abstand.

P.P.S. bevor wir als junge Kerle ins Manöver fuhren mussten wir eine Garnitur Kampfanzug abgeben - manche "Übungen" waren tatsächlich so krass, da hat der Kamerad neben dir eine spontane Darmentleerung hingelegt, manche sind vorher noch durchgedreht.... ich kann das verstehen, dass der Mensch intuitiv richtig reagiert und sich vorbereitet - gestern nachmittag war bei uns das Klo-Papier in den Supermärkten weg.

FlyLive 15.03.2020 11:44

Ist ja auch egal. Wir leben eh künftig erstmal nach Vorgaben und Empfehlungen.

Ich für mich, wäre froh, wenn ich es hinter mir wüsste. Stirnaufkleber: Erledigt :liebe053:

Lebemann 15.03.2020 11:49

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1516639)
Statt kategorisch zu verbieten kann man Menschen auch aufklären, zum Abstand einhalten motivieren und auf die Basics des Infektionsschutz achten.

Ich find diesen übertriebenen Aktionismus ebenfalls absolut fehl am Platz. Allerdings setzen wir hier einen gesunden Menschenverstand voraus. Leider kann man den bei vielen nicht mehr erwarten. Der eine geht nur in den Wald joggen, der andere trifft sich mit na Gruppe zum radeln und halten im Biergarten um ein frischgezapftes Radler zu trinken, die Nichtsportler treffen sich zum Skat spielen... In solchen Zeiten muss man vermutlich klare Grenzen ziehen und wenig Spielraum für Auslegungen lassen.

Flow 15.03.2020 11:53

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1516584)
Hvm ?

"Hervorhebungen von mir"

gaehnforscher 15.03.2020 12:02

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1516653)
Wurde schon mal diskutiert, ob es Sinn machen würde, das sich "junge und fitte Menschen" durchseuchen, während anfällige und ältere Menschen in Abgeschiedenheit darauf warten, bis dies Geschehen ist ?
Das würde vielleicht die Dauer des Ausnahmezustands deutlich verkürzen.

Nur ne Frage !

Genau genommen findet doch genau das aktuell statt. Wenn die Rede davon ist, dass wir den Virus nicht stoppen können, sondern versucht wird die Durchseuchung über einen möglichst langen Zeitraum zu verteilen, geht es halt darum die Opferzahlen bei diesem Prozess möglichst gering zu halten. Das Risiko ist ja auch durchaus für jüngere vorhanden, vor allem, wenn es zu einer Überlastung des Gesundheitssystems kommen sollte.

Am Ende ist halt irgendwo, wie Hafu auch schon schrieb die Frage, wie viel Verzögerung wir/ unsere Wirtschaft uns leisten können. Gesundheit ist wichtiger als Geld/ die Wirtschaft. Aber Geld/ die Wirtschaft wird leider nunmal auch fürs Gesundheitssystem bzw. dessen Aufrechterhaltung benötigt. Wenn letzteres zu großen Schaden nimmt, ist ggf. irgendwann auch ersteres nicht mehr gegeben, zumindest im aktuellen globalen Wirtschaftssystem, wo auch wir bestimmte Ressourcen oder medizinisches Equipment irgendwo einkaufen.

Alteisen 15.03.2020 12:36

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1516585)
Ich habe gestern schon geschrieben, dass Deutschland sich seine Virusbekämpfungs-Maßnahmen nicht von den Ländern abschauen sollte, die im Kampf gegen die Corona-Pandemie versagt haben, wie z.B. Italien und Spanien und jetzt mit maximal restriktiven Maßnahmen versuchen, ein Stück weit Kontrolle zurückzugewinnen, sondern besser auf die Länder schaut, die es tatsächlich geschafft haben, aus der exponentiellen Infektkurve eine lineare zu machen oder sie sogar weiter zu verflachen.

Das sind derzeit Taiwan, Singapur, Japan und auch mittlerweile Südkorea, die am Anfang der Pandemie zu den am meisten betroffenen Ländern gehört haben.

Die TAZ hat zu Südkorea einen guten Text veröffentlicht.

In keinem der oben genannten Länder kamen Ausgangsverbote oder komplette Shut-Downs der gesamten Gesellschaft zum Einsatz, wie derzeit in Italien, Spanien und demnächst wohl auch in Frankreich.

In den von dir genannten Ländern leben die Menschen deutlich disziplinierter. In Deutschland muss die Polizei Corona-Partys stoppen. Der Unterschied liegt auf der Hand. Hier braucht man für Deppen eben feste Regeln. So Schlagzeilen wie auf N-TV von heute "Meiste Deutsche ändern ihr Freizeitverhalten bisher nicht" bestätigen die Notwendigkeit klarer Vorgaben.

Drop 15.03.2020 12:56

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1516641)
Ich frage mich, ob es nicht sinnvoll wäre an alle Bekannten bzgl. striktem "Social Distancing" zu appellieren, auch wenn man sich derzeit zum Spielverderber macht?

Denn sonst befürchte ich, dass auch wir eine Ausgangssperre verhängt bekommen, weil die Vermeidung von sozialen Kontakten nicht genug eingehalten wird und die Zahlen weiter steigen. Und das wäre echt ätzend, besonders für die Outdoorsportler. Dazu muss es aber nicht kommen.

In den betroffenen asiatischen Ländern scheint ja das Volk der Regierung "hörig" zu sein. Bei uns bewerten doch viele ihre Lage individuell*. Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Aber in dem Fall scheint das "asiatische" Modell besser zu funktionieren, auch ohne Ausgangssperre.

Bestimmt gibt es noch andere Faktoren, warum es bei uns weiter exponentiell steigt, aber mit "Social Distancing" kann jeder einzelne was zur Eindämmung beitragen.

Sehe ich auch. Nach einer Umfrage bei ntv ändern über 50% ihr Freizeitverhalten aufgrund Corona nicht und treffen sich in Kneipen, Zoos etc. Gelingt es nicht dieses Ignoranten einzufangen, sehe ich auch bald bei uns eine Ausgangssperre. Mich würde es nicht wundern wenn es die gleiche Gruppe von Ignoranten ist, für die es auch keine menschengemachte Klimakrise gibt.


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