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schnodo 02.04.2019 18:02

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1443688)
In der Situation, in der der Erholungsarm (sagen wir rechts) die größtmögliche Spannung aufgebaut hat und der andere (links) das Wasser gefasst und bereit zum Zug ist, soll der Zug mit der linken Hüftseite initiiert werden.

Das ist auch noch ein Punkt, den ich nicht richtig begriffen habe und bei dem ich nicht weiß, was ich tatsächlich tun soll. Der Serape-Drill zielt auf die Beendigung des Zuges ab. In der Karte zur Übung schreibt Sheila aber:
Zitat:

"You'll feel the hip initiate the core drive, which means that during the catch phase of your pull you won't fell the upper core make its move."
Ich will ihr sicher nicht widersprechen, aber ich fühle da momentan gar nichts, oder allerhöchstens Verwirrung. :Lachen2:

Ich verlasse mich im Moment darauf, dass mir die Erleuchtung beim fortgesetzten Üben schon kommen wird.

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1443688)
Der erste Schritt ist damit schon getan :Blumen:

Da bleibe ich auf jeden Fall dran. Vielleicht ist das der lang gesuchte heilige Gral des Schwimmens. :Cheese:

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1443688)
Ich wollte mich heute auch wieder darum kümmern, bin aber nach ungefähr 1km untergegangen wie ein Stein. Hab die letzten Wochen das Training sowohl im Umfang als auch der Intensität gesteigert, war wohl ein bisschen zu viel:dresche

Das ist natürlich doof, aber ich freue mich auch etwas für Dich. Denn beim nächsten Mal, wenn es wieder klappt, wird es sich anfühlen wie Fliegen. :)

schnodo 02.04.2019 18:30

Ach ja, nebenbei habe ich noch Probleme mit meiner Brustschwimmerei: Ich verdrehe mich in der Hüfte. Ich bin noch nicht ganz sicher, woran das liegt. Ich vermute, dass es eine Kombination aus unsymmetrischem Armzug und Scherenkick ist.

Bei meiner Fehlersuche bin ich auf dieses Video gestoßen, bei dem ich auch zum ersten Mal wirklich begriffen habe, was genau den Unterschied zwischen einem Brustbeinschlag und dem Froschbeinschlag ausmacht. :Cheese:

CRA's Swim Tips: Breaststroke Kick Corrections


Bildinhalt: Schwimmer übt Brustbeinschlag mit Kickboard

mon_cheri 03.04.2019 19:25

Ach herrje, bisher dachte ich dass ich zumindest Brust ganz passabel schwimme, aber dem ist wohl nicht so. Ich mache den klassischen Froschbeinschlag und dachte bisher auch, dass das so gehört. Zumindest haben es meine beiden Kinder so im Schwimmkurs beigebracht bekommen. Jetzt macht natürlich auch das Band Sinn, dass du dir beim Brustschwimmen um die Beine gemacht hast.:Maso:

schnodo 03.04.2019 19:40

Zitat:

Zitat von mon_cheri (Beitrag 1444008)
Ach herrje, bisher dachte ich dass ich zumindest Brust ganz passabel schwimme, aber dem ist wohl nicht so.

Du schwimmst trotzdem passabel Brust, aber ich bin mir nicht sicher, ob Du im Wettkampf nicht disqualifiziert werden würdest. Das müssten wir uns nochmal genau anschauen. :)

Zitat:

Zitat von mon_cheri (Beitrag 1444008)
Ich mache den klassischen Froschbeinschlag und dachte bisher auch, dass das so gehört. Zumindest haben es meine beiden Kinder so im Schwimmkurs beigebracht bekommen. Jetzt macht natürlich auch das Band Sinn, dass du dir beim Brustschwimmen um die Beine gemacht hast.:Maso:

Dass das Deinen Kindern so beigebracht wurde, finde ich interessant. Vielleicht lernt der Nachwuchs erst im Schwimmverein oder im Sport-Leistungskurs, wie man "richtig" Brust schwimmt. :Gruebeln:

adaniya 04.04.2019 09:48

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1443728)
Das ist auch noch ein Punkt, den ich nicht richtig begriffen habe und bei dem ich nicht weiß, was ich tatsächlich tun soll. Der Serape-Drill zielt auf die Beendigung des Zuges ab. In der Karte zur Übung schreibt Sheila aber:
Zitat:

"You'll feel the hip initiate the core drive, which means that during the catch phase of your pull you won't fell the upper core make its move."
Ich will ihr sicher nicht widersprechen, aber ich fühle da momentan gar nichts, oder allerhöchstens Verwirrung. :Lachen2:

Ich stelle mir das so vor: linker Arm vorne am Catch, Wange an Schulter, rechter Arm in Rückholphase am Punkt maximaler Spannung zwischen rechter Hüfte und linker Schulter. Jetzt initiiert durch einen kleinen Impuls die linke Hüfte eine Rotation Richtung Waagerechte (die rechte Hüfte ist im Moment ja näher an der Wasseroberfläche) und gleichzeitig vollzieht der linke Arm den Pull. D.h. in der Pull-Phase wird der Torso entrotiert. Vielleicht ist es besser sich vorzustellen, es nicht als Entspannung der vorher aufgebauten Spannung zu sehen, sondern die Core-Muskeln ziehen oder kontrahieren einen aus der gedehnten Position heraus. Dieses Kontrahieren in Bewegungsrichtung soll dem Pull mehr Kraft geben - ein Speerwerfer hat vor dem Wurf eine vergleichbare Position mit Spannung zwischen Wurfarm und gegenüberliegender Hüfte. Beim Abwurf ziehen sie sich bzw. den Core dann so stark zusammen, dass sie komplett einrunden und beinahe vornüber kippen.
Wenn der Zugarm dann auf Höhe der Schulter ist und die Druckphase beginnt, ist die Hüfte ungefähr waagerecht - und wird dann mit dem Finish Richtung Oberfläche rotiert, um das Spiel auf der anderen Seite zu wiederholen.:dresche

Wahrscheinlich scheitert es bei mir schon an ganz anderen Sachen, um endlich schnell zu werden. Aber es macht Spaß, darüber nachzudenken und es auszuprobieren:Blumen:

FlyLive 04.04.2019 13:04

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1443745)

Alex ..... :dresche Do only things i told you :dresche

Würde der Beinschlag nicht am Ende des Videos nochmals im Wasser gezeigt, hätte ich überhaupt keine Lust das zu erlernen. Alex tut sich doch ziemlich schwer an der Wand ....

schnodo 04.04.2019 14:39

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1444140)
Alex ..... :dresche Do only things i told you :dresche

Was? Das sagt sie doch gar nicht! Die behandelt den armen Alex ziemlich gut. :)

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1444098)
Jetzt initiiert durch einen kleinen Impuls die linke Hüfte eine Rotation Richtung Waagerechte (die rechte Hüfte ist im Moment ja näher an der Wasseroberfläche) und gleichzeitig vollzieht der linke Arm den Pull.

Wo/wie genau ich diesen Impuls erzeugen soll, war mein Problem. Heute habe ich etliches versucht und bin zu dem Schluss gekommen, dass der untere Rücken/Po in Verbindung mit der Muskulatur des gegenüberliegenden oberen Rückens (Trapezmuskel? Großer Rautenmuskel?) am ehesten dafür geeignet ist. Es ist aber wie gehabt alles noch sehr unkontrolliert und deswegen muss ich noch viel üben und ausprobieren.

Ich habe auch bei anderen Übungen damit experimentiert, die diagonale Spannung zwischen Schulter und Hüfte in der Rückenmuskulatur in verschiedenen Varianten zu erzeugen und zu halten. Dabei habe ich festgestellt, dass durch die bewusste Aktivierung des Rückens bei dieser Übung die Wellenbewegung viel leichter und flüssiger zu reproduzieren ist als vorher:

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1440805)
Schön war es und ich habe heute ein paar hundert Meter lang diese Übung probiert (allerdings überwiegend ohne Flossen), die mir großen Spaß macht: Delfin - Wellenbewegung und Koordination mit Birgit Koschischek

Dabei lief unter Wasser auch noch Popmusik, weil sie gerade die Süddeutschen Altersklassenmeisterschaften im Synchronschwimmen vorbereiten. Das hat bei mir zu besonders geschmeidigen Hüften geführt und es ging richtig die Post ab. :Lachen2:

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1444098)
Vielleicht ist es besser sich vorzustellen, es nicht als Entspannung der vorher aufgebauten Spannung zu sehen, sondern die Core-Muskeln ziehen oder kontrahieren einen aus der gedehnten Position heraus.

Ich werde mal schauen, ob ich die Bewegung auch aus dieser Perspektive nachvollziehen kann.

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1444098)
Wahrscheinlich scheitert es bei mir schon an ganz anderen Sachen, um endlich schnell zu werden. Aber es macht Spaß, darüber nachzudenken und es auszuprobieren:Blumen:

So ist es. Ich erfreue mich auch an kleinen Fortschritten und habe mich daran gewöhnt, dass es nach zwei Schritten vorwärts gleich einen zurück geht. Oder manchmal auch zwei oder drei. :Cheese:

adaniya 04.04.2019 14:52

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1444180)
Ich habe auch bei anderen Übungen damit experimentiert, die diagonale Spannung zwischen Schulter und Hüfte in der Rückenmuskulatur in verschiedenen Varianten zu erzeugen und zu halten.

Die Spannung oder "Längung" muss auf der Vorderseite spürbar sein. In der Serape-Position ist wie bei einem gebogenen Balken die Vorderseite gedehnt und die Rückseite gestaucht, irgendwo innerhalb deines Körpers verläuft die neutrale Faser :Cheese: Die Aktivierung des Rückens in der Recovery-Phase (ich glaube durch den Trapezmuskel) soll die Spannung in der Vorderseite verstärken, den Wasserwiderstand verringern und für ein erhöhtes Moment zur Transition auf die andere Seite sorgen. Zumindest hab ich das so verstanden.


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