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sybenwurz 08.01.2022 12:15

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641047)

...wie die Tage irgendwo gelesen...: Corona ist die effektivste Entnazifizierung

LidlRacer 08.01.2022 12:46

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1641058)
...wie die Tage irgendwo gelesen...: Corona ist die effektivste Entnazifizierung

Das hindert die (noch) überlebenden Deppen aber nicht, ihre Verschwörungstheorien weiterzuspinnen. Die Toten wurden natürlich vom "Deep State" ermordet, oder so.

Halbwegs dazu passend ne Arte Doku, die gestern lief:
Impfgegner - Wer profitiert von der Angst?

Den Hauptverbrecher dort kannte ich erstaunlicherweise noch gar nicht und er wurde hier wohl auch noch nicht erwähnt.

happytrain 08.01.2022 12:46

Bin auch dafür, das Ganze laufen zu lassen- also alles auf, wer sich nicht impfen lassen will, soll das auch nicht tun. Somit erledigt sich das Ganze auch irgendwann von selbst.

El Stupido 08.01.2022 13:47

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641047)

Es soll da so einen geben :Huhu:

El Stupido 08.01.2022 13:56

Zitat:

Zitat von TRIPI (Beitrag 1641023)
Ich lese andauernd, dass vor allem bei Geimpften Schnelltests Omikron eh nicht erkennen. Dann macht 2G+ ja nur bedingt Sinn. Naja, wenigstens erhöht es den Impfdruck.

Im Netz findet man mehr und mehr Hinweise, dass ein alleiniger Abstrich in der Nase wohl wenig effektiv sei. Zielführender sei eine Kombination aus Abstrich im Rachen und dann in den Nasenlöchern.
Das nützt dich wenig wenn du den Test irgendwo in einem Testzetrum machst, wo man mit dem Stäbchen nur in die Nase geht. Aber für Selbsttests zu Hause IMHO hilfreiche Information.
Bleibt fraglich, wie lange es dauert bis sich diese Erkenntnis weiter verbreitet (so es denn auch so von Expert*innen bestätigt wird). Und dann letztlich auch im letzten Testzentrum so auch angewandt wird.

https://twitter.com/Inku_Lux/status/1479767160008368129

https://twitter.com/SusScro58355800/...61106998976512

https://www.deutsche-apotheker-zeitu...ests-vertrauen

https://www.focus.de/gesundheit/news..._34390137.html

HerrMan 08.01.2022 13:59

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1641021)
Ich geh seit Mitte Dezember nirgends mehr hin bzw. rein.

Wo soll man bei Dir auch hin gehen? :Lachen2:

Scherz beiseite - entsprechend der jeweiligen persönlichen Umstände schlagen die Massnahmen schon sehr unterschiedlich auf den einzelnen ein.

DocTom 08.01.2022 14:57

Zitat:

Zitat von HerrMan (Beitrag 1641066)
...
Scherz beiseite - entsprechend der jeweiligen persönlichen Umstände schlagen die Massnahmen schon sehr unterschiedlich auf den einzelnen ein.

Herr Fleischhauers Kolumne beschäftigt sich gerade damit und spricht mir aus der Seele...
Den Alarmisten hier wirds nicht gefallen, geboostert hatte ich viel Spaß beim Lesen.
Über den ganzen Stress bitte das Leben nicht vergessen, Mädels und Jungs.

Achso, warum liegen Eurer Meinung nach eigentlich noch immer nicht tausende Tote in den Straßen der Großstädte, nicht mal in Südafrika? :confused:

Na, bleibt gesund, Lasst Euch nicht ärgern... :Cheese:

Helmut S 08.01.2022 15:25

Fleischhauer ist ein kindlicher Jammerlappen. Erstens ist er selbst Teil derer, die jeden Furz, was Corona anbelangt, zur Schreckensmeldung hochstilisieren, den Medien. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Zweitens war es schon immer so, dass das Leben weiter gehen wird und muss. Lediglich die Rahmenbedingungen waren fraglich. Das Hr. Fleischhauer für diese Erkenntnis zwei Jahre gebraucht hat, spricht nicht gerade für seine Lebenserfahrung. Er sollte schon ansatzweise wissen, wie es geht, trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein erfülltes Leben zu führen; er gehört zu den Privilegierten und hat dazu viele Möglichkeiten. In dieser Situation sind viele Menschen in diesem Land nicht. Diese Menschen leiden tatsächlich stark.

:Blumen:

pepusalt 08.01.2022 15:27

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1641070)
Herr Fleischhauer ....

redet viel Zeugs, sagt aber nichts wirklich substantielles.
Nie und nimmer Teil von Lösungen, selbstverliebter Alleinunterhalter.
Hatte noch nie einen anderen Eindruck von ihm.

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1641070)
Achso, warum liegen Eurer Meinung nach eigentlich noch immer nicht tausende Tote in den Straßen der Großstädte, nicht mal in Südafrika? :confused:

Waren das nicht die Impfverweigerer mit den tausenden Toten bis Herbst 2021? Und der tapfere Schwindel Schiffman untersucht das wohl gerade in Tansania, weil man hier ja nicht sicher untersuchen könnte.

keko# 08.01.2022 15:28

Zitat:

Zitat von tuben (Beitrag 1640991)
Bei vielen "Mitlaufenden" mit denen ich gesprochen habe stellte sich nach einiger Gesprächszeit heraus, dass irgendetwas in ihrem Leben anders gelaufen ist, als sie es sich vorgestellt hatten.
Das ist sehr oft eine ganz private, manchmal eine soziale und oft eine berufliche Schieflage für die sie keine Lösung sehen, was aber schlimmer zu sein scheint, wofür sie keine Möglichkeit des Austausches sehen.
Das führt bei vielen Menschen zu dem Gefühl, allein und zu der Sehnsucht oder dem Drang, nicht ausgeschlossen zu sein, irgendwo dazu zu gehören.
Viele Mitlaufende finden so eine Gruppe und können ihre Unzufriedenheit artikulieren.
Sie finden einen gemeinsames Feindbild und kompensieren so ihr eigentliches Dilemma. Weil diese Ersatzhandlung die Ursache ihrer Frustration aber nicht beseitigt, muss die Droge härter werden und die Mitlaufenden werden radikaler.
Wie kann man das auflösen ?
Demonstartionsrecht durchsetzen ? Natürlich.
Auflagen durchsetzen ? Natürlich.
Bei manchen Mitlaufenden ist nämlich sehr schnell festzustellen, dass sie nur Mitläufer ohne wirklichen Grund und ohne Bereitschaft, Konsequenzen zu tragen sind.
Oft ist es für Demotouristen schon das Ordnungsgeld für Falschparken oder das Bussgeld für zu schnelles Fahren auf dem Nachhauseweg, was sie abschreckt.
Aber das Grundproblem löst das ja auch nicht.

Möglicherweise verstehe ich dich falsch :Blumen: Ich war auch noch auf keinem "Spaziergang" und habe lediglich letztes Jahr hier in Stuttgart zufällig mal eine großen Demo beobachtet und im Sommer mehrere in Marseille gesehen. In Frankreich ging es um ganz konkrete Dinge, in Stuttgart hatte das damals mehr den Charakter einer sonntäglichen Volkswanderung ;-) (Ich befürchte, das wäre heute leider anders).

Was ich sagen will: dass die "Frustierten", die Betroffenen oder (gefühlt) irgendwie Benachteiligten auf Demos sind, halte ich für völlig normal. Eine Zustandsänderung kommt immer von "unten" und wird nie von den Besitzenden/Profiteuren angestossen (sorry für die kantige Ausdrucksweise, mir fehlen die Fachbegriffe). Dass man also auf Demos solche Menschen trifft, sehe ich als logisch an. Ebenso, dass bei "Sparziergängen" die Menschen möglicherweise die verschiedensten Beweggründe haben: denn die Coronamaßnahmen greifen seit 2 Jahren an manchen Stellen tief ins Getriebe ein. Entsprechend sind verschiedene Gruppen betroffen. Sei es die Mutter, die ihre Kinder nicht impfen will oder vielleicht der Messebauer.
:Blumen:

welfe 08.01.2022 16:24

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1641019)
Wird Deiner Einschätzung nach 2g+ (ggf mit dem twist von heute (?) geboostert ist wie aktuell getestet, also auch plus) dort eingehalten, oder ist es einfach nur so voll?

m.

Ich wurde jedes Mal penibel kontrolliert - selbst bei der berühmten Fastfoodkette…

LidlRacer 08.01.2022 18:16

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1641070)
Achso, warum liegen Eurer Meinung nach eigentlich noch immer nicht tausende Tote in den Straßen der Großstädte, nicht mal in Südafrika? :confused:

Wenn du mehr Tote sehen willst, bitte ich um wenige Wochen Geduld.

Bei diesen Verläufen kommen die zwangsläufig - jedenfalls in Ländern, wo es noch ausreichend Un- und nicht ausreichend Geimpfte gibt:

https://twitter.com/c_endt/status/1479752457769082882
Bild etwas größer:
https://pbs.twimg.com/media/FIkjBAEXMAA-P85.jpg

sybenwurz 08.01.2022 19:21

Zitat:

Zitat von happytrain (Beitrag 1641060)
Somit erledigt sich das Ganze auch irgendwann von selbst.

Und das Gesundheitssystem gleich mit...:Huhu:

JENS-KLEVE 08.01.2022 20:24

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1641094)
Und das Gesundheitssystem gleich mit...:Huhu:

Ich hab gestern einen Kumpel getroffen, der Krankenpfleger ist. Der meinte , dass letztes Jahr Stellen abgebaut wurden, Leute wurden entlassen. Wenn unser Gesundheitssystem zusammbrechen sollte, sei die Politik mit der Rationalisierung schuld. Er ist auch für laufenlassen.

TRIPI 08.01.2022 20:32

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1641098)
Ich hab gestern einen Kumpel getroffen, der Krankenpfleger ist. Der meinte , dass letztes Jahr Stellen abgebaut wurden, Leute wurden entlassen. Wenn unser Gesundheitssystem zusammbrechen sollte, sei die Politik mit der Rationalisierung schuld. Er ist auch für laufenlassen.

Anzahl Pflegepersonal Deutschland auf Statista

Leider ist 2021 noch nicht drin. Ich gehe aber mal davon aus, dass bei so einer großen Berufsgruppe immer mal wo Stellen wegfallen, dafür woanders dazu kommen. Insofern würde ich die Aussage nicht überbewerten

merz 08.01.2022 20:54

Stiftung Warentest: vier empfehlungswerte FFP2 Masken (an das 3M Modell kann ich mich persönlich schwer gewöhnen)

https://www.test.de/Masken-Welcher-M...92592-5722124/

(Ich kam darauf über diesen tweet, der wiederum ein RT von Wieler hatte:
https://twitter.com/KriegelMartin/st...84810620313602)

m.

Plasma 09.01.2022 12:16

Corona Leugnerin stirbt an Corona:

https://www.spiegel.de/panorama/leut...a-0d2786786c07

Sie sagte auch, nur Idioten würden sich impfen lassen.

Ja nee, is klar. Also manche sind tatsächlich zu doof zum Überleben. Aber was soll, eine Idiotin weniger auf diesem Planet.

Koschier_Marco 09.01.2022 17:58

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1640982)
In vielen Bereiche dürfte es einfacher sein, dem Mitarbeiter einen fertig konfigurierten Rechner zur Verfügung zu stellen, als ihm zu erklären, wie er seinen Heimrechner konfigurieren soll. Zudem haben viele zu Hause vermutlich nicht die nötige Hardware.

Die fehlende Hardware für Homeoffice ist aber aus meiner Sicht sowieso nur ein Symptom dafür, dass viele Chefs Homeoffice/Mobile nicht wollen bzw. sich sehr schwer damit tun. Nach zwei Jahren Pandemie dürfte vielen Vorgesetzten zwar mittlerweile die Argumentationsgrundlage fehlen, alle Mitarbeiter wieder ins Büro zu holen, viele werden es trotzdem wieder versuchen. Wird hier aber langsam OT.

M.

Ist bei uns ein No go aus berufsrechtlichen Gründen, alle MA haben einen Firmen PC und VPN, Admin sitzt im Office, aber auch bei denen ginge es ...Wirtschaftsprüfung

Stefan 09.01.2022 19:58

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1640982)
In vielen Bereiche dürfte es einfacher sein, dem Mitarbeiter einen fertig konfigurierten Rechner zur Verfügung zu stellen, als ihm zu erklären, wie er seinen Heimrechner konfigurieren soll. Zudem haben viele zu Hause vermutlich nicht die nötige Hardware.

Citrix z.B. läuft auch locker auf einem 10 Jahre alten PC und wer in der Lage ist, ein Office oder einen Mailclienten zu installieren, ist mit der Einrichtung eher unterfordert.

LidlRacer 09.01.2022 20:21

WTF???

"Weil im Februar wegen Karneval nur eine Sitzungswoche des Parlaments geplant ist, könnten die Abgeordneten dann frühestens am 14. März eine Entscheidung über konkrete Gesetzesvorschläge fällen."

Umstrittene Corona-Impfpflicht
Sie kommt, sie kommt später, sie kommt gar nicht...


Mal ganz abgesehen davon, dass Karneval eh weitgehend ausfällt, kann das nicht deren Ernst sein!

merz 09.01.2022 20:35

Ich hab auch gestutzt, das muss ein atavistisches Überbleibsel der Bonner Republik oder sowas sein - Rosenmontag wäre am 28.02.22 begangen worden und das auch wirklich nur in einigen Städten….

m.

JENS-KLEVE 09.01.2022 21:18

Elegant gelöst!
Die wahren Gründe:

- es gibt kein impfregister
- man ist nicht fähig dieses aufzubauen
- man kann die große Anzahl Ungeimpfter nicht kontrollieren
- man will keine Normalbürger kriminalisieren und in Beugehaft stecken

LidlRacer 09.01.2022 21:33

Ich glaube nicht, dass es bei der Arbeitsverweigerung des Bundestages wegen Karneval bleibt. Das kann man echt NIEMANDEM vermitteln.

sabine-g 09.01.2022 21:41

Mir ist es mittlerweile egal was beschlossen wird und wer was wann wie macht.
Ich bleibe zu Hause und wenn ich mal einkaufe trage ich meine Maske.
Immer mal wieder liest man nun von verstorbenen Impfgegnern, so wird sich das Problem von selbst lösen.
Tod oder geimpft oder 10 Treppenstufen in 5min.

Helios 10.01.2022 07:33

Eine wie auch immer geartete Impfpflicht bringt derzeit eh nichts, sie soll erst für die nächsten kommenden Wellen und der dann wahrscheinlich viel größeren Impfmüdigkeit entgegenwirken (ab dem kommenden Sommer wird kein Virus mehr zu sehen sein und im Herbst, kurz vor Weihnachten wird es wieder los gehen - so ein Murmeltier-Modus dürfte effizienter gegen die Seuche sein, als die ganze Piekserei - und schon bin ich impfmüde...).

Hafu 10.01.2022 09:28

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1641150)
Elegant gelöst!
Die wahren Gründe:

- es gibt kein impfregister
- man ist nicht fähig dieses aufzubauen
- man kann die große Anzahl Ungeimpfter nicht kontrollieren
- man will keine Normalbürger kriminalisieren und in Beugehaft stecken

Bei Masern gibt es auch keine Impfregister und trotzdem seit zwei Jahren eine de-facto-Impfpflicht. Durch flächendeckende 1G-Regelungen(inklusive 1G am Arbeitsplatz) hätte man automatisch eine fast lückenlose Kontrolle. Die paar Ungeimpften, die in keinem Beschäftigungsverhältnis stecken, nie essen gehen oder Gemeinschaftsveranstaltungen besuchen spielen für die Pandemie keine Rolle, so dass man sie auch nicht kriminalisieren muss. Die paar Masern-Ungeimpfte, die es derzeit noch gibt, werden bekanntlich auch nicht kriminalisiert und noch kein Masern-Ungeimpfter ist in den letzten zwei Jahren in Beugehaft gelandet.


weitere, wahrscheinlichere Gründe für die Verschleppungstaktik der Regierung:

...eine Impfpflicht würde v.a. der FDP besonders weh tun, in deren Reihen es am meisten Politiker gibt, die damit wortbrüchig ihrern Wählern gegenüber werden würden

--> die FDP ist der wahre Gewinner der Bundestagswahl. Aus unerfindlichen Gründen schafft sie es im aktuellen Kräfteverhältnis der Ampelkoalition seit Monaten, nahezu alle ihre Kernpositionen in politische Realität umzusetzen

... Scholz hat bei Merkel gelernt (oder glaubt gelernt zu haben), dass sich fast alle Probleme durch Aussitzen und Nichtstun lösen lassen

--> nicht dass ich davon überrascht wäre, aber das bestätigt nur alle Vorurteile, die man vor seiner Kanzlerschaft haben musste und gibt eine böse Vorahnung auf die kommende Legislaturperiode. In der Außenpolitik im Verhältnis zu Russland, im Umgang mit NordStream2, in der Frage der neuen EU-Taxonomie zur Einschätzung der Kernenergie und Behandlung von Erdgas ist sein Verhalten ja identisch.

Bleierpel 10.01.2022 10:06

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1641173)
... ***Off Topic***
--> die FDP ist der wahre Gewinner der Bundestagswahl. Aus unerfindlichen Gründen schafft sie es im aktuellen Kräfteverhältnis der Ampelkoalition seit Monaten, nahezu alle ihre Kernpositionen in politische Realität umzusetzen

Sie macht halt das, was sie immer schon gut konnte: durch Druck (der Eine sagt Druck, der Andere nennt es Erpressung) ihre Standpunkte durchsetzen: "wenn Du nicht so machst, wie ich will, dnan gehe ich halt." Bei Kindern kommt dann meist ein "hänänänänänäää" dahinter...
Aber da zet zu liefern ist stirbt meine Hoffnung zuletzt, daß sie es doch mal gemeinsam hinbekommen
***so nu wieder on Topic***

happytrain 10.01.2022 10:10

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1641152)
Mir ist es mittlerweile egal was beschlossen wird und wer was wann wie macht.
Ich bleibe zu Hause und wenn ich mal einkaufe trage ich meine Maske.
Immer mal wieder liest man nun von verstorbenen Impfgegnern, so wird sich das Problem von selbst lösen.
Tod oder geimpft oder 10 Treppenstufen in 5min.

Mir ist es auch langsam egal, da ich ab März nur noch 50% im KH arbeite, mir das Maske tragen am Senkel vorbei geht und ich mich strikt NICHT MEHR mit Impfverweigerern oder ähnlichen Schwurblern unterhalte oder mir das unerträgliche Opfergehabe anhöre (mitunter auch einfach weg gehe wenn jemand davon anfängt) , lebe ich ganz gut. Was an verkündeten Regelungen versprochen oder umgesetzt wird, ist mir ebenso schnuppe geworden. Macht eh jeder was er will- Ich jetzt eben auch.

keko# 10.01.2022 12:04

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1641173)
...
weitere, wahrscheinlichere Gründe für die Verschleppungstaktik der Regierung:

...eine Impfpflicht würde v.a. der FDP besonders weh tun, in deren Reihen es am meisten Politiker gibt, die damit wortbrüchig ihrern Wählern gegenüber werden würden

--> die FDP ist der wahre Gewinner der Bundestagswahl. Aus unerfindlichen Gründen schafft sie es im aktuellen Kräfteverhältnis der Ampelkoalition seit Monaten, nahezu alle ihre Kernpositionen in politische Realität umzusetzen

... Scholz hat bei Merkel gelernt (oder glaubt gelernt zu haben), dass sich fast alle Probleme durch Aussitzen und Nichtstun lösen lassen

--> nicht dass ich davon überrascht wäre, aber das bestätigt nur alle Vorurteile, die man vor seiner Kanzlerschaft haben musste und gibt eine böse Vorahnung auf die kommende Legislaturperiode. In der Außenpolitik im Verhältnis zu Russland, im Umgang mit NordStream2, in der Frage der neuen EU-Taxonomie zur Einschätzung der Kernenergie und Behandlung von Erdgas ist sein Verhalten ja identisch.

Ich war die meiste Zeit für eine generelle Impfpflicht. Gründe waren für mich:

- schafft Vertrauen (wenn der Staat das anordnet, wird es schon sicher sein)
- schafft Klarheit und beendet müßige Diskussionen

Mitttlerweile habe ich 3 Impfungen genommen und aus meiner Sicht steht womöglich bald die 4. an. Die Impfung schützt nicht so, wie ich mir das dachte und vor allem wohl zeitlich stark begrenzt.

Darauf aufbauend eine generelle Impfpflicht zu installieren, halte ich mindestens für diskussionswürdig. Wie muss ich mir das vorstellen? 3 Impfungen pro Jahr? Impfung on demand? Das sollte aus meiner Sicht geklärt sein.

:Blumen:

Schlafschaf 10.01.2022 12:19

Geht mir genau wie dir Keko. Der Heilsbringer war die Impfung nicht. Hätten wir eine höhere Impfquote, wäre die Pandemie trotzdem nicht vorbei. Spätestens bei der nächsten Variante stehen wir wieder am Anfang.

Dazu sind wir mit dem 3G am Arbeitsplatz schon recht nah dran an einer Impfpflicht. Die Impfgegner auf meiner Arbeit sind jedenfalls alle geimpft.

Tobi F. 10.01.2022 12:19

Wie soll es denn geklärt werden, wenn man nicht weiß, was die Zukunft bringt ?

Wenn Omikron durchseucht und die 5. Welle im Herbst 2022 mild ausfällt, ist das Thema vielleicht durch mit regelmäßigem Impfen.
Wenn irgendeine andere Mutation hochansteckend und hochtötlich ist, kannst Du ja nicht sagen, aber der Scholz hat versprochen, dass nach 4x Impfen Schluß ist.

keko# 10.01.2022 12:48

Zitat:

Zitat von Tobi F. (Beitrag 1641205)
Wie soll es denn geklärt werden, wenn man nicht weiß, was die Zukunft bringt ?

Wenn Omikron durchseucht und die 5. Welle im Herbst 2022 mild ausfällt, ist das Thema vielleicht durch mit regelmäßigem Impfen.
Wenn irgendeine andere Mutation hochansteckend und hochtötlich ist, kannst Du ja nicht sagen, aber der Scholz hat versprochen, dass nach 4x Impfen Schluß ist.

Ich akzpetiere vollkommen, wenn dir das reicht. Mir reicht es halt nach 3 Impfungen nun nicht mehr.
Damit, dass in Zukunft irgendwas ganz hochtötliches daherkommt, damit kannst du quasi alles mögliche rechtfertigen. Denn lebend kommt keiner von uns hier raus :-)

Schwarzfahrer 10.01.2022 12:48

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1641203)
Die Impfung schützt nicht so, wie ich mir das dachte und vor allem wohl zeitlich stark begrenzt.

Darauf aufbauend eine generelle Impfpflicht zu installieren, halte ich mindestens für diskussionswürdig. Wie muss ich mir das vorstellen? 3 Impfungen pro Jahr? Impfung on demand? Das sollte aus meiner Sicht geklärt sein.

:Blumen:

Noch ein Aspekt dazu: Wir impfen immer noch mit einer Impfung, entwickelt gegen eine Version, die kaum noch vorkommt. Für Delta wurde die Impfung nie angepasst (hat zwar weniger, aber wohl noch ausreichend Effekt gehabt), für Omikron soll die Wirkung deutlich schlechter sein. Ist eine Impfpflicht ohne eine Anpassung an die jeweils aktuelle Mutation medizinisch begründbar? Ist abzusehen, daß, wie bei der Grippeimpfung, die halbwegs angepassten Impfungen vor der "Saison" schon zur Verfügung stehen, oder wird man noch jahrelang hinterherhinken?

Was die Politik zur Zeit macht, erinnert mich etwas an die pragmatische Redensart: was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen, sondern auf übermorgen, bis dahin könnte es überflüssig sein.

Jimmi 10.01.2022 12:55

Ich stelle mir eine griffige Formulierung in einem Gesetz sehr schwierig vor. Dazu ist die Entwicklung immer noch zu volatil.

LidlRacer 10.01.2022 13:49

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1641203)
Ich war die meiste Zeit für eine generelle Impfpflicht. Gründe waren für mich:

- schafft Vertrauen (wenn der Staat das anordnet, wird es schon sicher sein)
- schafft Klarheit und beendet müßige Diskussionen

Mitttlerweile habe ich 3 Impfungen genommen und aus meiner Sicht steht womöglich bald die 4. an. Die Impfung schützt nicht so, wie ich mir das dachte und vor allem wohl zeitlich stark begrenzt.

Darauf aufbauend eine generelle Impfpflicht zu installieren, halte ich mindestens für diskussionswürdig. Wie muss ich mir das vorstellen? 3 Impfungen pro Jahr? Impfung on demand? Das sollte aus meiner Sicht geklärt sein.

:Blumen:

Hätte mir vor meiner Geburt jemand gesagt, dass einmal Essen und Trinken nicht auf Dauer reicht, sondern dass ich das quasi täglich machen muss, hätte ich nicht auf diese Welt kommen wollen.
Das ist mir echt zu anstrengend!
Menno!

Mitsuha 10.01.2022 13:58

Zitat:

Zitat von Plasma (Beitrag 1640816)
Da bekommt man ein Gefühl dafür, was bei uns demnächst los ist. Na ja, kommenden Montag dürfen die Kids hier in Bayern wieder in die Schule. Und sie müssen einen negativen Test mitbringen. Eine sinnvolle Maßnahme, wie ich finde.

Nein, es ist eine völlig sinnlose Maßnahme:

1) Schnelltests schlagen bei Omikron laut neuesten Erkenntnissen 2-3 Tage später als ein PCR-Test an. D.h. bis der Schnelltest zuschlägt, ist das Kind längst in den Brunnen gefallen.
2) Da die Schnelltests in KiTas von den Eltern gemacht werden sollen (weil sich viele KiTas damit die Arbeit vom Hals halten wollen), gibt es da genug Betrugsmöglichkeiten. Die Testkassette mitbringen und dort entsorgen klingt sinnvoll, sorgt aber nur dafür, dass halt Tests gemacht werden. Wer den macht, wann er ihn macht etc. ist damit nicht gewährleistet.
3) (Klein)Kinder machen bei Lollitests viel eher mit als beim Rachenabstrich!

Die sollen lieber die Lolli-Pool-Tests machen, die sind präziser, schlagen früher an und ich sehe hier deutlich weniger Aufwand bei den KiTas, als einem verkauft werden soll. Und wirklich viel teurer ist das auch nicht.

Aber das würde ja Arbeit in einem Berufsumfeld bedeuten, welches ohnehin ja schon gefährdet genug ist. Am liebsten wäre es den Einrichtungen, dass die Eltern bezahlen, ihre Kinder aber bitte daheim behalten.

Matthias75 10.01.2022 14:44

Zitat:

Zitat von Mitsuha (Beitrag 1641229)
Nein, es ist eine völlig sinnlose Maßnahme:

1) Schnelltests schlagen bei Omikron laut neuesten Erkenntnissen 2-3 Tage später als ein PCR-Test an. D.h. bis der Schnelltest zuschlägt, ist das Kind längst in den Brunnen gefallen.
2) Da die Schnelltests in KiTas von den Eltern gemacht werden sollen (weil sich viele KiTas damit die Arbeit vom Hals halten wollen), gibt es da genug Betrugsmöglichkeiten. Die Testkassette mitbringen und dort entsorgen klingt sinnvoll, sorgt aber nur dafür, dass halt Tests gemacht werden. Wer den macht, wann er ihn macht etc. ist damit nicht gewährleistet.
3) (Klein)Kinder machen bei Lollitests viel eher mit als beim Rachenabstrich!

Die sollen lieber die Lolli-Pool-Tests machen, die sind präziser, schlagen früher an und ich sehe hier deutlich weniger Aufwand bei den KiTas, als einem verkauft werden soll. Und wirklich viel teurer ist das auch nicht.

Aber das würde ja Arbeit in einem Berufsumfeld bedeuten, welches ohnehin ja schon gefährdet genug ist. Am liebsten wäre es den Einrichtungen, dass die Eltern bezahlen, ihre Kinder aber bitte daheim behalten.

Auch wenn ich deine Bedenken nachvollziehen kann, mal ein paar Gegenunkte dazu:

- In der Schule geht aktuell viel Unterrichtszeit für die Tests drauf. Bis alle getestet und die Testergebnisse geprüft sind, ist die erste Unterrichtsstunde gelaufen. In der Schule geht das halbwegs, weil alle Kinder einer Klasse zur gleichen Zeit kommen. In KiTa/KiGa ist das selten der Fall. Du musste also ein Testprocedere bereitstellen, bei dem die Kinder bis zum Testergebnis nicht mit den anderen Kindern in Kontakt gelangen. Idealerweise müssen die Eltern so lange warten, damit sie ihr Kind im Fall eines positiven Tests gleich wieder mitnehmen können. Wie soll das funktionieren? Die meisten Einrichtungen dürften dafür weder das Personal noch die Räumlichkeiten haben. Vor allem soll ja nicht die reguläre Arbeit mit den Kindern (nicht mehr als dies sowieso schon der Fall ist) darunter leiden.

- In der Schule testen sich die Kinder unter Aufsicht selbst. Klappt bei kleineren Kindern auch nicht. Also müssten das die Erzieher machen. Diese sind aber nicht medizinisch geschult. So schnell wie die ersten Klagen von Eltern reinkommen, dass ihr Kind durch einen falsch durchgeführten Test verletzt/traumatisiert ist, kannst du gar keinen Anwalt suchen.

M.

keko# 10.01.2022 14:49

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1641226)
Hätte mir vor meiner Geburt jemand gesagt, dass einmal Essen und Trinken nicht auf Dauer reicht, sondern dass ich das quasi täglich machen muss, hätte ich nicht auf diese Welt kommen wollen.
Das ist mir echt zu anstrengend!
Menno!

Aber du wirst doch eine Impfung nicht so normal ansehen wie Essen und Trinken?
Wenn wir dauerhaft eine Impfung benötigen sollten, möglicherweise liegt das Problem dann bei der Impfung oder der Strategie, die man fährt.

Mitsuha 10.01.2022 14:58

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1641233)
- In der Schule geht aktuell viel Unterrichtszeit für die Tests drauf. Bis alle getestet und die Testergebnisse geprüft sind, ist die erste Unterrichtsstunde gelaufen. In der Schule geht das halbwegs, weil alle Kinder einer Klasse zur gleichen Zeit kommen. In KiTa/KiGa ist das selten der Fall. Du musste also ein Testprocedere bereitstellen, bei dem die Kinder bis zum Testergebnis nicht mit den anderen Kindern in Kontakt gelangen. Idealerweise müssen die Eltern so lange warten, damit sie ihr Kind im Fall eines positiven Tests gleich wieder mitnehmen können. Wie soll das funktionieren? Die meisten Einrichtungen dürften dafür weder das Personal noch die Räumlichkeiten haben. Vor allem soll ja nicht die reguläre Arbeit mit den Kindern (nicht mehr als dies sowieso schon der Fall ist) darunter leiden.

- In der Schule testen sich die Kinder unter Aufsicht selbst. Klappt bei kleineren Kindern auch nicht. Also müssten das die Erzieher machen. Diese sind aber nicht medizinisch geschult. So schnell wie die ersten Klagen von Eltern reinkommen, dass ihr Kind durch einen falsch durchgeführten Test verletzt/traumatisiert ist, kannst du gar keinen Anwalt suchen.

M.

Dir ist nicht bewußt, wie die Lolli-PCR-Tests funktionieren, oder? Ich hoffe nicht, dann mit dem Wissen fällt doch deine ganze Argumentation in sich zusammen...

-> Testung erfolgt parallel per Lolli, das ist deutlich weniger Aufwand als beim Poppeln in der Nase oder beim Rachenabstrich (ergo: weniger Aufwand, keine extra Räumlichkeiten notwendig, etc.)
-> da werden keine sofortigen Testergebnisse ermittelt, sondern es gibt einen Sammeltest, der bis zum Abend ausgewertet ist. Falls der positiv ist, werden Einzeltests gemacht (ergo: Eltern müssen nicht warten)
-> damit es keine Verzögerung gibt, zwei Lollis pro Kind, d.h. wenn der Sammeltest positiv war, werden die Einzeltests durchgeführt (und zwar nur dann) (ergo: mehr Sicherheit)
-> es ist ein PCR-Test, folglich deutlich sensitiver (ergo: mehr Sicherheit für alle)
-> die Tests werden in der Einrichtung gemacht (ergo: kein Betrug seitens der Eltern möglich)
-> Testergebnisse kommen per App (ergo: kein Bloßstellen der Kinder vor der Menge)

Der einzige Grund für die Schnelltest-Option ist, weil man die Arbeit an die Eltern auslagert, die dann zum Teil bescheissen (entweder, weil sie die Kinder einfach loswerden wollen oder weil sie selbst Corona-Leugner sind). Dass Schnelltests das Ergebnis schneller liefern, stimmt, dafür sind die Schnelltests halt zu spät sensitiv, und dann sind Ansteckungen in der Regel längst geschehen.

Ich habe lieber einen PCR-Test, der erst nachmittag / abends ein Ergebnis liefert, dafür aber 2-3 Tage, bevor der Schnelltest zuschlägt.

El Stupido 10.01.2022 15:01

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1641234)
Aber du wirst doch eine Impfung nicht so normal ansehen wie Essen und Trinken?
Wenn wir dauerhaft eine Impfung benötigen sollten, möglicherweise liegt das Problem dann bei der Impfung oder der Strategie, die man fährt.

Das war doch quasi bloß eine Metapher von LIDL, das mit dem Essen und Trinken.
Natürlich vergleicht niemand die Impfung mit täglicher Nahrungszufuhr im direkten Sinne.
Aber eine Impfung kostet mich im Normalfall 30 Minuten Zeit inkl. Hinfahrt und Rückfahrt und ich bekomme was gespritzt. Vorm Fernseher verschwenden ich unter Umständen mehr Lebenszeit und von dem, was ich dabei zu mir nehme weiß ich mitunter genau so wenig was drin ist an Inhaltsstoffen.

Wenn nun zwei Impfungen nicht ausreichen, es drei sein müssen und vielleicht sogar vier oder mehr sein sollten: wo bitte ist das Problem?


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