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Flow 29.03.2023 12:11

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1703744)
was ist dein Thema und was hast du dazu zu sagen?

Siehe oben ... :)

Hier angeschnittene Thematiken im Rahmen "gesellschaftliche Entwicklungen".
Über einen konstruktiven Austausch darüber würde ich mich freuen und dann auch gerne daran teilnehmen.
Allerdings nicht jetzt, da ich zu tun habe.

Angesichts etwaig folgender Unterstellungen und Provokationen möchte ich mich gemäß der Stoa in Ataraxia üben, auf daß ich den goldenen Mantel des Schweigens finde ...

su.pa 29.03.2023 12:12

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1703734)
Du spielst hier mit dem Begriff "glauben": Der Glaube an die Wissenschaft sei vorbehaltlos und fest.

Das ist wieder so eine religiöse Metapher, die für Wissenschaftsleugner typisch ist und die ich regelmäßig in Deinen Argumenten finde. Sie verkehrt das Wesen der Wissenschaft in das Gegenteil. Die Überzeugungskraft der Wissenschaft kommt von überprüfbaren Beweisen. Mit Glauben hat das nichts zu tun.

Die Schwäche Deiner Argumentation besteht gerade im Mangel an Beweisen. Formuliere doch einfach mal eine Deiner Hypothesen und liefere einen überzeugenden Beweis dazu.
:Blumen:

Ich (Achtung) glaube, dass Du hier dem Wort mehr Bedeutung zumisst, als es von Schwarzfahrer angedacht war.

Zum Thema Wissenschaft und glauben: Ich lese aktuell das Buch "Uphill Athlete". Dort steht, dass es Trainern schon lange bekannt war, dass bei Spitzensportlern der Bereich der Fettverbrennung sehr weit hinauf geht, weiter als die Wissenschaft lange nachweisen konnte. Hier hatten also auch die Trainer mit ihrem glauben an die eigene Erfahrung recht, entgegen der zu dem Zeitpunkt gültigen wissenschaftlichen Meinung.

Schwarzfahrer 29.03.2023 12:36

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1703734)
Du spielst hier mit dem Begriff "glauben": Der Glaube an die Wissenschaft sei vorbehaltlos und fest.

Den Eindruck vermitteln auf mich viele, die sich "follow the science" auf die Fahnen schreiben.
Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1703734)
Das ist wieder so eine religiöse Metapher, die für Wissenschaftsleugner typisch ist und die ich regelmäßig in Deinen Argumenten finde. Sie verkehrt das Wesen der Wissenschaft in das Gegenteil. Die Überzeugungskraft der Wissenschaft kommt von überprüfbaren Beweisen. Mit Glauben hat das nichts zu tun.

Jetzt könnte ich auf gleichem Niveau kontern, "Wissenschaftsleugner" ist ein typischer Schubladen-Terminus von religiös anmutenden Gläubigen. Aber lieber zum Inhalt:
Überprüfbare Beweise sind nur ein Teil, da es sie nicht immer gibt. Die Überzeugungskraft der Wissenschaft kommt oft genug von differenzierten Überlegungen, Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen, Statistik, die Phänomene mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit soweit erklären, daß man darauf basierend Entscheidungen trifft. Nicht alles kann überprüfbar bewiesen werden, vieles in der Wissenschaft sind auch einfach sehr plausible, von vielen anerkannte, weil (noch?) nicht falsifizierte Annahmen, die für vieles ausreichen. Die Überzeugungskraft der Wissenschaft kommt auch von logischen Schlußfolgerungen und Gedankengebäuden, die u.U. erst irgendwann später bewiesen oder widerlegt und durch ein besseres Gebilde ersetzt werden.
Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1703734)
Die Schwäche Deiner Argumentation besteht gerade im Mangel an Beweisen. Formuliere doch einfach mal eine Deiner Hypothesen und liefere einen überzeugenden Beweis dazu.
:Blumen:

Argumentation bezüglich was genau? Welche Hypothese?Hypothesen heißen so, weil es Argumente für und gegen gibt, nicht nur unwiderlegbare Beweise. Was für wen überzeugender ist, hängt wiederum von Meinung und Kenntnisstand des Gegenübers ab. Für Dich ist es überzeugend, daß etwas von einer entsprechenden Autorität geäußert wurde; für mich ist es nur ein Indiz, welches die Wahrscheinlichkeit erhöht. Mich als wissenschaftlich arbeitender Mensch überzeugen Inhalte, nachvollziehbare Zusammenhänge, Wahrscheinlichkeiten mehr als die Autorität des Experten.

TriVet 29.03.2023 12:50

Nein.
Hypothesen heißen so, weil man denkt, einen Sachverhalt richtig erfasst bzw. beschrieben zu haben und auch stichhaltige Argumente dafür hat, aber halt noch keine Beweise. Jedoch auch bisher nichts gegenteiliges.

Klugschnacker 29.03.2023 12:52

Zitat:

Zitat von su.pa (Beitrag 1703747)
Hier hatten also auch die Trainer mit ihrem glauben an die eigene Erfahrung recht, entgegen der zu dem Zeitpunkt gültigen wissenschaftlichen Meinung.

Du stellst hier einen Gegensatz auf, der nicht existiert. Der Glaube an die eigene Erfahrung ist in diesem Fall kein Glaube. Sondern diese Erfahrung stellt einen empirischen Beweis dar. Er gilt aber nur für den jeweiligen Athleten und lässt sich nicht verallgemeinern.

"Glauben" bedeutet, etwas für wahr zu halten, ohne dass Beweise vorliegen.

Pascal 29.03.2023 12:54

Zitat:

Zitat von triathlonnovice (Beitrag 1703664)

Konnte die Maskenpflicht deiner Meinung nach Leben retten?

Mach doch den Selbsttest indem Du ein Schriftstück verfasst, bei einem möglichen medizinischen Eingriff im OP kann die gefiltere Zuluft ausgeschaltet werden und das OP Team darf auf Schutzkleidung komplett verzichten. Natürlich inkl. Maske.

TriVet 29.03.2023 13:30

Zitat:

Zitat von triathlonnovice (Beitrag 1703664)
Konnte die Maskenpflicht deiner Meinung nach Leben retten?

Kleiner Exkurs:
https://www.hykomed.de/wp-content/up...15.06.2020.pdf

Etwas Sauberkeit und Hygiene ist übrigens selten verkehrt, kannst auch gerne mal die Verdienste der Herren Semmelweis, Pettenkofer oder auch Ostertag googeln.

Schwarzfahrer 29.03.2023 13:50

Zitat:

Zitat von Pascal (Beitrag 1703755)
Mach doch den Selbsttest indem Du ein Schriftstück verfasst, bei einem möglichen medizinischen Eingriff im OP kann die gefiltere Zuluft ausgeschaltet werden und das OP Team darf auf Schutzkleidung komplett verzichten. Natürlich inkl. Maske.

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1703758)

Und ihr meint, daß der spezifische Nutzen von Masken in gewissen Bereichen des Medizinbetriebs (offene Wunden, schwerkranke Patienten, zeitlich begrenzte, enge körpernahe Tätigkeiten) etwas über den Nutzen einer Maskenpflicht in Alltagsumgebung (Supermarkt, Theater, Besprechungen, spärlich besetzter Bus, etc.) aussagt?
Ich glaube, die Diskussion wird nie enden, solange einige nicht den Unterschied zwischen der realistischen (statistisch relevanten) Wirkweise einer Maskenpflicht von dem Nutzen der Maske in spezifischen körpernahen Settings unterscheiden können oder wollen.


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