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Hafu 21.04.2020 10:00

Die erfreuliche und interessante Situation in Jena wurde gestern auch im Kekulè-Podcast thematisiert, deshalb hier der Link zu einem Interview mit dem Oberbürgermeister von Jena:

Seit Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum keine neue SARS-CoV-2-Infektion.

(der Artikel ist von letzten Freitag: mittlerweile sind es also 13 Tage ohne Neuinfekt.)



Die Maskennutzung scheint also effektiv zu sein. Wir nutzen bei uns in der Klinik seit rund drei Wochen konsequent Masken in jeder Situation (vorher nur sporadisch beim Kontakt mit Infektverdächtigen bzw. Infizierten) und seitdem haben sich bei uns auch die Zahl infizierter Mitarbeiter und Patienten spürbar reduziert, obwohl wir aktuell weitaus mehr testen.

In Bayern wird es ab 27.4. eine Maskenpflicht geben. Warum das nicht bundesweit eingeführt wird, ist angesichts der Datenlage unklar. Es wird zwar gerne mit der begrenzten Verfügbarkeit von Masken argumentiert, aber angesichts dessen, dass es kein Problem is, die Masken selbst herzustellen und notfalls auch ein Schal oder Buff genutzt werden dürfen, halte ich dieses Argument für sehr schwach.

El Stupido 21.04.2020 10:00

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1526555)
(...) Wir wissen nichts, dennoch geben solche Menschen mit beschränkter Sichtweise wie Herr Drosten die Richtung vor.

In der Tat ist die Sichtweise von Herrn Prof. Dr. Drosten sicher beschränkt. Aber er äußert sich eben - auf Nachfrage - öffentlich zu seinem Fachgebiet. Wenn er nicht gerade am Telefon interview wird arbeitet er mit seinem Team an offenen Fragen zum Erreger und neuen Studien anderer Institute.
Er äußerst sich hingegen nicht auf die Frage, wann die British Premier League den Spielbetrieb wieder aufnehhmen sollte, ob das Huhn oder das Ei zu erst da waren oder zum Thema Waldsterben.
Von daher finde ich den Hinweis / Vorwurf einer beschränkten Sichtweise wenig zielführend.

Estebban 21.04.2020 10:01

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1526555)
Mit zu Hause bleiben meinte ich das Festhalten am log-down wie z.B. mit der Aufrechterhaltung von:
- Reiseverbot
- Kontaktverbot
...

Eltern dürfen ihre Kinder nicht sehen, Großeltern ihre Enkel nicht usw. Ist das psychologisch richtig? Auf Jahre? Herr Drosten geht von einer Grundimmunität in der Bevölkerung von 2% aus. Rechnen wir also hoch: 2% in sagen wir 3 Monaten, das macht 8% in einem Jahr und 10 Jahre bis die angestrebten 80% erreicht sind.

Das will der Typ doch? Oder etwa nicht?



Der Böse Typ ist Wissenschaftler, der wird dazu befragt wie man am besten eine Pandemie bekämpft. Nichts anderes ist von ihm verlangt. Deine wild zusammengewürfelten Zahlen führen auch niemanden weiter.
Natürlich stimmt er dafür, so lange wie Möglich Beschränkungen aufrecht zu erhalten, das ist sein Job.
Das Abwägen, was der richtige Weg ist, ist Job der Politik (Die übrigens gewählt wurde und aktuell wohl auch nicht abgewählt würde).

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1526555)



Das ändert nichts an der Faktenlage. Was ist in Wuhan passiert? Ich denke, dass das nicht nur die USA interessiert, sondern alle, die ihre Liebsten nicht sehen können usw.

Wir hier als "bibeltreue Polizeichristen" dürfen in so eine Richtung nicht denken? Wir wissen nichts, dennoch geben solche Menschen mit beschränkter Sichtweise wie Herr Drosten die Richtung vor


Natürlich darfst du so denken, das ist dein gutes Recht.
Nur zeugt das von einem mangelhaften Verständnis von Biologie. Viren verändern sich, mutieren fröhlich vor sich hin und irgendwann gibts eine Mutation auf die der Wirt besonders anspricht.
Schweinegrippe, Vogelgrippe, BSE, HIV, die Liste ist unendlich lang, von der Influenza (spanische Grippe?) ganz zu schweigen. Soetwas passiert, soetwas wird immer wieder passieren, diesmal ist es besonders schlecht für den Wirt gelaufen.

Da brauchts halt keine wirren Theorien von irgendwelchen Chinesen, die irgendwas im Labor gezüchtet haben. Es sei denn, man möchte von seinem eigenen Versagen ablenken und eine Wahl gewinnen.

TriVet 21.04.2020 10:03

Oh man, jetzt ist endlich der eine pschorrige mit seinen verqueren Postings weg, da taucht, nach 8 tagen Ruhe, der andere spezielle spezial-spezialist (nein, -leider- nicht Frank Drebin:Cheese: ) wieder auf. Brüder im Geiste mindestens, das Alter Ego des Einen der Andere?!
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Estebban 21.04.2020 10:05

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1526566)
Die erfreuliche und interessante Situation in Jena wurde gestern auch im Kekulè-Podcast thematisiert, deshalb hier der Link zu einem Interview mit dem Oberbürgermeister von Jena:

Seit Einführung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum keine neue SARS-CoV-2-Infektion.

(der Artikel ist von letzten Freitag: mittlerweile sind es also 13 Tage ohne Neuinfekt.)



Die Maskennutzung scheint also effektiv zu sein. Wir nutzen bei uns in der Klinik seit rund drei Wochen konsequent Masken in jeder Situation (vorher nur sporadisch beim Kontakt mit Infektverdächtigen bzw. Infizierten) und seitdem haben sich bei uns auch die Zahl infizierter Mitarbeiter und Patienten spürbar reduziert, obwohl wir aktuell weitaus mehr testen.



Das ist doch ein interessanter Punkt und gibt ein wenig Hoffnung, dass ma es damit deutlicher in den Griff bekommen könnte.
Kurze Rückfrage: Ich verstehe es bisher so, dass die Maske in erster Linie andere davor schützt von mir infiziert zu werden? Was genau müsste in diesem Falle die Maske leisten? Muss es eine FFP273 Maske sein, reicht eine von diesen einfachen Stoffmasken oder geht bspw in der Tot auch ein Buff-Schlauchschaal?

Trimichi 21.04.2020 10:10

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1526570)
Oh man, jetzt ist endlich der eine pschorrige mit seinen verqueren Postings weg, da taucht, nach 8 tagen Ruhe, der andere spezielle spezial-spezialist (nein, -leider- nicht Frank Drebin:Cheese: ) wieder auf. Brüder im Geiste mindestens, das Alter Ego des Einen der Andere?!
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.


Ok, ich mache es anders und kurz und gebe dann sogleich wieder Ruhe. Ja, sorry. :o Hiermit wette ich ein Bier, dass der DCR auch 2021 ausfällt. ... :cool:

Schönen Tag allen und sorry nochmalig wegen des Intermezzos.

Gruss,
M.:Blumen:

Körbel 21.04.2020 10:29

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1526501)
Ja, Mutti und dieser Oberwichtigtuer von Drosten meinen es gut mit uns. Wer aus dem Haus geht und seine Jacke vergisst wird polizeilich verwarnt. Oder denunziert und angezeigt. Hatte ich hier schon vor Monaten so eingetippt. Aber man glaubt mir ja nicht.

Wegen leichter Erkältung heißen hier einige einen "Polizeistaat" willkommen. Grundrechte werden mit den Füßen getreten und abgeschafft. Hält viele nicht davon ab das "bibeltreue Polizeichristentum" zu hinterfragen.

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1526574)
Ok, ich mache es anders und kurz und gebe dann sogleich wieder Ruhe.

Schade, ich fand es gerade mal ganz kurzweilig und auch lustig.

In diesen traurigen Tagen mal ganz nett, wenn man mal sowas lesen kann.

Btw ich glaube dir.:Huhu:

Hafu 21.04.2020 10:33

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1526571)
...Was genau müsste in diesem Falle die Maske leisten? Muss es eine FFP273 Maske sein, reicht eine von diesen einfachen Stoffmasken oder geht bspw in der Tot auch ein Buff-Schlauchschaal?

An den FFP-2 und FFP-3-Masken herrscht nach wie vor weltweit Mangel. Die sollten medizinischem Personal vorbehalten sein. Wir nutzen diese auch nur im Umgang mit Covid-19-Verdachtsfällen bzw. bei Quarantäne-Patienten.

Für den Fremdschutz genügt schon ein dicht gewebtes Tuch über dem Mund/ Buff. Wenn da die Luft zu schnell sich durchblasen lässt, kann man es beim Nähen doppelt oder dreifach nehmen, oder eine Tasche einarbeiten, in die man zusätzlich ein Küchenkrepp oder Kaffeefilterpapie einlegt. Von der letzten Variante hat meine Frau gestern 5 Stück genäht. Das Papier wird nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen. Die Maske wird gewaschen und wiederverwendet.

Wenn jeder sich konsequent um Fremdschutz bemüht (und für was anderes sind diese einfachen Masken natürlich auch nicht gedacht), resultiert dann aus der Benutzung auch ein effektiver Eigenschutz. Eines der Hauptprobleme von SARs-Cov-2, das dem Virus die schnelle pandemische Ausbreitung ermöglicht hat, iist ja dass man schon zwei Tag vor Symptombeginn, also bevor man selbst irgendwelche Krankheitsanzeichen an sich wahrnimmt, schon hochgradig infektiös ist.


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