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Klugschnacker 04.01.2026 15:13

Zitat:

Zitat von groundhopper (Beitrag 1796643)
Moin in die Runde,
hat jemand einen Tipp für Schuhe mit ausreichend Grip fürs Laufen auf Schnee? Ich hatte mal welche von Salomon, die mir aber zu schwer und steif waren.
Danke & Grüße

Meinen Athletinnen und Athleten rate ich vom Lauftraining auf Schnee ab. Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist das für die Achillessehnen zu verletzungsträchtig.

Ein guter Wintertrainingsschuh ist aus meiner Sicht der Nike Pegasus Trail Gore Tex, EUR 159,-.

bellamartha 04.01.2026 16:08

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1796666)
Meinen Athletinnen und Athleten rate ich vom Lauftraining auf Schnee ab. Von wenigen Ausnahmen abgesehen ist das für die Achillessehnen zu verletzungsträchtig.

Wie bitte? Komplett? Also nicht nur Intervalle, sondern auch Grundlagenläufe?
Gut, dass du nicht mein Trainer bist! Nie würde ich mir die paar Tage laufen im Schnee nehmen lassen, die das Ruhrgebiet ein bietet.
Allerdings habe ich weiter Knie und kann gar nicht laufen. Also Entwarnung für meine Achillessehne!
Aber meinem Ernst: wie machen das denn dann deine Athleten, die in schneereichen Gegenden wohnen?

sabine-g 04.01.2026 18:14

Ich bin früher (als es noch regelmäßig Schnee gab) immer durch die frisch verschneite Landschaft gelaufen, am liebsten mindestes 20-30km.
Ich fand das mega geil.

Klugschnacker 04.01.2026 18:30

Zitat:

Zitat von bellamartha (Beitrag 1796667)
Aber meinem Ernst: wie machen das denn dann deine Athleten, die in schneereichen Gegenden wohnen?

Unterschiedlich. Es kommt auch auf das Alter an. Mit dem Alter steigt die Verletzungsgefahr für die Sehnen auf ungewohnten Untergründen. Ich bin früher ohne Probleme den halben Winter lang durch den verschneiten Wald gelaufen.

Bei den meisten Athleten ist die Situation aber eine andere. Es geht um ein paar Tage mit Neuschnee, zum Beispiel während eines kurzen Wintereinbruchs oder während eines Skiurlaubs. Hier stellt sich dann die Frage, ob man diese Tage nicht besser mit alternativem Training überbrückt, anstatt auf vereisten Bürgersteigen oder im kippeligen Neuschnee herumzueiern.

Die Wahrscheinlichkeit, sich hier eine Verletzung einzufangen, ist erhöht. Man muss sich fragen, ob es einem das wert ist. Die Antwort darauf muss jeder für sich selbst finden.
:Blumen:

Duamax 04.01.2026 18:44

Also Neuschnee, sofern nicht mehr als 20-30cm auf dem Weg ist doch super griffig, selbst ohne Trailschuhe.

Problematisch finde ich überfrorene Nässe („black ice“) und von Autos weichgefahrener Schneematsch oder von Fußgängern festgetrampelter Schnee. An diesen Stellen wird es dann selbst mit minimalem Abdruck schwierig.
Wenn man nicht gerade am Oberrhein oder im Ruhrgebiet wohnt, sondern wie ich im Alpenvorland würde ich sonst in nem normalen Winter zwischen Mitte Dezember und Mitte März wahrscheinlich keinen Meter laufen.

Klar muss man bei solchen Straßenverhältnissen wie aktuell keine Tempointervalle machen, aber GA geht locker und das Verletzungsrisiko ist auf jeder Radausfahrt ähnlich hoch, wenn einen ein Auto übersieht.

Diese Spike-Schneeschuh-Dinger aus dem Link würde ich nicht verwenden. Ich könnte mir vorstellen, dass die aufgrund der komplett anderen Belastung das Verletzungsrisiko deutlich erhöhen. Der Schuh dürfte deutlich steifer werden und nicht mehr so gut abrollen.

tridinski 04.01.2026 19:29

Bin grad gestern ne Stunde20 durch den sonnigen, verschneiten Wald gelaufen, ein Traum. Nahe am Runners High und Endorphine für die nächsten zwei Wochen GrauInGrau im Voraus.

Meine Schuhe von Merrell (das Modell gibts wohl nicht mehr) die ich dafür nutze haben ne stark profiliert Sohle ähnlich dieser hier, damit hab ich guten Grip auf Schnee.


Klugschnacker 04.01.2026 20:00

Zitat:

Zitat von Duamax (Beitrag 1796672)
... das Verletzungsrisiko ist auf jeder Radausfahrt ähnlich hoch, wenn einen ein Auto übersieht.

Mir geht es um etwas anderes. Ich spreche von Verletzungsgefahr nicht durch Ausrutschen oder Stolpern, sondern durch die ungewohnte Belastung der Achillessehne. Hier gibt es ein erhöhtes Risiko von Sehnenreizungen.

Ähnlich verhält es sich mit Trainingsläufen auf Sand, zum Beispiel am Strand.

Koschier_Marco 04.01.2026 21:55

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1796670)
Ich bin früher (als es noch regelmäßig Schnee gab) immer durch die frisch verschneite Landschaft gelaufen, am liebsten mindestes 20-30km.
Ich fand das mega geil.

Ich hatte bei so Läufen einen kompletten Vertigo das war noch zu den vor Garmin Zeiten


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