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Greyhound 06.11.2017 17:19

Für mich ist das immer noch nur Show. Was bringt es dir, wenn das Lager ohne Belastung super läuft, unter Last jedoch nicht, weil das dünn flüssige Schmiermittel verdrängt wird und Stahl auf Stahl läuft.

Sicherlich kann man am Schmiermittel der Lager noch optimieren, aber wie willst du die Unterschiede verifizieren. Die Unterschiede kann man am Prüfstand messen, aber nicht am Fahrrad, dafür sind die Unterschiede viel zu klein.

Oder hast du über dein Netzwerk Zugriff auf Prüfstände?

captain hook 06.11.2017 17:47

Vorne geeichtes srm, hinten geeichter cyclus 2. Getestet wird bei zielleistung. Vielleicht kommt ja nix raus. Wer weiß. Lager einzeln würde ich nicht testen. Wenn überhaupt glaube ich daran, dass sich in Summe was ergibt. Versuch macht klug. Sollte die Leistung am Fahrrad zu gering sein um Unterschiede zu produzieren, dann soll es halt so sein. Da ich nix verkaufen muss, bin ich da nicht festgelegt. Allerdings bin ich interessiert und behauptet nicht pauschal, dass es sinnlos ist. Da ich wie gesagt nicht der erste bin der da was probiert, aber weiß, dass Leute mit Ahnung durchaus was sparen konnten mit verschiedenen Dingen, bin ich gespannt, ob das bei mir auch zutrifft.

Michael Skjoldborg 06.11.2017 19:59

Machst genau richtig! Und egal was, dann zaubern so leicht laufende Lager immer ein Lächeln auf meine Lippen. Solltest du mal nach Dänemark kommen, vermittle ich gerne eine Führung bei CeramicSpeed. :Huhu:
Bin auf deine Ergebnisse gespannt.

Bis denne, Michael

captain hook 07.11.2017 09:32

Ich verstehe gut, dass es von außen irre aussehen mag sich mit solchen Dingen überhaupt zu beschäftigen. Aber es geht ja nicht darum völlig absurde Ergebnisse zu erwarten wie sie manchmal zu Werbezwecken konstruiert werden. Dieses Jahr fehlten mir 9s auf eine WM Medallie im EZF. Das sind umgerechnet ja "nur" 1/2/3 Watt. #schlussmithalbensachen

Irgendwann wird jetzt ja bald auch mal wieder sowas wie Training losgehen. Ich muss da langsam mal sowas wie nen Plan machen. Beim Laufen hab ichs ja über den Ansatz von extensiv zu intensiv zum Marathon damals ganz gut hinbekommen. Vorschläge?

drullse 07.11.2017 09:59

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1341142)
Vorschläge?

Ja: "von extensiv zu intensiv"

:Cheese:

Ernsthaft - ich bin immer noch der Meinung, dass ohne fundierte Grundlage kein richtig hochintensives Training möglich ist. Wobei ich bei Dir da nicht so ganz sicher bin ob die Vorbereitung nur für das EZF sein soll und die anderen Rennen quasi als "Abfall" mitgenommen werden oder ob eine Doppelstrategie notwendig ist.

Aber: Grundlage schadet nie IMHO, insofern würde ich damit jetzt erstmal anfangen, gewürzt mit ein paar Spitzen hier und da.

Wann ist das Rennen?

captain hook 07.11.2017 10:24

Grob umrissen:

Anfang April flache Rundfahrt die vermutlich über ein 10km EZF entschieden wird und auf der Windkante.

Anfang Juli 120km hügeliges Renn bei der DM. Entscheidung fällt meist durch eine Mischung aus taktischem Schohnen und physischem Abnutzungsrennen. Es gibt hinten raus einige Möglichkeiten über "Abschussrampen" eine Selektion herbeizuführen wenn man es (noch) kann.

Ende August WM EZF und Straße.

Man könnte auch auf den Trichter kommen, dass man im August erstmal richtig schnell sein muss und die Anforderungen in den Rennen über das Jahr hin dann immer länger werden.

drullse 07.11.2017 11:32

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1341162)
Man könnte auch auf den Trichter kommen, dass man im August erstmal richtig schnell sein muss und die Anforderungen in den Rennen über das Jahr hin dann immer länger werden.

Oder eine Periodisierung mit drei Höhepunkten, dazu bis April erstmal Fokus auf Grundlage und dann in zwei "Wellen" an die Tempoarbeit machen.

Aber ehrlich gesagt, habe ich vom Radtraining dazu einfach zu wenig Ahnung. Ich fand die Aussage von van Aert interessant, der meinte, er geht jetzt mal 10 Tage in die Toskana, nachdem der ständig hinter van der Poel herfährt. Da würde Ausdauer fehlen, die holt er sich jetzt halt. So mitten in der Saison. Möglicherweise gibt es da Mechanismen, die doch etwas anders funktionieren - und bei Dir halt unter Umständen auch.

Habt Ihr als Team eigentlich einen Trainer, den man einbinden kann?

Gozzy 07.11.2017 12:45

Macht es vielleicht Sinn sich den vermeintlich entscheidenden Faktor anzuschauen?

Also bis April explizit an CP12 (und sekundär an der Schwelle) zu arbeiten für das EZF? Wobei das mit 6 Monaten ein sehr langer Zeitraum wäre und die Gefahr sich längerfristig abzuschießen nicht zu verachten ist.
Nach der Rundfahrt dann versuchen die Leistung auf die Distanz zu bringen und vielleicht einen Block der sich an den Anforderungen der Rampen orientiert. Vielleicht kann man auch mal auf der Strecke ein Trainingslager einplanen (wobei ich das eher für die WM versuchen würde).

Nach der DM dann 6 Wochen all in für das WM EZF.

Problem sehe ich nur in der kurzen Zeit zwischen der DM und der WM. Da würde sicher ein Regenerationsblock gut tun.

Eine 3 spitzige Periodisierung finde ich ziemlich schwierig. Aber ich habe auch keine Ahnung :Blumen:


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