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Benni1983 14.11.2019 17:33

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1493139)
Es gibt fast keinen reaktionsfreudigeren Stoff wie Wasserstoff. Da braucht es je nach Wasserstoffkonzentration und Druckverhätnissen im Extremfall nicht mal Aktivierungsenergie wie bei Nitro-Glycerin, um eine explosive Reaktion alleine mit dem in normaler Luft enthaltenen Sauerstoff herbeizuführen.

Ich schau zwar nicht Cobra11, aber es würde mich wundern, wenn da Erdgas- oder Brennstoffzellenautos vorkämen und das war ja der Abschnitt meines Postes, den du zitiert hast.

Ich meinte natürlich keine alternativen Antriebe, sondern Benzin/Diesel.

Körbel 15.11.2019 13:15

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1493145)
Erfrischend sachliche Analyse des Ist-Zustandes und endlich mal ein halbwegs nachvollziehbarer Vergleich der Ökobilanzen unterschiedlicher Antriebsarten.:Blumen:

Deswegen für mich ein Plus auf dem Konto, wenn wir irgendwann ein neues Auto kaufen müssen. Da wird es dann ein E-Auto.
Natürlich nur dann, wenn die alten nicht mehr zu reparieren sind.

tandem65 15.11.2019 14:28

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1493129)
Natürlich gehört der Akkublock fachgerecht entsorgt und natürlich wäre es auch primär Aufgabe des Herstellers, der so ein Produkt in Verkehr bringt, für verfügbare Entsorgungskonzepte und Entsorgungslogistik zu sorgen (was hier offensichtlich nicht so wirklich geklappt hat),

Und ich habe geschrieben, daß es hier in D die Gefahrgutverordnung verbietet die um Größenordungen kleineren Akkus von Pedelecs bei weitaus geringeren Beschädigungen zu transportieren.
Das da ein Akku der bereits in Flammen stand nochmal gefählicher ist, sollte klar sein.
Das damit ein Transport des Akkus dadurch nicht trivialer sein dürfte sollte ebenfalls klar sein.
Ich habe da eher den Eindruck daß da klare Regeln in der Gefahrgutverordnung fehlen. Welche Sicherheitsmaßnahmen beim Transport entsprechend beschädigter/defekter Akkus zu ergreifen sind.
Da ist meiner bescheidenen Meinung nach die EU/der Bund in der Pflicht.

captain hook 15.11.2019 14:40

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1493145)
Erfrischend sachliche Analyse des Ist-Zustandes und endlich mal ein halbwegs nachvollziehbarer Vergleich der Ökobilanzen unterschiedlicher Antriebsarten.:Blumen:

Zitat aus dem Artikel:

"Manche Autoren rechnen mit bis zu 17 Tonnen CO2 aus der Herstellung eines E-Autos [12, 14]. Ein großes E-Auto müsste dann bis zu 170.000 Kilometer fahren, um seinen Nachteil aus der Herstellung wett zu machen. So viel ist es aber sicher nicht."

Also man kommt zu einem Ergebnis, was einem nicht gefällt und ohne eine Quelle für die eigene Annahme zu treffen sagt man dann: Da kommt was raus, das wäre ganz schön doof, aber das stimmt dann halt nicht.

Hä?!

LidlRacer 15.11.2019 15:03

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1493371)
Zitat aus dem Artikel:

"Manche Autoren rechnen mit bis zu 17 Tonnen CO2 aus der Herstellung eines E-Autos [12, 14]. Ein großes E-Auto müsste dann bis zu 170.000 Kilometer fahren, um seinen Nachteil aus der Herstellung wett zu machen. So viel ist es aber sicher nicht."

Also man kommt zu einem Ergebnis, was einem nicht gefällt und ohne eine Quelle für die eigene Annahme zu treffen sagt man dann: Da kommt was raus, das wäre ganz schön doof, aber das stimmt dann halt nicht.

Hä?!

Ich helfe gerne mit einer passenden Quelle aus:
Graslutscher: Wie eine ARD-Doku absurdes Zeug über Elektromobilität verbreitet und dadurch den Klimawandel verstärkt

Körbel 15.11.2019 15:11

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1493377)

Das ist mir dabei am meisten ins Auge gestochen:

"" Die Idee, dass wir einfach weiter Verbrennungsmotoren nutzen und dadurch das Ökosystem der argentinischen Salzseen retten, ist vollkommen unrealistisch, dafür ist das Metall zu vielseitig einsetzbar und profitabel.""

Meik 15.11.2019 17:10

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1493367)
Und ich habe geschrieben, daß es hier in D die Gefahrgutverordnung verbietet die um Größenordungen kleineren Akkus von Pedelecs bei weitaus geringeren Beschädigungen zu transportieren.

Ich habe da eher den Eindruck daß da klare Regeln in der Gefahrgutverordnung fehlen. Welche Sicherheitsmaßnahmen beim Transport entsprechend beschädigter/defekter Akkus zu ergreifen sind.

In der Gefahrgutverordnung steht nichts dazu, die EU ist auch nicht in der Pflicht. Die Gefahrgutsachen werden über das ADR-Abkommen geregelt, da sind auch diverse Nicht-EU-Länder beteiligt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Europä...auf_der_Straße

Zu defekten Akkus gibt es seit 2015 eine klare Regelung:
https://www.gefahrgutbrumme.de/SV/SV376.html

Transport ungeprüfter Akkus zur Entsorgung (ADR/RID2015) sowie Kleinakkus und Geräten mit fest verbauten Kleinakkus (SV 636) ist auch geregelt. Auch interessant dazu:

https://www.elektrogesetz.de/themen/gefahrgut-adr/

Feuerfeste Verpackungen gibt es mittlerweile selbst bei amazon zu kaufen, einfach mal dort oder bei google nach LiPo-Safe suchen.

tandem65 15.11.2019 20:44

Hi Meik,

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1493404)
In der Gefahrgutverordnung steht nichts dazu, die EU ist auch nicht in der Pflicht. Die Gefahrgutsachen werden über das ADR-Abkommen geregelt, da sind auch diverse Nicht-EU-Länder beteiligt.

ich werde am nächsten Wochenende die Schulung auffrischen.
Bisher ist mir nichts dergleichen zu mir durchgesickert.
Ich hätte erwartet, daß solche Änderungen z.B. von Bosch offensiv gegenüber Händlern kommuniziert würden.


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