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Nepumuk 29.07.2022 14:45

Zitat:

Zitat von fleischistmeingemüse (Beitrag 1673397)
Find ich mittlerweile selber albern und unpassend.
Keine Ahnung was ich früher damit versucht habe auszudrücken.
..... Ich überleg mir was.

Gute Idee. :Blumen:

Was hältst du von: GoVegan :Cheese:

phonofreund 30.07.2022 08:00

Zitat:

Zitat von Stefan K. (Beitrag 1673366)
Hier fährt ja auch gefühlt jeder zweite nen Tesla und der Rest zumindest Hybrid.

Allerdings hat hier fast jeder als 2 Wagen noch nen Ami V8 als Oldtimer, nen Atv , Boot und Schneemobil.
Schön mit dem 2-Takt Außenborder über den See:)

Somit ist die Bilanz wieder dahin.


Ich nicht, popeliger Nissan Leav und bestellt habe ich jetzt den KIA EV 6 mit Allrad und guter Leistung :cool:

TriVet 29.08.2022 11:04

Nissan: Elektroauto-Batterien halten länger als erwartet, Recycling muss warten

Das Recycling von Elektroauto-Batterien gilt als zentraler Faktor für die Nachhaltigkeit der alternativen Antriebsart. Das sieht man auch bei Stromer-Pionier Nissan so, allerdings fehlen für die Wiederverwertung im großen Stil derzeit noch ausgediente Akkupakete. Die zentrale Komponente von E-Autos hat sich als deutlich haltbarer als von einigen erwartet erwiesen.

„Fast alle Elektroauto-Batterien, die wir je hergestellt haben, sind immer noch in Autos“,

TriVet 01.09.2022 09:29

mit dem stromer von london nach kiew und zurück:

http://polestar.fans/t/mega-roadtrip...-5-600km/12386

Hafu 01.09.2022 12:23

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1678886)
mit dem stromer von london nach kiew und zurück:

http://polestar.fans/t/mega-roadtrip...-5-600km/12386

Danke für den Link. Ich lese solche echten Erfahrungsberichte ohne Marketingfärbung sehr gerne. :Blumen:

TriVet 09.09.2022 12:20

Soviel Strom brauchen Verbrenner

Der Strombedarf für Elektroautos wird überschätzt. Denn mit dem Ende des Verbrennungsmotors sparen wir auch eine Menge Strom ein.

Bunde 09.09.2022 16:25

In diesem Zusammenhang eine Buchempfehlung:

Weltuntergang fällt aus! (SPIEGEL-Bestseller): Warum die Wende der Klimakrise viel einfacher ist, als die meisten denken, und was jetzt zu tun ist https://amzn.eu/d/b6A5sSx

phonofreund 09.09.2022 17:10

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1679993)
Soviel Strom brauchen Verbrenner

Der Strombedarf für Elektroautos wird überschätzt. Denn mit dem Ende des Verbrennungsmotors sparen wir auch eine Menge Strom ein.

So ähnlich, wenn auch ich reduzierter Version habe ich schon mit Verbrennerfahrern diskutiert. Glaubt keiner!! Das nervt nur noch, ich rede auch mit niemandem mehr darüber, weil es keinen Sinn macht. Und jetzt ganz im Ernst: Mich stört mittlerweile so gut wie jeder Verbrenner. Und dann noch Vollpfosten mit Klappenauspuff....... Ok, anders Thema. Wir schaffen jetzt bald unseren Crossland(von meiner Frau) ab und holen uns einen weiteren Elektriker.

TriVet 09.09.2022 17:49

Hier werden sogar 42kWh Energie Aufwand für 6 Liter Diesel angegeben:

https://e-engine.de/unfassbar-42-kwh...gefahren%20ist

dr_big 09.09.2022 19:50

Dann muss man bei der Stromerzeugung aber auch sämtliche Energieaufwendungen vom Sand bis zur Solarzelle und vom Bergwerk bis zum Uranbrennstab mit einbeziehen.

Zum Thema Batterien: da wachen gerade einige auf, z.B. Hybridfahrer die jetzt bei den hohen Kraftstoffpreisen ihre Minibatterien mehrmals am Tag von 0 auf 100% laden und damit die Akkus grillen. Bei manchen Fahrzeugen liest man auch schon von reihenweisen Batterieschäden die kurz vor oder nach Ende der Garantie auftreten. Für einige Fahrer wird das ein böses Erwachen, Ersatzbatterien werden zum wirtschaftlichen Totalschaden.

Nicht falsch verstehen, ich fahre jetzt selbst elektrisch, aber man muss schon ehrlich sein und die Probleme nicht schönreden.

Superpimpf 10.09.2022 05:47

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1680050)
Zum Thema Batterien: da wachen gerade einige auf ... Bei manchen Fahrzeugen liest man auch schon von reihenweisen Batterieschäden die kurz vor oder nach Ende der Garantie auftreten.

Autoakkus halten länger als erwartet, weswegen aktuell kaum welche für Second life Einsatz oder Recycling zur Verfügung stehen.

Super-„Fast alle Elektroauto-Batterien, die wir je hergestellt haben, sind immer noch in Autos“ [Nissan]-pimpf

dr_big 10.09.2022 06:32

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1680063)
Autoakkus halten länger als erwartet, weswegen aktuell kaum welche für Second life Einsatz oder Recycling zur Verfügung stehen.

Super-„Fast alle Elektroauto-Batterien, die wir je hergestellt haben, sind immer noch in Autos“ [Nissan]-pimpf

Willst du damit sagen, dass der Nissan Leaf repräsentativ für die Gesamtheit aller E-Autos ist? Lies mal in Kia oder Renault Foren nach, da gibt es ganz andere Geschichten. Bei Kia kannst du die defekte 27kWh Batterie übrigens für 20tEuro tauschen lassen, meinst du das lohnt sich?

Die Lebensdauer von Batterien hängt im wesentlichen von 2 Dingen ab, erstens von der Auslegung im Fahrzeug (Lade-/Entladeschlusspannung, Temperaturmanagement) und zweitens von Betriebsfaktoren (tatsächliche Lade-/Entladeströme, Temperaturen, Standzeiten mit hohem SOC). Interessant wird das Thema nach 7-10 Jahren Fahrzeugalter, das haben noch die wenigsten Fahrzeuge.

Meine Entscheidung für den i3 war auch basiert auf der langjährigen Erfahrung die bereits mit diesem Modell vorliegt. Das ganze ist sehr fahrzeug- und anwendungsspezifisch und lässt sich nicht verallgemeinern.

Hafu 10.09.2022 07:26

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1680050)
... z.B. Hybridfahrer die jetzt bei den hohen Kraftstoffpreisen ihre Minibatterien mehrmals am Tag von 0 auf 100% laden und damit die Akkus grillen. ...

Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es heutzutage noch BMS gibt, die es erlauben, einen Akku auf echte 0% zu entladen bzw. auf echte 100% vollzuladen. Bei E-Autos, die vor 10 Jahren gebaut worden sind, mag das eventuell noch etwas anders gewesen sein, weil eine hohe Gesamtkapazität und damit Reichweite natürlich auch ein wichtiges Verkaufsargument ist (aber langfristig eben nur, wenn die hohe Kapazität nicht mit Tricks und kürzerer Lebensdauer der Batterien erkauft worden ist.

Im Lademanagement gibt man softwareseitig bei jedem BMS eine Untergrenze für die Entladespannung an, die man mit 0% in der Software definiert und eine Ladeschlusspannung (Obergrenze beim Laden), die 100% Füllstand entspricht. Beide Grenzwerte werden aber im Hinblick auf die Haltbarkeit der Akkus mit hohen Sicherheitsabständen gewählt, um den Akku langfristig zu schonen. Das was die Fahrzeugsoftware dem Fahrer als 100% vollgeladen vorgaukelt ist meist nur 80% und 0% entspricht meist realen 20% Restkapazität der theoretischen Akkukapazität.

Von welchen Herstellern sind denn aktuell "gegrillte Akkus" bekannt und woher stammt die von dir zitierte Meldung?

dr_big 10.09.2022 08:01

Absolutwerte für 0 und 100% gibt es nicht. Das ist immer bezogen auf die Spannungsgrenzen, die im BMS gesetzt sind. Wir sprechen hier über chemische Prozesse die keine harten Anschläge haben, sondern fliessende Übergänge. Die Ladeschlusspannung ist ein Kompromiss zwischen Kapazität (höhere Spannung=höhere Kapazität) und Degeneration (höhere Spannung=höhere Degeneration). Eine Degeneration findet dabei zwangsläufig immer statt, mit jedem Tag Lebensalter und mit jedem Ladezyklus.

Da gibt es aber durchaus unterschiede zwischen den Herstellern und Modellen. Bei einem wird bis 4,1V geladen, beim anderen bis 4,18V. Das macht bereits große Unterschiede. Manche Hersteller sind da konservativer, andere eben nicht. Sogenannte Puffer gibt es (siehe Angaben von Brutto-/Nettokapazität), die werden durch das BMS aber mit der Zeit reduziert, um dem Eigentümer eine höhere Kapazität vorzugaukeln. Wenn die Batterie z.B. um 20% degeneriert und der Puffer um 10% reduziert wird (durch Anpassung der Spannungsschwellen), dann meldet das Fahrzeug einen SOH von 90%. In Wirklichkeit hat die Batterie aber schon 20% verloren. Das Aufbrauchen der Puffer ist dabei natürlich begrenzt, hilft aber dem Hersteller die Garantiezeit zu überbrücken. Das führt dann dazu, dass die Batteriekapazität die ersten Jahre nur langsam sinkt, aber wenn der Puffer aufgebraucht ist deutlich abstürzt.

Man muss die Thematik schon objektiv betrachten. Die Degeneration von Batterien kann man nicht verhindern. Bei manchen ist nach nach 7 Jahren 50% SOH erreicht, bei anderen vielleicht erst nach 15 Jahren. Die zunehmend höheren Kapazitäten sind dabei hilfreich, weil man bei höherer Reichweite den Ladehub stärker einschränken kann und auch die Anzahl der Ladezyklen reduziert wird. Das kann helfen, setzt aber auch voraus, dass der Fahrer batterieschonend lädt. Manche hängen das Auto jede Nacht an die Wallbox und laden immer auf 100%, das ist natürlich das schlechteste was es gibt. Leasingnehmern ist das wiederum egal, weil die sowieso alle paar Jahre ein neues Auto nehmen, in der längerfristigen Betrachtung wird das aber höchst relevant.

Die Aussage von Nissan ist übrigens auch mit Vorsicht zu geniessen. „Fast alle Elektroauto-Batterien, die wir je hergestellt haben, sind immer noch in Autos“. Logisch, bei Defekten werden nur die defekten Zellen ersetzt, aber nicht die ganze Batterie getauscht. Das Statement von Nissan ist eindeutig zweideutig :Gruebeln:

TriVet 10.09.2022 09:02

Du sprichst hier von Degeneration, mir ist bisher Degradation als Bezeichnung der batterieschwächung begegnet (zB bei ABRP kann man das vorgeben).
Ist das gleichzusetzen? Etwas anderes?

dr_big 10.09.2022 10:01

Du kannst hüpfen oder springen. Für mich sind beide Begriffe passend.

MattF 10.09.2022 10:59

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1680066)
Willst du damit sagen, dass der Nissan Leaf repräsentativ für die Gesamtheit aller E-Autos ist? Lies mal in Kia oder Renault Foren nach, da gibt es ganz andere Geschichten.

Die dann representativ sind?

Du ergehst dich doch auch nur in Vermutungen.

TriVet 10.09.2022 11:47

Die TU München ist jedenfalls sehr optimistisch:
https://efahrer.chip.de/news/e-auto-...eiseite_107894

crazy 10.09.2022 14:46

Interessant wird in den nächsten Monaten (bzw jahreszeitlich, Sonnenstand, im Frühjahr), wie sich der zunehmend steigende Strompreis auf die Ladementalität der EAuto-Fahrer auswirkt.

https://efahrer.chip.de/news/strompr...n-jetzt_109054

Generell sind die Fahrer der Elektromobilität eher gut betucht und leben eher im Eigenheim, wo auch Solar am Dach hängt.

Steigt nun der Strompreis über die Einspeisevergütung der Solaranlage hat niemand daran Interesse, den Strom billig einzuspeisen und teuer zurückzukaufen. (natürlich steht das Auto tagsüber nicht immer daheim, aber auch da wird ein Umdenken stattfinden)

Das wiederum resultiert in vielen, vielen tausend PV-Anlagen, die erheblich weniger Strom einspeisen, gleichwohl sie aktuell für den Stromverbrauch in Deutschland als Erzeuger aufgeführt werden.

Bin gespannt, ob man das auf dem Schirm hat.

Hafu 10.09.2022 17:04

Zitat:

Zitat von crazy (Beitrag 1680140)
...
Steigt nun der Strompreis über die Einspeisevergütung der Solaranlage hat niemand daran Interesse, den Strom billig einzuspeisen und teuer zurückzukaufen. (natürlich steht das Auto tagsüber nicht immer daheim, aber auch da wird ein Umdenken stattfinden)

Das wiederum resultiert in vielen, vielen tausend PV-Anlagen, die erheblich weniger Strom einspeisen, gleichwohl sie aktuell für den Stromverbrauch in Deutschland als Erzeuger aufgeführt werden.

Bin gespannt, ob man das auf dem Schirm hat.

TriVet hat doch gestern einen recht guten Artikel gepostet, der gezeigt hat, wie hoch der Strombedarf zum Pipeline-Transport, zur Herstellung von Benzin/ Diesel in den Raffinerien, sowie der Strombedarf in den Tankstellen schon heute ist. Wenn weniger Verbrennerkraftstoff produziert und getankt wird, sinkt hier schonmal der Strombedarf.

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1679993)
Soviel Strom brauchen Verbrenner

Der Strombedarf für Elektroautos wird überschätzt. Denn mit dem Ende des Verbrennungsmotors sparen wir auch eine Menge Strom ein.

Daneben glaube ich, dass schon heute die absolute Mehrzahl an PV-Anlagenbetreiber weniger an Einspeisevergütung bekommt als sie für Strom vom E-Werk bezahlen muss. Schon bei Anlagen, die ab 2010 in Betrieb gegangen sind, lag die Einspeisevergütung unter 40c/ kWh, 2011 unter 30c usw.

Dementsprechend versucht mutmaßlich fast jeder PV-Besitzer schon heute seinen Eigenverbrauch zu optimieren und nur das einzuspeisen, was er selbst nicht nutzen kann.

Ich bin mir relativ sicher, dass angesichts der neuen Förderbedingungen (z.B. auch für PV-Anlagen auf Mietshäusern), den stark gestiegenen Strompreisen und der hohen Rentabilität selbst von kleinen PV-Anlagen der Zubau an PV höher sein wird, als der wachsende Anteil von E-Autos auf den Straßen, der ja nach wie vor durch Lieferprobleme und hohe Preise ausgebremst wird.
Wenn E-Auto-Besitzer bewusst versuchen, ihre Autos mit der eigenen PV-Anlage aufzuladen, was ja wegen des hohen Strombedarfs beim Laden selbst bei großen Anlagen nur drei bis vier Stunden pro Tag (bei Sonnenschein) möglich ist, dann leisten sie eher einen Beitrag zur Netzstabilität, da in der Mittagszeit bei Sonnenschein ohnehin in Deutschland Strom am billigsten ist und oft ins Ausland verschenkt werden muss, als dass sie das Netz durch das Laden des Autos belasten.

fras13 11.09.2022 10:41

Zitat:

Zitat von phonofreund (Beitrag 1680026)
... Und jetzt ganz im Ernst: Mich stört mittlerweile so gut wie jeder Verbrenner. ...

Mich stört beim Radfahren auch jeder Verbrenner. Die Luft ist an verkehrsreichen Tagen einfach schlechter.

Selbst fahre ich noch immer einen Diesel. Die Kiste ist noch gut in Schuß, knapp 5 Jahre alt. Und so schnell kann ich sie kaum austauschen.

Ich lese hier wirklich gern mit, bin interessiert.

Mein Problem: Ich kann mir unmöglich eine Solaranlage aufs Dach bauen lassen. Ich wohne in einer Doppelhaushälfte zur Miete. Das Haus ist wärmetechnisch kein Großverbraucher. Aber der Vermieter investiert nichtmal in eine neue Heizung oder die Modernisierung derselben, nach 18 Jahren... Selbst so eine Anlage kaufen ist mir zu unsicher. Als Mieter könnte / darf ich mir inzwischen ja eine Wallbox an die Wand schrauben. Aber dafür den Strom teuer vom Energielieferanten zu beziehen sollte zu keinem positiven Ergebnis führen. Zumal dann ja auch die Investition für das ausreichend große Elektroauto hinzu käme. Fiat500 kommt bei mir kaum infrage.

CarstenK 11.09.2022 11:01

Zitat:

Zitat von fras13 (Beitrag 1680228)
Das Haus ist wärmetechnisch kein Großverbraucher. Aber der Vermieter investiert nichtmal in eine neue Heizung oder die Modernisierung derselben, nach 18 Jahren...

Je nachdem was er da vor 18 Jahren verbaut hat, wird das wohl auch wenig bzw. keinen Sinn machen. Meine Ölheizung ist jetzt 31 Jahre alt. Ich beheize damit mein EFH mit ca. 140m2 Wohnfläche und habe einen Jahresölverbrauch von 1600l inkl. der Brauchwassererwärmumg.

Mein Heizungsbauer hat mir bei Umstellung auf die neueste Brennwerttechnik eine Einsparung von ca. 250 Ltr. in Aussicht gestellt. M.M. macht es weder wirtschaftlich noch ökologisch Sinn, eine einwandfrei funktionierende Heizung deshalb auf den Müll zu werfen.

Das wird vielleicht in Deinem Fall genauso gelagert sein.

fras13 11.09.2022 11:09

Ja, ich denke das ist vergleichbar. Hier haben wir nie mehr als 1000,-EUR für GAS im Jahr ausgegeben, um zu heizen.

Aber mir ging es mehr um die Situation mit der Mobilität. Ein Auto auszutauschen, ohne den Strom selbst zu produzieren, funktioniert leider kaum.
Aktuell bin ich wieder häufig mit dem Rad zur Arbeit unterwegs. Da steht der Diesel nur rum...
Ich hoffe, das ändert sich jetzt im Spätsommer nicht zu schnell, wenn es kälter und dunkler wird. Morgen gehts wieder los, die Radlampe liegt schon bereit.:Huhu:

Hafu 11.09.2022 11:18

Zitat:

Zitat von CarstenK (Beitrag 1680230)
...
Mein Heizungsbauer hat mir bei Umstellung auf die neueste Brennwerttechnik eine Einsparung von ca. 250 Ltr. in Aussicht gestellt. M.M. macht es weder wirtschaftlich noch ökologisch Sinn, eine einwandfrei funktionierende Heizung deshalb auf den Müll zu werfen.
...

"Neueste Brennwerttechnik" ist halt typisches klassisches Heizungsbauerdenken. Auch mit der besten und teuersten Öl- oder Gasheizung bleibt es eine Verbrennung von Millionen Jahre alter Biomasse, die man bekanntlich möglichst nicht in unsere Atmosphäre blasen sollte. Weder mit Autos (hier das Thread-Thema) noch über eine Heizung.

Unsere Ölheizung im Keller ist ähnlich alt wie deine und funktioniert im Prinzip astrein. Tritzdem habe ich beim Einzug in unser Haus vor knapp 20 Jahren gleich mal 10 Solarthermie-Module aufs Dach geschraubt, um den Ölverbrauch zu minimieren. Seitdem läuft der Brenner ohnehin nur noch von November bis Februar.

Seit zweieinhalb Jahren, seit wir zuzätzlich PV habe,n heize ich den für die Solarthermie angeschafften Puffer ergänzend mit überschüssigem Strom via Heizstab.

Gestern habe ich angefangen 'ne Splitklimaanlage zu installieren, mit der ich voraussichtlich die Nutzung des Ölbrenners/ bzw. unsere Kachelofens auf die wenigen Tage mit weniger als -10°C reduzieren kann. Die 3000 kWh, die ich bisher in den letzten zwei Jahren in den Heizstab zur Wärmeerzeugung gesteckt habe, sind voraussichtlich, wenn alles so funktioniert wie ich es geplant habe wesentlich besser in die Luft/Luft-Wärmepumpe (nichts anderes ist eine Splitklima) investiert und müssten dort rund 10000 kWh Wärme ergeben, was dann pro Jahr weitere 1000l Öl sparen müsste.

Wegschmeißen werde ich den Ölbrenner, wo er doch jetzt schon da ist, trotzdem nicht, aber es macht mMn schon Sinn, alles dafür zu tun, um so wenig Öl wie möglich zu verbrennen.

CarstenK 11.09.2022 11:46

Da sind wir prinzipiell einer Meinung Hafu.

Solarthermie werde ich mir allerdings aus verschiedenen Gründen nicht aufs Dach legen.

Ich werde aber ähnlich wie Du versuchen, den Eigenverbrauch des Stroms den unsere PV Anlage erzeugt zu steigern. Bisher wird nur ein Bruchteil davon selbst genutzt (unter anderem fürs E Auto), der Großteil aber eingespeist, da ich mich gegen einen PV Speicherakku entschieden habe.

Ich werde da im Winter mal ein paar Experimente in Sachen Vorlauftemperatur machen um zu sehen, in wie weit ich mit einer Wärmepumpe klar kommen würde (ich habe keine Fußbodenheizung, sondern Wandheizkörper).



Aber eigentlich gehört das ja nicht in diesen Faden und damit wir wieder zum Thema kommen:

Unser Fiat 500 Icon, bestellt im Dezember 2021 mit Lieferdatum Juni 2022, wurde jetzt zum zweiten Mal verschoben. Jetzt soll es Ende September so weit sein. Ich bin mal gespannt ob das wirklich klappt. Lt. Fiat Händler soll es beim Modell „Action“ noch schlimmer mit den Verzögerungen aussehen. Da gibts schon richtig Ärger, weil Kunden befürchten, dass anstatt der 6000 Euro Förderung, nur noch. 4500 Euro für sie hängen bleiben. Es klemmt wohl extrem an den kleinen 22 KWH Akkus.

Unsere Wallbox (Kostal) ebenfalls im Dez. bestellt ist auch noch nicht da. Zum 31.09.2022 läuft unsere bewilligte Förderung über 900 Euro aus. Der Betrieb, bei dem ich bestellt habe, will mir jetzt ne andere Box als Übergangslösung an die Wand schrauben, damit ich das Ding wenigstens bei der KFW abrechnen kann.

Ein Wahnsinn ist das alles.

X S 1 C H T 11.09.2022 15:28

Wilde Zeiten. Ich würde für meinen i3 den ich vor 2 Jahren gekauft habe derzeit mehr bekommen als ich dafür bezahlt habe. Und das mit nun 43.000 km mehr drauf.

deralexxx 11.09.2022 17:38

Wir haben uns zum Elektroauto einen Juice Booster und einen passenden Wall Mount geholt. Da gingen die Lieferzeiten noch gut, bin mega zufrieden damit.

dr_big 11.09.2022 19:55

Zitat:

Zitat von fras13 (Beitrag 1680228)
Aber dafür den Strom teuer vom Energielieferanten zu beziehen sollte zu keinem positiven Ergebnis führen. Zumal dann ja auch die Investition für das ausreichend große Elektroauto hinzu käme. Fiat500 kommt bei mir kaum infrage.

Nur mal kurz zu den Energiekosten: wenn ich zuhause in der Garage lade und 30ct/kWh bezahle, dann kosten mich 100 km ungefähr 4 Euro, also soviel wie 2 Liter Kraftstoff. Da ich auch noch 400 Euro THG Quote jährlich bekomme kann ich ca 10000km pro Jahr quasi kostenlos fahren. Es bleibt natürlich die Investition und der Wertverlust. Außerdem hast du natürlich vollkommen recht damit, dass es praktisch keine Familientauglichen BEV gibt. Ich hatte mir ein Preislimit von 30k gesetzt, das hat mit dem i3 geklappt.

TriVet 11.09.2022 20:16

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1678911)
Danke für den Link. Ich lese solche echten Erfahrungsberichte ohne Marketingfärbung sehr gerne. :Blumen:

Einmal um die Ostsee, inklusive Polarkreis im Winter.
https://www.n-tv.de/23567352

Microsash 11.09.2022 20:24

Mein Ionic 5, auf quartal 3 zugesichert bei Bestellung im März ist unterwegs zum Händler....bekomm ihn also die Woche.
Nach wie vor mit 1 Jahr Ionity premium charge kostenlos für 28ct kwh , egal wie schnell.

sybenwurz 12.09.2022 11:27

Zitat:

Zitat von fras13 (Beitrag 1680228)
Mein Problem:…

Oh. Ist es bereits JETZT schon soweit, sich für ne egal aus welchen Gründen gewählte Lebensform/-situation rechtfertigen zu müssen, wenn diese nicht erlaubt, jeden Trend flexibel mitmachen?
Ich find die Stromkästen sicher interessant und cool, dächte aber nichtmal im Traum daran mir selbst eine zu kaufen(alternative Formulierung ‚meine vorhandenen und perfekt funtkionierenden Auto/s dafür herzugeben‘), selbst wenn ich nicht ne ähnliche Ausgangslage wie du hätte.
An anderer Stelle wird dem Radhändler jeder Cent geneidet, hier dagegen scheint mir die unbgrenzte Zuwendung zum Heizungsbauer und Autoverkäufer das einzig sichere Mittel, den drohenden Weltuntergang abzuwenden…

fras13 12.09.2022 19:46

Moin, nein es ist JETZT noch nicht die Zeit.

Es war nur meine Meinungsäußerung zum Thema, bezogen auf meine Situation als Mieter.

Und vor allem, weil ich ein perfekt funktionierendes Fahrzeug benutze, welches aufgrd. einer Fehlermeldung im Display wohl im Herbst nicht durch den TÜV kommt. Und es mich gerade kirre macht, dass die Fachwerkstätten des Herstellers keine Lösung für das Problem haben. ....
Da kommt man auf solche Gedanken ....


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