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Trimichi 22.01.2017 14:02

Donald Trump
 
Hallo Foris,

nachdem hier die Us-Präsidentschaftswahl leidenschaftlich diskutiert und analysiert wurde finde ich man sollte DT auch weiterhin Aufmerksamkeit schenken.

In einem der Parallelthreads wurde folgende Liste der größten Weltwirtschaftsmächte erstellt.

1. USA
2. CHINA
3. EUROPA
4. RUSSLAND

Meiner Meinung nach fährt DT die USA gegen die Wand, wobei durchaus Potenzial zu sehen ist, insofern, als dass er mit Russland einen Mitstreiter findet und sich die zwei gegenseitig ruinieren. Russland hat sich isoliert, USA ist auf dem Weg dorthin. Trump und Putin vereint in die Isolation? China erstickt an Umweltzerstörung, den zu versorgenden Alten und der stotternden Wirtschaft. China will Dienstleister werden. Als Europäer können wir das wesentlich besser. Man sollte sich in Europa keine Sorgen machen müssen.

Was will das "große Kind" in Washington? Kann man den Mann ernst nehmen? Offensichtlich scheint er nicht von wahlkämpfen auf regieren umschalten zu können.

Stefan 22.01.2017 14:08

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1286783)
China erstickt an Umweltzerstörung, den zu versorgenden Alten und der stotternden Wirtschaft. China will Dienstleister werden. Als Europäer können wir das wesentlich besser. Man sollte sich in Europa keine Sorgen machen müssen.

Du unterschätzt die Chinesen, wenn Du behauptest, dass wir irgendwas besser machen können und wir uns keine Sorgen machen müssen.

Es wäre aktuell günstig, wenn "die Europäer" an einem Strang ziehen würden.
Leider scheint mir das nicht der Fall zu sein.

Trimichi 22.01.2017 16:56

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1286785)
Du unterschätzt die Chinesen, wenn Du behauptest, dass wir irgendwas besser machen können und wir uns keine Sorgen machen müssen.

Es wäre aktuell günstig, wenn "die Europäer" an einem Strang ziehen würden.
Leider scheint mir das nicht der Fall zu sein.


Made in Germany trumps Made in China :Cheese:

trithos 22.01.2017 18:12

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1286783)
Was will das "große Kind" in Washington? Kann man den Mann ernst nehmen?

Man muss ihn wohl ernst nehmen, weil er als Boss der unglaublich mächtigen Firma USA agiert.

Als Politiker kann man ihn allerdings nicht ernst nehmen, er führt sich echt auf wie ein Halbstarker, der die Pubertät noch nicht hinter sich gelassen hat. Aktuelles Beispiel: der geradezu lächerliche Versuch Trumps, die vergleichsweise wenigen Zuschauer bei seiner Amtseinführung, wegzutwittern.

In dieser Geschichte findet man den Fotobeweis: http://orf.at/stories/2376187/2376188/

Aber sicher findet Trump einige Bewunderer, die das wie er selbst als reine Bösartigkeit und Fälschung sehen. Dass Trump das überhaupt zum Thema macht, zeigt doch, dass ihm jede Souveränität als Mensch und Politiker fehlt.

Trotzdem werden wir Trump wohl ernst nehmen müssen.:(

Campeon 22.01.2017 18:35

Zitat:

Zitat von upado (Beitrag 1286821)
Trump hat in seiner Grundaussage "America first" völlig recht. Man kann über einzelne Vorhaben diskutieren, aber er scheint der richtige Mann zur rechten Zeit zu sein.

Europa ist wie ein Patient auf der Intensivstation, der künstlich am Leben erhalten wird. Die alten, festgefahrenen Personen und Strukturen ergötzen sich an ihrem alten Leitbild und merken nicht, wie sich das Volk von ihnen abwendet. Wenn die "Bürgerparteien" nichts ändern und sich selbst mal hinterfragen, werden die Zeit und aufstrebende, neue Kräfte die Antwort liefern.

Russland, mit einem starken Putin, lacht sich doch über Merkel und Konsorten kaputt. Er schaltet und waltet wie er möchte und wie es für sein Land am besten ist. Mit Trump hat er einen ähnlich gelagerten Staatsmann.

China ist Europa jetzt schon in weiten Teilen überlegen und hat sich als neue Supermacht etabliert. Während hier noch geschlafen und sich gegenseitig auf die Schulter geklopft wird, schreitet der Fortschritt dort mit großen Schritten voran.

Und das von jemandem, der in Deutschland lebt.
Ich bin verwundert, aber auch gleichzeitig verzückt.
Danke für diese klaren Worte.
Deckt sich zu 100% mit meinen Ansichten.

Endlich mal jemand der gegen die mainstream-Meinungen etwas sagt.
:Blumen: :Blumen: :Blumen:

eik van dijk 22.01.2017 18:41

Zitat:

Zitat von upado (Beitrag 1286821)
Trump hat in seiner Grundaussage "America first" völlig recht. Man kann über einzelne Vorhaben diskutieren, aber er scheint der richtige Mann zur rechten Zeit zu sein.

Europa ist wie ein Patient auf der Intensivstation, der künstlich am Leben erhalten wird. Die alten, festgefahrenen Personen und Strukturen ergötzen sich an ihrem alten Leitbild und merken nicht, wie sich das Volk von ihnen abwendet. Wenn die "Bürgerparteien" nichts ändern und sich selbst mal hinterfragen, werden die Zeit und aufstrebende, neue Kräfte die Antwort liefern.

Russland, mit einem starken Putin, lacht sich doch über Merkel und Konsorten kaputt. Er schaltet und waltet wie er möchte und wie es für sein Land am besten ist. Mit Trump hat er einen ähnlich gelagerten Staatsmann.

China ist Europa jetzt schon in weiten Teilen überlegen und hat sich als neue Supermacht etabliert. Während hier noch geschlafen und sich gegenseitig auf die Schulter geklopft wird, schreitet der Fortschritt dort mit großen Schritten voran.

Und trotzdem bin ich froh in diesem ach so schlimmen Europa zu leben und nicht in Russland.
Dass sich das Volk abwendet sagt man ja schon ein paar Jahre, die letzten Wahlen haben aber gezeigt dass es doch noch nicht so viele sein können. Als Beispiel die FPÖ in Österreich, wie lange versucht Strache schon endlich in die Regierung zu kommen, oder mal nebenbei die Wahl in Wien zu gewinnen? Bis jetzt ohne Erfolg. Es folgt zwar ein Rekordergebnis nach dem anderen aber mehr als die Hälfte der Wähler scheinen trotzdem noch irgendwas positives an der aktuellen politischen Gegebenheiten zu finden.
Ich frag ich immer was die Menschen überhaupt erwarten? Inwiefern bringt dir die EU Nachteile?


Den Fortschritt in China bekommt die Mittelklasse aber nicht zu spüren, warst du schon einmal dort? Für mich ist das alles nur kein fortschrittliches Land.

Vicky 22.01.2017 18:48

Zitat:

Zitat von upado (Beitrag 1286821)
Trump hat in seiner Grundaussage "America first" völlig recht. Man kann über einzelne Vorhaben diskutieren, aber er scheint der richtige Mann zur rechten Zeit zu sein.

Europa ist wie ein Patient auf der Intensivstation, der künstlich am Leben erhalten wird. Die alten, festgefahrenen Personen und Strukturen ergötzen sich an ihrem alten Leitbild und merken nicht, wie sich das Volk von ihnen abwendet. Wenn die "Bürgerparteien" nichts ändern und sich selbst mal hinterfragen, werden die Zeit und aufstrebende, neue Kräfte die Antwort liefern.

Russland, mit einem starken Putin, lacht sich doch über Merkel und Konsorten kaputt. Er schaltet und waltet wie er möchte und wie es für sein Land am besten ist. Mit Trump hat er einen ähnlich gelagerten Staatsmann.

China ist Europa jetzt schon in weiten Teilen überlegen und hat sich als neue Supermacht etabliert. Während hier noch geschlafen und sich gegenseitig auf die Schulter geklopft wird, schreitet der Fortschritt dort mit großen Schritten voran.

Ich muss kurz nachfragen... Sorry, wenn das ne doofe Frage ist... aber
Sage mal... ist der Beitrag Satire? :Blumen: :Cheese:

Was mich sehr interessieren würde ist, WAS KONKRET sollten denn die "Bürgerparteien" anders machen, damit zum Beispiel DU sie nicht abwählst? Wo genau soll denn die Reise für uns alle hingehen? Was hast Du denn ganz konkret für Erwartungen und was sollten die Ziele am Ende sein?

... eigentlich erwarte ich darauf keine Antwort, wäre aber sehr gespannt.

ThomasG 22.01.2017 18:52

Zitat:

Zitat von eik van dijk (Beitrag 1286831)
Ich frag ich immer was die Menschen überhaupt erwarten? Inwiefern bringt dir die EU Nachteile?

Ich habe schon von recht vielen Leuten ganz ähnliches gehört, was für mich schon einleuchtend erschien:
Die gemeinsame Währung ist ein großes Problem.
Wirtschaftlich relativ schwachen Ländern war es dadurch möglich sich relativ günstig immer weiter zu verschulden (günstig allerdings nur im Sinne von, dass die Zinsen für Kredite für diese Länder wesentlich günstiger waren als zuvor über viele Jahre).
So wuchsen die Schulden innerhalb weniger Jahre drastisch.
Die verschuldeten Länder verloren auch ihre Wettbewerbsfähigkeit, da ihre Produkte in Relation zu ihrer Qualität recht teuer sind.
Früher konnte ein Ausgleich erfolgen über die Wechselkurse zwischen den einzelnen Währungen.

Nachtrag: Hier als Beispiel die Staatsverschuldung Griechenlands zwischen 2005 und 2015 -> https://de.statista.com/statistik/da...-griechenland/


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