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Mirko 24.03.2018 08:15

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1368693)
Finde 18:50 nicht besonders schnell. 1:15 im Mittel.


Ich hab mal nachgeschaut. Bei seiner Weltbestzeit 2016 ist Sanders 53:45 geschwommen. Wenn die Strecke da gepasst hat waren das 1:25 Pace.

Hawaii 2017 ist er 53:41 geschwommen ohne Neo und fast ohne Wasserschatten nach eigener Aussage. Also auch 1:25 Pace.

Ich bin alles andere als ein Experte, aber 10 Sekunden schneller auf nicht mal die Hälfte der Strecke und Vollgas weil man danach nicht mehr Triathlon machen muss und dazu noch die Wenden. Für mich wirkt das jetzt auch nicht als hätte er da einen riesen Sprung gemacht. Irre ich mich?

BananeToWin 24.03.2018 08:26

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1368693)
Finde 18:50 nicht besonders schnell. 1:15 im Mittel
Bin zwar kein Schwimmer aber ich kenne sehr viele.
Solche Zeiten schwimmen 12 jährige Jungs.

Im 50m-Pool ohne Hilfsmittel? Das ist schnell. Denke auch, dass das für die 1. Schwimmgruppe reichen kann.

Kienle ist ja eigentlich kein schlechter Beckenschwimmer, und könnte eigentlich aufgrund seiner Beckenleisteung auch in der ersten Gruppe schwimmen auf Hawaii (was er ja 2015 auch geschafft hat). Die 18:50 dürften ungefähr das sein, was Kienle auch schwimmen kann.

Super geiler Typ der Sanders. Würde ihm den Hawaiisieg gönnen. Aber noch nicht nächstes Jahr. Da macht Frodo nämlich die sub8 :Lachen2:

longtrousers 24.03.2018 08:30

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368588)
Auf unserem günstigeren Noname Laufband stimmt die angezeigte Geschwindigkeit auch nicht (zeigt zu wenig an) aber da ich das gewohnt bin und die Abweichung eigentlich immer dieselbe ist, stört es mich nicht so richtig.

Aber ich habe zwischendurch auch schonmal überlegt einen flachen Magneten an den Rand der Lauffläche zu kleben, die Gesamtlänge der Lauffläche zu messen und einen, der noch funktionierenden Radtachos, die jetzt eh nur noch rumliegen, seit man auf dem Rad alles mit GPS misst, hin zu schrauben. Ist eigentlich kein großer Bastelaufwand, aber Mit Foot-pod laufen ist noch einfacher, und für Zwift-Running braucht man eh' nen Footpod, wenn man kein superteures, neues Laufband mit Ant+ oder Bluetooth-Schnittstelle hat.

Wenn man viel mit GPS draußen läuft (was ich zur Zeit leider nicht kann), hat man eh das Tempo ziemlich gut im Gefühl und weiß wie sich ein 4er, 4:30er oder 5er-Tempo anfühlen sollte.

Da bin ich in meinem Element mit so einer Aufgabe.

Ich habe es so gemacht:
-Mit Klebeband Markierungen auf dem Band machen.
-Mit einem Zollstock die Abstände zwischen den Markierungen messen und addieren.
So bekommt man ziemlich exakt die Laufbandlänge.
-Nur eine Markierung auf dem Laufband lassen.
-Eine Markierung neben dem Laufband machen.
-Das Laufband 100 Mal rundlaufen lassen und mit einer Stoppuhr die Zeit in s messen.
Dann ergibt 100*Laufbandlänge/ Zeit die Geschwindigkeit in m/s.
Dann multiplizieren mit 3,6 gibt die Geschwindigkeit in km/h, und zwar ziemlich exakt.

Also ich habe ein Kettler Track Experience und maß bei eingestellter Geschwindigkeit von 12 km/h und Winkel von 1% eine Geschwindigkeit von 12,05 km/h, das ist eine Abweichung von + 0,4%, das Band läuft also ziemlich exakt.

Hat mich gewundert, weil die Geschwindigkeit kostet mir auf dem Band viel mehr Mühe als draußen.

Natürlich könnte ich die Messung noch exakter machen, indem ich während der 100 Umdrehungen auf dem Band laufe, da die Geschwindigkeit dadurch vielleicht beeinflusst wird.

Hafu 24.03.2018 11:39

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1368693)
Finde 18:50 nicht besonders schnell. 1:15 im Mittel
Bin zwar kein Schwimmer aber ich kenne sehr viele.


Das wichtigste zur Einordnung der Zahlen ist der Zusatz: Langbahn!

Die meisten von uns trainieren doch auf 25m-Bahn und haben dementsprechend nur ihre 25m-Splits im Hinterkopf.Bei mir liegt der Zeitunterschied zwischen Kurzbahn und Langbahn bei 4s pro 100m, d.h. meine 1500m-Zeit auf Langbahn ist ziemlich genau eine Minute langsamer als die auf 'ner 25m-Bahn.
Klar gewinnt man mit der Zeit keine internationalen Schwimmwettkämpfe und es reicht auch noch nicht für die erste Radgruppe in WTS-Rennen, aber für einen Lagdistanztriathleten ist das eine Top-Zeit.

Ich glaube nicht, dass es aktuell hier im Forum einen einzigen User gibt, der diese Zeit schwimmt.

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1368693)
...Solche Zeiten schwimmen 12 jährige Jungs.

Aber zumindest 2018 bis jetzt keine deutschen 12-jährige Jungs.:Huhu: ;)
Der schnellste 12-jährige im ersten Quartal dieses Jahres ist 18:57 geschwommen, ab Rang zwei der DLV-Jahresbestenliste wird dann schon langsamer als 19 Minuten geschwommen.


In Hawaii sind im Gegensatz zu Fina-Wettkämpfen Speedsuits erlaubt und das Salzwasser trägt und führt zu einer Wasserlage fast wie mit Neoprenanzug.
.
Klar schwimmen Frodeno, Amberger und Gomez nochmal etwa eineinhalb Minuten schneller auf 1500m, aber mehr als die Hälfte der 30 Schwimmer, die in Kona in der ersten Gruppe das Wasser verlassen schwimmt auf dem aktuellen Niveau von Sanders und profitiert vom Wasserschatten der Topschwimmer.

Mirko 24.03.2018 11:51

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368706)
Das wichtigste zur Einordnung der Zahlen ist der Zusatz: .

Danke für deine Einschätzung Hafu! Dann kann man nur hoffen, dass Sebi auch noch eine Schippe drauf legen kann, sonst dürften seine Chancen ganz knapp über 0% sein.

Wenn Sanders mit der ersten Gruppe aus dem Wasser käme und dann so loskeult wie gewohnt müssten sich einige jedenfalls ganz schön strecken um nicht abgehängt zu werden. Da müsste dann auch PL und Frodo richtig arbeiten auf dem Rad um den Abstand kurz genug zu halten.

Hach ich bin gespannt auf die ersten Wettkämpfe. :liebe053:

sabine-g 24.03.2018 11:53

das hier war 2013, da war der Kollege 12 bzw. 13 Jahre

Zitat:

Zitat von 3-rad (Beitrag 980952)
Update:
Der neue deutsche Jahrgangsrekord über 1500m Freistil der 2000er Jungs liegt bei 16:29,92

Der neue deutsche Jahrgangsrekord über 200m Freistil der 2000er Jungs liegt bei 1:58,34min

Aufgestellt von einem Jungen aus unserem Verein letzte Woche in Wuppertal.


Hafu 24.03.2018 11:56

Zitat:

Zitat von BananeToWin (Beitrag 1368696)
...
Kienle ist ja eigentlich kein schlechter Beckenschwimmer, ... Die 18:50 dürften ungefähr das sein, was Kienle auch schwimmen kann.
...:

Hast du da irgendeine Quelle dafür? irgendeinen 1500m-Wettkampf von Kienle?

Ich lese auch immer den Mythos vom guten Beckenschwimmer Kienle, aber rein vom Stil her und der deutlich zu niedrigen Armzug-Frequenz traue ich Kienle so eine Zeit absolut nicht zu.

In Viernheim 2017, also Ende August in der unmittelbaren Hawaii-Vorbereitung ist Kienle eineinviertel Minuten langsamer als unser im Schwimmen langsamster Bundesliga-Athlet Julian Erhardt geschwommen, der ungefähr das aktuelle Sanders-Niveau (eher noch ein Stück langsamer) haben dürfte.

Ich würde schätzen, dass Kienle auf 1500m Langbahn etwa bei glatten 20 Minuten liegt, was zweieinhalb Minuten Rückstand auf Sanders bedeuten würde. Zuviel, um wie 2017, gerade noch den Wasserschatten zu halten. Ab 3-4s Differenz in der 100m-Zeit reißt in der Regel früher oder später ein Loch.

Hafu 24.03.2018 12:12

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1368709)
das hier war 2013, da war der Kollege 12 bzw. 13 Jahre

Alexander Eckernvogt ist sicher ein schneller Schwimmer, aber eben ein Schwimmer und kein Triathlet mit denen sich Sanders vergleichen muss und im November, als er die von dir gepostete Top-Zeit geschwommen ist, war er 13 Jahre und 3 Monate alt, also eben auch kein 12-jähriger mehr, womit ich aber auch nicht sagen will, dass es keine 12-jährigen gibt, die so eine Zeit schwimmen. Aber es gibt sicher keine 12-jährigen Triathleten.:Blumen:

triduma 24.03.2018 12:31

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368706)
Bei mir liegt der Zeitunterschied zwischen Kurzbahn und Langbahn bei 4s pro 100m, d.h. meine 1500m-Zeit auf Langbahn ist ziemlich genau eine Minute langsamer als die auf 'ner 50m-Bahn.

Ich bin wahrscheinlich der schlechteste Schwimmer hier im Forum und kenn mich da auch nicht gut aus aber ist nicht Langbahn 50m-Bahn? :confused:
Vielleicht auch nur ein Tippfehler?

Hafu 24.03.2018 13:00

Zitat:

Zitat von triduma (Beitrag 1368713)
Ich bin wahrscheinlich der schlechteste Schwimmer hier im Forum und kenn mich da auch nicht gut aus aber ist nicht Langbahn 50m-Bahn? :confused:
Vielleicht auch nur ein Tippfehler?

Danke fürs aufmersame Lesen!:Blumen:
Ja, war ein Tippfehler, habe natürlich 25m-Bahn gemeint (und den Beitrag korrigiert)

BananeToWin 24.03.2018 14:38

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368710)
Hast du da irgendeine Quelle dafür? irgendeinen 1500m-Wettkampf von Kienle?


Nerdig wie ich bin hab ich ihm tatsächlich 2014 nach seinem Hawaiisieg mal ne Email geschrieben über seine Homepage weils mich interessiert hat. Seine Antwort war eine 18:23 auf der 25m-Bahn. Ob die Zeit noch aktuell ist weiß ich nicht. Auf dem Schwimmniveau dürfte das einer hohen 18er oder sehr tiefen 19er Zeit auf Langbahn entsprechen.

sabine-g 24.03.2018 16:06

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368711)
Alexander Eckernvogt ist sicher ein schneller Schwimmer, aber eben ein Schwimmer und kein Triathlet mit denen sich Sanders vergleichen muss und im November, als er die von dir gepostete Top-Zeit geschwommen ist, war er 13 Jahre und 3 Monate alt, also eben auch kein 12-jähriger mehr, womit ich aber auch nicht sagen will, dass es keine 12-jährigen gibt, die so eine Zeit schwimmen. Aber es gibt sicher keine 12-jährigen Triathleten.:Blumen:

ich hab gesagt, das 18:30min 12 jährige Schwimmer schwimmen.
Der von mir genannte ist 16:30 geschwommen, übrigens das Jahr zuvor nur knapp drüber, da war er 12.

Hafu 24.03.2018 16:54

Zitat:

Zitat von BananeToWin (Beitrag 1368730)
Nerdig wie ich bin hab ich ihm tatsächlich 2014 nach seinem Hawaiisieg mal ne Email geschrieben über seine Homepage weils mich interessiert hat. Seine Antwort war eine 18:23 auf der 25m-Bahn. Ob die Zeit noch aktuell ist weiß ich nicht. Auf dem Schwimmniveau dürfte das einer hohen 18er oder sehr tiefen 19er Zeit auf Langbahn entsprechen.

Danke für die Info.:Blumen:
Damals wird das schon gestimmt haben, da hat er ja auch noch bei Wolfgarten trainiert.
2015 in Forst hatte er dieses Niveau eher nicht mehr (oder miserable Tagesform) als er gegen meinen damals noch 17-jährigen Sohn, der auch nicht gerade der schnellste Schwimmer unter den Triathleten ist, auf 1000m fast 'ne Minute verlor.

Aber du hast soweit recht: mit hypothetischen aktuellen 18:23 auf Kurzbahn auf 1500m läge Kienle etwa auf dem Sanders-Niveau.

Frodeno wird sich das Youtube-Video von heute auch mit Interesse angesehen haben und jetzt umso motivierter für das Schwimmtraining der kommenden zwei Wochen sein. Ich tippein Oceanside auf eineinhalb bis zwei Minuten Rückstand für Sanders nach dem Schwimmen.

schnodo 24.03.2018 17:00

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368686)

Ich glaube Du hast Dich mit dem Link vertan. Kann es sein, dass der hierhin gehen sollte: The Comfort Zone


PS: Nun habe ich das Video auch gesehen. Ich finde es enorm beeindruckend, wie er an seinen Schwächen arbeitet. Er will nicht nur schnell genug schwimmen, um mithalten zu können, er will ein Schwimmer sein. Und man kauft ihm das ab. Ein Film über seine Karriere müsste den Titel True Grit haben. ;)

Das ist etwas, was ich bei Sebi nicht gespürt habe. Der hat zwar das Schwimmen ernst genommen aber sein Herz war nicht dabei.

Helios 24.03.2018 17:35

@schnodo, Merci! fürs einstellen.

man merkt wie saustolz er auf die diversen 1:15min/100m ist, als er sie "runter betet",
d. h. die Race-Pace hat er in seinem home-pool eingeschliffen und bei dem swim-event das 1. Mal rausgelassen - d.h. 1,25 mal 38 ist 47,5 min/3,8km - was für ein Ding!!

Hafu 24.03.2018 17:39

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1368741)
ich hab gesagt, das 18:30min 12 jährige Schwimmer schwimmen.
Der von mir genannte ist 16:30 geschwommen, übrigens das Jahr zuvor nur knapp drüber, da war er 12.

Wir sind (schon wieder) offtopic:Huhu: :offtopic:
Ich hab' deine Kernaussage, dass es 12- jährige gibt, die sowas schwimmen ja auch nicht angezweifelt, sondern mir nur erlaubt zu ergänzen, dass es in diesem Jahr 2018, das immerhin schon drei Monate alt ist in Deutschland noch keinen 12-jährigen gegeben hat, der so schnell war wie Sanders.:Blumen:
In anderen Jahren und v.a. in anderen Ländern gab und gibt es sowas aber durchaus unter begabten Schwimmern, keine Frage.
Die von dir genannten 16:30min waren übriigens Kurzbahn, Sanders ist aber gestern auf der Langbahn geschwommen. Als 13jähriger (2013) ist Eckernvogt auf der Langbahn 17:35 geschwommen und als 12-jähriger (2012) 18:48 also praktisch dasselbe wie Sanders. Kann man hier sehr übersichtlich nachlesen.). Als 12- und 13-jähriger war Eckernvogt mit großem Abstand der Beste in Deutschland und vermutlich aber auch akzeleriert, denn die Pubertät tritt nicht bei jedem Jungen im selben Alter. Im vergangenen Jahr als 17-jähriger lag er dann mit ziemlich großem Rückstand auf die schnellsten seines Jahrganges nur noch auf Rang 4. Derlei erlebt man leider sehr häufig bei Sportlern, die mit 12, 13 oder 14 alles gewinnen. Auch im Triathlon.

Mirko 24.03.2018 18:12

Danke schnodo! Hab auch erst vorhin gemerkt das es ein neues Video dazu gibt. Ich hab mehrmals laut gelacht. Der Typ ist so witzig. Und er scheint wirklich einen Riesen Sprung gemacht zu haben. Man merkt ihm ja an, wie stolz und zufrieden er ist!

JensR 24.03.2018 19:08

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1368756)
Ich glaube Du hast Dich mit dem Link vertan. Kann es sein, dass der hierhin gehen sollte: The Comfort Zone

was für ein geiles Video.. :Lachen2: die Angst vor dem Wettkampf, dann als einer der weltbesten Triathleten sich überhaupt der übermächtigen, mittelmässigen (ja auch er wird wissen, dass es 12-13jährige gibt, die schneller sind als er) Konkurrenz zu stellen, hinterher zu schwimmen und am Ende die Bestzeit aus dem 25m-Pool um eine Minute verbessert im langen Pool - die Euphorie und der Stolz strömt aus jeder Pore.. :cool:

er wird sicher am besten einschätzen, was diese Zeit vergleichsweise für ihn bedeutet und ich neige dazu, mich Hafus Meinung anzuschliessen.. die anderen sollten auch ordentlich Gas geben, wenn sie bei dem Mann mithalten wollen :dresche

X S 1 C H T 24.03.2018 22:47

Der Typ hat einfach Eier!
Genial!

TakeItEasy 25.03.2018 08:33

So offen wie sich Lionel gibt, frage ich mich immer, ob das nicht auch seine Konkurrenten motiviert. Er zeigt ja nicht nur sein Training, sondern auch seine Leistung. Damit können ihn seine Konkurrenten auch besser einschätzen - für uns "Zuschauer" ist es natürlich super.

Andererseits ist Lionel ein Beispiel für einen Athleten, der weniger riesige Umfänge trainiert, sondern eher kurz&intensiv (ich glaube, Arne hatte das vor kurzem mal in einem Video thematisiert). Das muss ein Körper erstmal verkraften. Lionel scheint das ja ganz gut wegzustecken - und vielleicht ist das auch ein Punkt, an dem viele scheitern und damit wenig Nachahmerpotential überhaupt vorhanden ist.

Hafu 25.03.2018 08:50

...und schon wieder das nächste Video, diesmal nicht auf Sanders eigenem YT-Kanal, sondern von Talbot Cox, der langsam von Jorgensen, über Frodeno, Carfrae, O'Donell bis hin zu Ben Hoffmann so ziemlich alle interessanten Triathlon-Pros mit separaten Channels unter Vertrag hat.

Diese mal geht es ums Zwift-Indoor-Race. Schon interessant, dass Sanders dort mit aerodynamisch optimierten TT-Rad gegen lauter Rennräder an den Start geht. Er greift im Video zwar stets an den Bars, aber man könnte ja meinen, dass schon die im Vergleich zum RR nach vorne versetzte Sattelpostition (American Position) biomechanisch nicht so optimal ist wie eine klassische Position mit SetBack. Aber vermutlich muss man seine individuelle Position nur genügend gewohnt sein mit entsprechend vielen Trainingsstunden bis man damit auch genügende Power auf de Straße bringt.

535 Watt über 2'52 ist schon eine Hausmarke, ebenso wie 386 Watt NP über knapp 'ne Stunde. (ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten CycleOps-Ergometer auch wirklich genau sind. Die Zahlen sind auf jeden Fall vertrauenswürdiger, als die vielen über Gewicht und manuellen Kalibrierungsfaktor gecheateten "Bestleistungen" die mir bei Durchsicht der Zwift-KOM-Listen oft sonst so begegnen.)

Am Ende des Videos, als er von extra für ihn angefertigten Hantelstangen und aberwitzigen Krafttraining-Sesssions bierernst und ohne die Miene zu verziehen erzählt, merkt man auch, dass er ein ziemlich guter Schauspieler ist, der seine Mimik gut im Griff hat, so dass man davon ausgehen darf, dass auch sonst manches, was die Masse seiner Fans als "authentisch" wahrnimmt ein Stück weit sehr bewusst aufgesetzt ist, um einerseits die Marke "LS" zu kreieren und zu stärken und andererseits die mitzusehende direkte Triathlon-Pro-Konkurrenz maximal zu verunsichern.

TakeItEasy 25.03.2018 09:13

Das sind zwei gute Punkte, Hafu :) Die Marke "LS" und das Verunsichern der Konkurrenz. Jedenfalls haben wir unseren Spaß damit :Huhu:

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368820)
um einerseits die Marke "LS" zu kreieren und zu stärken

Das wäre klasse und ich wäre ein Fan davon! Hat nicht beispielsweise auch Frodo ein Merchandising rund um seine Person aufgebaut? So mit eigener Kaffee-Marke und so (zumindest hatte ich da mal was gelesen/gesehen rund um seinen Start bei der Challenge Roth).


Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368820)
und andererseits die mitzusehende direkte Triathlon-Pro-Konkurrenz maximal zu verunsichern.

Da würde mich mal so mancher Kommentar in einem Video (und sei es nur zwischen den Zeilen oder ein Seitenhieb oder sowas in der Art) von einem seiner Konkurrenten interessieren. Hat jemand was als Link?

pschorr80 25.03.2018 09:18

Zitat:

Zitat von TakeItEasy (Beitrag 1368819)

Andererseits ist Lionel ein Beispiel für einen Athleten, der weniger riesige Umfänge trainiert, sondern eher kurz&intensiv

Das hat Pete Jacobs auch versucht. Zweiter 2011 und Erster 2012. Danach nicht ein vernünftiges Rennen mehr.

Wobei es bei Sanders eher nach einer (Ersatz)-Droge aussieht. Es wird sich zeigen, ob er so überhaupt bis nach Kona kommt.

Was er drauf hat, kann er ja am 7.April gegen Frodeno in Oceanside zeigen.

TakeItEasy 25.03.2018 09:31

Was leider untergeht, das sind die Regenerationsmassnahmen von Lionel. Das wäre sehr interessant zu sehen, was er so alles macht - verständlicherweise (?) wird das nicht gezeigt. Ist vermutlich eine Art "Betriebsgeheimnis". ;)

Daniel Ryf hatte vor kurzem in einem Interview mit einer schweizer Hochschule ein wenig über ihre Reg-Massnahmen geplaudert. Ob das wirklich alles war, was sie dort gesagt hat? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. :Cheese:

schnodo 25.03.2018 12:53

Der Lionel hat doch heimlich an seiner Lauftechnik gearbeitet! Das sieht fast gleichförmig aus wie der läuft. Kein wahrnehmbares Humpeln, soweit ich das beurteilen kann.

lqw 25.03.2018 13:24

Als er im vorletzten Video von dem geplanten Radrennen sprach, fand ich die Idee cool, hatte mich aber da schon gefragt wie er das mit dem damit verbundenen Sturzrisiko in Einklang bringen will. Jetzt ist das natürlich klar. Finde nur witzig dass er dann erzählt wie sie sich "vorn" zu dritt abgesetzt und gegenseitig unterstützt haben, ich kann mir den Effekt bei einem Indoor Race auf der Rolle nicht wirklich vorstellen, die Mitfahrer geben ja weder Windschatten noch kann man mit denen quatschen oder was auch immer. Der einizige Effekt ist maximal die Psychologie des "dranbleibens" aber irgendwie ist das alles nicht dasselbe wie ein richtiges Radrennen. Aber wie gesagt, im angesicht des Sturz- und Verletzungsrisikos natürlich vollokommen ok...

pXpress 25.03.2018 14:21

Zitat:

Zitat von lqw (Beitrag 1368857)
Als er im vorletzten Video von dem geplanten Radrennen sprach, fand ich die Idee cool, hatte mich aber da schon gefragt wie er das mit dem damit verbundenen Sturzrisiko in Einklang bringen will. Jetzt ist das natürlich klar. Finde nur witzig dass er dann erzählt wie sie sich "vorn" zu dritt abgesetzt und gegenseitig unterstützt haben, ich kann mir den Effekt bei einem Indoor Race auf der Rolle nicht wirklich vorstellen, die Mitfahrer geben ja weder Windschatten noch kann man mit denen quatschen oder was auch immer. Der einizige Effekt ist maximal die Psychologie des "dranbleibens" aber irgendwie ist das alles nicht dasselbe wie ein richtiges Radrennen. Aber wie gesagt, im angesicht des Sturz- und Verletzungsrisikos natürlich vollokommen ok...

Nur zur Info- auf Zwift (wo die Rennen statt finden) gibt es schon einen Windschatten und der ist auch bei einer Dreiergruppe bemerkbar und ein Solofahrer muss schon eine ziemliche Extra Leistung aufbringen um weg zu fahren oder ein Loch zu zu fahren.

Antracis 25.03.2018 15:00

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1368854)
Der Lionel hat doch heimlich an seiner Lauftechnik gearbeitet! Das sieht fast gleichförmig aus wie der läuft. Kein wahrnehmbares Humpeln, soweit ich das beurteilen kann.

Tritt das Humpeln nicht immer erst bei massiver Vorermüdung so wirklich auf ? Ich finde ja, dass man in Zeitlupe gut sehe kann, dass er die rechte Schulter ziemlich hängen lässt, vielleicht spielt diese Asymmetrie dann am Ende eine Rolle ?

Letztlich ist er ja mit diesem komischen Stil immer noch sehr schnell gelaufen, also so strange das ausschaut, vielleicht kein so großes Problem. Der Körper sucht sich halt seine ökonomischste Bewegung, auch wenn sie komisch ausschaut.

Ich war ja auch immer fasziniert, wie z.B. Jeptoo mit ihrem gravierenden Pseudo-X-Bein so schnell laufen konnte. (Ich weiß, Doping, aber man würde doch trotzdem auf den ersten Blick niemanden mit einer so beschissenen Laufform Weltspitze zutrauen...)

schnodo 25.03.2018 15:12

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1368881)
Tritt das Humpeln nicht immer erst bei massiver Vorermüdung so wirklich auf ?

Ich kann mich dunkel an ein älteres Video von ihm erinnern, wo er Intervalle auf irgendeinem asphaltierten Weg rennt. Da meine ich, hätte er auch ziemlich offensichtlich gehumpelt.

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1368881)
Ich finde ja, dass man in Zeitlupe gut sehe kann, dass er die rechte Schulter ziemlich hängen lässt, vielleicht spielt diese Asymmetrie dann am Ende eine Rolle ?

Ich dachte, das mit der Schulter sei sonst ausgeprägter gewesen. Ich will aber auch nicht ausschließen, dass ich Tomaten auf den Augen habe. :)

Hafu 25.03.2018 19:13

Wem heute abend um 22:30 langweilig ist.

Hier wird das Elite-Finale mit LS übertragen.

Gerade wird das Performance-Finale der Frauen übertragen und die Übertragung ist technisch, wie ich finde, gut gelöst. Man kann sich bis zu 4 Streams gleichzeitig auf den Bildschirm holen, Telemetriedaten auf den Schirm holen (inkl. Herzfrequenz, Trittfrequenz) und in die Perspektive unterschiedlicher Reiter versetzen und das Rennen aus deren Perspektive mitverfolgen.

Was das Performance-Finale genau ist, habe ich allerdings noch nicht herausbekommen. Vielleicht so eine Art B-Finale für die Athletinnen die es nicht in das Elite-Finale geschafft haben.

MatthiasR 26.03.2018 09:10

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368280)
Schwimmen an einem fixierten (oder vom mitlaufenden Trainer gehaltenes) Gummiband ist ein seit mindestens 40 Jahre bewährtes Trainingsmittel im Hochleistungssport.

Mein blinder Kollege macht das (aus naheliegenden Gründen) auch gelegentlich, z.B. in kleinen Hotelpools.

Gruß Matthias

flachy 26.03.2018 15:52

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1368924)
Wem heute abend um 22:30 langweilig ist.

Hier wird das Elite-Finale mit LS übertragen.

Aloha Lionel-Groupies,
wie ist denn jetzt Lionel sein Playstation-Garagenradrennen mit echtem Schweiss ausgegangen???
Persönlich bin ich hin- und hergerissen, wie ich den Schützling des Ur-Hulks einordnen soll.
Zum Einen betreibt er den geilsten Outdoorsport der Welt wie eine reine Laborratte im Käfig. Nicht schön...
Zum Anderen aber motiviert er mich durch seinen Willen und seine Bodenständigkeit.
Schon wenn ich seine "Peggy Bundy" ganz entspannt neben dem Laufband flätzend ihn anfeuernd und paar Cocktails schlürfen sehe, ist das für mich deutlich lustiger als jede drehbuchgesteuerte Sit-Com-Folge im TV.
Und dies speziell in einer Zeit, in der jeder C-Profi sich monatelang in ferne, wärmere Gefilde zum Training absetzt und meint, nur so auch nur den Hauch einer Chance um die 50 EUR Prämie von Döner-24 bei dem örtlichen Triathlon um die Dorflinde zu haben.

Habe heute morgen bei meiner (blöderweise wieder dunklen) saukalten Radrunde an sein Laufbandvideo denken müssen. Und das hat mich gepusht, trotz steifgefrorener Finger und klammer Füße durchzuziehen.
Leider habe ich aber - anders als Lionel-Hulk - meine private Speedbattle gegen 7 ausgewachsene Keiler - ich in Aeroposition, die Schwarzkittel 5 Meter neben mir über 200 Meter im "Allradmodus" quer durch die angefrorene Matsche - grandios verloren. Fühl mich immer noch gedemütigt, so wie der Legionär bei den Galliern, dem nach seiner Speerwurfniederlage gegen Obelix selbst das Schmutzkehren in der Kaserne noch zu anspruchsvoll war...

P.S.:
Harald, alles Gute nach Deiner OP und hammergeiles Granatenbike - soviel Liebe zum Detail, Wahnsinn!
Da weiß ich jetzt Bescheid, wem ich nächstes Jahr mein Budget für mein Aufrüsten mit Blick auf Kona 2020 in die Hand geben kann!!!
:Blumen:

Hafu 26.03.2018 19:18

Zitat:

Zitat von flachy (Beitrag 1369054)
Aloha Lionel-Groupies,
wie ist denn jetzt Lionel sein Playstation-Garagenradrennen mit echtem Schweiss ausgegangen???
...:

Herr Flachowski!

Jetzt mache ich mir extra die Mühe einen Link auf eine -wie ich finde- ganz gut gemachte Eventwebsite zu posten, auf der man sehr professionell die Übertragungen des Events verfolgen konnte, aber anstatt mir virtuell beim live-view Gesellschaft zu leisten muss ich mir das Rennen nicht nur alleine ansehen, sondern auch noch tags drauf Ergebnisdienst spielen.;)

Die Aufzeichnung des Rennens gibt es hier .

Das Finale bestand aus drei kürzeren Etappen. Die erste endete mit einer Bergankunft und einem überlegenen Sieg von LS, der seinen Konkurrenten (ambitionierte Amateure) rein von der Ausdauer, Schwellenleistung etc. deutlich überlegen war (er hatte in den meisten Rennphasen eine um etwa 20 Schläge niedrigere Herzfrequenz).
Die zweite Etappe war ein hügliger Kurs, bei dem Sanders nicht immer taktisch glücklich agierte und ein ums andere mal versuchte auszureißen und dann in den rennentscheidenden Ausreißversuchen kurz vor dem Ziel zu müde war, um richtig durchzuziehen, so dass es zum Massensprint kam, in dem er glaube ich vierter wurde.

Die letzte Etappe war komplett flach und es kam ebenfalls zum Massensprint, bei dem alle ziemlich ausgeruht waren. Da wurde Sanders 8. Sprints sind nicht so seine Stärke.

In der Gesamtwertung reichte es dann zu Rang 2.

P:S: Danke für die Genesungswünsche, Flachy. Radfahren und Schwimmen fühlt sich jetzt nach einer Woche schon wieder halbwegs normal an, aber ich lass mir mit echtem Training noch etwas Zeit. Bis Laufen wieder möglich ist wird es noch länger dauern. Notfalls hinke ich im LS-Style über den Aliidrive, oder schau mir wenn das knie nicht mitspielen solllte (Gesundheit geht sowieso immer vor) das sicher superinteressante Profirennen live an.

Thorsten 26.03.2018 20:54

Tja Hafu, du bist hier halt für die Nachrichten und Flachy für das Unterhaltungsprogramm zuständig :Cheese:.

Wenn du im LS-Style in Kona wackelst werden die ersten glauben, dass er von den Agegroupern kopiert wird. Machst du dazu noch das Känguru, werden die Leute von Lionel Lange verwirrt sein ;).

pschorr80 27.03.2018 09:39

Zusammenfassung seines 2. Rennens, der Intervall-Einheit nach dem 2. Rennen und Oceanside-Ausblick:

https://www.youtube.com/watch?v=XdmpCWfRCWo

Neben Frodeno freut er sich u.a. über Andrew Talansky.

mumuku 27.03.2018 09:52

Das wird ein echter Gradmesser: Da sind einige dabei, die es spannend machen können.

http://eu.ironman.com/~/media/f5f0c7...t% 20list.pdf

Auch Anne Haug ist gemeldet, wieder gegen Holly Lawrence. Diesmal sollte die Radtrecke aber AH deutlich besser liegen.

Bin gespannt ob es einen Livestream gibt...

mumuku 27.03.2018 09:54

Zitat:

Zitat von pschorr80 (Beitrag 1369168)
freut er sich u.a. über Andrew Talansky.

und auch er arbeitet an seinem Schwimmen: https://www.instagram.com/p/Bgwb6XYF20g/

pschorr80 27.03.2018 10:25

Zitat:

Zitat von mumuku (Beitrag 1369174)
und auch er arbeitet an seinem Schwimmen: https://www.instagram.com/p/Bgwb6XYF20g/

Talansky ist nicht mal 30. Er macht so einen Wechsel sicher nicht um zum Spaß Triathlons zu machen. Der rechnet sich sicher mittelfristig was aus.

abc1971 27.03.2018 14:33

Zitat:

Zitat von mumuku (Beitrag 1369173)
Das wird ein echter Gradmesser: Da sind einige dabei, die es spannend machen können.

http://eu.ironman.com/~/media/f5f0c7...t% 20list.pdf

Auch Anne Haug ist gemeldet, wieder gegen Holly Lawrence. Diesmal sollte die Radtrecke aber AH deutlich besser liegen.

Bin gespannt ob es einen Livestream gibt...

off Topic: Ich persönlich bin sehr gespannt was der Ex-Radprofi Talansky bewegen wird.

Hafu 27.03.2018 15:01

Zitat:

Zitat von mumuku (Beitrag 1369174)
und auch er arbeitet an seinem Schwimmen: https://www.instagram.com/p/Bgwb6XYF20g/

Zitat:

Zitat von pschorr80 (Beitrag 1369180)
Talansky ist nicht mal 30. Er macht so einen Wechsel sicher nicht um zum Spaß Triathlons zu machen. Der rechnet sich sicher mittelfristig was aus.

Alerdings ist der letzte Instagram-Post (Strava ist er nur angemeldet, veröffentlicht aber nichts) vom Laufen sechs Monate her, was vermuten lässt, dass er entweder eine Laufverletzung mit sich rumschleppt (was ja Profis meist nicht an die große Glocke hängen, um Sponsoren nicht zu verunsichern) oder er wirklich fast nicht laufen geht, was verwunderlich wäre, denn Laufen ist bei Talansky die bei weitem größte Baustelle. Radfahren kann er sicher sehr gut (auf Sanders- und Frodeno-Niveau), Schwimmen scheint O.K. zu sein (aber auch nicht gut genug, um vorne aus dem Wasser zu kommen, aber Laufen war bei seinem letzte Triathlon, einer olympischen Distanz, eine gigantische Baustelle (39er-Zeit und damit nicht mal gutes Amateurniveau) und müsste eigentlich im Fokus seines Wintertrainings stehen.

Ich glaube aber, es gibt für Talansky schon einen eigenen Thread, deshalb hier :offtopic:


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