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plastex7 05.11.2016 09:37

Ob das möglich ist oder nicht kann so oder so niemand beurteilen.
Ich finde deine Herangehensweise gut und denke wenn du dass durchziehst wirst du am Ende eine schöne neue Bestzeit stehen haben.
Viel Erfolg dabei!

Adept 05.11.2016 10:00

Zitat:

Zitat von Acula (Beitrag 1270275)
Laufen bis zur Erkenntnis
Willkommen zu meinem neuen Blog mit den Themen Schwerpunkten Laufen und Ernährung. Dies wird so aussehen, dass ich hier regelmäßig über mein Training schreiben werde und unregelmäßig eine Art Kolumne zum Thema Ernährung schreibe, bei der ich Anekdoten aus der Branche oder auch mal Studien und andere Inhalte aufgreifen werden. Es soll aber eher lustig schmunzelnd gestaltet sein und definitiv nicht die Suche nach der perfekten Ernährung oder ähnlichem. Der Titel bezieht sich darauf, dass ich vorhabe bis zum Abschluss meines Studiums Lauf Bestzeiten erzielen möchte, was nicht schwer ist, da ich bislang nur eine 47 auf 10 km stehen habe. :Cheese: Für das nächste Jahr sind bislang 2 Wettkämpfe geplant. Ein 10 km Lauf am 19.5. auf den ich mein Training auslegen werde und am 11.6. 15 km in der Staffel des Bonn Triathlons zu Laufen.

Der Plan
Ab dem 7.11. beginnt das Training. Ich richte mich dabei immer nach dem 3:1 Rhythmus und habe mir folgende Gliederung übernommen und werde hier mal nicht die "normalen" Läufe aufzählen. Geplant sind 2 weitere Qualitätseinheiten pro Woche.
VP1
Ziel: Kraft, Koordination, Laufstil
1-3. Woche: 1) 2x Sprinttraining (7*30 Meter mit 3 Minuten Pause)
5-7. Woche: 1) Sprints 2) Bergsprints
VP2
Ziel: VO2 max, Grundlagenausdauer, Kraftausdauer
9-11. Woche: 1) 15*30/30 2) 10*120/120
13-15. Woche: 1) 10*60/60 2) 4*4min/3min
Spezial Phase
Ziel: Schwelle, 10 km Tempo
17-19. Woche: 1) 10 km TWL (1 km RT + 20s, 1km - 5-10s) 2) 10-12*1km 10k Pace mit 2-3 Minuten Pause
21-23. Woche: 1) 10 km (1 km 10k Pace, 1 km 85%) 2) 4-5*2km 10k Pace mit 5 Minuten Pause
25-26. Woche: 1) 7 km TDL 10 k pace 2) 2*5 km etwas langsamer als 10k Pace
2 Wochen Tapern.
Den Umfang werde ich nicht planen, der ergibt sich einfach je nachdem wie es funktioniert. Starten werde ich mit einem Umfang von 50 km, welchen ich natürlich stetig steigern möchte.
Das Ziel ist den 10 km Lauf Sub 37 zu Laufen und weiter lohnt es sich noch nicht zu denken.

Wenn du dein Training auf einer viel zu ambitionierten Zielzeit basierst, ist das Training nicht so effektiv, da du die Zielvorgaben (Intervalle uä.) nicht schaffen wirst. Kannst vielleicht die Zielvorgaben schrittweise steigern, aber immer realistisch bleiben, sonst bringt das nix.

Die Leute, die mit zielgerichtetem Training sub37 laufen können, laufen ohne viel Training eine sub40. Das können bestimmt hier die schnellen Leute bestätigen. Kannst ja überlegen, ob das bei dir der Fall ist.

Necon 05.11.2016 10:09

Man kann Leute auch einfach mal trainieren lassen und sehen was dann heraus kommt. Er beginnt ohnehin nicht morgen damit Intervalle mit 3:30 zu Prügeln, denn die kann er eh nicht. Er hat über Wochen und Monate wieder die Umfänge gesteigert und sich ein Ziel gesetzt, quasi das Traumziel.

Die Vorgehensweise hört sich vernünftig und strukturiert an und ob es dann eine 37 oder 39:59 wird, ist Acula ohnehin nicht so wichtig Hauptsache er kann gut und ohne Probleme trainieren und macht Fortschritte

Adept 05.11.2016 10:17

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1270393)
Man kann Leute auch einfach mal trainieren lassen und sehen was dann heraus kommt. Er beginnt ohnehin nicht morgen damit Intervalle mit 3:30 zu Prügeln, denn die kann er eh nicht. Er hat über Wochen und Monate wieder die Umfänge gesteigert und sich ein Ziel gesetzt, quasi das Traumziel.

Die Vorgehensweise hört sich vernünftig und strukturiert an und ob es dann eine 37 oder 39:59 wird, ist Acula ohnehin nicht so wichtig Hauptsache er kann gut und ohne Probleme trainieren und macht Fortschritte

Klar kannst du das. Wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so viel rauskommen, als wenn du deine Trainingsziele realistisch setzst. Dauerhafte Unterforderung wie auch Überlastung bringt nicht so viel; das Trainingsprinzip ist logisch oder?

Hat denn jemand hier aus dem Forum mit viel zu hohen Vorgaben trainiert? Wie war da die Erfahrung? Könnte dem TE eine Hilfe sein.

finisher05 05.11.2016 11:49

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1270397)
...

Hat denn jemand hier aus dem Forum mit viel zu hohen Vorgaben trainiert? Wie war da die Erfahrung? Könnte dem TE eine Hilfe sein.

Könnte man evtl "Triathlet im Speckmantel" hernehmen, der Blog war zwar sehr unterhaltsam, aber die Erfolgsaussichten nicht erkennbar.

Acula 05.11.2016 14:59

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1270393)
Man kann Leute auch einfach mal trainieren lassen und sehen was dann heraus kommt. Er beginnt ohnehin nicht morgen damit Intervalle mit 3:30 zu Prügeln, denn die kann er eh nicht. Er hat über Wochen und Monate wieder die Umfänge gesteigert und sich ein Ziel gesetzt, quasi das Traumziel.

Die Vorgehensweise hört sich vernünftig und strukturiert an und ob es dann eine 37 oder 39:59 wird, ist Acula ohnehin nicht so wichtig Hauptsache er kann gut und ohne Probleme trainieren und macht Fortschritte

100% korrekt! Wobei es mich schon ärgern würde :dresche

Acula 05.11.2016 15:01

Freut mich, dass es hier so eine rege Beteiligung gibt. Und vielen Dank für Erfolgswünsche.
Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1270391)
Wenn du dein Training auf einer viel zu ambitionierten Zielzeit basierst, ist das Training nicht so effektiv, da du die Zielvorgaben (Intervalle uä.) nicht schaffen wirst. Kannst vielleicht die Zielvorgaben schrittweise steigern, aber immer realistisch bleiben, sonst bringt das nix.

Dem stimme ich zu- allerdings kommt das Zielzeit basierende Training ja erst in 16 Wochen, bis dahin sieht man wie sich das Grundlagen Tempo entwickelt und ist schon mal ein ganzes Stück schlauer als wir es jetzt sind. Dann kann man noch adjustieren. Auf Sekunden kommt es in meinen Augen allerdings auch beim Schwellentraining nicht an, solange man die Schwelle die gut umspült und sowohl Oberschwellig als auch Unterschwellig vernünftige Reize setzt. Das man diese auch verarbeiten können muss, ist natürlich klar.

Necon 05.11.2016 21:26

Also ich würde der Kritik recht geben, wenn er nun hergeben würde und sagt für 37 min muss ich 5x1000 in 3:25 laufen können und morgen damit loslegt.
Aber soweit ich weiß, trainiert Acula mehr oder weniger angelegt an Daniels also kennt er seinen Vdot und legt danach seine Intervalle aus, somit wird er die Zeiten regelmäßig anpassen und sehen wie er sich entwickelt. Somit hat er zwar sehr hohe Ziele aber keine zu ambitionierten Zeiten.
Wenn er in den nächsten Wochen merkt es entwickelt sich nicht wie gewollt, bin ich mir sicher, dass er genug Intelligenz und Größe besitzt zu sagen, dass es so nichts wird und sein Ziel korrigiert.

Er sagt ja nicht die 37 gehen sicher.


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