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-   -   Saisonhöhepunkt im Coronajahr - wie oder was war es bei euch? (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=49003)

sabine-g 04.12.2020 19:28

Saisonhöhepunkt im Coronajahr - wie oder was war es bei euch?
 
Ich habe mit einem Bekannten über das Sportjahr 2020 diskutiert.
Bei den meisten ist ja der geplante Saisonhöhepunkt mangels Veranstaltung ausgefallen.
Wie habt ihr es "verkraftet", einfach mal ein Jahr offSeason oder so weitertrainiert wie bisher oder habt ihr selber was auf die Beine gestellt?
Konntet ihr die Motivation für die üblichen 30 Stunden Training pro Woche :Cheese: aufbringen oder war es eher das Motto in der Kürze liegt die Würze?
Vielleicht habt ihr auch versucht spezielle Schwächen zu eliminieren und wenn es nur 10kg Gewicht war?
Bei mir persönlich war es so:
Ich habe mir als Ziel gesetzt auf ein paar Distanzen ( Radfahren ) meine persönlichen Bestzeiten einzustellen bzw. diese zu unterbieten ( was auch gelungen ist )
Also 20/40/100/180 km.
Ein absolutes Highlight war sicherlich das "Hammer the Bike" Wochenende in Freiburg.:)
Gelaufen bin ich die üblichen Distanzen, und komme daher in etwa auf 2500km Ende des Jahres.
Laufen geht immer und macht auch immer Spaß. Geschwommen bin ich gar nicht. Ich hasse Schwimmen. :Cheese:

carolinchen 04.12.2020 20:11

Nachdem ich eigentlich keine Wettkämpfe mehr mache aber um so mehr Rad fahre habe ich bedingt durch Feitzeitausgleich und Sportsucht bisher knapp 22000 Radkilometer.
Mein Ziel war eigentlich eine Pyrenäenquerung, leider kam die Reisewarnung für Frankreich dazwischen und somit bin ich die großen Klassiker wie Timmeljoch, Kühtai, Jaufen, Sivretta, Stilfzer Joch, Ofen und Füehlapass gefahren, Bikepacking und Übernchtung im Hotel. Ich hatte Glück mit dem Wetter und bin dankbar für die tolle Reise!
Ich hatte viele tolle Touren mit Freunden und auch 3 schöne Kurzurlaube im Elsass, Main und Schwarzwald.:bussi:
Gelaufen bin ich nach Lust und Laune aber eher wenig.

JENS-KLEVE 04.12.2020 20:25

Ich war im März super drauf und auf Bestzeit Kurs. Danach bin ich erkrankt und anschließend habe ich mich auf Standby fit gehalten. Aber auf das Februar Niveau kam ich nicht mehr. Es war schön auch mal touristisch unterwegs zu sein, ohne unter Druck zu stehen.
Ich hab trotzdem den letzten Punkt angekreuzt, weil ich Ratingen beim Triathlon war, 2 x 5000m vereinsintern auf der Bahn gerannt bin und diesen Monat noch einen virtuellen 5km Lauf machen werde. Viel weniger als sonst, aber besser als keine Wettkämpfe.:Huhu:

sevenm 04.12.2020 20:26

Als absehbar war, dass meine Zielwettkämpfe nicht stattfinden würden, habe ich erstmal das Schwimmen und Laufen eingestellt. Auf dem Rad war ich dann vor allem erlebnisorientiert unterwegs. Highlight war dann eine Bikepacking-Tour von Dresden in die Toskana, glücklicherweise fiel diese auch genau zwischen die erste und zweite Coronawelle. Darüber bin ich sehr dankbar, ein tolles Erlebnis :liebe053:
Mittlerweile lebe ich aber wieder einen Triathleten-Lifestyle, die Kombi aus diesen 3 Sportarten gefällt mir immer noch am besten. Um richtig Leistung aus mir herauszukitzeln brauche ich aber Ziele, also lasst uns hoffen, dass wir alle gesund bleiben und nächstes Jahr wieder Wettkämpfe bekommen!

thunderlips 04.12.2020 20:30

Da in der Hauptzeit für Marathons (Frühjahr, Herbst) alle Veranstaltungen abgesagt wurden, bin ich dennoch am geplanten Datum einen Marathon mit zwei Kumpels gelaufen.
Im Aufbau habe ich einiges ausprobiert, weshalb sich dieser alleine schon gelohnt hat.

Der Wettkampf fand leider unter erschwerten Bedingungen statt (Wetter). Wir haben dennoch (das geplante Tempo) durchgezogen und sind alle - standesgemäß - geplatzt :cool: .

Bin aber dennoch zufrieden. Die letzten Prozent sind dann doch für mich eher über den Event und die Stimmung zu holen.
Durch fehlende Rennen habe ich mehr Zeit für Grundlagentraining. Ich denke davon werde ich 2021 profitieren. Und das wichtigste: Es macht mir Spaß.

Ich denke als Ausdauersportlicher haben wir echt Glück gehabt. Die ganzen Pumpe tun mir schon leid ;-)

Mr. Brot 04.12.2020 20:36

Da ich nur TT fahre, konnte ich unter guten Bedingungen trainieren, da die Verkehrsbelastung merkbar zurückgegangen war. Es gab dann ein Corona Konzept für den HNC Cup mit Onlineanmeldung und Bezahlung, Start mit Garmin und Strava Auswertung. Nur der Plausch beim Kaffee und Kuchen musste ausfallen.

Das Training für das Monstertijdrit war super gelaufen, aber dann der Corona Neuaufwallung zum Opfer gefallen. Das war dann echt schade.

Insgesamt bin ich zufrieden.:)

Thorsten 04.12.2020 20:46

Zitat:

Zitat von carolinchen (Beitrag 1571057)
Ich hatte viele tolle Touren mit Freunden und auch 3 schöne Kurzurlaube im Elsass, Main und Schwarzwald.:bussi:

So habe ich auch das beste draus gemacht mit kleineren Urlauben in Franken und im Schwarzwald :bussi:. Schöne Touren und lange Touren auch mal über 300 km.

Leider hat mir mein "drittes Ei" die zweite Jahreshälfte noch etwas versaut. Mit Sommer, Sonne, Helligkeit fand ich auch die Corona-Zeit noch erträglich, jetzt mit Kälte und Dunkelheit geht mir das alles eher auf den Keks.

Hoppel 04.12.2020 20:58

Mein Saisonhöhepunkt war die Hammer Serie :Cheese: dort konnte ich mir den goldenen Läufer für die Serie in der AK holen :liebe053:
Ansonsten normal viel trainiert da ich mich auch einfach gerne bewege.
Nachdem ich dann endlich wieder Schwimmform hatte waren die Bäder schon wieder zu :(
Hoffentlich gibts nächstes Jahr mal wieder ein paar Wettkämpfe

triduma 04.12.2020 21:18

Fast alle meine geplanten Laufwettkämpfe und Radmarathons wurden abgesagt.
Malle im Frühjahr war auch nicht möglich.
Ich hab zwar noch bei ein paar kleinen Laufwettkämpfen mit wenigen Teilnehmern mitgemacht aber insgesamt war es ein sehr besch.... enes Jahr.
Normal würde ich nächste Woche wie in den letzten Jahren zum Lanzarote Marathon fliegen.:Weinen: Ist leider auch abgesagt.
Trainiert habe ich mehr als in den letzten Jahren aber halt alles ziemlich locker. Hatte einfach auch viel mehr Zeit fürs Training als sonst.
Hoffen wir mal dass es nächstes Jahr vielleicht wenigstens ein klein wenig besser wird.

TIME CHANGER 04.12.2020 21:24

- Stelvio befahren
- Splüga befahren
- 240km Tages-Radtour von zu Hause über den Gotthard nach Locarno um da kurz n kühles Blondes und ne Pizza reinzuknallen

ausserhalb des direkten Sports:
- Radsponsor gefunden
- Coach gefunden
- Lufschuh Halbsponsor gefunden

Projekt Highlight IM Rapperswil 2021am 01. Dezember gestartet.

Sportfrei meine Lieben auf ein cooles 2021

FMMT 04.12.2020 21:59

Eine "Langdistanz" mit 10 km Rudern statt Schwimmen, 180 km MTB auf Radwegen statt Zeitfahrrad und 42,2 km Laufen (oder wie man die Fortbewegung bei mir dann noch nennen konnte:Lachanfall: ) durchgeführt. Einmal innerhalb 44 Stunden und einmal im Rahmen einer Charity-Aktion am Stück.
Zudem noch einen doppelten Marathon als Wendepunktstrecke mit Selbstverpflegung am Neckar entlang gelaufen und zum Saisonabschluss eine echte selbstorganisierte Halbdistanz.
Motivationsmangel hatte ich nichtO:-)
Das Leben ist zu kurz für verpasste Träume:cool:

Shangri-La 04.12.2020 22:01

Mein Jahr war sehr schön: tolles Schneeschuhwandern vorm ersten Lockdown in Finnland, Bikepark + Wanden im Trentino nach dem ersten Lockdown, Badekurzurlaub im Sommer und dann nochmal Bergtouren + Segeln in Südtirol / Gardasee im September....
Hat im weiteren Sinn auch was mit swim, bike, run zu tun und tat sehr gut. :Lachen2:

Jetzt geht mir der dunkle Winter mit dem Radeln zu / von der Arbeit im Dunkeln auf die Nerven und aufs Gemüt und ich freue mich auf den nächsten Frühling :cool:

X S 1 C H T 04.12.2020 22:07

Mein Highlight war ein Marathon Time Trial vergangenen Samstag.

Klugschnacker 04.12.2020 22:11

Mein Wettkampf, der Ironman in Italien Ende September, ließ mich und meine Mitstreiter noch recht lange hoffen. Dementsprechend habe ich normal trainiert wie in anderen Jahren auch. – Vielleicht etwas weniger als sonst und weniger unbeschwert, da mich die Corona-Krise auch beruflich betrifft. Der Lockdown hatte jedoch privat auch seine guten Seiten. Alles in allem ein gutes Jahr.

Das Highlight des Jahres waren für mich die vier Trainingsevents in Freiburg und München. Das hat wirklich großen Spaß gemacht und für so manches entschädigt, was einem dieses erste Corona-Jahr vielleicht schuldig geblieben ist. Der sportliche Höhepunkt war für mich wie für sabine_g das 180 Kilometer Zeitfahren. Auch wenn ich nach 150 Kilometern mit 41,5 km/h meiner eigenen Taktik und einem überlegenen Gegner zum verdienten Opfer fiel, bin ich noch heute stolz auf die erreichten 40,1 km/h über 183 Kilometer. Auch die Abende im Biergarten mit Euch waren klasse. Ich hoffe, dass wir im Jahr 2021 wieder die Zeit dafür finden.

Jedoch: Eine echte Langdistanz mit Schwimmen und dem Marathon ist 10x härter als nur Radfahren. Einerseits war es gut, mal ein Jahr ohne diesen kranken Scheiß davonzukommen. Andererseits: Ich will wieder an den Start!
:liebe053:

Brian 04.12.2020 22:22

Trotz der Absage Frankfurt und Allgäu hatte ich ein nettes Jahr
-Freiwasser von April bis November
-Bonn Halbmarathon am geplanten abgesagten Termin
-Bonn Triathlon am geplanten abgesagten Termin
-Bonn Marathon am geplanten abgesagten Ersatztermin
Alles alleine, ohne Druck und Hektik, perfekt

Estebban 05.12.2020 07:23

Hatte „ungeplant“ einen langen Lauf- und einen langen radblock.
Hatte das Jahr als Laufjahr geplant und wollte vor allem im Herbst eine Marathonzeit hinlegen. Bin dann von Februar bis Mai 120km die Woche gelaufen und nur zum Ausgleich mal aufs Rad. Dann kam es wie es kommen musste, der Körper hat gestreikt (sehne im Fuß entzündet) und bin Juni und Juli nur Rad gefahren und ab und zu mal schwimmen gewesen. Seit September ca bin ich dann wieder im Dreier-Rhythmus gewesen und hoffe auf den Ostseeman nächstes Jahr.

Insgesamt hab ich viel Spaß gehabt beim Sport und sowohl Laufleistungen als auch Radwerte sind besser denn je.
Privat bzw beruflich sehr turbulent, andererseits hätte ich mir auch nicht träumen lassen meine Frau im ersten Jahr so viel zu sehen :Blumen:

JENS-KLEVE 05.12.2020 08:45

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1571119)
Privat bzw beruflich sehr turbulent, andererseits hätte ich mir auch nicht träumen lassen meine Frau im ersten Jahr so viel zu sehen :Blumen:

Ist das jetzt gut oder schlecht ? 😬

Estebban 05.12.2020 08:54

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1571123)
Ist das jetzt gut oder schlecht ? 😬

Ich finds gut - sie traue ich mich nicht zu fragen :Lachanfall:

Nole#01 05.12.2020 09:34

Für mich hätte es das Jahr meiner ersten Langdistanz sein sollen. War es dann auch.

Ursprünglicher Plan wäre gewesen im Juli in Klagenfurt zu starten. Wurde auf September verschoben. Also weiter trainiert. Wurde dann endgültig abgesagt und ich habe kurzfristig in Podersdorf gemeldet und dort meine erste Langdistanz zufriedenstellend gemacht.
Die ganze Verschieberei und das Training für Klagenfurt, mit dem Wissen das wird vermutlich wohl nix, war zwischenzeitlich sehr mühsam.

Durch Corona habe ich aber so viel trainiert wie noch nie. Bei weitem!! (Schwimmen mal abgesehen) Hab jetzt schon 10.000 Radkilometer heuer was ich sonst in 2 Jahren hatte.

Abgesehen von der Langdistanz hab ich noch eine OD und eine MD im Training für mich alleine. Highlight für mich war dabei die MD mit über 40km/h Schnitt am Rad.

In Summe war das Jahr sportlich ein Erfolg für mich.

Limette 05.12.2020 09:41

Da bei uns Lanza im Mai auf dem Plan stand habe ich auch dementsprechend, nach 3 Jahren ohne Rad und ohne Schwimmen trainiert. Im März traf uns im TL auf Lanza der erste harte Lockdown mit Ausgangsperre hart, allerdings wollte ich immer noch nicht glauben, dass der WK nicht stattfinden wird und trainierte weiter bis Mitte/Ende April.

Herrlich war dann unser Lauf im Juni. Wir planten den Frankenwaldsteig zu laufen. Ohne Ziel, die Natur genießen. In Kronach stellten wir unser Auto ab, nahmen im Laufrucksack das Nötigste mit und liefen los. Einfach schauen, wohin uns der Tag bringt. Durch die Pandemie war der Steig quasi leer, wir sahen zum Teil über Stunden keine Menschen, was diesem Lauf noch eine ganz spezielle Note verlieh. Abends schauten wir auf dem Handy wo eine Unterkunft lag und kehrten dort ein. Das Erlebnis morgens einfach loszulaufen einfach nach Lust und Laune und ohne genaues Ziel, war eine grandiose Erfahrung und hätte so ohne Corona für uns nicht stattgefunden.

Noch 3 Ultraläufe im Sept/Oktober gelaufen und nun auf grünes Licht für den Transgrancanaria im Februar hoffen.:Cheese: Und auch hoffen, dass im Sept 70.3 Gdyna stattfindet um das Pony auf dem Rad mal rauslassen zu können.

longtrousers 05.12.2020 10:09

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1571059)
Ich war im März super drauf und auf Bestzeit Kurs. Danach bin ich erkrankt und anschließend habe ich mich auf Standby fit gehalten. Aber auf das Februar Niveau kam ich nicht mehr. Es war schön auch mal touristisch unterwegs zu sein, ohne unter Druck zu stehen.
Ich hab trotzdem den letzten Punkt angekreuzt, weil ich Ratingen beim Triathlon war, 2 x 5000m vereinsintern auf der Bahn gerannt bin und diesen Monat noch einen virtuellen 5km Lauf machen werde. Viel weniger als sonst, aber besser als keine Wettkämpfe.:Huhu:

Ich habe auch den letzten Punkt angekreuzt: nachdem die geplante Mitteldistanz St. Pölten im Frühling ausgefallen war, habe ich trotzdem fleißig weitertrainiert und mir dann irgandwann für die Langdistanz in Podersdorf in September gemeldet. Und die befand sich genau zwischen den zwei Coronawellen, fand statt und war also mein Saisonhöhepunkt.

deirflu 05.12.2020 10:39

Sportlich gesehen hatte ich ein schwieriges Jahr.
Im Winter konnte ich dieses Jahr erstmal gut durchtrainieren. Leider war ich dann im Frühjahr aber krank, was mich wieder auf mein normales Niveau zurück geworfen hat.

Zum Sommer hin hab ich dann aber wieder gut trainiert und konnte im Training an die Leistungen aus meinem bisher besten Jahr (2017) anschließen.

Leider hab bin ich dann bei den Rennen etwas an meinen eigenen Erwartungen gescheitert und blieb stets unter meinen Erwartungen und Möglichkeiten.

Als endgültiger Schlusspunkt kam dann der "Saisonhöhepunkt" mit dem King of the Lake beim dem ich einen Raben schwarzen Tag erlebte. Nach dem Rennen standen die Räder mal fast 2 Monate still weil ich einfach keine Lust mehr hatte.
Anfang September wechselte ich zudem den Job, was auch viele Reserven aufbrauchte.

Mittlerweile kommt die Lust aber wieder, bin auch wieder etwas am Zwiften und es werden auch schon erste WK Pläne für 2021 geschmiedet.

Das TS 180km Zeitfahren wäre wohl ein Cooles Ziel:Huhu: :Blumen:

KevJames 05.12.2020 13:22

Ich habe mal "Ziele gesetzt" angekreuzt, wobei das auch nur so halb stimmt. Ich habe so gut trainiert, wie möglich. Hierbei ging es mir darum mich zu verbessern.

Das Frühjahr war eher deprimierend - zumal es mein erstes richtiges "Rennjahr" seit langer Zeit gewesen wäre. Alle meine Rennen wurden abgesagt und trotz diszipliniertem Training ging meine Leistung eher runter.
Ich habe dann das Training umgestellt und mir Trainingsziele gesetzt, bin "Zeitfahren gegen mich selbst" gefahren. Die Leistungsdiagnostik im Herbst hat dann deutliche Fortschritte gezeigt und mich dazu motiviert für 2021 "noch härter" zu trainieren.

Bei mir werden es wohl 19.000km auf dem Rad werden (Als Ziel hatte ich mir 15.000km gesetzt) - fleißig war ich also schon. Allerdings laufe und schwimme ich ja nicht.

Geärgert habe ich mich am Ende über mich selbst, da dann doch das eine oder andere stattgefunden hat, bei dem ich hätte teilnehmen können. Ich hatte aber irgendwann auch keine Lust mehr nach neuen Wettbewerben zu suchen (die dann doch wieder abgesagt werden - dachte ich jedenfalls). Anderes hat terminlich nicht gepasst.

Ein neues "Hammer the Bike" würde ich auch sehr gerne mitfahren, wenn auch eher über die 100km Strecke.

sabine-g 05.12.2020 13:22

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1571083)
bin ich noch heute stolz auf die erreichten 40,1 km/h über 183 Kilometer.

So gehts mir auch.
Ich dachte immer, dass dieses Tempo über diese Distanz eher den sehr guten Amateuren und Profis vorbehalten ist.
Das ich das selbst mal schaffe hat mich auch stolz und sehr zufrieden gemacht.

hanse987 05.12.2020 14:00

Nach der verletzungsbedingt kurzen Saison 2019 wollte ich 2020 wieder angreifen. Mit einem Freistartplatz beim Ostseeman war die Saison eigentlich schon vorgezeichnet.

Im Februar hat mich eine ganz komische "Erkältung" erwischt. Ich hatte dann etwa 4 Monate Probleme über längere Zeit Leistung zu bringen. Nach 3h mit 25iger Schnitt bin ich fast tot vom Rad gekippt. Was es war keine Ahnung. Das TS-Camp im März ist dann ja auch ins Wasser gefallen.

Ich hab aber trotzdem etwas weiter trainiert, auch wenn ein Rennen nach dem anderen Abgesagt wurde, wie auch der Ostseeman. Im Juni gings dann wieder besser. Richtig Spaß hat das TS Trainingswochende im August in München gemacht und gebracht. Kurzfristig hab ich mich bei Triathlon in Weiden angemeldet und endlich wieder Wettkampfluft geschnuppert. Trotz dass es nur ein Sprint war, war es ein Highlight für mich. Die Woche später hab ich dann noch eine 300km Tour gemacht, was bei Traumwetter auch toll war.

Die Ziele für 2021 sind gesteckt, aber was das neue Jahr bringt werden wir sehen!

Acula 05.12.2020 14:40

Mir viel das Jahr durchaus schwer. Anstatt meinen ersten Ironman zu machen, hatte ich aber viele schöne Momente beim Rennrad fahren und war zB das erste mal mit dem Rad in den Bergen:)
Schwer viel mir das Jahr aber v.a. gesundheitlich, so dass ich außer Rennrad fahren auch nicht viel machen konnte. Gut schwimmen wäre gegangen, aber die Bäder waren ja immer zu.
Jetzt freue ich mich aber darauf im nächsten Jahr hoffentlich mal wieder einen Wettkampf (v.a. Frankfurt) machen zu dürfen (falls es denn klappt). Ich liebe zwar Training, aber mir machen Wettkämpfe einfach sehr viel spaß und deshalb möchte ich unbedingt wieder an der Startlinie stehen, auch wenn es mein Training nicht maßgeblich beeinflusst.

quick-nick 05.12.2020 17:09

Bei mir sind meine Wettkämpfe (u.a. auch meine beiden ersten 70.3) alle ausgefallen.
Ich habe dann im September dann einfach eine MD in Eigenregie gemacht.
Im August habe ich mit einem Kumpel einen Deutschland Cross gemacht (von Flensburg nach Konstanz), also mit dem Rennrad ein do-it-yourself trip mit Gepäck etc. (als Ersatz für den eigentlich geplanten Urlaub in Namibia :dresche ).

Diese beiden Events haben mich sehr versöhnlich gestimmt, zudem war ich sehr viel auf dem Rad in der schönen Schweizer Landschaft unterwegs - da hat mir die Home Office Zeit (und das super Wetter) natürlich auch in die Karten gespielt.

Insgesamt war es schön zu sehen, dass ich den Sport nicht nur wegen Wettkämpfen treibe oder um mir (oder anderen) zu beweisen wie diszipliniert ich Sport treibe sondern es hat meist einfach Spass gemacht und war ein wirklich wichtiger Ausgleich in der Corona Zeit!

Deichman 05.12.2020 17:57

Ich hab eigentlich ab Frühjahr schon sehr ambitionert mit Trainingsplan für eine MD im Juli in Waren trainiert. Dabei war dieses Jahr aufgrund der geschlossenen Hallen von April bis November Freiwasser angesagt was sehr viel Spass gemacht hat.

Dazu kamen lange schnelle MTB-Ausfahrten in andere Gegenden mit einem Kumpel. Im Laufe der Zeit wurde es dann wieder etwas mehr aber die "kleine Gruppe" gefällt mir deutlich besser.

Insgesamt bin ich nicht mehr so getrieben, wie die Jahre zuvor, was sicherlich dem home office und der Kurzarbeit zu verdanken ist.

Eine schöne Sache war, dass ich mit meinem Spinningtrainerjob nach 20 Jahren einen Abschluss gefunden habe. Ich werde das irgendwann mal wieder machen aber habe jetzt andere Prioritäten. Ingesamt finde ich es gut, dass viele Rituale und Gewohnheiten sich verändert haben.

Was war noch...ja..Ende August bin ich krank geworden und durfte 6 Wochen keinen Sport machen. Ich war also gezwungen, NUR spazieren gehen zu dürfen...die Entdeckung der Langsamkeit. Eine tolle Erfahrung.
...
Damit einhergehend mehr Konzentration aufs Wesentliche und Reduzierung, was das Konsumverhalten angeht...hab deutlich weniger Radzeugs bestellt. :Lachanfall:

TriVet 05.12.2020 18:05

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1571168)
Ich dachte immer, dass dieses Temp über diese Distanz eher den sehr guten Amateuren und Profis vorbehalten ist.

Frei nach F. Merz: da bist du (und cheffe) wohl nicht mehr in der oberen Mittelklasse. ;) :Lachen2:

teofilo 05.12.2020 18:40

Zwei wunderschöne Triathlonveranstaltungen (siehe auch hier).
Nochmal allerbesten Dank für die Ermöglicher.

Kälteidiot 05.12.2020 18:54

so zum Jahresende betrachtet war dieses Jahr für mein sportliches Leben ein gutes Jahr. Durch Corona war nichts so wie gewohnt.
Ich war gezwungen die jahrelange Trainingsroutine aufzugeben und mein sportliches Leben neu zu gestalten.
Corona gepaart mit grundsätzlichen Streitereien im Verein brachten mich dazu über Gewohntes und Vertrautets nachzudenken und es in Frage zu stellen.

Aufgrund der Schwimmbadschliessungen hab ich meine Liebe zum Freiwasserschwimmen wieder entdeckt und auch rausgefunden, es muss nicht die Swimmnight sein. Und es muss auch nicht zu den festgelegten Trainningsterminen stattfinden.

Zum Frankfurt Marathon Termin hab ich an einer privaten und Coronakonformen Laufveranstaltung teilgenommen. Das hat riesig Spass gemacht.

Davor gab es noch den Alzenau Triathlon, der war bei bestem Wetter und toller Organisation eine schöne Veranstaltung.

Alles in allem hatte ich dieses Jahr die Gelegenheit viel über Gewohnheiten nachzudenken, und auch über das Verhalten mancher Sportler, die auf keinen Fall verzichten wollten.
Ich hoffe, dass ich viele meiner Erkenntnisse beibehalten werden.

Feuerrolli69 05.12.2020 19:07

Glück Auf,
ich fand das Wettkampf frei Jahr gar nicht schlimm.
Habe im Gegensatz zu vielen anderen das Training weggelassen und habe einfach Sport gemacht.
Da ich jedes 2 WE arbeiten muss habe ich die freien Wochenenden sehr genossen.
Ich habe auch Corona-Pfunde zugenommen (meine Frau u ich hatten ja viel Zeit neue Weine zu probieren und neue Grillgerichte zu versuchen:Cheese: )

Seit dem 1 Dez. hat die Vorbereitung für 2021 begonnen. Vielleicht klappen ja die Veranstaltungen an denen ich gemeldet habe.
Ansonsten muss ich mal schauen, mit Ü50 sich im Training ohne richtige Ziele die Keule zu geben, dazu fehlt mir nach fast 40 Jahren ehrgeizigen Sport, irgendwie die Motivation.

Gruß Rolli

PabT 05.12.2020 19:17

Durchwachsen war es. Zunächst haben mich die vielen virtuellen Wettkämpfe, ob groß oder klein, gut motiviert - dann irgendwann aber auch nur noch genervt. Das viele Homeoffice nahm mir meine Pendelstrecken weg und ein größeres berufliches Projekt die Energie, am Wochenende noch mal richtig Gas zu geben.
Im Großen und Ganzen bin ich in gesunder Form geblieben und sehe auch fit aus, aber "meine" Haus-und-Hof-Wettkämpfe vermisse ich schon sehr.

Helmut S 05.12.2020 19:50

Ich hab ganz normal trainiert und hatte Spaß und Lust dabei wie immer. An so WK Events nehme ich eh nicht mehr teil, da sind mir zu viele Leute und ich habe auch das Pech, dass ich bei sowas im Zielbereich meist auf recht eigenartige Vögel treffe. Das stört meine Kreise. :Lachen2: Ich bin heuer so viel geradelt wie selten. Dafür kaum geschwommen und nur ab und zu gelaufen. Schade war, dass der Radausflug in die Dolomiten mit nem Freund wegen Corona ausgefallen ist.

Schön war dagegen, dass ich die alten Triathlonkumpels aus der Trainingsgruppe von vor 10-15 Jahren wieder sah: Wir haben nen selbstorganisierten Sprinttriathlon gemacht. Bzw. die haben den organisiert - ich hab nur mitgemacht.

Dafür war ich vorher unter Coronabedingungen n paarmal Schwimmen (vorher 10 Jahre kaum noch). Das war ab dem 3. mal auch wieder schön.:Cheese: Es war zwar nur das Freibad auf und es war meist Sauwettwetter und kalt, dafür war ich aber alleine im Becken. Ich hab auch selbst n paarmal Schwimm, Rad, Lauf gemacht, ganz alleine am See. Mir ist das recht, denn ich bin auch sehr gerne alleine mit meinem Sport. Ich war auch n paarmal im Bayerischen Wald und hab da n paar schöne Runden mit viel Höhenmetern gedreht. Außerdem konnte ich 2020 auf allen meinen Stava Segmenten neue PRs erzielen. Is ja auch was. :cool:

Ich habe auch neue interessante Menschen/Sportler kennen gelernt: Nen ehemaligen Continental-Team Fahrer und nen Ex-Vize-Europameister auf der Bahn. Holla the forrest fairy - da pfeift der Straps; immer noch.. :Holzhammer: Aus einem Kontakt ist sogar ne Freundschaft mit regelmäßigem gemeinsamen Sport entstanden; wohnt der Typ doch glatt nur n paar Radkilometer entfernt.

Unter‘m Strich war 2020 ein tolles Sportjahr. Jetzt über die Off-Season bin ich sogar wieder sehr gut in regelmässiges Krafttraining reingekommen und ich fühle mich sehr gut damit. Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen Sport mit Familie und Unternehmen unter einen Hut gebracht habe. Das war gerade im Unternehmen in diesen Zeiten alles andere als einfach.

In Summe ist Dankbarkeit (eigentlich ist es ja Zufriedenheit) das dominierende Gefühl am Ende dieses Jahres. Ich bin jedenfalls heiß auf nächstes Jahr und hoffe, dass mein geplanter Ausflug in die französischen Alpen klappt. :Blumen:

jannjazz 05.12.2020 21:49

Zitat:

Zitat von carolinchen (Beitrag 1571057)
...

Neid total.

jannjazz 05.12.2020 21:53

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1571055)
Laufen geht immer und macht auch immer Spaß.

Bester Satz meiner Forumskarriere.

Lutz 05.12.2020 22:02

Nach zwei Jahren berufsbedingtem wenig bis gar nicht trainieren, sollte 2020 ein Wettkampfjahr werden.

Kam alles natürlich anders. Mein einziger Wettkampf heuer war der Müggelsee Halbmarathon, der vom Frühjahr in den Herbst umgeplant worden war. Den Lauf selbst habe ich zwar zeitlich richtig versaut, aber es hat totalen Spaß gemacht. Zumal ich fast durchgehend in Potsdam trainiert habe, wo es ganz viele neue Laufwege zu entdecken gab (und gibt).

Der Wettkampf hat mir aber auch auch gezeigt, wie toll Sporteln im Freien mit Gleichgesinnten ist. Kaum etwas verschafft so viel Freude!

Rennradfahren war mein Hauptmittel gegen Corona-Frust, auch wenn ich es mit Carolinchens Wahnsinnskilometern nicht aufnehmen kann.

Ich bin sehr dankbar mit 50+ noch uneingeschränkt Sporteln zu können und freue mich sehr und trainiere für ein hoffentlich fast normales Triathlonjahr 2021.

TriFra 05.12.2020 23:01

Habe nicht abstimmen können weil keine passende Möglichkeit gegeben.

An so etwas wie einen Saisonhöhepunkt war 2020 für mich nicht zu denken. Coronabedingte Schließung des eigenen Unternehmens für einige Wochen lassen einen nicht mit der nötigen Lockerheit trainieren.
So war dieses Jahr geprägt von mehr oder weniger ernstem Training.

Aber - es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wettkampfpläne für das 2.Halbjahr 2021 sind nach meinem Empfinden realistisch. Seit einigen Wochen wird wieder strukturiert und mit Spaß trainiert.

triconer 06.12.2020 08:02

Ich hatte trotz Corona ein tolles Sportjahr.
Am Anfang des Jahres hatte ich noch mit dem Halbmarathon in Ffm riesiges Glück gehabt - er fand ja geradeso noch statt und ich habe eine neue PB geschafft.

Dann kam der Lockdown und damit der Fokus auf Rad und Lauf und auch eher weg von Triathlon, weil es ja für das Jahr nicht gut aussah.
Also erfüllte ich mir ein paar Radtouren, die ich ohne viel Aufwand schon immer mal machen wollte. Unter anderem bspw. aus der Nähe von Aschaffenburg auf den Feldberg im Taunus hochfahren und durch Ffm wieder zurück. Der Rückweg durch Ffm war natürlich Mist, aber das weiß ich halt auch nur, weil ich es ausprobierte. Ich wollte mal mehr als 1000km in einem Monat auf dem Rad sitzen, was mir durch Corona lockerleicht gelang.

Gelaufen bin ich viel, so dass ich im Lockdown nach einer Anmeldemöglichkeit suchte und im PitzAlpineTrail tatsächlich eine fand. Die haben es scheinbar vergessen, die Anmeldung zu schließen. Ich meldete mich samstags an und montags wurde die Anmeldung vorübergehend geschlossen:Lachen2:
Durch Corona kam ich also zu vielen Trailläufen. Herrlich

Im Sommer konnte man auch wieder ins Schwimmtraining einsteigen und so konnte ich das ChiemseeLangstreckenschwimmen Anfang September mitnehmen. Mit einer grottigen Zeit, weil Schwimmen aus meinem Fokus fiel und bis zum zweiten Lockdown auch nicht so richtig wieder hereinrückte.
Daher richte ich das nächste Jahr wieder sehr entspannt aus. Ich bin fürs Pitztal gemeldet und für das ChiemseeLangstreckenschwimmen. Ob ich einen "größeren" Triathlon mache, werde ich vom weiteren Verlauf abhängig machen. Es wird dann wohl (mal wieder) der Transvorarlberg werden.

Ich trainiere zu gerne aus der Lust am Sport und habe jetzt die Wettkämpfe nicht wirklich vermisst.

Rälph 06.12.2020 08:40

Das Sportjahr war gar nicht gut. Dem Triathlon weitestgehend entwachsen, bin ich mittlerweile auf Trainingspartner angewiesen (Kampfsport) und dieser war natürlich über weite Strecken überhaupt nicht möglich.
Klar, ich bin ein bisschen geradelt und gelaufen, um mich fit zu halten und ich war auch froh, dass ich den Ausdauersport noch habe und einen gewissen Spaß daran habe, aber es war nicht das, was ich wollte. Jetzt gegen Ende kam dann noch Covid 19 bei mir dazu...

Es kann somit eigentlich nur besser werden im nächsten Jahr!:liebe053:


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