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TIME CHANGER 06.05.2021 07:52

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1600570)
Wenn Du ungefähr die Vorstellung hast, Deine persönliche Ernährung liefert Dir 70% Deines individuellen Bedarfs und ein Pulver gibt Dir die fehlenden 30%, das ist das wahrscheinlich Wunschdenken. Es wäre schön, wenn das so einfach wäre.

....

Wie sieht es denn aus wenn wir nicht solch extreme Zahlen wie 70/30 sondern 95/5 oder 98/2 nehmen, könnten diese 2 respektive 5% durch Nahrungsergänzungsmittel abgedeckt werden?
@all und bitte jetzt keine neue Grundsatzdiskussion ob es nützlich o. ä. ist diese fehlenden 2%/5% abzudecken. Es nimmt mich nur wunder, ob das theoretisch möglich ist.

Klugschnacker 06.05.2021 08:02

Zitat:

Zitat von TIME CHANGER (Beitrag 1600571)
Wie sieht es denn aus wenn wir nicht solch extreme Zahlen wie 70/30 sondern 95/5 oder 98/2 nehmen, könnten diese 2 respektive 5% durch Nahrungsergänzungsmittel abgedeckt werden?
@all und bitte jetzt keine neue Grundsatzdiskussion ob es nützlich o. ä. ist diese fehlenden 2%/5% abzudecken. Es nimmt mich nur wunder, ob das theoretisch möglich ist.

Das kommt darauf an, ob das Supplement diejenigen Stoffe, die Dir vielleicht fehlen, überhaupt enthält. Und zwar in ausreichender Menge, in einer Form, die der Körper aufnehmen kann.

Außerdem ist fraglich, ob Du überhaupt einen Mangel hast. Als Ausdauersportler hast Du eine im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt erhöhte Nahrungsaufnahme und nimmst damit auch Mikronährstoffe in erhöhter Menge auf.

Edit: Die Überdosierung von Nährstoffen durch Nahrungsergänzungsmittel kann hingegen gesundheitsschädlich sein, wenn man sie über einen längeren Zeitraum einnimmt. Laut einer deutschen Marktstudie überschreiten etwa 80% der untersuchen Multivitamin- und Multimineralstoffpräparate die Höchstmengen an Inhaltsstoffen, die das Bundesinstitut für Risikobewertung festlegt.

Acula 06.05.2021 08:21

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1600573)
Das kommt darauf an, ob das Supplement diejenigen Stoffe, die Dir vielleicht fehlen, überhaupt enthält. Und zwar in ausreichender Menge, in einer Form, die der Körper aufnehmen kann.

Außerdem ist fraglich, ob Du überhaupt einen Mangel hast. Als Ausdauersportler hast Du eine im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt erhöhte Nahrungsaufnahme und nimmst damit auch Mikronährstoffe in erhöhter Menge auf.

Das ist natürlich korrekt und bei einer Diskussion wie dieser ja sehr schwierig. Es gibt Nahrungsergänzungsmittel von nutzlos (teures Pipi), über gefährlich (Überdosierung, Rückstände, Verunreinigungen) bis zu sinnvoll.
Die meisten Leistungssportler die in Team Settings arbeiten nehmen allerdings NEM ein. Du hast ja z. B. den Radsport angesprochen. Hier haben die Teams, welche Köche beschäftigen häufig auch einen klaren Supplementationsplan für die einzelnen Athlet:Innen. Proteinshakes, Kirschsaftprodukte, Rote Beete shots oder Gels, Eisen (hier i. d. R. mit genauem monitoring), Koffein, Zink (nicht dauerhauft sondern eher bei Dingen wie Erkältung) etc. Ganz so schlimm wie früher ist es aber eher nicht mehr und die Teams haben aufgehört NEM mit der großen Gießkanne zu verteilen.

Und der Captain hat ja nun mal keinen Koch und ist an seinen Lebensmittelumgang gewöhnt. Da kann ich das schon nachvollziehen. Es funktioniert für ihn und wir werden nicht theoretisch erörtern können was eventuell besser wäre, wenn wir ihn kein Ernährungstagebuch führen lassen:Lachanfall: Aber das ist so nervig, dass kannste eigentlich keinem antun.


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