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Triathlonator 02.10.2017 15:38

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1332169)
Danke Euch allen!

Ich glaube nicht, dass sein Wunsch wäre, dass ich nicht mehr fahre. Und schlussendlich hilft es keinem, wenn sich jetzt alle eingraben und warten bis das Leben vorbei ist. Weil weiterhelfen können wir alle nur dann, wenn wir einigermaßen mit uns im reinen sind.

Ob es gefährlich ist... nicht mehr oder weniger als das Leben insgesamt. Mit dem Rad durch die Stadt dürfte gefährlicher sein. Und das machen Millionen Menschen täglich und das ist auch gut so! Wenn wir uns in Watte daheim auf die Couch setzen sterben wir am Herzinfarkt igendwann. Dann ists auch nicht besser.

Ich mag aber nicht so sehr darüber sinieren oder spekulieren. Es ist wie es ist.

Beide Rennen haben gut die Stärken und Baustellen aufgezeigt. Es bleibt dabei, dass es gilt Entscheidungen zu treffen. Und das sind einige wenn es um das große Stück von der Wurst gehen soll.

Besser kann man's nicht sagen...:Blumen:

FMMT 02.10.2017 19:40

Zitat:

Zitat von Triathlonator (Beitrag 1332261)
Besser kann man's nicht sagen...:Blumen:

Stimmt :Blumen:
Verkriechen bringt nichts.

TiJoe 03.10.2017 12:02

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1332169)

Ob es gefährlich ist... nicht mehr oder weniger als das Leben insgesamt. Mit dem Rad durch die Stadt dürfte gefährlicher sein. Und das machen Millionen Menschen täglich und das ist auch gut so! Wenn wir uns in Watte daheim auf die Couch setzen sterben wir am Herzinfarkt igendwann. Dann ists auch nicht besser.

+1!!!

PS: Nachträglich auch von mir die besten Glückwünsche! :Blumen:

Gruß Joe

captain hook 04.10.2017 13:21

Kommen wir mal zu den Fakten:

Um dieses Zeitfahren geht es bei der WM. 22km, 125HM Unterschied absolut, 185HM insgesamt. Wobei sich die HM nicht besonders gleichmäßig verteilen.

https://www.strava.com/segments/16069418?filter=overall

Grundsätzlich war die Aufteilung schon glaube ich nicht so verkehrt. Mit mehr Leistung hingefahren, mit weniger zurück. Zu schnell gestartet... daran könnte man wohl noch arbeiten. In der körperlichen Verfassung konnte ich es dann nicht so richtig zuende fahren, weshalb dann am Ende halt zuviel Zeit flöten ging.

Aufgrund des ebenfalls stattfindenden Straßenrennens wäre es nicht verkehrt nochmal so 4-5kg Gewicht abzuwerfen - ich hab einfach zu wenig Leistung für mein Gewicht. Alle die sich das nicht vorstellen können: Da ist schon noch richtig Luft, besonders wenn man sieht, wie austrainiert der Rest ist und wieviel Fett ich im Vergleich so anzubieten hab. Ich muss da einfach mal den Hebel umlegen. Aber abnehmen kann ich nur offseason. Wenn ich in der Saison Intensitäten fahren will, geht das nicht im kcal-minus. Werde mal sehen, ob ich da mit nem Fettkaliber besser hinkomme als mit irgendwelchen Schrottwaagen.

An die Rechenexperten: was würde man da an Zeit ungefähr mit gewinnen können? Über Kreuzotter wären 5kg weniger locker mal für nen halbes kmh gut, selbst bei rel. geringen Steigungsprozenten. Da das Ziel natürlich wäre nur Fett zu verlieren käme zusätzlich zu günsigerem W/kg auch die O2 Aufnahme pro kg Körpergewicht in etwas günstigere Regionen. Neben dem Körpergewicht hätte ich am Rad auch rd. 1,5kg Luft, wovon ich schon noch was finden würde. Allerdings fährt man ja auch wieder runter?!

Carlos85 04.10.2017 14:04

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1332610)
Werde mal sehen, ob ich da mit nem Fettkaliber besser hinkomme als mit irgendwelchen Schrottwaagen.

Für Tendenzen sind die ganz ok (hab eine von Withings bzw. heisst ja jetzt Nokia...).
Man hat Schwankungen von 3% von Tag zu Tag, aber über einen längeren Zeitraum passt die Tendenz, hab das ja dieses Frühjahr recht ausgiebig beobachtet.

Was das kcal Minus angeht: Ich konnte zumindest mein HIIT Training im Frühling ohne Krafteinbußen durchziehen und habe teilweise auch mal 2,5h am Stück hart trainiert. Ob das auf dem Rad klappen kann, wirst du nur wissen, wenn du es versuchst, allerdings würde ich dann maximal 10-15% Defizit fahren, da dein Gesamtverbrauch sehr hoch sein wird durch das viele Training, da hast du so auch 500+ kcal Defizit am Tag. Das 2 Monate lang und du hast die 5kg (Fett) weg!

Acula 04.10.2017 15:53

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1332610)
Aufgrund des ebenfalls stattfindenden Straßenrennens wäre es nicht verkehrt nochmal so 4-5kg Gewicht abzuwerfen - ich hab einfach zu wenig Leistung für mein Gewicht. Alle die sich das nicht vorstellen können: Da ist schon noch richtig Luft, besonders wenn man sieht, wie austrainiert der Rest ist und wieviel Fett ich im Vergleich so anzubieten hab. Ich muss da einfach mal den Hebel umlegen. Aber abnehmen kann ich nur offseason. Wenn ich in der Saison Intensitäten fahren will, geht das nicht im kcal-minus. Werde mal sehen, ob ich da mit nem Fettkaliber besser hinkomme als mit irgendwelchen Schrottwaagen.

Wie lange hast du denn Off-Season?
5kg Fett würde ja einem Defizit von 35000-40000 kcal entsprechen. Wenn du jetzt 5 mal die Woche ein Defizit von 500 kcal einfährst, würdest du ja immerhin 14-16 Wochen benötigen. Bei, immernoch gut verträglichen, 700 kcal 10-12 Wochen.
Krafttraining oder HIIT passt ja auch gut dazu und hilft in der Regel eher, sowohl der Fettabnahme, als auch dem Erhalt der Fettfreienmasse. Hilfreich wäre dann noch eine gute und vor allem gut getimte Proteinversorgung.

Ein Caliper kostet ja nur wenige € und ist sicherlich einen versuch Wert.

tomerswayler 04.10.2017 20:14

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1332610)
Kommen wir mal zu den Fakten:

Um dieses Zeitfahren geht es bei der WM. 22km, 125HM Unterschied absolut, 185HM insgesamt. Wobei sich die HM nicht besonders gleichmäßig verteilen.

https://www.strava.com/segments/16069418?filter=overall

Bevor wir die Rechenspiele eröffnen, sollten wir zuerst mal ein möglichst brauchbares Höhenprofil erstellen. Das Profil aus dem Link scheint mir ganz gut zu sein, zumindest sind darin keine extremen Steigungen zu erkennen, wenn man es mit der Maus abfährt. Kommt man an exakt dieses Profil irgendwie ran, es kommt mir vor, dass es ein gemitteltes Profil ist aus vielen Einzelfahrten?

Oder hast du selbst ein barometrisches Profil aufgezeichnet?

Über GPSies hab ich folgendes Profil erhalten, das würd ich ganz gern mit nem barometrischen Profil abgleichen. Die rote Linie ergibt 245Hm, also noch deutlich mehr als die 185, die dein Programm dir angibt.
https://docs.google.com/spreadsheets...32_c3UKHC9Mg0/

ThomasG 04.10.2017 20:34

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1332610)
An die Rechenexperten: was würde man da an Zeit ungefähr mit gewinnen können? Über Kreuzotter wären 5kg weniger locker mal für nen halbes kmh gut, selbst bei rel. geringen Steigungsprozenten. Da das Ziel natürlich wäre nur Fett zu verlieren käme zusätzlich zu günsigerem W/kg auch die O2 Aufnahme pro kg Körpergewicht in etwas günstigere Regionen. Neben dem Körpergewicht hätte ich am Rad auch rd. 1,5kg Luft, wovon ich schon noch was finden würde. Allerdings fährt man ja auch wieder runter?!

Man könnte ja vielleicht versuchen einen Ansatz zu finden über die reine mechanische Leistung, die notwendig ist eine bestimmte Masse innerhalb der Zeit, die man dafür in etwa benötigen wird, die 125 Höhenmeter anzuheben.
Nehmen wir die 5 Kilogramm an und sagen wir mal es dauert 15 Minuten bis man oben ist, dann ergeben sich knapp 7 Watt, die man einsparen könnte, wenn man leichter wäre bzw. die man in einer höherer Durchschnittsgeschwindigkeit umsetzen könnte.

m = 5 kg
h = 125 m
t = 15 min = 900 s

P = m*g*h/t
P = 5 kg * 9,81 m/s² * 125 m / 900 s = 6,8125 W

Der Rest wird dann etwas schwieriger.


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