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uruman 12.10.2017 12:49

ich finde dass die beste Bild-Aufnahme von dir dein Profil-Bild ist :cool:

Ich habe keine Ahnung ( nix Trainer ,nicht ExSchwimmer, nix schnell , nix fleißig ) aber alles was macaio schreibt , hörst sich sehr professionell und gekonnt aus , Jetzt hast du ein Trainer !!! :Cheese:

Mirko 12.10.2017 14:14

Zitat:

Zitat von uruman (Beitrag 1334452)
alles was macaio schreibt , hörst sich sehr professionell und gekonnt aus , Jetzt hast du ein trainer

Es gibt sogar Leute, die bezahlen macoio dafür. Vielleicht hätt ich auch besser einen Blog angefangen. Das scheint die billigere Variante zu sein :Huhu:

schnodo 12.10.2017 14:52

Zuerst, macoio, danke für die ausführliche Antwort! :Blumen:

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
und du könntest bei der vorerst nochmal 1, 2 Monate in die Wasserlage investieren, der würde ich nur eine 2- geben

Eine 2- ist ziemlich nett benotet. :Lachen2:

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
Wie weit kommst du mit vom Beckenrand abstoßen und ausgleiten bis zum Stillstand?

Was gilt denn da? Hände oder Füße? Ich habe es heute mal getestet. Ich lande mit den Händen zwischen 12 und 15 Meter. Die meisten Versuche - halbwegs locker ausgeführt - bringen mich auf 13 m. 12 m werden es wenn ich schlampig und hastig bin, 15 m mit viel Anstrengung beim Abstoßen, maximaler Anspannung und unangenehm lange Luft anhalten.

Ich glaube, ich weiß durch die TI-Grundausbildung prinzipiell, wie ich eine gute Wasserlage herbeiführe. Ich kann mich problemlos streamline aufs Wasser legen, so dass von den Händen bis zu den Füßen alles an der Luft ist. Mein Problem ist, dass sich das nicht sehr gut aufs Schwimmen überträgt, was vermutlich auch einiges mit mäßiger Körperspannung zu tun hat.

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
Hauptserien regelmäßig mit Pullbuoy schwimmen, und zwar kein kleiner sondern mindestens ein Arena Pullkick, besser noch der Malmsten aus Hartplastik oder Selbstbau mit 2 1.5l-PET-Flaschen, Zwischenstück und Panzertape. Dabei darauf achten sich vom Pullbuoy nicht ins Hohlkreuz drücken zu lassen. Viele werden behaupten das ist schlecht für die Wasserlage viel Pullbuoy zu schwimmen, ich behaupte das Gegenteil, man gewöhnt sich daran wie der Körper liegen sollte und versucht das dann hinterher ohne Pullbuoy auch zu reproduzieren.

Ich habe einen Pull Buoy von Beco, der für mein Empfinden ein ziemlicher Trümmer ist und die Kiste gut an die Oberfläche bringt. Ich nutze den auch sehr oft, nachdem ich mich vom Total-Immersion-Mantra, man solle keine Krücken benutzen, verabschiedet habe. Ich sehe es wie Du, dass mir der Pull Buoy dabei hilft, die richtige Position zu erspüren und mich daran zu gewöhnen.

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
eventuell wäre ein Versuch lohnenswert die Drehung mehr auf den Oberkörper zu beschränken, dafür mit Pullbuoy senkrecht schwimmen so das du am Pullbuoy einen Wasserwiderstand spürst sobald die Beine mitrotieren und halt versuchen aus der Hüfte nur den Oberkörper zu drehen.

Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Was meinst Du mit "Pullbuoy senkrecht"? Dass ich gar nicht um die Längsache der Beine rotieren soll? Mir ist nicht ganz klar, wie ich am Pullbuoy einen Wasserwiderstand spüren soll.

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
Auch Pullbuoyschwimmen mit Fußgelenksband ist gut für die Wasserlage, da lernt man stabil zu bleiben ohne Beinschlag nutzen zu können, infolgedessen man weniger davon braucht um sich flach im Wasser auszubalancieren.

Bei der Übung ist mein Problem, dass ich keine Vorstellung davon habe, wie ich der unerwünschten Bewegung entgegenwirken kann. Meistens verwinde ich mich nur noch mehr und es bringt gar nix. Vielleicht hast Du einen Tipp, wie ich mich da herantasten kann.

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
Lange Rede kurzer Sinn, ich denke du könntest ohne Techniktraining (bzw. Anteil unter 20% senken oder ins Einschwimmen verbannen) wenn du 2-3 Monate hauptsächlich im CSS-Bereich und noch schneller bis hin zu USRPT ballerst, die CSS auf Werte um die 1:45 verbessern, dann wäre Technik und Fitness ausgewogen und du könntest mit einem kombinierten Ansatz fortsetzen.

Du hast richtig vermutet, dass ich einen Großteil meiner Zeit mit Fokus auf die Technik verbringe. Das möchte ich allerdings auch zumindest in den nächsten Monaten so beizubehalten.

Lass es mich erläutern: Ich hatte vor einigen Jahren in der linken Schulter ein Impingement-Syndrom, mit dem ich ein Vierteljahr zu tun hatte. Die linke Schulter und meine Nackenwirbelsäule machen mir immer mal wieder zu schaffen, wenn ich versuche, über lange Distanzen schnell oder mit viel Druck zu schwimmen. Ich führe das darauf zurück, dass ich dann keine Kontrolle mehr über meine Zugmechanik mehr habe (ich fühle förmlich wie die Technik zerbröselt) und genau in der Art und Weise ziehe, die mir seinerzeit die Probleme mit der Schulter eingebracht hat.

Deswegen habe ich mich entschlossen - zumal keine Wettkämpfe anstehen, wo es mir auf Zeiten ankäme - zuerst meine Technik soweit in Ordnung zu bringen, dass ich mir dann auch mit mehr Krafteinsatz nicht schade. Ich versuche zwar immer mal wieder schnell zu schwimmen aber dann nur so kurze Distanzen, dass ich das Gefühl habe, die Sache ist halbwegs unter Kontrolle. Dass sie das trotzdem nicht ist, habe ich ja eben wieder gesehen. ;)

Und obwohl ich es nicht auf Tempo angelegt habe, bin ich insgesamt etwas schneller geworden. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit dem, was sich vielleicht hätte erreichen lassen aber da lasse ich mir einfach Zeit. Es ist ja nur ein Hobby.

Zitat:

Zitat von uruman (Beitrag 1334452)
ich finde dass die beste Bild-Aufnahme von dir dein Profil-Bild ist

Da stimme ich Dir zu. Ich mag dieses Bild auch sehr, deswegen verwende ich es schon seit Jahren. Selbst "echte" Schwimmer können sich dafür begeistern.

Der Nachteil: Alle sagen "ich dachte, Du wärest schneller". ;)

Zitat:

Zitat von uruman (Beitrag 1334452)
Ich habe keine Ahnung ( nix Trainer ,nicht ExSchwimmer, nix schnell , nix fleißig ) aber alles was macaio schreibt , hörst sich sehr professionell und gekonnt aus , Jetzt hast du ein Trainer !!!

Ja, er weiß offensichtlich, wovon er schreibt. Ich werde ihm allerdings nicht mehr seiner Zeit stehlen als er netterweise freiwillig schon einbringt. :)

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1334472)
Es gibt sogar Leute, die bezahlen macoio dafür. Vielleicht hätt ich auch besser einen Blog angefangen. Das scheint die billigere Variante zu sein

Da kommt mir ja der Richtige und beschwert sich! Wer sich mit einer 1:30er Pace einschwimmt, hat sein Geld sicher nicht falsch angelegt. :Huhu:

schnodo 12.10.2017 15:05

Damit nun niemand denkt, ich hätte überhaupt keine Fortschritte gemacht: So sah das vor etlichen Jahren nach meinem ersten Schwimmkurs aus. :Lachen2:


Bildinhalt: Nach dem Total Immersion Kraulkurs

Und nein, das war kein Drill, sondern "whole stroke". :Cheese:

stevo 12.10.2017 15:53

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1334477)
Ich lande mit den Händen zwischen 12 und 15 Meter.

Echt stark, bei den Olympischen Spielen 1904 hättest du mit dieser Weite im Kopfweitsprung einen guten 5. Platz errrungen.

Von der passiven Wasserlage her bringst du schon mal optimale Vorraussetzungen mit.

Ich wäre froh, wenn ich wenigstens halb so weit kommen würde. Mir gelingt es leider nicht, völlig passiv auf dem Wasser liegen zu bleiben in "toter Mann" Pose. Meine Beine sinken ohne kleinere Ausgleichsbewegungen leider immer sofort zu Boden, egal wie ich meinen Körper anspanne.

uruman 12.10.2017 16:29

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1334472)
Es gibt sogar Leute, die bezahlen macoio dafür. Vielleicht hätt ich auch besser einen Blog angefangen. Das scheint die billigere Variante zu sein :Huhu:

Ich finde ein Schwimmtrainer eine für die besten Investitionen die man machen kann :cool: , 90% was ich schwimmen kann ,muss ich verschieden Vereinstrainer und erfahrenen Vereins Kollegen bedanken :Huhu:

Der Weg von Schnodo sich in der Materie alleine zu arbeiten finde ich sehr schwierig & schwer , aber vielleicht mit dem Feedback von Forum klappt es :Blumen:

trithos 12.10.2017 16:45

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1334423)
zur Technik: zum Tempo:

... Darum würde ich das Niveau deiner Schwimmtechnik eine ganze Ecke höher einschätzen als das Niveau deiner Schwimmfitness. ...

Hi Schnodo, entschuldige bitte, wenn ich mich mit einer Nachfrage an macoio in Deinen Blog mische, aber es betrifft genau den Punkt, der hier genannt worden ist. Und vielleicht ist das ja für Dich auch nicht uninteressant:

Hallo macoio, die Frage Technik vs. Fitness finde ich sehr spannend. Gibt es so eine Art Test, mit dem man herausfinden kann, ob man eher an der Technik oder an der Fitness arbeiten sollte. Ganz vereinfacht ein erfundenes Beispiel, wie ich mir so einen Test vorstelle:

Variable 1, die Schwimmleistung: Bsp: ich kann 5 x 100 m mit 2 min Abgangszeit in 1:40 schwimmen

Variable 2, die Fitness: Bsp: ich kann 27 Liegestütze machen

Variable 3, die Beweglichkeit: Bsp: ich kann mich so mit dem Rücken zur Wand stellen, dass Fersen, Hintern und Schulterblätter an der Wand anliegen. Zwischen den nach oben gestreckten Armen und der Wand sind dann aber noch 3 Zentimeter Platz.

Fragen:
Müsste ich mit diese körperlichen Voraussetzungen eigentlich schneller schwimmen können? Wenn ja -> dann müsste ich wohl verstärkt auf die Technik achten.

Oder sind meine körperlichen Voraussetzungen so schlecht, dass ich dafür überraschend schnell schwimme? Wenn ja -> dann müsste ich wohl zunächst an meiner Fitness arbeiten.

Das ist jetzt wie gesagt nur ein Beispiel, um zu verdeutlichen, was ich meine. Gibt es so eine Art Test, mit dem man die Frage klären kann, ob die Fitness oder die Technik der limitierende Faktor beim Schwimmen ist?

Trillerpfeife 12.10.2017 17:11

Zwischenfrage:

Zitat:

CSS-Bereich und noch schneller bis hin zu USRPT ballerst,

Was ist das nochmal gleich?


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