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Meik 24.01.2020 16:58

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1507185)
Große Diskussionskultur. Du glänzt mit stichfesten Argumenten. Hut ab!

Die Argumente hatten wir hier schon zu genüge ... ;)

Elektrolyse + Brennstoffzelle ist schöner Energievernichter. Statt den Strom aus der Müllverbrennung zu nutzen um Braunkohlestrom zu ersetzen wird erst verlustreich Wasserstoff erzeugt um ihn dann im Bus zu "verfeuern". Ökologisch unsinniger geht nicht.

Man muss nicht mit Gewalt jede technisch denkbare Lösung in mobile Anwendungen zwängen. Verantwortungsbewusst wäre Energie möglichst effektiv zu nutzen - Wasserstoff im Auto ist aber derzeit das genaue Gegenteil.

glaurung 24.01.2020 17:03

Ach, die Nummer wieder....da sollte man dann schon etwas differenzieren. Aber das hat bisher hier nicht funktioniert und wird es sicher auch nicht so schnell. Zu gering der Informationsstand und zu groß die Vorurteile.

Ansonsten: Auto ist bei Dir also gleich Bus und somit wahrscheinlich auch gleich Zug? Richtig?

Immerhin steht in Deinem letzten Satz ein kleines "derzeit". Das muss man Dir zugute halten.

Meik 24.01.2020 17:14

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1507187)
Ach, die Nummer wieder...

Am mäßigen Wirkugnsgrad der Elektrolyse hat sich nichts geändert. Es bleibt unsinnig Verbrennen - Strom - Elektrolyse - Brennstoffzelle - Motor zu betreiben wenn auf der anderen Seite immer noch Unmengen Strom aus Kohle kommen.

Daran ändert sich nichts ob ich über Bus, Auto oder Zug rede. Und so lange das noch so ist halte ich rein gar nichts von Wasserstoffanwendungen im großen Umfang.

Ökologische Augenwischerei ... differenzieren hin oder her. ;)

glaurung 24.01.2020 17:39

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1507189)
Am mäßigen Wirkugnsgrad der Elektrolyse hat sich nichts geändert. Es bleibt unsinnig Verbrennen - Strom - Elektrolyse - Brennstoffzelle - Motor zu betreiben wenn auf der anderen Seite immer noch Unmengen Strom aus Kohle kommen.

Daran ändert sich nichts ob ich über Bus, Auto oder Zug rede. Und so lange das noch so ist halte ich rein gar nichts von Wasserstoffanwendungen im großen Umfang.

Ökologische Augenwischerei ... differenzieren hin oder her. ;)

Dass die allermeisten neu aufgesetzten Projekte so geplant sind, dass der Strom zur Elektrolyse aus Wind-, Sonnen- oder Wasserkraft usw. kommt, ist Dir aber schon klar, oder?

Die derzeit zugegebenermassen oft noch mit "dreckigem" Strom durchgeführte H2-Erzeugung hat dazu geführt, dass man mit Hilfe dieses H2 nun eine marktreife und absolut konkurrenzfähige Brennstoffzellentechnik weltweit entwickeln konnte.
Natürlich muss nun analog zum Hochskalieren von H2-Anwendungen auch die Anzahl der Windkraftanlagen, Solaranlagen usw. stark hochgezogen werden. Und das wird auch passieren...wenn nicht in DE, dann halt woanders. Wir sind dann eben wie so oft wieder hinten dran.
Auch in Zukunft noch mit "herkömmlichem" Strom aus der Steckdose Wasserstoff zu produzieren, ist natürlich Blödsinn. Das gilt aber genauso für die Batterie, die zwar aktuell oberflächlich noch einen höheren Wirkungsgrad hat, aber bekanntlich eine Vielzahl weiterer allseits bekannter Probleme mit sich führt.

Meik 24.01.2020 17:55

Zitat:

Zitat von glaurung (Beitrag 1507192)
Dass die allermeisten neu aufgesetzten Projekte so geplant sind, dass der Strom zur Elektrolyse aus Wind-, Sonnen- oder Wasserkraft usw. kommt, ist Dir aber schon klar, oder?

Sag ich doch, ökologische Augenwischerei. ;)

Die Batterie hat nicht nur oberflächlich einen höheren Wirkungsgrad. Wenn man bei der Reichweitendiskussion mal wieder auf sinnvolle Batteriegrößen käme und nicht das E-Auto mit 300PS und 1000km Reichweite das Ziel ist wären wir viel weiter.

Alltagstaugliche Batteriekapazität, Rest über kleinen Range-Extender und den Ökostrom erstmal vorrangig dazu nutzen Kohle und Atomstrom zu ersetzen wäre in Summe schlicht der erheblich effektivere Ansatz. Über einen Range-Extender als Brennstoffzelle kann man durchaus nachdenken. Der größte Teil der Fahrstrecken sind aber nunmal keine Langstrecken, da muss es darum gehen die möglichst sparsam und effektiv zu absolvieren. Da gehört nunmal die Brennstoffzelle schlicht nicht hin.

Die Brennstoffzelle hat nur einen Vorteil: Er gibt den Leuten das Gefühl "wie früher" zum Tanken zu fahren ... :Huhu:

glaurung 24.01.2020 18:00

Aber ziehen wir das Ganze mal etwas anders auf.
Es geht ja hier immer vorrangig ums Auto.

Gehen wir also einfach mal weg vom Auto und hin zum LKW.
Wie sollte ein LKW, der täglich weite Strecken zurücklegt und zudem pro Fahrt so viel Last wie möglich transportieren muss, unter

ökologischen
praktischen und
monetären

Gesichtspunkten angetrieben werden? Mit

Diesel
Batterie oder
Wasserstoff?

Genaue Begründung bitte! :)
Vielen Dank.

Meik 24.01.2020 18:08

Welcher LKW?

Da gibt's nicht nur den Fernverkehrslkw.

glaurung 24.01.2020 18:26

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 1507202)
Welcher LKW?

Da gibt's nicht nur den Fernverkehrslkw.

Egal, Du darfst gerne differenzieren. :Cheese:


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