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JENS-KLEVE 21.08.2019 15:13

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1472798)
Das Problem ist die Leute glauben sie müssen ein Fahrzeug für alles haben.

Damit muss man täglich allein zur Arbeit fahren können aber auch 2000 km mit Wohnwagen und 4 Personen in Urlaub fahren können. Steine vom Baumarkt holen und 3 Fahrräder einladen und am besten noch drin schlafen.

Was bedeutet, dass ich zu 99% mit was rumfahre was komplett overdressed ist.

Jetzt kommt noch dazu, dass man glaubt einen Verbrenner und ein E-Auto in einem zu haben und das Ding wird nochmal schwerer (ob nun 500 oder 300 kg ist auch wurscht) und nochmal kompliziert und over engineered.

sybenwurz hat ja die richtige Antwort schon gegeben was man eigentlich braucht :Huhu:

Dazu kann man bei Bedarf noch ein Leihwagen oder Carsharing nutzen.

Genau. Ich hab so ein Alles-Auto. Audi A6 Kombi 14.000 Euro gebraucht vor 6 Jahren. Selten kaputt, sparsam. Sportwagen, Luxusauto, Transportschlampe, Babybomber, Zugfahrzeug für Wohnwagen, Wettkampfkarre und Alltagsauto. Was will man mehr? Für die Arbeit brauch ich den nicht, die 2x17km gehen auch mit dem Fahrrad, genauso wie meine Kurzstrecken im Alltag.

Manchmal steht er also 2 Wochen ungenutzt rum, das gilt aber auch für meinen Neo, jedes Fahrrad von mir, den Rasenmäher, den Fernseher, Laserdrucker, Backofen... soll man das alles mieten? Nö.

Wenn dafür demnächst ein Stromer, Gaser, Wasserstoffler oder Hybrid in Frage kommt, bin ich für neue Modelle offen, ansonsten kommt nächstes Jahr der Nachfolger. Es muss übrigens auch unter 20.000 EUR liegen.

Harm 21.08.2019 15:25

Zitat:

Zitat von Mauna Kea (Beitrag 1472807)
Natürlich wäre ich auch für fahrrad, bus und bahn. Aber seien wir ehrlich, das ist nach 100 jahren autoverherrlichung ein wunschtraum.
Die infrastruktur ist doch nur für autos ausgelegt.

Das Argument Infrastruktur verstehe ich nicht. Insbesondere nicht in einem Sportforum, wo die körperliche Fitness für Radstrecken bis 20km kein Problem darstellen sollte.:Huhu:
Infrastruktur fürs Fahrrad brauche ich eigentlich nicht. In der Stadt vielleicht aber da funktioniert der ÖPNV besser als auf dem Land. Auf dem Land bin ich aber mit dem Rad ganz gut unterwegs bzw. komme wenigstens zum nächsten Bus oder zur nächsten Bahn. Klingt ein wenig nach einer billigen Ausrede!:dresche

captain hook 21.08.2019 15:30

Wie hoch ist eigentlich der Emmisionsausstoss, der bei der Produktion der vielen neuen Elektroautos entsteht und was wird noch aufgewendet um die alten bösen Karren zu entsorgen? Aus Kalkulationen zu Solaranlagen weiß man immerhin, dass diese einen erheblichen Teil der regenerativen Energie die man damit erzeugen kann vorher zur Produktion reinstecken muss. Rechnet sich inzwischen wohl schon, aber die ersten Jahre geht man quasi erstmal in Vorleistung auf seinem CO2 Konto. Und ich tipp mal... solange nicht ein wesentlich höherer Anteil des Stroms für die 200PS+ 2t E-Verschwender aus erneuerbaren Quellen kommt, sieht die Bilanz da gar nicht mal so toll aus.

Grundsätzlich sollte man Autos effizienter machen. Also wie im Sport. Leichter, Aerodynamischer, weniger Verluste. Übrigens völlig unabhängig wie man es antreibt. Weil es ist nämlich egal ob ich Energie ausm Kraftwerk oder einem Motor verschwende.

Mauna Kea 21.08.2019 16:23

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1472822)
Wie hoch ist eigentlich der Emmisionsausstoss, der bei der Produktion der vielen neuen Elektroautos entsteht und was wird noch aufgewendet um die alten bösen Karren zu entsorgen? Aus Kalkulationen zu Solaranlagen weiß man immerhin, dass diese einen erheblichen Teil der regenerativen Energie die man damit erzeugen kann vorher zur Produktion reinstecken muss. Rechnet sich inzwischen wohl schon, aber die ersten Jahre geht man quasi erstmal in Vorleistung auf seinem CO2 Konto. Und ich tipp mal... solange nicht ein wesentlich höherer Anteil des Stroms für die 200PS+ 2t E-Verschwender aus erneuerbaren Quellen kommt, sieht die Bilanz da gar nicht mal so toll aus.

Grundsätzlich sollte man Autos effizienter machen. Also wie im Sport. Leichter, Aerodynamischer, weniger Verluste. Übrigens völlig unabhängig wie man es antreibt. Weil es ist nämlich egal ob ich Energie ausm Kraftwerk oder einem Motor verschwende.

Hatten wir schon vor zig seiten. Die bilanz fällt gut aus und wird in zukunft sogar immer besser.
Übrigens:benzin wächst auch jicht an der zapfsäule.

Mauna Kea 21.08.2019 16:27

Zitat:

Zitat von Harm (Beitrag 1472821)
Das Argument Infrastruktur verstehe ich nicht. Insbesondere nicht in einem Sportforum, wo die körperliche Fitness für Radstrecken bis 20km kein Problem darstellen sollte.:Huhu:
Infrastruktur fürs Fahrrad brauche ich eigentlich nicht. In der Stadt vielleicht aber da funktioniert der ÖPNV besser als auf dem Land. Auf dem Land bin ich aber mit dem Rad ganz gut unterwegs bzw. komme wenigstens zum nächsten Bus oder zur nächsten Bahn. Klingt ein wenig nach einer billigen Ausrede!:dresche

Da sprichst du den falschen an. Ich fahre mit dem rad 8 min zur arbeit, was übrigens mit den öffis sagenhafte 40 minuten bräuchte wg. Total blöder verbindung. Da wäre ch sogar zu fuss schneller.
Autokilometer hab ich 3000 im jahr, geht also auch.
Dazu noch veganer (jehova).

Ich meinte den normalbürger. Der wird kaum 20km mit dem rad im anzug zur arbeit fahren.

captain hook 21.08.2019 17:02

Zitat:

Zitat von Mauna Kea (Beitrag 1472827)
Hatten wir schon vor zig seiten. Die bilanz fällt gut aus und wird in zukunft sogar immer besser.
Übrigens:benzin wächst auch jicht an der zapfsäule.

Danke für Deine Belehrung. Das E-Auto wächst natürlich am Autobaum und Ökostrom kommt vom grünen Kabel in der Leitung.

In allen Publikationen die ich dazu finde, wird von sehr unterschiedlichen Dingen ausgegangen. Wie groß und schwer ist das Auto, wieviel KM fährt es, wie ist die Bilanz in der Herstellung, wieviel Ökostrom wird dabei eingespeist und so weiter und sofort.

Die ausschließlich positive Bewertung ist bei vielen ein Einkalkulieren von Verbesserungen in der Zukunft (mehr Ökostrom, effizentere Herstellung, Technologien, die das Fahrzeug selbst effizienter machen und weniger Sauereien mit den Batterien) und Annahmen, wo ausgeführt wird, dass diese per heute kaum realistisch sind. Zum Beispiel sollten E-Autos kleiner, leichter und insgesamt sparsamer werden. Der 2t x-hundert PS SUV macht ökolologisch soviel Sinn wie ein 300PS Diesel.

Und da ich schon das eine oder andere E-Auto gefahren bin... die Energieverbräuche dieser Fahrzeuge stimmten bei mir bislang in keinem Fall.

Mauna Kea 21.08.2019 17:32

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1472833)
Danke für Deine Belehrung. Das E-Auto wächst natürlich am Autobaum und Ökostrom kommt vom grünen Kabel in der Leitung.

In allen Publikationen die ich dazu finde, wird von sehr unterschiedlichen Dingen ausgegangen. Wie groß und schwer ist das Auto, wieviel KM fährt es, wie ist die Bilanz in der Herstellung, wieviel Ökostrom wird dabei eingespeist und so weiter und sofort.

Die ausschließlich positive Bewertung ist bei vielen ein Einkalkulieren von Verbesserungen in der Zukunft (mehr Ökostrom, effizentere Herstellung, Technologien, die das Fahrzeug selbst effizienter machen und weniger Sauereien mit den Batterien) und Annahmen, wo ausgeführt wird, dass diese per heute kaum realistisch sind. Zum Beispiel sollten E-Autos kleiner, leichter und insgesamt sparsamer werden. Der 2t x-hundert PS SUV macht ökolologisch soviel Sinn wie ein 300PS Diesel.

Und da ich schon das eine oder andere E-Auto gefahren bin... die Energieverbräuche dieser Fahrzeuge stimmten bei mir bislang in keinem Fall.

Ein etron, der besonders schlecht ist verbraucht um die 30kw . 1 liter benzin hat einen energiewert von 11kw. Kannste selber rechnen wieviel da ein 7 liter benziner verbraucht.
Ein ionic liegt erwa bei 14kw.

Zum rest sag ich jetzt mal nix mehr. Du solltest aber andere infoquellen nutzen.

Mauna Kea 21.08.2019 17:43

Noch vergessen:
Allein für die herstellung der 7 liter benzib werden 11 kw verbraucht.

https://edison.handelsblatt.com/e-hu.../20826274.html


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