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su.pa 08.04.2019 06:42

Zitat:

Zitat von welfe (Beitrag 1444899)
Hm, und ich weiß nicht, ob das als "mein Beitrag" zählt, aber meine Kinder liefen zur Grundschule noch zu Fuß- und ich wurde bei meiner Jüngsten in die Schule einbestellt um mir die Leviten lesen zu lassen, dass alle anderen Kinder mit dem Auto gebracht würden und nur mein armes Kind laufen müsste.. Der Schulweg betrug etwa 800m... . :Lachanfall:

Ui, wie lange ist das her? War das in der Zeit zwischen der, wo es noch völlig normal war und jetzt, wo die Schulen froh wären, wenn es morgens nicht so zu ginge und man vor lauter Autos zu Fuß nicht mehr über die Straße kommt?

Duafüxin 08.04.2019 09:28

Zitat:

Zitat von welfe (Beitrag 1444899)
Hm, und ich weiß nicht, ob das als "mein Beitrag" zählt, aber meine Kinder liefen zur Grundschule noch zu Fuß- und ich wurde bei meiner Jüngsten in die Schule einbestellt um mir die Leviten lesen zu lassen, dass alle anderen Kinder mit dem Auto gebracht würden und nur mein armes Kind laufen müsste.. Der Schulweg betrug etwa 800m... . :Lachanfall:

In Luxemburg hängen Schilder an den Grundschulen, um die Eltern darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder auch zu Fuß zur Schule gehen können :Cheese:

MattF 08.04.2019 11:12

Zitat:

Zitat von su.pa (Beitrag 1444938)
Ui, wie lange ist das her? War das in der Zeit zwischen der, wo es noch völlig normal war und jetzt, wo die Schulen froh wären, wenn es morgens nicht so zu ginge und man vor lauter Autos zu Fuß nicht mehr über die Straße kommt?

Vor 4-5 Jahren als mein Jüngster noch in die Grundschule ging, kamen bei uns noch die meisten Kinder zu Fuss. Und die Schulleitung war stolz drauf.

Dass ein Schulleitung tatsächlich die Eltern auffordern die Kinder mit dem Auto zu bringen halte ich für arg strange. Was war das für eine Schule?

Mittlerweile hab ich das subjektive Gefühl. dass sich das ändert. Sehe immer mehr Autos auf dem Schulparkplatz und immer weniger Kinder laufend. :-(

MattF 08.04.2019 11:20

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1444929)

Aber wie gesagt, Heute zahlen Kinder bis 14 eh nichts wenn sie mit den Eltern fahren und allein fahren sie selten.
Wenn man viel Bahn fährt spart man so mehr als wenn die Kinder bis 18 immer nur die Hälfte zahlen.
Zumal man mit Sparpreis und Bahcard 25 eh gute Preise bekommt.

So schlecht ist das Angebot der Bahn für Familien mit Kindern nicht.

Wir sind oft für knapp über 100 € mit 4 Personen in den Skiurlaub oder an die Nordsee gefahren, das reicht kaum für den Sprit.

Kiwi03 08.04.2019 11:25

Zwei Artikel, die das ganze Dilemma gut darstellen...

https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16130328.html

https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16124482.html

die Wahrheit wird wie immer irgendwo in der Mitte liegen.. :Lachen2:

tandem65 08.04.2019 11:50

Zitat:

Zitat von welfe (Beitrag 1444482)
Völlig weltfremd, gibt es hier auch Großfamilien, die ohne Auto auskommen???

Welche Version möchtest Du?
Die, die dann Bahn & Carsharing mit 3 Kindern machen oder die, die für ihre 4 Kinder mit einem Tandem und einem Quadruplett & Bahn ganz ohne Auto ihr Leben managen?
Ich finde das nicht weltfremd. Es ist eine Frage der Prioritäten.
Und nein, auch ich komme nicht ohne Auto hin. Auch ich gönne mir den Luxus und habe die eine oder andere Entscheidung gegen ein Leben komplett ohne Auto gefällt.

Hafu 08.04.2019 11:57

Zitat:

Zitat von Kiwi03 (Beitrag 1444999)
Zwei Artikel, die das ganze Dilemma gut darstellen...

https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16130328.html

https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16124482.html

die Wahrheit wird wie immer irgendwo in der Mitte liegen. :Lachen2:

Der VW-Vorstandschef plant, ab 2026 keine neuen Verbrennungsmotoren mehr zu entwickeln und setzt voll auf Elektromobilität. Das ist nur logisch, denn ein Konzern wie VW will seine Autos weltweit verkaufen und kann sich daher globalen Entwicklungen in den USA, in China, Indien oder in Skandinavien nicht verschließen.
Unser Verkehrsminister hält dagegen die Entwicklungen bei VW und Aussagen des dortigen Vorstandschefs für "grundfalsch" (was so ähnlich klingt wie seine schon legendäre Aussage: "Tempolimit ist gegen jeden Menschenverstand").
Letztlich wird es für exportgetriebene Firmen wie Bosch oder VW egal sein, was die Gründen oder auch die CSU innerhalb ihres überschaubaren kleinen deutschen Verantwortungsbereich beschließen und planen und ob man sich hierzulande ein paar Jahre früher oder später vom Verbrennungsmotor verabschieden wird.

Die für die Wirtschaft relevanten Entscheidungen werden andernorts getroffen, nämlich in der Politik bspw. in China (Ausstieg 2030 beschlossen) und bei den Verbrauchern mittels Konsumwünschen und Kaufentscheidungen weltweit.

In China wurden 2017 30 Mio Neuwagen neu zugelassen (ein sehr großer Anteil dabei (noch) aus deutscher Produktion), in Deutschland 3,7 Mio. Neuwagen.

Mauna Kea 08.04.2019 19:07

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1445003)
Der VW-Vorstandschef plant, ab 2026 keine neuen Verbrennungsmotoren mehr zu entwickeln und setzt voll auf Elektromobilität. Das ist nur logisch, denn ein Konzern wie VW will seine Autos weltweit verkaufen und kann sich daher globalen Entwicklungen in den USA, in China, Indien oder in Skandinavien nicht verschließen.
Unser Verkehrsminister hält dagegen die Entwicklungen bei VW und Aussagen des dortigen Vorstandschefs für "grundfalsch" (was so ähnlich klingt wie seine schon legendäre Aussage: "Tempolimit ist gegen jeden Menschenverstand").
Letztlich wird es für exportgetriebene Firmen wie Bosch oder VW egal sein, was die Gründen oder auch die CSU innerhalb ihres überschaubaren kleinen deutschen Verantwortungsbereich beschließen und planen und ob man sich hierzulande ein paar Jahre früher oder später vom Verbrennungsmotor verabschieden wird.

Die für die Wirtschaft relevanten Entscheidungen werden andernorts getroffen, nämlich in der Politik bspw. in China (Ausstieg 2030 beschlossen) und bei den Verbrauchern mittels Konsumwünschen und Kaufentscheidungen weltweit.

In China wurden 2017 30 Mio Neuwagen neu zugelassen (ein sehr großer Anteil dabei (noch) aus deutscher Produktion), in Deutschland 3,7 Mio. Neuwagen.

genau so siehts aus.

Mirko 08.04.2019 20:41

Haben wir bisher nicht immer behauptet die Lobbyisten haben die Politiker im Griff? Ich hätte gedacht die VW-Lobbyisten hätten mehr zu melden...
Da könnten sie ausnahmsweise vielleicht mal was sinnvolles.bewirken...

tandem65 08.04.2019 20:46

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1445112)
Haben wir bisher nicht immer behauptet die Lobbyisten haben die Politiker im Griff? Ich hätte gedacht die VW-Lobbyisten hätten mehr zu melden...
Da könnten sie ausnahmsweise vielleicht mal was sinnvolles.bewirken...

Machen sie doch, pressen Geld aus den Steuertöpfen um eine, meiner Meinung nach, dumme Technologie zu entwickeln die sie schon längst hätten entwickeln können.

Kiwi03 09.04.2019 09:24

tja... darüber wird viel zu wenig geredet bei dem ganzen...

https://www.facebook.com/3satnano/vi...yMDkxNzA2MDg2/

:confused:

Mauna Kea 09.04.2019 09:30

Zitat:

Zitat von Kiwi03 (Beitrag 1445188)
tja... darüber wird viel zu wenig geredet bei dem ganzen...

https://www.facebook.com/3satnano/vi...yMDkxNzA2MDg2/

:confused:

au weia. mittlerweile dürfte sich doch mal rumgesprochen haben, dass das alles nicht so wirklich stimmt.

MattF 09.04.2019 09:55

Zitat:

Zitat von Kiwi03 (Beitrag 1445188)
tja... darüber wird viel zu wenig geredet bei dem ganzen...

https://www.facebook.com/3satnano/vi...yMDkxNzA2MDg2/

:confused:

Dass E-Autos nicht besonders umweltfreundlich sind, bedeutet aber nicht, dass der Diesel besser ist. Das Auto an sich ist das Problem, egal mit was betrieben, ist es völlig übertrieben einen 80kg Mensch mit 1.5 Tonnen Material durch die Gegend zu karren.

Jedem der Fahrrad fährt und der 250 W braucht um 30 km/h zu fahren, sollte das klar sein, wie bescheuert ein Auto ist.

JENS-KLEVE 09.04.2019 14:33

Vielen Dank nochmal für den Tipp mit dem Audi. Er kann tatsächlich 1800kg ziehen, also genauso wie mein jetziger Audi A6. Wenn er dann den gleichen Wertverlust erleidet, wie die A6 Modelle, bin ich in 5 Jahren dabei. Die Reichweite von 419 km wäre für mich okay.:Huhu:

dasgehtschneller 10.04.2019 09:56

Dass er dann mit 1800kg am Hänger noch annähernd die 419 km schafft wage ich allerdings zu bezweifeln ;)

Hänger ziehen geht zwar ist aber wegen Akkuverbrauch nicht unbedingt eine der Stärken eines Elektroautos.


Hier noch ein interessanter Beitrag zur Ökobillanz:
https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../24188830.html

Schwarzfahrer 10.04.2019 10:23

Und hier noch ein paar andere Aspekte:
es geht um mehr als nur CO2

Interessant finde ich den Blick auf den Feinstaub, der möglicherweise durch Batterielektrische Autos ansteigt, weil wegen des höheren Gewichts und stärkeren Beschleunigung der Reifenabrieb zunimmt - und auchnoch möglicherweise gesundheitsschädlicher ist, als NOx. Vielleicht wäre es ander Zeit, die Entwicklung von Hoverboard-Technologie für Autos zu fördern?

Mauna Kea 10.04.2019 10:55

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1445438)
Dass er dann mit 1800kg am Hänger noch annähernd die 419 km schafft wage ich allerdings zu bezweifeln ;)

Hänger ziehen geht zwar ist aber wegen Akkuverbrauch nicht unbedingt eine der Stärken eines Elektroautos.


Hier noch ein interessanter Beitrag zur Ökobillanz:
https://www.tagesspiegel.de/wirtscha.../24188830.html

Schonmal ganz nett der Artikel.
Während man aber bei Batterien immer alles mit einbezieht, fällt hier mal wieder der Stromverbrauch beim Herstellen des Benzins einfach weg. Ich hatte ja schon letztens geschrieben wieviel das ist.
Der Sprit landet also quasi auf wundersamerweise im Tank ;)

Kobalt ist übrigens ein Abfallprodukt aus dem Kupferabbau. Es wird sich also nichts ändern an der Kinderarbeit wenn Akkus ohne Kobalt gebaut werden, denn Kupfer wird ja weiterhin abgebaut.

Hafu 10.04.2019 11:08

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1445451)
Und hier noch ein paar andere Aspekte:
es geht um mehr als nur CO2

Interessant finde ich den Blick auf den Feinstaub, der möglicherweise durch Batterielektrische Autos ansteigt, weil wegen des höheren Gewichts und stärkeren Beschleunigung der Reifenabrieb zunimmt - und auchnoch möglicherweise gesundheitsschädlicher ist, als NOx. Vielleicht wäre es ander Zeit, die Entwicklung von Hoverboard-Technologie für Autos zu fördern?

Der Autor des verlinkten Artikels (wohlgemeint nicht die Autoren der Leopoldina-Studie, um die es eigentlich geht!) scheint eine sehr vorgefasste Meinung von Elektro-Autos zu haben, denn viele Studienaussagen sind unfassbar tendenziös formuliert bzw. interpretiert. Eigentlich wollte ich schon aufhören zu lesen, als plötzlich auch noch die "hundert Lungenfachärzte" auftauchten, deren v.a. von der Springerpresse (also Bild und Welt) unkritisch verbreiteten Stellungnahme zu den Fahrverboten bekanntlich wegen fundamentaler Rechenfehler ein fulminanter Rohrkrepierer vor einigen Wochen waren, auf die auch unser Verkehrsminister peinlich hereingefallen war.

Ich hab' mich dann zum Weiterlesen gezwungen. Und hatte am Ende des Artikels fast ein Lächeln auf den Lippen:

Zitat:

Zitat von WElt
In einer früheren Version des Artikels fehlte der Hinweis auf das Zitat der Wissenschaftler, wonach der Bremsabrieb bei E-Autos geringer ausfallen dürfte. Der Autor bittet um Entschuldigung, dass er diese Passage in der Studie zunächst überlesen hatte

Sic!

Aus der bekannt guten Beschleunigung der Elektroautos abzuleiten, dass damit der Gesamtreifenabrieb zunehmen wird, ist ziemlicher Nonsens, denn jeder aggressive Beschleunigungsvorgang mit E-Autos kostet massiv Reichweite und da man in Elektroautos stets die limitierte Reichweite im Hinterkopf hat, gewöhnt man sich fast automatisch einen Fahrstil ohne rabiate Beschleunigungsmanöver und auch eher mit Vermeidung von Bremsmanövern an).
Die Beschleunigung wird halt, wenn das Auto neu ist, mal das ein oder andere mal ausprobiert, auch wenn man Gäste im Auto hat, die man beeindrucken will, spielt aber sicher im normalen Alltagsbetrieb bei den meisten E-Fahrern keine wesentliche Rolle.

sybenwurz 10.04.2019 11:47

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1445451)
Vielleicht wäre es ander Zeit, die Entwicklung von Hoverboard-Technologie für Autos zu fördern?

Ich wiederhole mich gerne erneut: es ist an der Zeit, alternative Mobilitätskonzepte zu fördern, und zwar ohne Rücksicht auf Interessen der KFZ-Industrie.

alpenfex 10.04.2019 12:10

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1445438)
Dass er dann mit 1800kg am Hänger noch annähernd die 419 km schafft wage ich allerdings zu bezweifeln ;)
]

Wahrscheinlich das Komma vergessen :Lachanfall: :Cheese:

Schwarzfahrer 10.04.2019 12:10

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1445469)
...denn viele Studienaussagen sind unfassbar tendenziös formuliert bzw. interpretiert.

Ja, und leider gilt das für über 80 % aller Artikel zum Thema, da ja jeder seine vorgefasste Meinung untermauern will. Ich möchte aber eigentlich wertungsfreie Fakten lesen, und meine eigene Meinung ableiten. So muß ich halt jede Menge tendenziösen Schrott von allen Seiten mitlesen und zu filtern versuchen. :(

Zitat:

... denn jeder aggressive Beschleunigungsvorgang mit E-Autos kostet massiv Reichweite und da man in Elektroautos stets die limitierte Reichweite im Hinterkopf hat, gewöhnt man sich fast automatisch einen Fahrstil ohne rabiate Beschleunigungsmanöver und auch eher mit Vermeidung von Bremsmanövern an).
Die Beschleunigung wird halt, wenn das Auto neu ist, mal das ein oder andere mal ausprobiert, auch wenn man Gäste im Auto hat, die man beeindrucken will, spielt aber sicher im normalen Alltagsbetrieb bei den meisten E-Fahrern keine wesentliche Rolle.
Ich glaube, da schließt Du zu optimistisch von Dir auf die Allgemeinheit. Wenn das so wäre, würden doch die meisten Leute auch mit normalen Autos so sanft fahren, da es ebenso auf die Kosten schlägt (bzw. gar keine übermotorisierten Autos kaufen). Mein Eindruck ist eher, daß wer viel PS hat, dies auch gerne zur Schau stellt. Beim Bremsen mag der Bremsabrieb ggf. geringer ausfallen, wenn die Fahrer intelligent genug sind, die Rekuperation maximal zu nutzen (so wie ich die Motorbremse beim Diesel nutze). Aber eine Verzögerung von großen Massen geht immer mehr auf die Reifen, als von kleineren Massen. Den Abrieb (der neben dem Feinstaub auch viel zum Mikroplastik beiträgt) wird man möglicherweise nur über härtere Gummimischungen verringern - auf Kosten der Fahrsicherheit und Haftung bei hohen Geschwindigkeiten. Alles Frage der Prioritäten.

Matthias75 10.04.2019 12:34

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1445451)
Vielleicht wäre es ander Zeit, die Entwicklung von Hoverboard-Technologie für Autos zu fördern?

Meine Physikkentnisse sagen mir, dass zum Schweben mehr Energie benötigt wird als zum Anschieben. Ob das der richtige Weg ist?

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1445494)
Ich glaube, da schließt Du zu optimistisch von Dir auf die Allgemeinheit. Wenn das so wäre, würden doch die meisten Leute auch mit normalen Autos so sanft fahren, da es ebenso auf die Kosten schlägt (bzw. gar keine übermotorisierten Autos kaufen).

Es sind ja nicht nur die Kosten. Die schrecken tatsächlich nur die wenigsten Raser. Vielmehr dürfte die Ladedauer ins Gewicht fallen. Benzin ist schnell nachgetankt. Da stehst du keine 5min an der Tanke und schon kannst du weiterheizen. Mit dem Elektrofahrzeug stehst du erstmal mit Schnelllader eine halbe Stunde (wenn direkt einer frei ist) bis genug Strom drin ist, um zum nächsten Schnelllader heizen zu können. Voll ist die Batterie dann auch nicht, die 30min werden häufig von 20% auf 80% angegeben. Wenn du quer durch die Republik fahren willst und spätestens alle 150km eine halbe Stunde Kaffeetrinken musst, geht der Spass an der Geschwindigkeit vermutlich recht schnell flöten.

M.

alpenfex 10.04.2019 12:40

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1445494)
Mein Eindruck ist eher, daß wer viel PS hat, dies auch gerne zur Schau stellt. .

Das kann ich am Beispiel Schweiz nicht bestätigen. Die Leute haben tendenziell gut motorisierte Fahrzeuge. Durch die Geschwindigkeitsbegrenzungen von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h ausserorts und 50 bzw. 30km/h innerorts und massive Strafen kommen eher wenige auf die Idee, wirklich auf die Tube zu drücken. Es gilt die Devise "Wenn ich wollte, dann könnte ich..".

MattF 10.04.2019 12:42

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1445507)
"Wenn ich wollte, dann könnte ich..".


Soweit ist der Deutsche noch nicht. :Lachanfall:

Helmut S 10.04.2019 12:42

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1445507)
Das kann ich am Beispiel Schweiz nicht bestätigen.

IN(!) der Schweiz, ja. Das stimmt. Aber lass mal nen Schweizer auf ne freie Autobahn (sofern es das noch gibt) in Niederbayern los! Die fahren wie die Irren, weil sie ihre Teile mal ausfahren möchten :Cheese: :Blumen:

alpenfex 10.04.2019 12:43

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1445508)
Soweit ist der Deutsche noch nicht. :Lachanfall:

ja, das ist eher "ich kann, also tu ich.." :Lachanfall:

Mauna Kea 10.04.2019 12:44

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1445505)
Es sind ja nicht nur die Kosten. Die schrecken tatsächlich nur die wenigsten Raser. Vielmehr dürfte die Ladedauer ins Gewicht fallen. Benzin ist schnell nachgetankt. Da stehst du keine 5min an der Tanke und schon kannst du weiterheizen. Mit dem Elektrofahrzeug stehst du erstmal mit Schnelllader eine halbe Stunde (wenn direkt einer frei ist) bis genug Strom drin ist, um zum nächsten Schnelllader heizen zu können. Voll ist die Batterie dann auch nicht, die 30min werden häufig von 20% auf 80% angegeben. Wenn du quer durch die Republik fahren willst und spätestens alle 150km eine halbe Stunde Kaffeetrinken musst, geht der Spass an der Geschwindigkeit vermutlich recht schnell flöten.

M.

Kommt auf das EAuto an. Ein Model3 hat durchaus mehr als 400km Reichweite. Da bin ich dann froh eine kurze Pause zu machen (Toilette!)
In 5 Min. hast du auf der Autobahn nicht getankt. Du musst auch noch bezahlen. Und der Toilettengang kommt auch (oft) noch dazu.

Der Zeitvorteil ist also nicht soo gigantisch und wird weiter schrumpfen je neuer die Technik ist. Tesla wird das Schnellladenetz demnächst weiter beschleunigen und dann wird es schon knapp mit dem Toilettengang. ;)

Zitat:

Die Reichweitenangst ist ein Hindernis, das in erster Linie im Kopf der Verbraucher existiert.
Im Durchschnitt legen sie gerade einmal 51 Kilometer an einem Wochentag zurück. In Deutschland sind es sogar nur 43 Kilometer.
Lediglich zehn Autofahrten im Jahr sind weltweit durchschnittlich länger als 400 Kilometer - in Deutschland nur acht.
Quelle: https://www.automobilwoche.de/articl...er-verbraucher

alpenfex 10.04.2019 12:45

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1445509)
IN(!) der Schweiz, ja. Das stimmt. Aber lass mal nen Schweizer auf ne freie Autobahn (sofern es das noch gibt) in Niederbayern los! Die fahren wie die Irren, weil sie ihre Teile mal ausfahren möchten :Cheese: :Blumen:

ja, habe bewusst "IN" geschrieben..:Cheese:
Oft sitzen aber auch Nicht-Schweizer in den Autos. Schweizer erschrecken oft auf der Deutschen Autobahn, wenn sie links fahren und bei 130 km/h einer von hinten drängelt. "Die spinnä, die Düüüütschä..." :Lachanfall:

Mauna Kea 10.04.2019 12:46

Stichwort Reifen:
Wenn ich im Teslaforum so schaue, halten dort die Reifen länger als bei Verbrennern.

Helmut S 10.04.2019 12:52

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1445512)
Schweizer erschrecken oft auf der Deutschen Autobahn,

Das is halt so im Land der Dichter und Denker - nur die Harten kommen in den Garten. :Cheese:

Matthias75 10.04.2019 13:02

Zitat:

Zitat von Mauna Kea (Beitrag 1445511)
Kommt auf das EAuto an. Ein Model3 hat durchaus mehr als 400km Reichweite. Da bin ich dann froh eine kurze Pause zu machen (Toilette!)
In 5 Min. hast du auf der Autobahn nicht getankt. Du musst auch noch bezahlen. Und der Toilettengang kommt auch (oft) noch dazu.

Der Zeitvorteil ist also nicht soo gigantisch und wird weiter schrumpfen je neuer die Technik ist. Tesla wird das Schnellladenetz demnächst weiter beschleunigen und dann wird es schon knapp mit dem Toilettengang. ;)



Quelle: https://www.automobilwoche.de/articl...er-verbraucher

Ich bezog mich auf die Beiträge von Hafu und Schwarzfahrer, ob E-Autos dazu taugen, die Fahrer zum Langsamfahren zu erziehen.

Wenn ich so fahre, dass ich nahe der maximalen Reichweite bleibe, stimme ich die zu. Alle 300-400km stört eine Pause nicht.

Aber was bleibt denn von den 400km Reichweite übrig, wenn ich richtig auf‘s Gas trete? Da dürftest du ganz schnell nur noch bei der Hälfte sein. Wenn du noch etwas Reserve einrechnest, musst du schätzungsweise alle 150-200km nachladen. Soweit ich das gelesen habe bezieht sich die halbe Stunde am Schnelllader eben nicht auf 100% Akku, sondern, wie ich schrieb, von 20% auf 80%. Das heißt, entweder eine längere Pause bis 100% oder mit 80% Akku und dementsprechend einer um 20% verringerten Reichweite weiterheizen.

Bezüge Reichweitenangst: Ja, mag sein, das der Durchschnittsfahrer nicht mehr als 40km/Tag fährt. Leider hat der Durchschnittsfahrer aber nicht die Möglichkeit, sein Auto jeden Tag an die Steckdose zu hängen. Einmal pro Woche wäre aus meiner Sicht ok, bspw. wenn man das Auto dann beim wöchentlichen Großeinkauf laden kann. Das wären dann 5*40=200km, die das Auto mindestens mit einer Akkuladung zuverlässig fahren können sollte.

M.

Riversider 10.04.2019 13:05

Gemütlich ist es mit 200 km/h meist nicht und dann steigt der Energieverbrauch analog zu den Verbrennern erheblich an.
https://www.youtube.com/watch?v=NE2HSfC0f8k
An der normalen Tanke stehen meist auch einige Autos an den Zapfsäulen vor mir und ich warte dann eben die 1-2 Tankvorgänge, bis ich meinen Diesel für die nächsten 1000km betanken kann.
Was mache ich bei einer Urlaubsfahrt, wenn die wassergekühlten Schnelllader alle besetzt sind und noch jeweils weitere E-Autos auf das schnelle "Glück" warten.
Bei ca. 200-250 km max. Reichweite bei flottem Tempo muss dann auch Punktgenau so eine Schnellladestation verfügbar sein....

Mauna Kea 10.04.2019 13:28

Zitat:

Zitat von Riversider (Beitrag 1445526)
Gemütlich ist es mit 200 km/h meist nicht und dann steigt der Energieverbrauch analog zu den Verbrennern erheblich an.
https://www.youtube.com/watch?v=NE2HSfC0f8k
An der normalen Tanke stehen meist auch einige Autos an den Zapfsäulen vor mir und ich warte dann eben die 1-2 Tankvorgänge, bis ich meinen Diesel für die nächsten 1000km betanken kann.
Was mache ich bei einer Urlaubsfahrt, wenn die wassergekühlten Schnelllader alle besetzt sind und noch jeweils weitere E-Autos auf das schnelle "Glück" warten.
Bei ca. 200-250 km max. Reichweite bei flottem Tempo muss dann auch Punktgenau so eine Schnellladestation verfügbar sein....

Natürlich ist in dem ganzen System noch einiges im Argen. Kein Wunder, ausser Tesla hat sich da ja noch niemand großartige Gedanken gemacht und die ersten Autofirmen werden gerade mal wach. Vor allem VW scheint ja wirklich mal anzufangen. Deshalb ja der Ruf nach Ladesäulen. Ich würde mir zurzeit auch kein anderes E Auto als von Tesla kaufen, eben wegen der Ladesituation.

Natürlich ist auch nicht für jedes Fahrprofil und für jede Wohnart (Mietwohnung in der Großstadt ohne eigenen Parkplatz) alles super.
Aber für sehr viele wäre es heute schon ohne große Probleme möglich umzusteigen. Irgendwer muss ja anfangen und dann läuft das von alleine.

Ich habe mir noch nie ein bestimmtes Auto gekauft, nur weil ich 1x im Jahr 1000km am Stück fahren will.

Helmut S 10.04.2019 13:42

Zitat:

Zitat von Riversider (Beitrag 1445526)
Was mache ich bei einer Urlaubsfahrt, wenn die wassergekühlten Schnelllader alle besetzt sind und noch jeweils weitere E-Autos auf das schnelle "Glück" warten.

Halte ich für eine völlig berechtigte Frage (auch ohne Fragezeichen :Cheese: ) Ich kann dir sagen, was ich dann mache: BLUTDRUCK :dresche :dresche :Cheese:

Im Ernst: Ich denke man muss sich etwas von der Gleichung lösen, die in vielen Köpfen heißt: Elektromobilität = Akku = lange Ladezeit

Den Verbrenner durch einen eMotor zu ersetzen ist sicher ein gute Sache und wird auch mittel bis langfristig kommen. Dieser Drift kann m.E. nur dadurch aufgehalten werden, dass die Mineralölkonzerne plötzlich mit der macht der Milliarden Doller R&D Abteilungen mit nem echt geilen, grünen synthetischen Kraftstoff daher kommen, den man ggf. in einem nur leicht modifizierten Verbrennermotor verwenden kann.

Aber wer sagt denn, dass man Akkus unbedingt laden muss, wenn sie leer sind. Das "Altkonzept" von Better Place und Shai Agassi, die Akkus in robotersierten "Tankstationen" einfach zu wechseln, find ich richtig gut. Das ist n Standardisierungsthema und n logistisches Thema. Aber die Idee ist doch gut und weiter verfolgenswert. Wer es noch nicht kennt: https://www.youtube.com/watch?v=qd0WPw3p2MQ

Oder man kann tatsächlich alternative Energiespeicherformen fördern. Ein anders Altkonzept aus den 70ern ist die Redox Flow Batterie. Leider ist nach meinem Kenntnisstand die Energiedichte der verfügbaren Elektrolyte noch zu gering. Hierzu haben wohl n paar Schweizer ne Idee. Der Laden heißt: Noano Flow Cell (https://www.nanoflowcell.com/de/)

Man is sich aber nicht sicher ist das alles heiße Luft oder steckt da tatsächlich was dahintern. Angeblich haben die auch ein fahrfertiges Auto mit ihrer Technologie gebaut. NanoFlow Cell hat einerseits eine Flußzelle entwickelt und andererseits ein Elektrolyt, dass BI-Ion heißt. Das geile daran ist, dass man das erschöpfte Elektrolyt nicht abpumpen muss, bevor man Frisches einfüllen kann, sondern das Erschöpfte wird während des Fahrens zu Wasser verdampf. Das Ding is als sofort leer wenn man nachfüllt.

Und: Für den deutschen Innovationspreis war unlängst ein Forscherteam vorgeschlagen, dass Wasserstoff in Flüssigkeiten speichern und rückgewinnen kann. Auch ne coole Idee. https://www.fau.de/2018/09/header/ge...r-wasserstoff/

Also, da wird was kommen, da bin ich sicher. Man sollte m.E. nicht blind hinter der Akkutechnologie herlaufen (vor allem nicht förderungstechnisch), sondern gerade in der Politik ein breiteres Technologiefeld im Auge haben. Und: Mit n paar Millionen is es auch nicht getan. Da muss schon richtig Geld rein denke ich.

sybenwurz 10.04.2019 13:52

Zitat:

Zitat von Riversider (Beitrag 1445526)
An der normalen Tanke stehen meist auch einige Autos an den Zapfsäulen vor mir und ich warte dann eben die 1-2 Tankvorgänge, bis ich ...

Na dann herzlichen Glückwunsch, wenn die 1-2 vor dir je ne halb/dreiviertel Stunde Strom tanken müssen...:Cheese:

Ernsthaft: einfach mehr Ladesäulen hinbauen? Woher soll die dann benötigte Energiemenge kommen?

Duafüxin 10.04.2019 13:54

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1445540)
Aber wer sagt denn, dass man Akkus unbedingt laden muss, wenn sie leer sind. Das "Altkonzept" von Better Place und Shai Agassi, die Akkus in robotersierten "Tankstationen" einfach zu wechseln, find ich richtig gut. Das ist n Standardisierungsthema und n logistisches Thema. Aber die Idee ist doch gut und weiter verfolgenswert..

Vor etlichen Jahren waren wir mal in der Schweiz und haben uns aus purer Neugier die ersten Modelle der e-Bikes von Flyer ausgeliehen.
Wir haben eine fertige Tour vom Verleiher bekommen plus Stationen, wo wir Akkus tauschen konnten. Da hat es gut funktioniert.
Warum sollte es im größeren Umfang bei e-Autos nicht auch klappen?

Duafüxin 10.04.2019 13:55

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1445542)
Ernsthaft: einfach mehr Ladesäulen hinbauen? Woher soll die dann benötigte Energiemenge kommen?

Doofe Frage: Ausse Steckdose natürlich ;)

MattF 10.04.2019 14:10

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1445543)
Wir haben eine fertige Tour vom Verleiher bekommen plus Stationen, wo wir Akkus tauschen konnten. Da hat es gut funktioniert.
Warum sollte es im größeren Umfang bei e-Autos nicht auch klappen?

Wechselakkus haben sich bis jetzt bei Autos nicht durchgesetzt.

sybenwurz 10.04.2019 14:11

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1445543)
Vor etlichen Jahren waren wir mal in der Schweiz und haben uns aus purer Neugier die ersten Modelle der e-Bikes von Flyer ausgeliehen.
Wir haben eine fertige Tour vom Verleiher bekommen plus Stationen, wo wir Akkus tauschen konnten. Da hat es gut funktioniert.
Warum sollte es im größeren Umfang bei e-Autos nicht auch klappen?

Das hat nen einfachen Grund: erstmal müssten sich alle auf ne einheitliche Batterie-Wechsel-Plattform einigen.
Angenommen wir hätten die, kannste dir die Wirtschaftlichkeitsrechnung grob selbst aufmachen.
Stellen wir uns vor, der Wechsel dauert 5 Minuten. Sagen wir 10.
Du schaffst also pro Stunde 6 Wechsel.
Nun dauert das vollständige Laden 2 Stunden.
Eine solche Batterie kostet 15000€, nimm 10000, iss dann ja Standardware.
So, wieviele Batterien musst du nun vorhalten, um den Tag über (Stosszeiten aussen vor, ich kann dir aus meinem Ferienjob an der Autobahntankstelle sagen, nachts ist der Hund begraben;- sobalds da verboten wurde, die Zeitschriften ausm Zeitschriftenregal zu lesen, wurd die Nachtschicht vollkommen uninteressant) ausreichend bevorratet zu sein?
Für einen einzigen Wechselplatz, wohlgemerkt, und bei 10 Minuten.
Machste 5 Wechselplätze und/oder gehts schneller, in beispielsweise 5 Minuten, kannste plutimizieren und die Zahlenwerte werden noch beeindruckender...
Nicht berücksichtigt: die Lagerung und Ladekapazität einer solchen Ansammlung von Akkus, Katastrophenschutz (das Zeug brennt ja auch ohne Sauerstoff...) usw...

dasgehtschneller 10.04.2019 14:16

Wenn alle Autos in Deutschland von heute auf morgen auf Elektro umgestellt würden, würden ca. 15% mehr Strom gebraucht als heute (Dafür 100% weniger Benzin und Diesel)
Die Hälfte dieser Strommenge wäre heute schon da und wird jährlich exportiert, weitere Reserven wären auch bereits vorhanden, sind aber abgeschaltet da nicht benötigt.

Aber so eine Umstellung geht ja nicht von heute auf morgen, sondern dauert Jahrzehnte. Da ist auch noch etwas Platz für den Ausbau.

Was eher problematisch sein könnte ist wenn abends um 18 Uhr alle gleichzeitig nach Hause kommen und schnelladen wollen.
Da das Auto dann die ganze Nacht eh nur rumsteht und dank grösserer Akkus auch nicht mehr täglich geladen werden muss, kann man das aber auch verteilen und langsam laden.
Wenn Mittags um 12 alle gleichzeitig zu Mittag kochen bricht auch nicht gleich das Netz zusammen.

An gut frequentierten Schnelladestationen könnte ich mir Pufferakkus vorstellen welche ebenfalls zu Randzeiten relativ langsam geladen werden und dann zur RushHour mehr Leistung zur Verfügung stellen als sie grade aus dem Netz kriegen.

Es gibt bereits erste Stromtarife die einen belohnen wenn man zu Zeiten lädt in denen besonders viel Solar oder Windstrom im Netz ist. Das finde ich sehr sinnvoll.
Wer um 18 Uhr Schnelladen will wenn keine Sonne scheint der zahlt halt etwas mehr, wer etwas warten oder langsam laden kann, kriegt seinen Strom etwas günstiger


Edit: Noch was zu den Wecheslakkus: So ein Akku wiegt 200-700kg, ist je nach Modell unterschiedlich und enthält meist auch noch Flüssigkeitskreisläufe zur Kühlung. Ich sage nicht dass ein Wechselsystem unmöglich ist aber die Hürden sind sehr hoch, selbst wenn man alle Hersteller dafür an einen Tisch kriegen würde.


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