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Hafu 22.08.2019 13:57

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1473010)
Wer wird in der heutigen Zeit auf das übliche Komfortangebot verzichten um mit Elektroantrieb seine Urlaubsreise anzutreten, ...

Es gibt hier im Forum einige Menschen die offensichtlich einen Lustgewinn durch Verzicht verspüren. ...:

Gerade Tesla-Fahrer gehören sicher nicht zu den Menschen, die "Lustgewinn durch Verzicht" verspüren, sondern die kaufen sich einen Tesla weil er besser beschleunigt, seltener kaputt geht als Autos mit Verbrenner, überhaupt nicht mehr gewartet werden muss, ziemlich ausgereifte autonome Fahrfunktionen hat und man mit ihm keine Ladesäulen "suchen" muss, sondern vom Navi ziemlich automatisch genau dann zu Superchargern geführt wird, wenn man sie benötigt.

Der hier im Thread viel diskutierte Umweltfaktor von Tesla-Autos ist für die meisten deren Nutzer untergeordnet und eher ein Argument vor sich selbst, um den relativ hohen Preis zu rechtfertigen) und auch nicht maßgeblich für die Kaufentscheidung. die Umweltbilanz eines Teslas ist ja auch nicht so gravierend besser als bei manchem Verbrenner. Wichtiger ist, dass der Tesla den größten Farb-Touchscreen aller aktuellen Autos hat, der 4s-Sprint von 0 auf 100, man mit dem Touchscreen die Temperatur auf jedem Sitzplatz (auch im Fond) separat und einfach regeln kann, vorinstallierte Games in der Tesla-Software (zur Zerstreuung bei Wartezeiten im Stau oder beim Laden), weil er einen Kofferaum hinten und vorne (benötigt ja keinen Platz für Zig-Zylinder-Motor) hat und diverse andere scheinbar unwichtige Kleinigkeiten.

TriVet 22.08.2019 14:33

Etwas OT: Auch eine Form der Elektromobilität: Solarkatamarane der Luxusklasse in der FAZ. Aber immerhin mit Teslabesitzern (auch wenn einer gleich acht Stück davon haben soll..)

Nobodyknows 22.08.2019 14:41

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1473018)
[b]Gerade Tesla-Fahrer gehören sicher nicht zu den Menschen, die "Lustgewinn durch Verzicht" verspüren...

Ja, das stimmt. Aber die kleine Kaste der Besserverdienenden...
Ich muß sagen...die hatte ich bei meiner Frage nicht auf dem Schirm. :Cheese:

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1473018)
weil er einen Kofferaum hinten und vorne (benötigt ja keinen Platz für Zig-Zylinder-Motor)...

Das ist ja nun ein alter Hut...aber die Tesla-Hipster von heute haben damals noch als Quark im Schaufenster gestanden. Außer Mauna Kea, der hat es verdrängt ;)





Gruß
N. :Huhu:

Nobodyknows 22.08.2019 17:50

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1473027)
...Auch eine Form der Elektromobilität: Solarkatamarane der Luxusklasse in der FAZ.

Noch eine Form der Elektromobilität: E-Scooter der Touristenklasse im ZDF

Fazit der Sendung:
E-Scooter sind Spaßgefährte für Touristen und haben mit der Verkehrswende nix zu tun.

Gruß
N. :Huhu:

Nobodyknows 23.08.2019 05:23

Nix Elektromobilität: Eine (durch mein Surfverhalten beeinflußte) Anzeige die eben in diesem Forum (auf meinem Rechner) erschien führte mich zu dieser Aussage / Webseite:

Schon in Kürze stellt smart seine Flotte komplett auf den Elektroantrieb um. Zögern Sie daher nicht lange, wenn Sie sich einen der letzten urbanen Kleinstwagen mit Benzinmotor sichern möchten!

Gruß
N. :Huhu:

sybenwurz 23.08.2019 07:17

Zitat:

Zitat von Mauna Kea (Beitrag 1472922)

Alles gut und schön, ja.
Die Frage ist ja aber, wie wir wissen, nicht, was möglich ist oder wäre, sondern was diejenigen (Firmen), die am Drücker sind davon umsetzen.
Anders formuliert: wofür sie Geld ausgeben.
Und da macht sich am Jahresende ein bissl Flickschusterei in der Bilanz halt besser als ein komplettes Umkrempeln der Stromversorgung, die zudem eine völlig andere Erzeugungs- und Verteilstrategie berücksichtigen muss.

Weitere Fragen, auf die es sicher theoretische Antworten gibt: wann hätte mit ner Umsetzung begonnen werden müssen, damit das alles rechtzeitig bereitsteht?
Wer soll es bezahlen und wie rechnet sich die Elektromobilität und unser Verbrauchsverhalten, wenn die neu zu schaffende Infrastruktur auf den Strompreis umgeschlagen wird?

chris.fall 26.08.2019 09:13

Moin,

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1472965)
400km beim Model S und sogar ein wenig mehr beim moderneren, deutlich energieeffizienteren und leichteren Model 3 sind auch bei halbwegs sportlicher Fahrweise realistisch. Das ändert aber nichts an der Kernaussage von Mauna Kea, dass man damit auch ohne weiteres Langstrecken bewältigen kann, da Fahrer und Beifahrer ja auch Pausenzeiten benötigen.

ich bin am WE mal wieder (Miet)Auto gefahren. Aus verschiedenen Gründen, habe ich gemeint, dass wir die 300km Entfernung besser mit einem Wagen zurück legen. Abgesehen von den Nerven und der Zeit, die mich die über fünf Stunden dauernde Fahrt gekostet hat, hat sie mir doch eine wichtige Erkenntnis bzw. Meinungsänderung gebraucht: Bei einem Duchrschnittstempo von 60 km/h sollte die Reichweite jedes Batterieautos mehr als ausreichend sein ;) DAS ist auf jeden Fall das Mobilitätskonzept für die Zukunft ;)

Viele Grüße,

Christian

MattF 26.08.2019 14:07

Hab ich ja auch schon geäussert, niemand würde Heute das Auto erfinden, bzw. auf den Markt bringen, gäbe es keine:

Ab min 3t:

https://www.youtube.com/watch?v=xMj2J0ga_Fw


Am Schluss gehts auch noch um E-Autos

alpenfex 26.08.2019 14:16

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 1473571)
Moin,



ich bin am WE mal wieder (Miet)Auto gefahren. Aus verschiedenen Gründen, habe ich gemeint, dass wir die 300km Entfernung besser mit einem Wagen zurück legen. Abgesehen von den Nerven und der Zeit, die mich die über fünf Stunden dauernde Fahrt gekostet hat, hat sie mir doch eine wichtige Erkenntnis bzw. Meinungsänderung gebraucht: Bei einem Duchrschnittstempo von 60 km/h sollte die Reichweite jedes Batterieautos mehr als ausreichend sein ;) DAS ist auf jeden Fall das Mobilitätskonzept für die Zukunft ;)

Viele Grüße,

Christian

Schau, und ich habe ein Auto geliehen bekommen und bin am Abend um 20.00 Uhr aus CH nach München gefahren in 2h und am nächsten Abend wieder zurück in 2h...ohne Stau, ohne Verkehr und mit immensem Verbrauch. Mit dem Zug hätte schon eine Strecke alleine so lange gebraucht, wie so hin und zurück. Zudem macht es einen heiden Spass, mit einem Auto wie dem geliehenen bspw- durch den Pfänder Tunnel zu brummen - kindisch aber lustig. Und am Ende ist mir kindisch und lustig und schneller und flexibler wichtiger als ökologisch!

tandem65 26.08.2019 14:39

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1473663)
Am Schluss gehts auch noch um E-Autos

Finger weg von einer meiner VMs!
Ich gehe mal davon aus das Framstag Dir schon auf die Finger geklopft hat.
Das ist urheberrechtlich geschütztes Material und F*EX-Servier sind sowieso nicht als dauerhafter Downloadlink geeignet. Posten von solchen Sachen in Foren schaden dann Framstag oder gar mir als Eigentümer des Servers.
Löschst Du bitte den Link in Deinem Post.:Blumen:

MattF 26.08.2019 14:57

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1473672)
Löschst Du bitte den Link in Deinem Post.:Blumen:

Was hast du damit zu tun?

Ab min 3 auch dort:

https://www.youtube.com/watch?v=xMj2J0ga_Fw

"Eine Welt ohne Autos".

tandem65 26.08.2019 15:13

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1473677)
Was hast du damit zu tun?

Schrub ich doch, ist eine von mir gesponsorte VM.
Löschst Du bitte den Link!:Blumen:

MattF 27.08.2019 09:36

Würde helfen wenn du nicht in Rätseln reden würdest, was ist z.b. VM und Framstag?

Ich habs aber durch den youtube link ersetzt.

ricofino 04.09.2019 07:11

Heute wird der neue (reine Elektrische/ BEV) Porsche Taycan der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auch im Internet ab 15 Uhr live zu verfolgen.

Schwarzfahrer 04.09.2019 07:46

Un die Elektrifizierung des Verkehrs schreitet unaufhaltsam voran:
Jetzt kommt auch noch der E-Kinderwagen
Ich dachte zuerst, ich bin versehentlich beim Postillon gelandet.:Cheese:

Da habe ich noch mehr Verständnis für den E-Rollator als Hilfe für Eingeschränkte (obwohl mir, sollte ich mal eins brauchen, eher ein Modell in Carbon mit Hochprofilfelgen und Auflieger vorschwebt :cool:).

Als letzte Steigerungsstufe kann ich mir dann nur noch Exoskelette für den Alltag vorstellen, damit wir jegliche eigene Bewegung vermeiden können. :Nee:

Nobodyknows 04.09.2019 07:48

Zitat:

Zitat von ricofino (Beitrag 1475404)
Heute wird der neue (reine Elektrische/ BEV) Porsche Taycan der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auch im Internet ab 15 Uhr live zu verfolgen.

Ick freue mir schon:
"Bestimmte Ausführungen des Taycan verfügen über eine „Overboost“-Funktion, die dem Wagen vorübergehend zu über 700 PS (522 kW) verhelfen wird. Das berichtet das britische Automagazin Autocar nach der Testfahrt mit einem Vorserienfahrzeug."

Das macht Sinn... :Lachen2: ...oder? :Gruebeln:

Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen

Messungen zufolge entsteht der verkehrsbedingte Feinstaub der Partikelgröße PM10 (bis zehn Mikrometer Durchmesser) zu rund 85 Prozent durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb sowie durch die Aufwirbelung der Staubschicht auf den Fahrbahnen.

Gruß
N. :Huhu:

alpenfex 04.09.2019 08:45

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1475412)
Ick freue mir schon:
"Bestimmte Ausführungen des Taycan verfügen über eine „Overboost“-Funktion, die dem Wagen vorübergehend zu über 700 PS (522 kW) verhelfen wird. Das berichtet das britische Automagazin Autocar nach der Testfahrt mit einem Vorserienfahrzeug."

Das macht Sinn... :Lachen2: ...oder? :Gruebeln:

Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen

Messungen zufolge entsteht der verkehrsbedingte Feinstaub der Partikelgröße PM10 (bis zehn Mikrometer Durchmesser) zu rund 85 Prozent durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb sowie durch die Aufwirbelung der Staubschicht auf den Fahrbahnen.

Gruß
N. :Huhu:

Das Fahrzeug ist wohl eher "politisch" bedingt und nach dem Motto "Schau mal, was wir können" zu verstehen. Dass Porsche E-Auto kann, ist jetzt nicht überraschend. Dass es kein "Sparmobil" wird, logisch. Also, was erwartet man?

Matthias75 04.09.2019 08:54

Thema E-Roller:

Gestern Morgen im Radio wurden kurz erste Untersuchungen bezüglich E-Roller und Umweltschutz erwähnt. E-Roller bringen wohl umweltschutztechnisch wenig bis gar nichts, weil sie laut ersten Umfragen überwiegend auf Strecken genutzt werden, die sonst zu Fuß zurückgelegt werden.

Aus meiner Sich wenig überraschend. Dafür muss man dann abends mit dem SUV zum Fitnessstudio fahren, weil man sich tagsüber zu wenig bewegt hat...

M.

alpenfex 04.09.2019 09:08

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1475428)
Thema E-Roller:

Gestern Morgen im Radio wurden kurz erste Untersuchungen bezüglich E-Roller und Umweltschutz erwähnt. E-Roller bringen wohl umweltschutztechnisch wenig bis gar nichts, weil sie laut ersten Umfragen überwiegend auf Strecken genutzt werden, die sonst zu Fuß zurückgelegt werden.

Aus meiner Sich wenig überraschend. Dafür muss man dann abends mit dem SUV zum Fitnessstudio fahren, weil man sich tagsüber zu wenig bewegt hat...

M.

Ich finde immer interessant, wie alle über SUV schimpfen (ich habe keines!). Die komischen "Busse" (bspw. T5 und Co.) sind auch alles andere als "grün", nehmen aber in der Häufigkeit auf den Strassen enorm zu. Pauschales Nachgeplapper bringt auch eher wenig.

Harm 04.09.2019 09:46

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1475428)
Thema E-Roller:

Gestern Morgen im Radio wurden kurz erste Untersuchungen bezüglich E-Roller und Umweltschutz erwähnt. E-Roller bringen wohl umweltschutztechnisch wenig bis gar nichts, weil sie laut ersten Umfragen überwiegend auf Strecken genutzt werden, die sonst zu Fuß zurückgelegt werden.

Aus meiner Sich wenig überraschend. Dafür muss man dann abends mit dem SUV zum Fitnessstudio fahren, weil man sich tagsüber zu wenig bewegt hat...

M.

E-Roller, mein neues Feindbild! Danke daß Du es aufwirfst. :dresche
Deine Anmerkung, daß mit den Teilen nur Fahrten gemacht werden, die sonst zu Fuss oder mit dem Rad erledigt werden, ist sicher korrekt und durch erste Studien belegt. Autos werden damit nicht von der Straße geholt.
Das viel größere Problem ist aber die Haltbarkeit. Erste Versuch aus dem letzten Jahr mit Leihrollern in Paris zeigten eine durchschnittliche Lebenserwartung der Batterie von 2-3 Monaten. Statt die Batterie zu tauschen wurden aber die Roller komplett weggeschmissen.
Die Roller der neuen Generation sollen nun im Schnitt 12 Monate halten. Aber auch dann werden die kompletten Roller ausgesondert.

Selbst wenn nur die Batterien getauscht würden, ein Recyclekonzept für die Litium Ionen Akkus existiert derzeit weltweit nirgends.

Nicht nur das die Dinger überflüssig wie ein Kropf und zusätzliche Unfallverursacher sind, sie werden auch zu Unmengen von zusätzlichem Elektroschrott führen.

Nobodyknows 04.09.2019 09:49

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1475425)
Dass Porsche E-Auto kann, ist jetzt nicht überraschend. Dass es kein "Sparmobil" wird, logisch. Also, was erwartet man?

Vermutlich erwartet jeder etwas anderes.
Die eine erwartet, dass man in Panik gerät, der nächste erwartet Fahrspaß und Autos mit Seele, ein weiterer erwartet sich eine Schwanzverlängerung oder gar einen Orgasmus durch die "Overboost"-Funktion in seinem neuen Taycan und wieder ein anderer denkt an die Verminderungen der Feinstaubbestandteile Reifen- und Bremsenabrieb die ein Tempoplimit auf Autobahnen bringen könnte.

Eines haben alle gemeinsam: Sie atmen wahrscheinlich schon Plastik

Gruß
N. :Huhu:

alpenfex 04.09.2019 10:13

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1475445)
Eines haben alle gemeinsam: Sie atmen wahrscheinlich schon Plastik

Gruß
N. :Huhu:

Ein fast schon "alter Hut", den Du hier versuchst einzubringen. Wenn ich sehe, was auf den Strassen und in der Natur so an Plastik herumliegt, ist das "eingeatmete Plastik" eher zu vernachlässigen.

Nahezu jedes Mal, wenn ich mich auf einer Strasse befinde, fällt mir mindestens 1 Person auf, welche ihre Zigarettenkippe aus dem fahrenden Auto wirft oder einfach neben sich hin. Und ich wohne nicht in der Stadt. Scheinbar funktioniert "gutes Zureden" und Vorbild hier nicht bei jedem. Warum kann man da nicht mit einer saftigen Strafe von, bspw. € 1000.- nachhelfen? Um das durchzusetzen, kann man locker ein paar Personen einstellen. Wenn die einen pro Tag erwischen, lohnt sich das bereits. Dann noch € 1000.- für Handy am Steuer...

Triasven 04.09.2019 10:30

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1475450)
Warum kann man da nicht mit einer saftigen Strafe von, bspw. € 1000.- nachhelfen? Um das durchzusetzen, kann man locker ein paar Personen einstellen. Wenn die einen pro Tag erwischen, lohnt sich das bereits. Dann noch € 1000.- für Handy am Steuer...

Weil das unverhältnismässig ist.

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich bin auch strikt gegen derartiges Verhalten. Die Strafen dafür sollten aber im Rahmen derjenigen Strafen sein, die für ähnliche Delikte erhoben werden.

Andernfalls könnten schnell Stimmen laut werden, die drakonische Strafen für z.B. ‚Radfahren auf der Strasse trotz geeigneten und vorgeschriebenen Radweg‘ fordern.

Nobodyknows 04.09.2019 10:52

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1475450)
Ein fast schon "alter Hut", den Du hier versuchst einzubringen.

Ja, stimmt. Schon vor drei Wochen erschien in "Science Advances" der Artikel auf den sich der Artikel der "Zeit" bezieht. Sorry, dass ich dich mit diesen steinalten Erkenntnissen genervt habe nur weil sie von einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1475450)
Wenn ich sehe, was auf den Strassen und in der Natur so an Plastik herumliegt, ist das "eingeatmete Plastik" eher zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Erkenntnisse liegen denn deiner Feststellung, dass man das "eingeatmete Plastik" vernachlässigen kann, zu Grunde? Ich hoffe diese Erkenntnisse sind nicht zu alt... :Cheese:

Gruß
N. :Huhu:

Schwarzfahrer 04.09.2019 11:39

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1475456)
Welche wissenschaftliche Erkenntnisse liegen denn deiner Feststellung, dass man das "eingeatmete Plastik" vernachlässigen kann, zu Grunde? Ich hoffe diese Erkenntnisse sind nicht zu alt... :Cheese:

Zum eingeatmeten Plastik weiß ich nichts, aber immerhin hat die WHO erst kürzlich festgestellt: Es existieren derzeit keine Hinweise darauf, dass Mikroplastik im Trinkwasser der Gesundheit schadet.. Die Aussage scheint auf ca. 50 Studien zu basieren. Als Materialwissenschaftle meine ich, daß möglicherweise große Unterschiede existieren zwischen verschienenen Kunststoffen und deren Zersetzungsprodukten, bzw. deren Abbaubarkeit überhaupt. Es ist auch nicht egal, ob jemand ein vergoldetes Steak isst, oder die gleiche Menge Blei, Cadmium oder Quecksilber zu sich nimmt, auch wenn alle Schwermetalle sind :) .

alpenfex 04.09.2019 11:40

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1475456)
Ja, stimmt. Schon vor drei Wochen erschien in "Science Advances" der Artikel auf den sich der Artikel der "Zeit" bezieht. Sorry, dass ich dich mit diesen steinalten Erkenntnissen genervt habe nur weil sie von einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.

N. :Huhu:

Google "Plastik in der Luft". :Huhu:

Matthias75 04.09.2019 12:16

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1475433)
Ich finde immer interessant, wie alle über SUV schimpfen (ich habe keines!). Die komischen "Busse" (bspw. T5 und Co.) sind auch alles andere als "grün", nehmen aber in der Häufigkeit auf den Strassen enorm zu. Pauschales Nachgeplapper bringt auch eher wenig.

Ok, dann erweitere meinen Beitrag gedanklich zu „Mit dem Automobil, insbesondere beispielsweise SUV,...“ Mir egal, mit welchen Fahrzeug man zum Fitnessstudio fährt. Die Grundaussage war, dass man sich im Alltag immer weniger bewegt. Die E-Roller tragen dazu ihren Anteil bei. Ein wahnsinnig gehyptes aber grundsätzlich überflüssiges Verkehrsmittel. Schon die fußbetriebenen Klapp-Tretroller sind vor 20 Jahren relativ schnell wieder aus dem Stadtbild verschwunden. Das hatte sicher Gründe.

Nebenbei halte ich die Teile fur extrem gefährlich. Ich weiß, wie mein Sohn sich langlegt, wenn er mit seinem analogen Tretroller mit Schrittgeschwindigkeit am Bordstein oder in eindr Gehwegfuge hängenbleibt. Möchte nicht wissen, wie das bei dendeutlich höheren Geschwindigkeiten der E-Roller aussieht.

M.

Ich werde morgens mal im Berufsverkehr schauen, ob die Anzahl der Kleinbusse, insbesondere der hochmotirisirten Kleinbuss, signifikant zunimmt. Solange erlaube ich mir, das „Feindbild“ SUV zu behalten. :Huhu: viele Hersteller überlegen übrigens scheinbar, ihre Minivans aus dem Programm zu nehmen, weil der Kunde lieber mehr Bodenfreiheit haben will.:Nee:

ricofino 04.09.2019 12:22

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1475412)
Ick freue mir schon:
"Bestimmte Ausführungen des Taycan verfügen über eine „Overboost“-Funktion, die dem Wagen vorübergehend zu über 700 PS (522 kW) verhelfen wird. Das berichtet das britische Automagazin Autocar nach der Testfahrt mit einem Vorserienfahrzeug."

Das macht Sinn... :Lachen2: ...oder? :Gruebeln:

Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen

Messungen zufolge entsteht der verkehrsbedingte Feinstaub der Partikelgröße PM10 (bis zehn Mikrometer Durchmesser) zu rund 85 Prozent durch Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb sowie durch die Aufwirbelung der Staubschicht auf den Fahrbahnen.

Gruß
N. :Huhu:

Das Fahrzeug hat eine atemberaubende Beschleunigung und Kurvengeschwindigkeiten.
Geiles Teil und auch optisch ein richtiger Porsche. Freu mich...

alpenfex 04.09.2019 12:28

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1475464)
Ok, dann erweitere meinen Beitrag gedanklich zu „Mit dem Automobil, insbesondere beispielsweise SUV,...“ Mir egal, mit welchen Fahrzeug man zum Fitnessstudio fährt. Die Grundaussage war, dass man sich im Alltag immer weniger bewegt. Die E-Roller tragen dazu ihren Anteil bei. Ein wahnsinnig gehyptes aber grundsätzlich überflüssiges Verkehrsmittel. Schon die fußbetriebenen Klapp-Tretroller sind vor 20 Jahren relativ schnell wieder aus dem Stadtbild verschwunden. Das hatte sicher Gründe.

Nebenbei halte ich die Teile fur extrem gefährlich. Ich weiß, wie mein Sohn sich langlegt, wenn er mit seinem analogen Tretroller mit Schrittgeschwindigkeit am Bordstein oder in eindr Gehwegfuge hängenbleibt. Möchte nicht wissen, wie das bei dendeutlich höheren Geschwindigkeiten der E-Roller aussieht.

M.

Ich werde morgens mal im Berufsverkehr schauen, ob die Anzahl der Kleinbusse, insbesondere der hochmotirisirten Kleinbuss, signifikant zunimmt. Solange erlaube ich mir, das „Feindbild“ SUV zu behalten. :Huhu: viele Hersteller überlegen übrigens scheinbar, ihre Minivans aus dem Programm zu nehmen, weil der Kunde lieber mehr Bodenfreiheit haben will.:Nee:

Ad Roller: Stimme ich zu.
Ad "Bus" und "SUV": es sind vor allem Luftwiderstände, die zu bewegende Masse und der dadurch gesteigerter Verbrauch, der nicht so ökologisch sein sollen. Da geben sich "Bus" und "SUV" nicht viel. Einen grossen Motor findet man auch in kleineren Fahrzeugen. (Wenn ich hier aus dem Fenster sehe, sehe ich bspw. einen BMW 140i M hokuspkus..mit 340PS, daneben einen Audi RS5 alter Bauart mit V8 und einen Mercedes GLE SUV- der hat mit Abstand die niedrigsten Werte was Ausstoss angeht)...
ERGO: nicht nur das SUV Gefasel wiederholen, sondern denken und wissen, um was es eigentlich geht.

Matthias75 04.09.2019 14:08

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1475468)
Ad Roller: Stimme ich zu.
Ad "Bus" und "SUV": es sind vor allem Luftwiderstände, die zu bewegende Masse und der dadurch gesteigerter Verbrauch, der nicht so ökologisch sein sollen. Da geben sich "Bus" und "SUV" nicht viel. Einen grossen Motor findet man auch in kleineren Fahrzeugen. (Wenn ich hier aus dem Fenster sehe, sehe ich bspw. einen BMW 140i M hokuspkus..mit 340PS, daneben einen Audi RS5 alter Bauart mit V8 und einen Mercedes GLE SUV- der hat mit Abstand die niedrigsten Werte was Ausstoss angeht)...
ERGO: nicht nur das SUV Gefasel wiederholen, sondern denken und wissen, um was es eigentlich geht.

Im Allgemeinen mache ich mir meine eigenen Gedanken und meine Vorurteile sind gut begründet :Huhu:

Ich könnte sicher noch einiges zu den Gründen meiner Vorturteile gegen SUV bzw. SUV-Fahrer (*) sagen, aber das wird hier OT.

M.

(*) eigentlich sind es nicht die Fahrzeuge an sich, sondern die Fahrer, die für ein negatives Image sorgen.

Mirko 04.09.2019 14:19

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1475464)

Ich werde morgens mal im Berufsverkehr schauen, ob die Anzahl der Kleinbusse, insbesondere der hochmotirisirten Kleinbuss, signifikant zunimmt. Solange erlaube ich mir, das „Feindbild“ SUV zu behalten. :Huhu: viele Hersteller überlegen übrigens scheinbar, ihre Minivans aus dem Programm zu nehmen, weil der Kunde lieber mehr Bodenfreiheit haben will.:Nee:

Könntest du bitte das Feinbild hochmotorisierte SUV nehmen? ich fühle mich zu unrecht verfolgt mit meinem sparsamen SUV! :Lachen2:

alpenfex 04.09.2019 14:23

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1475490)
Im Allgemeinen mache ich mir meine eigenen Gedanken und meine Vorurteile sind gut begründet :Huhu:

(*) eigentlich sind es nicht die Fahrzeuge an sich, sondern die Fahrer, die für ein negatives Image sorgen.

Da sind wir wieder näher bei der gleichen Meinung ;) :Huhu:

Hafu 04.09.2019 14:28

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1475490)
...
(*) eigentlich sind es nicht die Fahrzeuge an sich, sondern die Fahrer, die für ein negatives Image sorgen.

:Blumen:

Auch von mir noch eine OT-Bemerkung dazu: wenn mich in letzter Zeit als Radfahrer ein Auto im Zentimeter-Abstand bei Gegenverkehr überholt ist es so gut wie immer ein SUV-Fahrer.

Wenn dieser zur Generation 70 plus X gehört, dann überholt er mich so eng, weil ihm gar nicht bewusst ist, wie breit sein neues Straßenschiff eigentlich ist und manche von dieser Fahrersorte haben wohl auch schon ein so eingeschränktes Sehfeld, dass sie Verkehrsteilnehmer am Rande der Straße nicht mehr richtig wahrnehmen.

Wenn der SUV-Fahrer eng überholt und jüngeren Geburtsdatums ist, wird meistens noch ergänzend gehupt und wild am Steuer gefuchtelt, weil der Fahrer der Meinung ist, Radfahrer haben auf Straßen, die für Autos gebaut sind, nichts zu suchen.

Die zweite Sorte Autofahrer nervt, will aber ihr auf hochglanzpoliertes Auto auch nicht zerkratzen; mehr Angst habe ich aber vor der ersten Sorte Autofahrer, denn bei denen habe ich desöfteren den Eindruck, dass sie mich -aus Versehen- bei besonders schlechter Tagesform auch mal komplett über den Haufen fahren könnten.

Matthias75 04.09.2019 14:38

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1475494)
Wenn der SUV-Fahrer eng überholt und jüngeren Geburtsdatums ist, wird meistens noch ergänzend gehupt und wild am Steuer gefuchtelt, weil der Fahrer der Meinung ist, Radfahrer haben auf Straßen, die für Autos gebaut sind, nichts zu suchen.

Und das in einem Auto, das in seinem ursprünglichen Zweck nicht für die Straße gebaut war.:Lachanfall: :Cheese:

M.

TriVet 28.09.2019 11:26

"Die Batterie gewinnt".
Der Spiegel schreibt das Wasserstoffauto eher ab...

Schwarzfahrer 29.09.2019 20:59

Und die WELT zeigt, daß es nicht "Die Eine Lösung" für Elektromobilität gibt, bzw. daß die Batterietechnik inherent begrenzt ist (leider hinter der Bezahlschranke, hier nur ein paar Auszüge als Denkanstoß):

Wann endlich präsentieren Forscher eine preiswerte und langlebige Autobatterie, mit der sich größere Entfernungen zurücklegen lassen? Experten glauben: gar nicht.

Zitat:

Alle Batterieexperten sind sich darin einig, dass es eine für jede Anwendung optimale Superbatterie niemals geben wird. Denn nicht alle Eigenschaften einer Batterie lassen sich parallel verbessern.
....
...in der Praxis nur noch ein Faktor zwei erreicht werden kann, also eine Verdopplung der heutigen Kapazität. „Damit wäre allerdings das Ende der Fahnenstange erreicht“, bestätigt Professor Armin Schnettler, der Energieforschungschef bei der Firma Siemens. Asiatische Hersteller haben angekündigt, solche Batterien ab Mitte des kommenden Jahrzehnts ausliefern zu wollen.
...
Jede Batterie übersteht also nur eine begrenzte Zahl von Ladezyklen, bevor sie auf der Sondermülldeponie landet oder recycelt wird. Die Idee, die Batterien in den E-Fahrzeugen könnten insgesamt als Energiepuffer für das Stromnetz genutzt werden, klingt angesichts des dabei für die Eigentümer entstehenden Wertverlusts eher illusorisch.

„Eine One-fits-all-Lösung kann und wird es bei den Fahrzeugantrieben nicht geben“, ist Schnettler überzeugt. Auch deshalb sei es wichtig, dass technologieoffen geforscht wird und auch der Wasserstoff als Energieträger für die Mobilität im Blick bleibt.

ricofino 14.11.2019 12:11

... mal was zum Thema Unfall mit einem BEV und möglichen Folgen, in diesem Fall einem Tesla.

https://tirol.orf.at/stories/3021270/

MattF 14.11.2019 12:46

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1481019)
Und die WELT zeigt, daß es nicht "Die Eine Lösung" für Elektromobilität gibt,

Die eine Lösung gibt es nie.

Benni1983 14.11.2019 12:48

Zitat:

Zitat von ricofino (Beitrag 1493079)
... mal was zum Thema Unfall mit einem BEV und möglichen Folgen, in diesem Fall einem Tesla.

https://tirol.orf.at/stories/3021270/

Vielen Dank dafür:Blumen:

Als kfz-Gutachter eine sehr interessanter Artikel

Körbel 14.11.2019 13:03

Zitat:

Zitat von Benni1983 (Beitrag 1493092)
Vielen Dank dafür:Blumen:

Als kfz-Gutachter eine sehr interessanter Artikel

Und?
Hast du dazu auch eine Meinung?

Ist die Entsorgung wirklich so schwer?


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