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TriVet 02.06.2022 09:06

Mag den einen oder anderen betreffen:
Ohne Test kein Gehalt!

Mit ihrem Widerstand gegen eine vom Arbeitgeber verordnete Corona-Testpflicht hat sich eine Flötistin der Bayerischen Staatsoper durch alle Gerichtsinstanzen gekämpft – und für ein Grundsatzurteil gesorgt. Deutschlands höchste Arbeitsrichter stellten am Mittwoch in Erfurt fest, dass Arbeitgeber ihren Angestellten Corona-Tests vorschreiben können, um das Infektionsrisiko zu verringern. Eine solche Anordnung sei möglich, aber die Testpflicht müsse verhältnismäßig sein und die Interessen beider Seiten abwägen, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Streit um Testpflichten in Hygienekonzepten von privaten und öffentlichen Unternehmen (5 AZR 28/22).

Schwarzfahrer 02.06.2022 09:20

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1663481)
....wenn dann solche Parteien argumentieren, der eine sagt, alles locker ich gefährde ja keinen, die andere Seite hat angehörige verloren, weill halt pfleger meine es wäre alles easy oder sogar ein Lüge und nicht gefährlich..

Solchen Beispielen stehen auch Beispiele gegenüber, in denen der höchst Vorsichtige in rücksichtsvollem Umfeld erkrankt und gestorben ist. Beides beweist gar nichts.

Extreme Positionen sind in beiden Richtungen überzogen und falsch. Es ist nicht alles easy, und es ist nicht die Pest. Die Gefährdung ist individuell und situativ sehr unterschiedlich, und es ist angemessen diese Risiken auch entsprechend unterschiedlich zu bewerten und zu handhaben. Seine persönliche Risikosituation auf alle anderen zu übertragen ist immer kontraproduktiv, ebenso wie das ganze Leben der Vermeidung eines einzigen Risikos unterzuordnen.

Stefan K. 02.06.2022 09:44

Die schwedische Mentalität ist meiner Meinung nach ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Überwiegend spielt sich hier das Leben innerhalb der Familie ab. Die Freundeskreise und Kontakte sind kleiner und geringer. Es gibt hier keine Vereinskultur wie Kegeln, Schützenvereine und ähnliche Zusammenkünfte. Auch das man sich mit Arbeitskollegen und Nachbarn trifft kommt fast nicht vor. Deshalb funktioniert hier tatsächlich auch die freiwillige Einhaltung von Maßnahmen wie Kontaktreduzierung und das Einhalten von Mindestabständen sehr gut. Die Schweden sind meiner Erfahrung nach sehr Rücksichtsvoll, Diszipliniert und Verantwortungsbewusst.
Ich bin mir jedoch sicher, dass Maßnahmen wie Maskenpflicht und 2 oder 3 g hier nicht möglich wären. Der Aufschrei wäre hier mit ziemlicher Sicherheit riesig.

KevJames 02.06.2022 10:34

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1663510)
Solchen Beispielen stehen auch Beispiele gegenüber, in denen der höchst Vorsichtige in rücksichtsvollem Umfeld erkrankt und gestorben ist. Beides beweist gar nichts.

Doch, es beweist so einiges. Z. B. dass es sich um eine Scheiss gefährliche Krankheit handelt, bei der man lieber 3x zu vorsichtig als 1x zu unvorsichtig handelt. Und eben auch, dass man durch unvorsichtiges Handeln nicht nur sich selbst, sondern auch andere und Familie / Bekannte / Arbeitskollegen der anderen mitgefährdet.

Trimichi 02.06.2022 12:49

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1663533)
Doch, es beweist so einiges. Z. B. dass es sich um eine Scheiss gefährliche Krankheit handelt, bei der man lieber 3x zu vorsichtig als 1x zu unvorsichtig handelt. Und eben auch, dass man durch unvorsichtiges Handeln nicht nur sich selbst, sondern auch andere und Familie / Bekannte / Arbeitskollegen der anderen mitgefährdet.

Da muss ich dir leider Recht geben. Wer wie krank ist ist eine Sache. In wünsche niemanden im Forum einen unerklärlichen Leistungsabfall von 80%. Das ist nur was für ganz Harte? Leider nein, weil noch Härtere long-covid bekommen koennen. Soviel zu eigenen Inhalten.

Zudem möchte ich nicht einen Menschen grob fahrlässig angesteckt haben, der dann womoeglich nicht nach Hawaii fliegen kann und im besten Alter mit 6:45er pace den Km ins Lauftraining mit Gehpausen einsteigen muss.

Impfen lassen, Abstand halten, und Rücksichtnahme. Das sollte selbstverständlich sein. Obschon eingeräumt werden muss, dass man sich auch totimpfen kann, also mit weiteren Impfungen keinen Effekt mehr erzielt die Abwehrleistung des Immunsystems in Prozent betreffend bzw. sich womöglich bei Gesunden auch nachteilige Effekte einstellen können.

So einen Scheiss wie Omicron hatte ich noch nie, dauerte 3-4 Tage, sowohl Covid-Selbsttest und Covid-Test im Testzentrum vor Ort (kein PCR) waren negativ. Auch mit dem Testen kann man sich verrückt machen. Deswegen auch auf die eigenen, naturgegebenen Abwehrkräfte vertrauen und fest daran glauben, dass dieser beschissene Zustand, laufen die ersten Kilometer bei einem 10 Km morning-jog auf Asphalt gefuehlt wie bei Km 36 am Kanal in Roth auf Schotter bei Nachmittagshitze, vorübergeht.

Grundsatz Nummer eins: Impfen lassen um schwere Verläufe zu vermeiden.
Grundsatz Nummer zwei: Mitdenken. Und Rücksicht nehmen aus Vernunftgründen.

Wer das nicht kapiert, muss wohl erst durch eigenes Leid am eigenen Körper reifen, da lernen nicht möglich ist. Wünschen tue ich das Niemandem.

mamoarmin 02.06.2022 13:07

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1663510)
Solchen Beispielen stehen auch Beispiele gegenüber, in denen der höchst Vorsichtige in rücksichtsvollem Umfeld erkrankt und gestorben ist. Beides beweist gar nichts.

Extreme Positionen sind in beiden Richtungen überzogen und falsch. Es ist nicht alles easy, und es ist nicht die Pest. Die Gefährdung ist individuell und situativ sehr unterschiedlich, und es ist angemessen diese Risiken auch entsprechend unterschiedlich zu bewerten und zu handhaben. Seine persönliche Risikosituation auf alle anderen zu übertragen ist immer kontraproduktiv, ebenso wie das ganze Leben der Vermeidung eines einzigen Risikos unterzuordnen.

Das ist keine extreme Position, sondern aus dem Leben gegriffen und Tatsache...
Ich wollte nicht damit leben, ungeimpft beide eigenen Elternteile angesteckt zu haben, die dann versterben....

Es beweist, dass ziemlich viele Betroffene das nicht geimpft gewesen sein sehr wohl bereuen...da die Konsequenz drastisch im Familienumfeld war. Wieviele diese Leute angesteckt haben und unwissend vielleicht auch eine Schicksal besiegelt haben?

Schwarzfahrer 02.06.2022 14:24

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1663582)
Das ist keine extreme Position, sondern aus dem Leben gegriffen und Tatsache...

Aus dem Leben kann man ganz viele extreme Positionen greifen - das macht sie aber nicht sinnvoller. Einseitige, für alle gleich gültig gehaltene Ansichten sind meistens extrem.
Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1663582)
Ich wollte nicht damit leben, ungeimpft beide eigenen Elternteile angesteckt zu haben, die dann versterben....

Soweit man sicher sein kann, daß man selbst die Eltern angesteckt hat, ist das sicher keinem zu wünschen. Aber: ist in diesem Szenario das ungeimpft sein wirklich das entscheidende? Da Geimpfte ja bekanntlich auch weiterhin infektiös sein können - kann man damit etwa besser leben, wenn man die Eltern geimpft angesteckt hat?
Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1663582)
Es beweist, dass ziemlich viele Betroffene das nicht geimpft gewesen sein sehr wohl bereuen

nein, anekdotische Einzelschicksale beweisen nicht, daß es "ziemlich viele" waren, nur daß es tragischerweise leider vorkommt, sagt aber nichts über die Häufigkeit aus. Ich kann genauso sagen, daß ziemlich viele Ungeimpfte nie einen Grund hatten, das ungeimpft sein zu bereuen. Für beide Aussagen gibt es keine Zahlen, um die Häufigkeit zu vergleichen.
Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1663582)
Wieviele diese Leute angesteckt haben und unwissend vielleicht auch eine Schicksal besiegelt haben?

Wieviele von uns haben schon im Leben (auch vor Corona) unwissentlich eine immunsupprimierte Person im Theater oder im Supermarkt angesteckt? Das gehört nun mal zu den unvermeidbaren, aber statistisch nicht gerade hohen Lebensrisiken, mit denen wir leben müssen.

spanky2.0 05.06.2022 08:19

...Artikel zum Thema Herzmuskelentzündungen nach Impfungen mit dem Impfstoff Novavax
 
https://www.welt.de/wissenschaft/art...zur-Sorge.html


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