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noam 04.09.2021 20:21

Ich muss ja sagen, dass diese Wahl seit Jahren für mich eine der schwierigsten war ( ja ich habe schon gewählt), da ich eigentlich bei allen Parteien gleichermaßen inhaltliche wie personelle Gründe habe sie eben nicht zu wählen.

CDU? Die CDU hat 16 Jahr lang die Chance gehabt Dinge maßgeblich zu verändern. Was bleibt ist vor allem die fehlende digitale Infrastruktur. Es wurden über viele Jahre versprechen gemacht und schlicht nicht eingehalten. Glasfaser? Mobilfunknetzabdeckung? Joa. Ich surfe zuhause über eine LTE Dachantenne mit teilweise steinzeitlichen Geschwindigkeiten und natürlich einem Volumentarif. Danke für nichts. Verkehrspolitisch hat man so ziemlich alles verkackt, was man angefasst hat. Umwelt und Landwirtschaft?!? Schönen Gruß an Frau Klöckner. Allein dass diese Person noch ein wie auch ein Herr Scheuer noch Ämter bekleiden, ist reinster Hohn. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt sich als CDU neu aufzustellen und einen neuen Weg weg von den Skandalen der letzten Legislaturperiode einzuschlagen. Und Laschet verkörpert ein weiter wurschteln wie kein anderer.

In der SPD habe ich nicht das Gefühl, dass ich Olaf Scholz mit seiner Einstellung und seinen Idealen wähle, sondern Leute wie Esken, Borjans und Kühnert, deren Einstellung insbesondere zur inneren Sicherheit als staatsfeindlich anzusehen ist. Da hat man Scholz als das wählbare Gesicht in den Vordergrund gestellt.

Grüne und linke habe in ihren Kernkompetenzen Umwelt und soziales vieles was ich teile, genauso haben sie in anderen Bereichen gänzlich konträre Meinungen zu anderen Themen.

Zur FDP muss man nicht viel sagen petraG hat ja beste Gründe angeführt warum diese Partei für mich nicht wählbar ist.

AFD ist todeslost sein Urgroßvater und wird alsbald den selben Weg wie die NPD REP und die DVU in die Versenkung antreten, da man es immer weniger schafft bürgerliche Interessen von rassistischen zu trennen. Und irgendwann muss das auch der letzte Depp merken

qbz 04.09.2021 20:30

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1621635)
.....
In der SPD habe ich nicht das Gefühl, dass ich Olaf Scholz mit seiner Einstellung und seinen Idealen wähle, sondern Leute wie Esken, Borjans und Kühnert, deren Einstellung insbesondere zur inneren Sicherheit als staatsfeindlich anzusehen ist. Da hat man Scholz als das wählbare Gesicht in den Vordergrund gestellt.
.....

Könntest Du mal eine "staatsfeindliche Äusserung" von Esken, Borjans und Kühnert aus den letzten 2 Jahren zitieren?

noam 04.09.2021 20:49

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1621636)
Könntest Du mal eine "staatsfeindliche Äusserung" von Esken, Borjans und Kühnert aus den letzten 2 Jahren zitieren?

Ich meine mich zu erinnern dass Frau Esken offen und undifferenziert mit der ANTIFA Sympathisiert. Dazu gibt sie immer wieder dümmliche Aussagen zu polizeilichen Einsätzen ab.

Kühnert schwadroniert über Enteignung.

Und zu Borjans hab ich grad tatsächlich nichts im Hinterkopf

Es wird ja seinen Grund haben, dass das Hoch der SPD durchaus in zeitlichem Zusammenhang mit dem Verschwinden der drei genannten aus der Öffentlichkeit bzw. deren absolute Zurückhaltung steht.

Mo77 04.09.2021 21:30

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1621629)
Ich habe von Rechtsextremen (i.e. Personen mit rechtsextremer/ rechtspopulistischer Gesinnung) und Rassisten geredet, du schreibst von Rechtsextremisten.

Der Islam ist auch etwas anderes als Islamismus/Islamisten.

Der Verfassungsschutz spricht von 33.300 Rechtsextremisten und benutzt für Rechtsextremismus eine sehr enge Definition.



Nicht einmal der rechte Flügel der AFD mit Leuten wie Kalbitz und dessen Anhängern wird vom Verfassungsschutz zu den Rechtsextremisten gezählt, sondern sind lediglich "Beobachtungsfälle".

Personen mit rechtsextremen Weltbild und Rasisten, die man auch Rechtspopulisten oder Rechtsradikale nennen kann, um sie von den Rechtsextremisten des Verfassungsschutzes abzugrenzen,
gibt es erheblich mehr in unserer Gesellschaft, wie die Wahlergebnisse der AFD belegen.

Rechtsextreme sind Rechtsextremisten.
Abgrenzen kann man Rechtspopulisten und Rechtsradikale usw
Vielleicht kennst du eine Quelle die da trennscharf unterscheidet?

Auf den verhauenen Islam Vergleich gehe ich nicht ein.

qbz 04.09.2021 21:46

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1621638)
Ich meine mich zu erinnern dass Frau Esken offen und undifferenziert mit der ANTIFA Sympathisiert. Dazu gibt sie immer wieder dümmliche Aussagen zu polizeilichen Einsätzen ab.

Kühnert schwadroniert über Enteignung.

Und zu Borjans hab ich grad tatsächlich nichts im Hinterkopf

Es wird ja seinen Grund haben, dass das Hoch der SPD durchaus in zeitlichem Zusammenhang mit dem Verschwinden der drei genannten aus der Öffentlichkeit bzw. deren absolute Zurückhaltung steht.

Erinnerungen können auch täuschen wie Du ja beruflich weisst. Ich meine, die Unterstellung "staatsfeindllicher Äusserungen" ist ja nun recht schwerwiegend, deshalb sollte man das schon mit konkreten Zitaten belegen können aus der letzten Zeit, z.B. 2 Jahre.

Was Enteignungen betrifft, in Berlin stimmen demnächst die Einwohner über eine Initiative ab, über die Enteignung "Deutscher Wohnen."

Zitat:

Immobilienkonzerne machen in Berlin fette Profite mit unseren steigenden Mieten. Das nehmen wir nicht länger hin: Wir wollen durch einen Volksentscheid über 240.000 Wohnungen von Deutsche Wohnen, Vonovia, Akelius & Co vergesellschaften. Die Möglichkeit dafür schafft Artikel 15 des Grundgesetzes.

Mit der Vergesellschaftung wollen wir zwölf Prozent der Berliner Mietwohnungen der Spekulation entziehen und dauerhaft bezahlbare Mieten ermöglichen. Kein fette Dividende mehr für Aktionär:innen, die aus unseren Mieten bezahlt werden muss. Keine Verdrängung mehr von Leuten, die sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können.

Nur wenn wir Wohnraum wieder gemeinnützig verwalten, können wir die Wohnungskrise beenden. Unterstütze unser Volksbegehren und hilf uns dabei, Berlin zu retten. Denn unsere Stadt ist eine Stadt für alle!
Alles in Übereinstimmung mit dem GG. (Schau mal in das Ahlener Programm der CDU).

Esken und Borjans erzielten in einer Urwahl der SPD-MitgliederInnen eine Mehrheit. Und Esken arbeitet als Bundestagsabgeordnete im Ausschuss Digitale Agenda und in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz. (von wegen Zukunft.... ;) ). Aus Dir und anderen nicht genehmen Kritik an einem Polizeieinsatz lässt sich doch IMHO nun wirklich keine "Staatsfeindlichkeit" ableiten.

Trimichi 04.09.2021 21:56

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1621645)
Erinnerungen können auch täuschen wie Du ja beruflich weisst. Ich meine, die Unterstellung "staatsfeindllicher Äusserungen" ist ja nun recht schwerwiegend, deshalb sollte man das schon mit konkreten Zitaten belegen können aus der letzten Zeit, z.B. 2 Jahre.

Was Enteignungen betrifft, in Berlin stimmen demnächst die Einwohner über eine Initiative ab, Deutsche



Alles in Übereinstimmung mit dem GG. (Schau mal in das Ahlener Programm der CDU).

Esken und Borjans erzielten in einer Urwahl der SPD-MitgliederInnen eine Mehrheit. Und Esken arbeitete als Bundestagsabgeordnete im Ausschuss Digitale Agenda und in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz. (von wegen Zukunft.... ;) ). Aus Dir und anderen nicht genehmen Kritik an einem Polizeieinsatz lässt sich doch IMHO nun wirklich keine "Staatsfeindlichkeit" ableiten.

Oh Man, Jürg, was hat den die Künstliche Intelligenz mit einer Einzelfallanalyse zu tun?

qbz 04.09.2021 22:01

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1621646)
Oh Man, Jürg, was hat den die Künstliche Intelligenz mit einer Einzelfallanalyse zu tun?

Ich wollte doch mit der Erwähnung des Fachgebietes von Esken im Bundestag nur Keko einen Gefallen tun, der sich wünscht, dass die Parteien sich darum kümmern von wegen der Zukunft. :)

noam 04.09.2021 22:47

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1621645)
Aus Dir und anderen nicht genehmen Kritik an einem Polizeieinsatz lässt sich doch IMHO nun wirklich keine "Staatsfeindlichkeit" ableiten.

Naja, aber sie will ja meine Stimme. Ergo sollte sie mit auch ein Angebot machen, mit dem ich bereit sein könnte ihr meine Stimme zu geben. Insbesondere ihre Ansichten zur inneren Sicherheit und der Akzeptanz von Gewalt als Mittel zum Protest ( solange diese von den richtigen ausgeht) bei gleichzeitigen unreflektierten Vorwürfen an Exekutivbehörden, lassen mich daran zweifeln, dass meine Vorstellung von Gesellschaft mit ihrer Konform geht.

Aber gut.

Eigentlich sollte ein Verweis auf die derzeitige Politik und eher deren Versagen in allen wichtigsten Belangen ausreichen um die unwählbarkeit der derzeit Regierungsbeteiligten zu unterstreichen.


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