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Trimichi 01.09.2021 21:43

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621068)
sehr schön :Cheese:

ALTER TABLE. DELETE.

Trimichi 01.09.2021 21:47

Also dann, Gruesse an die AfD. Und die FDP.

Ich hoffe, dass wir nun wieder diskutieren koennen und zwar ohne an Arnes Wunsch vorbeizugehen.

Eine politische Debatte muss, if, nicht etwa durch copy & paste gefuehrt werden, noch durch nummerologische Kindergeburtstage. Anders gehts nicht. Im Ausdruck. Sorry at admin.

Es ging darum.

And I ask you again. What is next?

Helios 02.09.2021 07:28

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1620996)
I....

what se f - you are from "Black-Bridge"?? :8/

El Stupido 02.09.2021 08:12

Heute soll dann auch im Tagesverlauf der Wahl-O-Mat online gehen:

Zitat:

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2021 geht am 2. September online.

Helmut S 02.09.2021 08:21

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1620998)
Nun aber noch eine zusätzliche Idee: Ich will dann das der Beitrag zum jetzigen umlagefinanzierten System nicht mehr gezahlt wird durch 50% AG Anteil und 50% Arbeitgeberanteil, sondern ich will das der Arbeitgeberanteil auf 100% erhöht wird, so das die Arbeitnehmer noch mehr finanzielle Mittel bekommen zur Finanzierung der zweiten kapitalgedeckten personenbezogenen Säule der Sozialversicherung (Rente + Krankenkasse).

Und wo soll das Geld in den Unternehmen herkommen für die ca. gut 19% zusätzlichen Lohnnebenkosten für die AG? Insbesondere interessiert mich das für die ca. 99% aller Unternehmen in D, für die KMU.

:Blumen:

dr_big 02.09.2021 08:52

Bezügl. Krankenversicherung/Pflegeversicherung gehören sowohl AG als auch AN Beitrag auf 0% gesetzt. Gesundheitswesen ist hoheitliche Aufgabe und gehört über Steuern von allen finanziert (inkl. Kapitalerträgen).

petra_g 02.09.2021 08:59

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1621124)
Und wo soll das Geld in den Unternehmen herkommen für die ca. gut 19% zusätzlichen Lohnnebenkosten für die AG? Insbesondere interessiert mich das für die ca. 99% aller Unternehmen in D, für die KMU.

:Blumen:

EU Weite Regelung. Ich will Sozialsysteme und Steuersysteme harmonisiert haben. Somit hast du dann einen großen Binnenmarkt in dem Steuerdumping, Lohndumping, Sozialsystemdumping wegfällt & die Positiven Effekte heraus führen zu einem enormen Wachstum, insb. wenn die Föderale Republik Europa konstituiert wird. Über die + % braucht sich dann keiner mehr sorgen machen. Der selbst tragende Aufschwung wird diese Mehreinnahmen durch echtes Wachstum generieren.

petra_g 02.09.2021 09:02

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1621130)
Bezügl. Krankenversicherung/Pflegeversicherung gehören sowohl AG als auch AN Beitrag auf 0% gesetzt. Gesundheitswesen ist hoheitliche Aufgabe und gehört über Steuern von allen finanziert (inkl. Kapitalerträgen).

Da wir Umlageverfahren haben und dieses Umlageverfahren von Politik und auch der Wirtschaft in den 50ern propagiert und dann Ende 50er bis Ende 60er umgesetzt wurde, könnte man so argumentieren. Ist aber dann letztlich ähnlich wie mein Ansatz. Ich sage ja 100% AG Anteil und die freiwerdenden finanziellen Mittel beim Arbeitnehmer soll er verpflichtend in eine kapitalgedeckte Säule anlegen. Du sagst nun 0 % Beitrag + Staat finanziert. Und ich vermute du willst dann aus EU weit harmonisierten Unternehmenssteuern die Beiträge finanzieren.

dr_big 02.09.2021 09:12

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621135)
Und ich vermute du willst dann aus EU weit harmonisierten Unternehmenssteuern die Beiträge finanzieren.

Nein, nicht Unternehmenssteuern, alle müssen dazu beitragen. Gesundheitsversorgung ist für alle da, nicht nur für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, daher müssen auch alle dafür bezahlen.

petra_g 02.09.2021 09:19

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1621140)
Nein, nicht Unternehmenssteuern, alle müssen dazu beitragen. Gesundheitsversorgung ist für alle da, nicht nur für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer, daher müssen auch alle dafür bezahlen.

Dann kann man diesen Weg nicht gehen. Denn dann zahlt ja der Arbeitnehmer wieder enorm hohe Einkommenssteuer, für ein schon Heute nicht funktionierendes System.

Ist also nicht gangbar.

dr_big 02.09.2021 09:39

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621149)
Dann kann man diesen Weg nicht gehen. Denn dann zahlt ja der Arbeitnehmer wieder enorm hohe Einkommenssteuer, für ein schon Heute nicht funktionierendes System.

Ist also nicht gangbar.

Du hast das Steuerwesen nicht verstanden. Staatsausgaben werden aus dem Staatshaushalt finanziert. Der Staatshaushalt wird gefüttert aus allen Steuereinnahmen.

petra_g 02.09.2021 09:50

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1621166)
Du hast das Steuerwesen nicht verstanden. Staatsausgaben werden aus dem Staatshaushalt finanziert. Der Staatshaushalt wird gefüttert aus allen Steuereinnahmen.

Und die zahlt ? Im Wesentlichen dann der Mittelstand, der bereits Heute bis zu 42% zahlt + Soli, also 44,3 %

Du willst also Sozialbeiträge wegfallen lassen + sie ersetzen durch Steuerfinanzierung.

Und was soll das dann ändern ? Weiter ein rationiertes marodes Sozialsystem + dann eben der Spitzensteuersatz statt bei 42% wohl bei 70 % für Arbeitnehmer & eben ein riesen Mittelstandsbauch im ESt Tarif. Auch du zahlst dann im Durchschnitt keine 25 - 30 % mehr sondern dann eben auf einmal im Durchschnitt 45-55 %

Sprich deine Belastung EST + Sozialbeiträge 45-55 %
dann nach deinem Modell in der Zukunft
Belastung EST 45- 55 %

Bringt also nix.

dr_big 02.09.2021 09:59

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621171)
Und die zahlt ? Im Wesentlichen dann der Mittelstand, der bereits Heute bis zu 42% zahlt + Soli, also 44,3 %

Du kapierst es einfach nicht. Da fliesst auch Minerölsteuer ein, Tabaksteuer, Kapitalertragssteuer, man könnte auch Cum-Ex und andere Betrügereien reduzieren, um den Staatshaushalt zu erhöhen.

petra_g 02.09.2021 10:05

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1621176)
Du kapierst es einfach nicht. Da fliesst auch Minerölsteuer ein, Tabaksteuer, Kapitalertragssteuer, man könnte auch Cum-Ex und andere Betrügereien reduzieren, um den Staatshaushalt zu erhöhen.

Und die indirekten Steuern.....Hmmmmmmm...die bei uns in D viel zu hoch sind, zahlt wer ?

Die zahlen auch wir.

Und wenn du nun sagst: Nein das zahlen auch Unternehmen. Ja zahlen sie, ABER sie geben es dann an uns Kunden weiter. Hast du ja gut gesehen als die CO2 Steuer erhöht wurde. Preise im Supermarkt gestiegen um teilweise 10 % (Transport, Produktion, Lagerung kostet ja Strom und Energie und Kraftstoff)

NBer 02.09.2021 11:11

Kurz gesagt, der kleine Mann zahlt zu viel Steuern, die wirklich reichen Leute zu wenig. Wer das ändern möchte muss aber die LINKEN wählen, und nicht die FDP.

petra_g 02.09.2021 11:39

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1621207)
Kurz gesagt, der kleine Mann zahlt zu viel Steuern, die wirklich reichen Leute zu wenig. Wer das ändern möchte muss aber die LINKEN wählen, und nicht die FDP.

Nein denn Reiche fängt bei Linke eben bereits an bei 56,5k€ Jahreseinkommen.
Bei FDP erst ab ca 79,5k€

Was ich aber auch für zu niedrig halte. Ich sage Spitzensteuersatz ab 110k€ (2021), sowie Dynamisierung: Sprich Anhebung der Einkommensgrenzen um jährlich mindestens Inflation resp. Lohnsteigerung + Sondereffekte (also dann jedes Jahr in etwa + 3%)

2021: 110k€
2022: 114k€
2023: 118k€
2024: 122k€
2025: 126k€
usw.

Der darunterliegende sog. Mittelstandsbauch würde dann auch alle Einkommen darunter massiv entlasten also auch Geringverdiener, Niedriglohnbezieher und eben den unteren Mittelstand, den Mittelstand sowie eben den gehobenen Mittelstand.

NBer 02.09.2021 11:41

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621224)
Nein denn Reiche fängt bei Linke eben bereits an bei 56,5k€ Jahreseinkommen.
Bei FDP erst ab ca 79,5k....

Ich trau mich wetten, dass die genaue Summe Verhandlungsspielraum der Linken bei eventuellen Koalitionsverhandlungen wäre. Das Entscheidende wäre wohl, dass der Spitzensteuersatz mit ihnen wohl tatsächlich auch mal umgesetzt werden würde.

Hafu 02.09.2021 12:42

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621224)
Nein denn Reiche fängt bei Linke eben bereits an bei 56,5k€ Jahreseinkommen.
...

Sag mal: liest du überhaupt gelegentlich mal ernstgemeinte Antworten auf deine verschwurbelte FDP-Parteiwerbung oder geht es dir nur darum, hier deine sinnbefreiten Wachstumsthesen in die Welt zu schreien und den Klimawandel als wichtigstes Wahlkampfthema maximal klein zu reden?

Nogi87 hat dich vorgestern schon auf den enorm wichtigen Unterschied zwischen Jahreseinkommen und zu versteuerndem Einkommen aufmerksam gemacht.
Wenn du aktuell 56,5k jährlich verdienen solltest und dafür den Spitzensteuersatz zahlst, dann solltest du statt 20 langatmige Beiträge täglich für diesen Thread zu verfassen, dich dringend mal mit dem deutschen Steuerrecht befassen oder dir einen Steuerberater nehmen:

Zitat:

Zitat von Nogi87 (Beitrag 1620929)
Der Spitzensteuersatz ist zu bezahlen, wenn das zu versteuernde Einkommen bei diesem Wert liegt. Das zu versteuernde Einkommen stellt die Differenz zwischen steuerpflichtigen Einnahmen und steuerlich abzugsfähigen Ausgaben sowie Freibeträgen dar. Somit muss man deutlich mehr verdienen um den Spitzensteuersatz zahlen zu müssen. Ich verdiene nämlich in etwa die 54.500 Euro und bin meilenweit vom Spitzensteuersatz entfernt.
Nur kurz zur Richtigstellung, da du diesen Satz ständig wiederholst.

Wer 56,6k pro Jahr verdient, zahlt in Deutschland (abhängig vom Familienstand, Anzahl der Kinder, Aufwendungen für Pflege der Eltern und Großeltern, Ausbildungsaufwendungen, Unterhaltsleistungen usw und je nachdem wie weit er zum Arbeitsplatz pendelt und welche Abschreibungen er laufen hat) in vielen Fällen so gut wie gar keine Einkommensteuer.

Um aktuell den Spitzensteuersatz bezahlen zu müssen, muss man faktisch meist mindestens deutlich sechsstellig verdienen.

petra_g 02.09.2021 12:43

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1621226)
Ich trau mich wetten, dass die genaue Summe Verhandlungsspielraum der Linken bei eventuellen Koalitionsverhandlungen wäre. Das Entscheidende wäre wohl, dass der Spitzensteuersatz mit ihnen wohl tatsächlich auch mal umgesetzt werden würde.

Wenn es nach Linke geht dann erhöhen die den Spitzensteuersatz auf 50% und das ab 50k€ Jahreseinkommen.

Du hast es wohl nicht verstanden. Da muss man mal reformieren ! Spitzensteuersatz runter auf 39% und erst zu zahlen ab 110k€ Jahreseinkommen.

Hafu 02.09.2021 12:47

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621248)
Wenn es nach Linke geht dann erhöhen die den Spitzensteuersatz auf 50% und das ab 50k€ Jahreseinkommen.

....

Der Spitzensteuersatz wird nicht auf das Jahreseinkommen erhoben!! Lies dir meinen obigen Beitrag sowie den dort verlinkten Beitrag von Jogi nochmal durch!!!

Jahreseinkommen (das was man z.B. in Gehaltsverhandlungen ausmacht) und zu versteuerndes Einkommen sind zwei komplett unterschiedliche Dinge!

qbz 02.09.2021 12:48

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1621207)
Kurz gesagt, der kleine Mann zahlt zu viel Steuern, die wirklich reichen Leute zu wenig. Wer das ändern möchte muss aber die LINKEN wählen, und nicht die FDP.

Hier vergleicht das Managermagazin die Steuermodelle der Parteien. Das Programm der FDP ist eindeutig am wenigsten gerecht, die Reichen erhalten am meisten in Prozent (!); das der Linke sozial am ausgewogensten.

petra_g 02.09.2021 12:50

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1621246)
blubber

wo lebst du denn. Ich zahle den Spitzensteuersatz und den Soli. Und bin nicht im 3 stelligen Bereich.


Ich bin genau in dem Bereich der Akademiker, Meister, Master, usw. der eben für Berufsanfänger bei 47k€ (Beratungen durchaus 50-53k€) liegt und für Mitarbeiter mit Berufserfahrung dann durchaus, je nach Stelle dann in Richtung 90k geht (je nach Alter also 65k, 75k, 80k oder eben 85-90k), mit Personalverantwortung dann auch höher.

Und zu deinen Theorien das man mit 56,5k€ keine EST zahlt. Jo in deiner Welt des Öffentlichen Sektors sicherlich. Nutze mal einen Brutto/Netto Rechner. Kannst du ja mal selber Bruttoeinkommen, Steuerklasse 1, keine Kinder eingeben.

Für fachabgestellte (oben die Liste) fallen mal schnell durchschnittlich 30-33% an, zzgl. der Sozialbeiträge => schnell sind 50-55% des Einkommens weg.

Dann gehst du investieren und konsumieren und zahlst noch enorm hohe indirekte Steuern, angefangen von der Mwst., über hohe Energiesteuern bis hin zur langen Liste der anderen noch zusätzlich anfallenden indirekten Steuern, Abgaben & Co

Würde mal schätzen die Fachangestellten in der obigen Liste haben pauschal schon mal 70% Abzüge.
Ihnen verbleibt also nach Abzug Direkter Steuern (30-33% Punkte im Schnitt) + Sozialbeiträge (ca 20-22% Prozentpunkte im Schnitt) + Indirekte Steuern (10-15% Punkte)dann am Ende von den 100% Bruttoeinkommen nur noch netto real 30 %.

Dann müssen sie sich nebenher privat absichern da GKV + GRV marode sind. Würde sagen nochmal pauschal 5% Punkte => Endresultat

Real Nettolohnniveau in Deutschland 25% für die o.g. Liste der Fachangestellten.

petra_g 02.09.2021 12:55

Typisch für das Milieu hier: Fast 70% Grüne + die ganzen Linken und Pseudolinken Parteien in Summe 85 %

Jo in eurer Welt da zahlt man sicher keine oder kaum Steuern. Aber nur in eurer.

Superpimpf 02.09.2021 12:55

Und schön kommst du von der Einkommenssteuer zu den kompletten Abgaben um deine % halten zu können...

Super-Akademiker und auch weit vom SpitzenEINKOMMENSsteuersatz weg-pimpf

Edit zu deinem letzten Beitrag: Aber ja, ich zahle Steuern und finde das auch sinnvoll.

petra_g 02.09.2021 13:04

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1621254)
Und schön kommst du von der Einkommenssteuer zu den kompletten Abgaben um deine % halten zu können...

Super-Akademiker und auch weit vom SpitzenEINKOMMENSsteuersatz weg-pimpf

Edit zu deinem letzten Beitrag: Aber ja, ich zahle Steuern und finde das auch sinnvoll.

Spitzensteuersatz ist ab 56,5 k€ fällig. Der Rest ist auch klar. Darum ging es.

petra_g 02.09.2021 13:05

Ich muss jedes Mal lachen wenn ihr irgendwelche URL's hier reinpostet und dann zitiert. Denke das ihr recht wenig Ahnung habt. Ihr seid keine Arbeitnehmer die Einkommenssteuer zahlen und GRV/GKV Beiträge zahlen.

Würdet ihr das, wüsstet ihr wie hoch das Steuerniveau ist.

dr_big 02.09.2021 13:08

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621259)
Ich muss jedes Mal lachen wenn ihr irgendwelche URL's hier reinpostet und dann zitiert. Denke das ihr recht wenig Ahnung habt. Ihr seid keine Arbeitnehmer die Einkommenssteuer zahlen und GRV/GKV Beiträge zahlen.

So langsam verstehst du ja doch wie die Welt funktioniert. Wir müssen beim Ironman auch keine 1600 Höhenmeter fahren, die hat man nur dir in den Weg gelegt. Dafür bekommen wir aber E-Mails, die du nicht bekommst :Huhu:

Hafu 02.09.2021 13:08

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621252)
wo lebst du denn. Ich zahle den Spitzensteuersatz und den Soli. Und bin nicht im 3 stelligen Bereich.

Hol' dir 'nen Steuerberater.

Du kannst alle Aufwendungen für Weiterbildung (gibt es Berufsanfänger, die sich in diesem Stadium der Karriere nicht weiterbilden?) in vollem Umfang ansetzen, jeden privaten Laptop und PC absetzen, du hast den Steuerfreibetrag, der jedem zusteht, der sich die Mühe macht, eine Einkommensteuererklärung zu machen, du kannst deine Fahrten zur Arbeit absetzen usw...

Wenn du 56 000 oder nur knapp darüber verdienst und den Spitzensteuersatz bezahlst, dann stimmt irgendwas mit dir nicht und du hast das deutsche Steuerrrecht nicht verstanden (ich habe übrigens auch ein paar Jahre gebraucht, bis ich es halbwegs verstanden habe).


Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621252)
Für fachabgestellte (oben die Liste) fallen mal schnell durchschnittlich 30-33% an, zzgl. der Sozialbeiträge => schnell sind 50-55% des Einkommens weg.

Dann gehst du investieren und konsumieren und zahlst noch enorm hohe indirekte Steuern, angefangen von der Mwst., über hohe Energiesteuern bis hin zur langen Liste der anderen noch zusätzlich anfallenden indirekten Steuern, Abgaben & Co

Würde mal schätzen die Fachangestellten in der obigen Liste haben pauschal schon mal 70% Abzüge.
Ihnen verbleibt also nach Abzug Direkter Steuern (30-33% Punkte im Schnitt) + Sozialbeiträge (ca 20-22% Prozentpunkte im Schnitt) + Indirekte Steuern (10-15% Punkte)dann am Ende von den 100% Bruttoeinkommen nur noch netto real 30 %.
..

Jetzt fängst du plötzlich mit "indirekten Steuern" an. Meinst du damit Sozialbeiträge? Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung oder zur Krankenversicherung sind das was sie sind und keine "indirekten Steuern". Indirekte Steuern haben auch nichts mit dem Spitzensteuersatz zu tun, von dem du seit Tagen schwafelst.

Wenn du "investierst" in deine Ausbildung oder in deinen Job musst du keine Mehrwertsteuer bezahlen. Für derartige Investitionen kannst du dir die Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen.

petra_g 02.09.2021 13:14

Ich setze euch beide nun auf meine Ignore Liste. Die Sticheleien nerven langsam. Bin hier um zu Diskutieren aber eben um richtig zu diskutieren, sprich am Ende will man ja auch eine Informationserkenntnis haben.

Ihr dreht euch doch hier alle im Kreis mit euren Stichelein. Aber was erwarte ich schon von 70% Grüne Milieu + dann noch 15% Linke/SPD/Herz Jesus Marxisten alias Pizza Connection = 85% aus dem linken Lager. Da kann ja nix bei rauskommen an sinnvollen Ergebnisse für eine fruchtbare Diskussion.

Superpimpf 02.09.2021 13:18

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621259)
Ihr seid keine Arbeitnehmer die Einkommenssteuer zahlen und GRV/GKV Beiträge zahlen.

Würdet ihr das, wüsstet ihr wie hoch das Steuerniveau ist.

Super-akademisch ausgebildeter Arbeitnehmer in der GRV/GKV der nicht weiß, welche Gründe ihn noch keine Ahnung haben lassen-pimpf

sabine-g 02.09.2021 13:19

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621265)
Ich setze euch beide nun auf meine Ignore Liste.

denke daran, dass da nur 15 Leute Platz haben :Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall:

Superpimpf 02.09.2021 13:21

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621265)
vorwerfender Text

Du zitierst jeden Beitrag als "blablub", gehst auf kein Argument ein sondern bringst immer wieder anders formulierte Dinge, damit deine entkräfteten Argumente irgendwie weiter ziehen sollen. Diskussion habe ich als was anderes gelernt.

Super-I will not feed the troll anymore-pimpf

El Stupido 02.09.2021 13:22

Hast du das

Zitat:

(...) 70% Grüne Milieu + dann noch 15% Linke/SPD/Herz Jesus Marxisten alias Pizza Connection = 85% aus dem linken Lager.(...)
eigentlich ständig in der Zwischenablage zwecks copy/paste?

Hier bekommst du den gut gemeinten Rat, mal eine*n Steuerberater*in aufzusuchen, wer aber eine konstruktive Diskussion (wie wir sie hier mal hatten ohne seitenweise FDP-Beweihräucherung) unmöglich macht bist du selbst.

Hafu 02.09.2021 13:32

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621252)
wo lebst du denn. Ich zahle den Spitzensteuersatz und den Soli. Und bin nicht im 3 stelligen Bereich.
...

Also mal "Butter bei die Fische".

Wenn das stimmt, was du schreibst, dann liegt dein zu versteuerndes Einkommen bei mindestens 72 000,-€ als Alleinstehender und das eigentliche Einkommen entsprechend höher. Wenn man auf dieses Einkommen die üblichen Werbungskosten, die auch jedem abhängig Beschäftigten zustehen, dazurechnet, sowie die abzugsfähigen Aufwendungen für die Altersvorsorge (als überzeugter FDP-Anhänger betreibst du doch bestimmt eine entsprechende private Altersvorsorge, die die FDP ja ganz oben in ihre Agenda aufgenommen hat:
22 000 kannst du pro Jahr für Altersvorsorge aufwenden und damit dein zu versteuerndes Einkommen mindern) so dass du falls deine Angaben stimmen und du wirklich Soli zahlen musst scheinbar doch schon im dreistelligen Bereich als Alleinstehender ohne Kinder verdienen musstest.

Helmut S 02.09.2021 13:32

Wie ich in meinem Beitrag #1902 bereits erklärt habe, bezahlt niemand auf das gesamte zu versteuernde Einkommen den zutreffenden Spitzensteuersatz, sondern ggf. lediglich auf entsprechende Teile seines Einkommens. Es ist immer nur ein Durchschnittssteuersatz auf das zu versteuernde Einkommen fällig, der gegen den Spitzensteuersatz (42% oder ggf. 45%) konvergiert. Bei sehr, sehr hohen Einkommen liegt der Durchschnittssteuersatz deshalb freilich in der Nähe des Spitzensteuersatzes.

Wie in meinem obigen Beitrag dargestellt, hat jemand mit einem zu versteuernden Einkommen von 60.000 EUR nach der Grundtabelle eine EK Steuerlast von 27%.

:Blumen:

petra_g 02.09.2021 13:46

Das weiss doch Jeder. Wo lebst du ? jeder der Steuern zahlt weiss das. Deswegen schreibe ich oben ja auch Durchschnitt dann eben 30-33%. Aber dazu kommen ja noch alle anderen Sachen wie Sozialabgaben und Indirekte Steuern.

Ich habe echt das Gefühl ihr seid hier alles keine Arbeitnehmer aus der freien Wirtschaft.

petra_g 02.09.2021 13:47

Grundsatzentscheidung

Ihr stichelt ja nicht nur, ihr geifert ja regelrecht.

Ziehe mich hier aus dem Forum nun zurück und lese nur noch ab und zu. Sinnlos hier zu diskutieren. 0 % Nutzen dieses Forum. Hatte mich vor paar Monaten mal angemeldet, lange mitgelesen und dann, weil ich eben bei Ironman gestartet bin, hier mit diskutiert. Aber ist sinnlos. Bringt ja echt nix.

Ggf. schau ich dann nächstes Jahr nochmal rein wenn Frankenman oder Limmerstadt oder ein anderer interessanter Triathlon stattfindet (Heilbronn, Kraichgau, Breisgau, Münster, Frankfurt MD, Nord Hessen, Franken), an dem ich ggf. teilnehme. Sinnlos mit diesem Milieu hier zu diskutieren.

Also dann: Alle anderen. Nette Diskussion aber eben leider 85% aggressive Leute hier. Geh hier nun raus. Ciao.

Helmut S 02.09.2021 13:50

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621134)
EU Weite Regelung. Ich will Sozialsysteme und Steuersysteme harmonisiert haben. Somit hast du dann einen großen Binnenmarkt in dem Steuerdumping, Lohndumping, Sozialsystemdumping wegfällt & die Positiven Effekte heraus führen zu einem enormen Wachstum, insb. wenn die Föderale Republik Europa konstituiert wird. Über die + % braucht sich dann keiner mehr sorgen machen. Der selbst tragende Aufschwung wird diese Mehreinnahmen durch echtes Wachstum generieren.

Ich sehe es ad hoch nicht bzw nur sehr bedingt. Deshalb meine Frage: Welche positive Effekte wären denn das, die zum Wachstum der Volkswirtschaften in der EU führen würden? Und wie wäre denn der Mechanismus?

Danke dir :Blumen:

Schlafschaf 02.09.2021 13:52

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1621254)
Und schön kommst du von der Einkommenssteuer zu den kompletten Abgaben um deine % halten zu können...

Super-Akademiker und auch weit vom SpitzenEINKOMMENSsteuersatz weg-pimpf

Edit zu deinem letzten Beitrag: Aber ja, ich zahle Steuern und finde das auch sinnvoll.

Studium nie beendet aber die 100k Bruttojahresgehalt sind in Sicht (dank Schichtarbeit) :Cheese:

Ich zahle auch gerne Steuern in Deutschland. Ich bekomme dafür super Straßen, super Schulen für meine Kids, super Gesundheitssystem und und und!! Wenn’s aus den richtigen Gründen geschieht dürfen meine Steuern auch gerne noch steigen. Umweltschutz, Asyl usw. alles was die Welt ein bisschen besser und fairer macht ist mir die Kohle wert! (Ganz klassisch Links-Grüner Gutmensch halt!:Cheese:)

Körbel 02.09.2021 14:05

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1620980)
Wie sieht denn dein Konzept für die Zukunft aus, das ohne Wachstum auskommt?

Das ständige Wachstum hat uns doch erst dahin gebracht, wo wir heute mit massig Problemen konfrontiert werden.

Was uns retten kann, ist drastischer Stillstand, bzw leichter Rückschritt.
Einsparen aller Ressourcen und im Grunde "back to the roots".

Zufriedenheit mit dem was wir vor 15-20 Jahren hatten.

Klar das mag keiner gerne hören, der sich den Arsch kaputtmalocht, aber bei 7,8 Milliarden Menschen ist nun schon lange das Ende der Fahnenstange erreicht.

Zitat:

Zitat von petra_g (Beitrag 1621001)
Die FDP hat viele gute Ansätze !

Die AfD auch.


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