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Estebban 30.03.2020 16:15

6 Monate Marathonvorbereitung
 
Servus zusammen,

ich möchte keine Diskussion über etwaige Absagen der Herbstlaufsaison starten sondern einfach mal die Schwarmintelligenz für meine Planung im Rest des Jahres missbrauchen.

Meine Sommertriathlons habe ich mental bereits abgeschrieben und möchte gerne das Jahr für mich nutzen um an meiner Laufform / läuferischen Möglichkeiten zu arbeiten.
Im letzten Wettkampf vor der ganzen Misere bin ich Anfang März in Frankfurt eine 1:24 gelaufen und laufe ca seit Anfang Februar beständig 100km die Woche (ursprünglicher Plan war die Sub3 beim HH Marathon anzugreifen).

Wenn ich jetzt einfach mal davon ausgehen würde, mein Jahresziel wäre ein Herbstmarathon (spontan denke ich an Köln) und mein favorisierter spezialisierter Trainingsplan ginge 12 Wochen hätte ich immer noch gute 3 Monate zu "füllen" vorneweg.

Meine Idee wäre nun periodisiert zu arbeiten, d.h. meine 100 Wochenkilometer zu halten bzw. laaangsam noch hochzuschieben auf bspw 110-120.
2x Vo2Max Einheiten unter der Woche (Wenn es geht wieder auf der Bahn), immer 1-4 Minuten Intervalle.
Dazu am Wochenende der klassische Lange Lauf, mal mit, mal ohne Endbeschleunigung, je nach Gefühl.

Hätte jemand noch Ideen bzw Anmerkungen, ist das totaler Käse, oder was würden die Läuferspezis vorschlagen?

Amilur 30.03.2020 16:40

Also 100km die Woche ist schon mal gut, aber zwei Vo2max Einheiten die Woche...? :Gruebeln: ...ich glaube das brauchst du nicht. Ich würde lieber sowas wie eine 10km bis Halbmarathon Vorbereitung durchziehen und dann 12 Wochen spezifisches Marathontraining.

triduma 30.03.2020 17:56

Ich würde bis zum Beginn des richtigen Trainingsplans die 100 bis 120 km die Woche weiterhin machen. Auch den wöchentlichen langen Lauf.
Die max. Intervalle würde ich weglassen.

Siebenschwein 30.03.2020 17:59

Also was ich mich frage: hast Du bei diesen Umfängen so viel Spass, dass Dir offensichtlich die Effizienz komplett Wumpe ist oder warum kaufst Du Dir nicht wenigstens für ein paar Kronen ein Buch? Es soll da ein paar einfache generische Pläne geben, die genau diese Zyklisierung beschreiben. Ich hätte da z.b. den guten alten Hottenrott im Schrank. Ist vielleicht nicht mehr optimaler Stand der Technik, aber hat vor zwanzig Jahren funktioniert und ist sicher besser als planlos zu laufen.
Und ob Deine allgemeine Vorbereitung im Frühjahr statt im Winter stattfindet, ist ja erstmal egal.
Trotz alledem: Respekt, hundert im Schnitt ist knackig.

Estebban 30.03.2020 18:33

Zitat:

Zitat von Amilur (Beitrag 1521339)
Also 100km die Woche ist schon mal gut, aber zwei Vo2max Einheiten die Woche...? :Gruebeln: ...ich glaube das brauchst du nicht. Ich würde lieber sowas wie eine 10km bis Halbmarathon Vorbereitung durchziehen und dann 12 Wochen spezifisches Marathontraining.



Aus dem Gedanken entstand ja die Idee für meinen "Plan". Jetzt eine 10er Vorbereitung um auf der kurzen Strecke schneller zu werden und dann spezifische Sachen wie TDL etc in den Herbst zu stecken. Und daher kam die Idee ich laufe 2x die Woche schnell und einmal lang und den Rest "fülle" ich mit lockeren Läufen im GA1.

Für Buchtipps bin ich immer gerne offen - hätte auch keinen Schmerz damit Geld für jemanden auszugeben, der mir einen Plan in meine Lebensverhältnisse schreibt, daran soll es nicht scheitern (dann lieber mal ein Jahr kein neues Radspielzeug ;) )

Wie würdet ihr denn aktuell die angenommenen 100km füllen? Gesetzt würde ich den langen Lauf über 25-30km sehen. Bleiben noch ca 75km übrig, da gehe ich mal nicht von ausschliesslich GA1 aus, oder?

Besten Dank schonmal!

Estebban 30.03.2020 18:35

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1521360)
Also was ich mich frage: hast Du bei diesen Umfängen so viel Spass, dass Dir offensichtlich die Effizienz komplett Wumpe ist oder warum kaufst Du Dir nicht wenigstens für ein paar Kronen ein Buch? Es soll da ein paar einfache generische Pläne geben, die genau diese Zyklisierung beschreiben. Ich hätte da z.b. den guten alten Hottenrott im Schrank. Ist vielleicht nicht mehr optimaler Stand der Technik, aber hat vor zwanzig Jahren funktioniert und ist sicher besser als planlos zu laufen.
Und ob Deine allgemeine Vorbereitung im Frühjahr statt im Winter stattfindet, ist ja erstmal egal.
Trotz alledem: Respekt, hundert im Schnitt ist knackig.



In erster Linie habe ich in der Tat im Moment unglaublich viel Spass am Laufen und tue das jeden Tag. Hauptaugenmerk liegt auch darauf die 100km nachhaltig zu verkraften, also sind die Yogamatte und Blackroll mein bester Freund.
Also auf gut Deutsch: Lieber erstmal planlos laufen, als gar nicht, aber das ganze effizienter aufzubauen wäre nun die Idee ;)

uk1 30.03.2020 19:13

Du läufst gerne und viel, du verträgst das auch gut. Vater Greif würde sich freuen. Ich kann nur empfehlen "Countdown zur Bestzeit" eigentlich steht da alles drin und man kann seinen Trainingsplan wunderbar ableiten. Kostet auch nicht viel.

Thorsten 30.03.2020 19:18

Greif schreibt aber nur über die letzten 8 Wochen und dass man davor schon weit genug sein sollte, den Plan zu verkraften. Dem TE geht es aber um die Monate 4, 5 und 6 vor dem Marathon.

Ich persönlich würde dazu raten, in diesen ersten 3 Monaten nicht zu sehr zu pushen, ansonsten bist du in den letzten 12 Wochen für deinen eigentlichen Plan schon zu ausgelaugt. Aber ob das nun 50 oder 100 km (für triduma vermutlich eine Ruhewoche ;)) pro Woche sind, ist bei jedem unterschiedlich.


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