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deralexxx 09.11.2020 10:17

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1564366)
Korrespondiert das aktuell mit "gut 33%" tatsächlich schweren bis tödlichen Verläufen ?

Nein, um das zu vermeiden gibt es ja aktuell die Einschränkungen.

Schwarzfahrer 09.11.2020 10:33

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1564364)
Jens Spahn sieht gut jeden dritten Deutschen in Risikogruppe

Mal unabhängig von Corona; unsere Gesellschaft besteht offenbar aus gut 33% Risikogruppe. Ist das nun gut oder "schlecht"? Wobei es ja immer die Frage ist, wie man Risikogruppe definiert.

Genau diese Definition gilt es zu präzisieren. Eigene Erfahrung: Ärzte neigen jedes medizinische Risiko maximal hoch zu hängen, und sträuben sich, Risiken relativ zueinander einzuordnen oder gar zu quantifizieren. Meine Hypertrophe Kardiomyopathie wurde vom ersten Kardiologen so eingestuft, daß ich am besten mich nie mehr anstrenge (am Besten Puls immer unter 100), da diese Diagnose ein "erhöhtes Risiko" für plötzlichen Herztod bedeuten soll. Erst nach mehreren Jahren ist jetzt die Uniklinik mit einer quantifizierten Risikoeinschätzung rausgerückt: bei meiner Situation (Befund, Alter, sonstiger Zustand, Belastbarkeit, ...) liegt das Risiko zwar 10x höher, als für den Normalsterblichen, aber immer noch im Bereich von unter 2 %, und ich wurde ermutigt, weiterhin nach Wohlgefühl Ausdauersport zu treiben (wenn auch kein Wettkampf, und obwohl ich jetzt eingeschränkter bin, als vor 5 Jahren). Ebenso sind die 30 % der Corona-Risikogruppe nicht alle gleich hoch gefährdet, sondern unterliegen einer großen Spreizung. Undifferenzierte, vor allem unquantifizierte Risikoangaben sind daher wenig hilfreich zur Gefahreneinschätzung, aber super geeignet Angst zu schüren.

qbz 09.11.2020 10:55

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1564401)
Genau diese Definition gilt es zu präzisieren.
......

eine komplexe Risikogewichtung und -prognose für ein Individuum ändert aber rein gar nichts an den statistischen Zahlen für die Gesamtheit der Corona Erkrankten in Deutschland wie z.B. an denen für die schweren Verläufe pro Altersgruppe oder Sterbefälle pro Altersgruppe. ;)

Seyan 09.11.2020 11:00

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1564404)
eine komplexe Risikogewichtung und -prognose für ein Individuum ändert aber rein gar nichts an den statistischen Zahlen für die Gesamtheit der Corona Erkrankten in Deutschland wie z.B. an denen für die schweren Verläufe pro Altersgruppe oder Sterbefälle pro Altersgruppe. ;)

Die Frage der Definition ist insofern relevant, weil es doch für eine Gesellschaft problematisch wird, wenn der Anteil der Risikogruppe immer mehr ansteigt!?

Flow 09.11.2020 11:02

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1564404)
eine komplexe Risikogewichtung und -prognose für ein Individuum ändert aber rein gar nichts an den statistischen Zahlen für die Gesamtheit der Corona Erkrankten in Deutschland wie z.B. an denen für die schweren Verläufe pro Altersgruppe oder Sterbefälle pro Altersgruppe. ;)

... würde aber Sprüchen wie "Jeder zweite oder dritte Deutsche ist ein Risikopatient !" zumindest den Ansatz eines Sinns verleihen ...

Schwarzfahrer 09.11.2020 11:23

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1564404)
eine komplexe Risikogewichtung und -prognose für ein Individuum ändert aber rein gar nichts an den statistischen Zahlen für die Gesamtheit der Corona Erkrankten in Deutschland wie z.B. an denen für die schweren Verläufe pro Altersgruppe oder Sterbefälle pro Altersgruppe. ;)

Doch, an der erwartbare Anzahl von schweren Verläufen nd Todesfällen, und damit an den wichtigen Zielparametern einer Epidemie-Eindämmung ändert die Definition des Begriffes "Risikogruppe" sehr wohl eine Menge, da eben der immungeschwächte multimorbide 85-Jährige im Pflegeheim nicht die gleiche Erkrankungswahrscheinlichkeit und schon gar nicht die gleiche Sterbewahrscheinlichkeit hat, wie der fitte 65-Jährige, der noch ein Ironman macht. (Ich spreche übrigens bewußt nicht von Infektionswahrscheinlichkeit). Die Aussage: x % sind über 60, also Risikopatient, suggeriert aber eben diese Gleichheit. Und bei Risikodifferenzierung kann ich die wirklich Gefährdeten auch innerhalb der Altersgruppe gezielter schützen, kann also ich die Verteilung sehr wohl beeinflussen.

Stefan 09.11.2020 11:27

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1564412)
Und bei Risikodifferenzierung kann ich die wirklich Gefährdeten auch innerhalb der Altersgruppe gezielter schützen, kann also ich die Verteilung sehr wohl beeinflussen.

Wie soll dieses "gezielter schützen" denn aussehen? Willst Du das Pflegepersonal, das Reinigungspersonal und die Küchenmitarbeiter auch im Pflegeheim einsperren?

qbz 09.11.2020 11:33

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1564405)
Die Frage der Definition ist insofern relevant, weil es doch für eine Gesellschaft problematisch wird, wenn der Anteil der Risikogruppe immer mehr ansteigt!?

Klar steigen mit der höheren Lebenserwartung einer Gesellschaft auch die Gesundheitskosten einer Volkswirtschaft und Corona trifft Gesellschaften mit mehr Senioren stärker als Gesellschaften mit einer jüngeren Altersstruktur z.B.

Ich wollte aber in meiner Antwort an Schwarzfahrer nur darauf hinweisen, dass die Individualprognose und Risikoabschätzung natürlich noch andere Faktoren eben einzelfallbezogen erfordert, welche ein Arzt einbeziehen sollte (was wegen der Kenntnis- und Datenlage oft schwierig ist), und dieses aber nichts an den Zahlen für die Gesamtheit ändert. Seltener erkranken auch in jungen Jahren Menschen an Corona schwerer und ganz selten überlebt eine Frau mit 97 eine Corona Erkrankung im Krankenhaus mit Vorerkrankungen.

qbz 09.11.2020 11:42

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1564412)
Doch, an der erwartbare Anzahl von schweren Verläufen nd Todesfällen, und damit an den wichtigen Zielparametern einer Epidemie-Eindämmung ändert die Definition des Begriffes "Risikogruppe" sehr wohl eine Menge, ...

In der Regel wird doch immer von den Risikogruppen gesprochen und durchaus differenziert zwischen den Altersgruppen sowie Vorerkrankungen, wer sich die Mühe macht, die RKI Berichte zu lesen. Und auch für die Risikogruppen gilt natürlich, dass man die Gesamtheit der Statistiken nicht eins zu eins auf einen Einzelfall übertragen kann (auf den 70zigährigen IM-Finisher z.B.), wie Du weisst, und das der Einzelfall sich nicht auf die Gesamtheit verallgemeinern lässt. Eigentlich banal, wenn man sich die Zahlen für die Altersgruppen und die Menschen mit Vorerkrankungen anschaut, die halt zusammengenommen ca. eine Menge von 30 % in DE ergeben.

El Stupido 09.11.2020 12:57

Zitat:

Erstmals gibt es zu einem für Europa maßgeblichen Corona-Impfstoff Zwischenergebnisse aus der für eine Zulassung entscheidenden Studienphase. Wie das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech am Montag mitteilte, bietet seine Impfung diesen Daten zufolge einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor der Krankheit Covid-19. Weiter hieß es, Biontech und der Pharmariese Pfizer wollten voraussichtlich ab der kommenden Woche die Zulassung bei der US-Arzneimittelbehörde FDA beantragen.(...)


Na das sind doch mal (wie erhofft) gute Nachrichten.

Bockwuchst 09.11.2020 13:09

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1564447)

Na das sind doch mal (wie erhofft) gute Nachrichten.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/...RPU89NcCvtlFcJ

Hier der Artikel im Spiegel dazu. Hätte mir Infos gewünscht wie das Studiendesign genau aussieht. Findet man wahrscheinlich irgendwo, hab ich Grad keine Zeit zu suchen. Klingt aber natürlich gut.

merz 09.11.2020 13:19

Hier noch mehr zu Pfizer/BioNTech:

https://www.nytimes.com/2020/11/09/h...e=articleShare


m.

Vicky 09.11.2020 13:45

Und hier die Webseite von BioNTech https://biontech.de/de/covid-19

deralexxx 09.11.2020 14:00

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1564401)
Genau diese Definition gilt es zu präzisieren. Eigene Erfahrung: Ärzte neigen jedes medizinische Risiko maximal hoch zu hängen, und sträuben sich, Risiken relativ zueinander einzuordnen oder gar zu quantifizieren. Meine Hypertrophe Kardiomyopathie wurde vom ersten Kardiologen so eingestuft, daß ich am besten mich nie mehr anstrenge (am Besten Puls immer unter 100), da diese Diagnose ein "erhöhtes Risiko" für plötzlichen Herztod bedeuten soll. Erst nach mehreren Jahren ist jetzt die Uniklinik mit einer quantifizierten Risikoeinschätzung rausgerückt: bei meiner Situation (Befund, Alter, sonstiger Zustand, Belastbarkeit, ...) liegt das Risiko zwar 10x höher, als für den Normalsterblichen, aber immer noch im Bereich von unter 2 %, und ich wurde ermutigt, weiterhin nach Wohlgefühl Ausdauersport zu treiben (wenn auch kein Wettkampf, und obwohl ich jetzt eingeschränkter bin, als vor 5 Jahren). Ebenso sind die 30 % der Corona-Risikogruppe nicht alle gleich hoch gefährdet, sondern unterliegen einer großen Spreizung. Undifferenzierte, vor allem unquantifizierte Risikoangaben sind daher wenig hilfreich zur Gefahreneinschätzung, aber super geeignet Angst zu schüren.

Verstehe deinen Einwand nicht, in dem Artikel wird doch klar deutlich wie Jens Spahn auf diese Zahl kommt

Zitat:

"...Bei uns sind 23 Millionen Deutsche über 60", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im Politik-Talk Die richtigen Fragen auf Bild live. "Wir sind ein Wohlstandsland mit Zivilisationskrankheiten: Diabetes, Bluthochdruck, Übergewichtigkeit. Alles Risikofaktoren für dieses Virus, wie für viele Infektionskrankheiten übrigens auch."

Schwarzfahrer 09.11.2020 14:41

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1564469)
Verstehe deinen Einwand nicht, in dem Artikel wird doch klar deutlich wie Jens Spahn auf diese Zahl kommt

Zitat:

"...Bei uns sind 23 Millionen Deutsche über 60", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im Politik-Talk Die richtigen Fragen auf Bild live. "Wir sind ein Wohlstandsland mit Zivilisationskrankheiten: Diabetes, Bluthochdruck, Übergewichtigkeit."
Tja, und eben dies erweckt den Eindruck, daß alle das gleich hohe Risiko haben, was aber nicht der Fall ist. Allein Bluthochdruck ist ein sehr breites Feld, bei dem die Zahl der "Risikopatienten" durch eine kleine Änderung der Grenzwerte gleich um 50 % höher oder niedriger ausfällt - ohne daß die betreffenden Personen echte oder andere Probleme hätten. Bei manchen führt Corona mit 90 % Wahrscheinlichkeit zu schweren Verläufen, bei anderen mit höchstens 10 %, den meisten irgendwo dazwischen - daher trügt das Bild, daß so viele (gleich) "hoch gefährdet" sind.
Abgesehen davon, wenn das
Zitat:

Alles Risikofaktoren für dieses Virus (sind), wie für viele Infektionskrankheiten übrigens auch.
Wieso konnten wir es so lange verantworten, diese Menschen nicht alle in der winterlichen Infektzeit durch gemeinsamen Verzicht auf Kontakte zu schützen, bzw. wie haben sie sich bisher geschützt? Oder heißt der letzte Satz, daß wir den gegenwärtigen Zustand in Zukunft beibehalten, weil es ja so viele Risikopatienten gibt, die nicht nur von Corona, sondern von jedem Mitmenschen als Virusschleuder bedroht sind?

qbz 09.11.2020 14:52

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1564479)
.......
Wieso konnten wir es so lange verantworten, diese Menschen nicht alle in der winterlichen Infektzeit durch gemeinsamen Verzicht auf Kontakte zu schützen, bzw. wie haben sie sich bisher geschützt? Oder heißt der letzte Satz, daß wir den gegenwärtigen Zustand in Zukunft beibehalten, weil es ja so viele Risikopatienten gibt, die nicht nur von Corona, sondern von jedem Mitmenschen als Virusschleuder bedroht sind?

Stichwort: Medikamente wie Antibiotika gegen grippal verursachte Lungenentzündung oder hohes Fieber in Verbindung mit einer Grippe z.B.. . Gäbe es ähnlich wirksame Medikamente gegen Sars Cov-19 würde man anders mit der Pandemie umgehen, weil dann die Sterblichkeit und schwere Verläufe deutlich niedriger wären.

merz 09.11.2020 15:01

Für Düsseldorf ist die allgemeine Maskenpflicht auf der Strasse gerichtlich wieder aufgehoben worden, erstmal für genaue eine Person.

Details u.a. hier

https://www.spiegel.de/politik/deuts...b-03bfbeb7eeb4

Ich habe zu viel Thomas Fischer gelesen, als das ich jetzt „och nee“ schreiben würde.
Das Verfahren nimmt seinen Lauf.

m.

Bockwuchst 09.11.2020 15:39

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1564479)
Wieso konnten wir es so lange verantworten, diese Menschen nicht alle in der winterlichen Infektzeit durch gemeinsamen Verzicht auf Kontakte zu schützen, bzw. wie haben sie sich bisher geschützt?

Weil sich in normalen Jahren keine Krankheit pandemisch exponentiell ausbreitet bis die Krankenhäuser überlaufen. Was daran gibt es nicht zu verstehen, dass man das immer wieder sagen muss?

tomerswayler 09.11.2020 18:04

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1564450)
https://www.spiegel.de/wissenschaft/...RPU89NcCvtlFcJ

Hier der Artikel im Spiegel dazu. Hätte mir Infos gewünscht wie das Studiendesign genau aussieht. Findet man wahrscheinlich irgendwo, hab ich Grad keine Zeit zu suchen. Klingt aber natürlich gut.

Das dürfte die Studie sein: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/...ovid-19&draw=3

Gefunden über das PDF links "Download": https://www.who.int/publications/m/i...idate-vaccines

tomerswayler 09.11.2020 19:20

Im Risklayer Spreadsheet https://docs.google.com/spreadsheets...26gVyfHqvcl8s/ wird der heutige Tageswert auf knapp unter 16000 hochgerechnet. Am 2.11. wurden dort 16086 Fälle registriert, es wäre also zum ersten mal seit langem, dass im Wochenvergleich keine Zunahme mehr erfolgt. Hoffentlich können die nächsten Tage das bestätigen.

sybenwurz 09.11.2020 20:09

Zitat:

Zitat von tomerswayler (Beitrag 1564536)
Im Risklayer Spreadsheet https://docs.google.com/spreadsheets...26gVyfHqvcl8s/ wird der heutige Tageswert auf knapp unter 16000 hochgerechnet. Am 2.11. wurden dort 16086 Fälle registriert, es wäre also zum ersten mal seit langem, dass im Wochenvergleich keine Zunahme mehr erfolgt. Hoffentlich können die nächsten Tage das bestätigen.

Warte mit so ner Aussage doch erstmal, bis die übers Wochenende versemmelten Korrekturen und Zuwächse Eingang in die Statistik gefunden haben...;)

deralexxx 09.11.2020 20:39

Biontech Anschrift:

An der Goldgrube 12, 55131 Mainz, Deutschland

Verschwörung anyone?

https://www.finanzen.ch/aktien/biontech-aktie

LidlRacer 09.11.2020 21:08

In Hart aber Fair im 1. geht's gerade um den Impfstoff.
https://www1.wdr.de/daserste/hartabe...inter-100.html

Einer wird besonders erfreut sein, dort auch Karl Lauterbach zu sehen und zu hören.

merz 09.11.2020 21:45

Hat jemand bitte vielleicht eine belastbare medizinische Aussage parat, um wieviel besser eine FFP2-Maske ist gegenüber dem was man so "OP-Maske" nennt, im Bezug auf den Schutz des Trägers vor Infektion?

(Also nicht für den Schutz anderer, was ja auch ein wesentlicher Grund für das Maskentragen generell ist.)

Danke.

m.

Schwarzfahrer 09.11.2020 22:14

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1564563)
Hat jemand bitte vielleicht eine belastbare medizinische Aussage parat, um wieviel besser eine FFP2-Maske ist gegenüber dem was man so "OP-Maske" nennt, im Bezug auf den Schutz des Trägers vor Infektion?

(Also nicht für den Schutz anderer, was ja auch ein wesentlicher Grund für das Maskentragen generell ist.)

Danke.

m.

Hier gibt es einige Zahlen zu unterschiedlichen Filterwirkungen; qualitative Einschätzungen gibt es zuhauf, wenn man nur Unterschied Op-Maske zu FFP2 eingibt...

wutzel 09.11.2020 22:42

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1564563)
Hat jemand bitte vielleicht eine belastbare medizinische Aussage parat, um wieviel besser eine FFP2-Maske ist gegenüber dem was man so "OP-Maske" nennt, im Bezug auf den Schutz des Trägers vor Infektion?

(Also nicht für den Schutz anderer, was ja auch ein wesentlicher Grund für das Maskentragen generell ist.)

Danke.

m.

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

https://www.bgw-online.de/DE/Arbeits...0 DF3C5872464

Vicky 10.11.2020 06:32

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1564553)
Biontech Anschrift:

An der Goldgrube 12, 55131 Mainz, Deutschland

Verschwörung anyone?

https://www.finanzen.ch/aktien/biontech-aktie

Haha jaaaa das hatte ich auch gelesen und musste da schon schmunzeln. Ich habe irgendwann im Oktober (?) über das Unternehmen einen Video Beitrag gesehen, wo die Straße schon zu sehen war (Mainz und Standort). Leider weiß ich nicht mehr genau wo. Die beiden Geschäftsleiter sind Kinder türkischer Einwanderer. :Blumen: In dem Beitrag ging es um das Thema Impfstoff und die zwei Deutschen Unternehmen, die im Rennen sind. Auch CureVac in Freiburg sind noch an einem Impfstoff dran, haben aber schon gesagt, dass sie das Rennen um den schnellsten Impfstoff nicht mehr gewinnen können.

Aktuell ist es ja wohl so, dass der Impfstoff einen Booster braucht, sprich man nach 3 Wochen eine Auffrischung bekommt, wenn ich das richtig gelesen habe... Egal! Es ist Land in Sicht! Ich bin irgendwas zwischen euphorisch und einer Art Zwang, ruhig zu bleiben. Es gibt ja schließlich noch kein Heilmittel... also

keko# 10.11.2020 07:53

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1564553)
Biontech Anschrift:

An der Goldgrube 12, 55131 Mainz, Deutschland

Verschwörung anyone?

https://www.finanzen.ch/aktien/biontech-aktie

War ein richtig guter Tag gestern, Biontech ging quasi durch die Decke. :cool: Der DAX hat es auch gezeigt.

Bockwuchst 10.11.2020 07:56

Auch in unserer bescheidenen Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern gibt es jetzt eine Querdenker Demo. 2000 Teilnehmer wurden angemeldet. Als Redner wird u.a. ein Polizeihauptkommissar erwartet, gegen den eine Dienstaufsichtsbeschwerde (hoffe es ist das richtige Wort) läuft, weil er auf der Demo in Berlin auch schon aufgetreten ist und ein Arzt, gegen den ein Verfahren läuft weil er Gefälligkeitsatteste gegen die Maskenpflicht ausgestellt hat und bei einer anderen Demo auf der Bühne den Hitlergruß gezeigt hat. Ich kotze im Dreieck.

Trimichi 10.11.2020 08:26

Immer cool bleiben. Da ist noch gar nichts passiert. Außer westliche Propaganda. Ob das Medikament eine Zulassung erhält ist noch lange nicht entschieden. Langszeitwirkungen sind nicht erforscht. Ist eben die Frage ob die Behörden mit machen. Jetzt soll es ja erstmal in den USA angemeldet werden. Und wenn die Behörden dort nein sagen ist ide Sache vom Tisch und die Börsenblase geplatzt.

пока!

Klugschnacker 10.11.2020 08:37

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1564591)
... ein Arzt, gegen den ein Verfahren läuft weil er Gefälligkeitsatteste gegen die Maskenpflicht ausgestellt hat ....

Das ist gar nicht so ohne:
§ 278 StGB
Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

El Stupido 10.11.2020 08:42

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1564595)
Immer cool bleiben. Da ist noch gar nichts passiert. Außer westliche Propaganda. Ob das Medikament eine Zulassung erhält ist noch lange nicht entschieden. Langszeitwirkungen sind nicht erforscht. Ist eben die Frage ob die Behörden mit machen. Jetzt soll es ja erstmal in den USA angemeldet werden. Und wenn die Behörden dort nein sagen ist ide Sache vom Tisch und die Börsenblase geplatzt.

пока!

Aber was in Russland abgeht mit dem angeblichen Impfstoff und dessen lokaler Zulassung noch vor Abschluss der Phase-III Studie ist keine Propaganda?

Ja, es ist nach wie vor offen, ob der Impfstoff die Zulassung erhält. Dafür wird es ja von den Behörden geprüft. Zudem soll es nicht "erstmal in den USA angemeldet" werden, der rolling process bzgl. Zulassung in Europa wurde doch auch bereits gestartet.

El Stupido 10.11.2020 08:44

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1564597)
Das ist gar nicht so ohne:
§ 278 StGB
Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich bin ja kein Jurist aber das "wider besseres Wissens" erscheint mir die Hintertür zu sein. Die "Bewegung" hat ja auch Jurist*innen in ihren Reihen. Sollte es zu Prozessen kommen kann ich mir die Ausreden schon ziemlich gut vorstellen.

Trimichi 10.11.2020 09:03

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1564600)
Aber was in Russland abgeht mit dem angeblichen Impfstoff und dessen lokaler Zulassung noch vor Abschluss der Phase-III Studie ist keine Propaganda?

Ja, es ist nach wie vor offen, ob der Impfstoff die Zulassung erhält. Dafür wird es ja von den Behörden geprüft. Zudem soll es nicht "erstmal in den USA angemeldet" werden, der rolling process bzgl. Zulassung in Europa wurde doch auch bereits gestartet.

Mir geht die westliche Propaganda auf den Keks. Ich lasse mir den russischen Impfstoff spritzen und mache somit östliche Propaganda.

Propaganda ist Propaganda, dass stimmt. Nur in Russland lassen sich bereits viele Leute impfen. Dort gibt es bereits Heilung.

Anderes Beispiel: schau dir doch mal die Space Shuttle Missionen an: alle eingestampft. Aber auf die Sojus-Kapseln sind Verlass. Ohne Sojus wäre auch Astro-Alex niemals ins All gekommen.

пока!

sabine-g 10.11.2020 09:04

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1564606)
Mir geht die westliche Proaganda auf den Keks. Ich lasse mir den russischen Impfstoff spritzen und mache somit östliche Propaganda.

lass dir ne Überdosis geben

Trimichi 10.11.2020 09:07

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1564608)
lass dir ne Überdosis geben

Ich habe Vertrauen in die russische Medizin, sowie auch in die russische Satellitentechnik.

By the way, muss jetzt los paar Kilometerchen für "Mütterchen Russland" radeln. Warum auch nicht? Bei Nebel sind die russischen Satelliten in nördlichen Breiten klar im Vorteil.

пока!

Klugschnacker 10.11.2020 09:09

Bitte bleibt sachlich und ontopic. Der vermehrt gepostete Stuss sowie die Antworten auf den Stuss stören jene, die sich für das Thema des Threads interessieren.
:Blumen:

Adept 10.11.2020 09:50

Der Wettlauf zwischen Ost und West bzgl. eines Impfstoffs erinnert doch ganz gut an das Wettrüsten im kalten Krieg, also nix neues!

Jede Seite versucht der anderen klar zu machen, dass sie überlegen ist. Bissi Propaganda ist auf beiden Seiten zu vermuten. ;)

Bockwuchst 10.11.2020 10:05

Wir brauchen vorraussichtlich schon allein wegen der Produktionskapazitäten mehr als einen /funktionierenden) Impfstoff.
Bei den russischen und chinesischen Dingern hab ich leider so meine Zweifel ob die unseren Sicherheitsstandards genügen.

qbz 10.11.2020 10:14

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1564628)
Wir brauchen vorraussichtlich schon allein wegen der Produktionskapazitäten mehr als einen /funktionierenden) Impfstoff.
Bei den russischen und chinesischen Dingern hab ich leider so meine Zweifel ob die unseren Sicherheitsstandards genügen.

Soweit ich das gelesen habe, unterscheiden sich vor allem die Impfstoffe und seine Funktionsweisen grundlegend. Der aktuell in China eingesetzte soll ein Tot-Impfstoff sein, der von Biotech ein gentechnisch hergestellter RNA-Impfstoff. Ich kenne mich damit aber nicht näher aus, um jetzt inhaltlich die Vor- und Nachteile auszuführen, ausser dass das eine ein bewährtes, klassisches Verfahren darstellt, das andere eine neue biotechnische Entwicklung, wo es bisher noch keine zugelassenen Impfstoffe damit gegeben haben soll, d.h. es gibt bis jetzt noch keine Zulassung für einen RNA-Impfstoff. Die Russen verwenden, glaube ich, einen sog. Vektor-Impfstoff, wieder ein anderes Verfahren.


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