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eik van dijk 27.04.2021 08:51

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1598859)
Ich frage mich echt ob hier manche falsch eingeschraubt sind. Was tuts zur Sache, wenn welche Bike & Run machen und Spaß dabei haben? Welchem echten Triathleten bricht dabei ein Zacken aus der Krone? Im Gegenteil, eigentlich müsste man diese Rookies, Newbies oder Einsteiger begrüßen und ermuntern, weil sie erstmals Luft eines Mega-Events von Rang und Namen schnuppern. Haut rein! Und zudem auch dafür sorgen, dass andere reinhauen können? Indem der IM in Frankfurt überhaupt stattfinden kann auch nächstes Jahr? Nimmt man alle Newbies raus, schrumpft das Feld, auch mangels internationaler Beteiligung, so dass der Veranstalter nicht wirtschaftlich arbeiten kann? Ob das so ist weis ich nicht, kann sein, kann aber auch nicht sein.

Wenn ich die Luft von einem Mega Event schnuppern will kann ich ja einen 70.3 machen. Es gibt auch keinen Marathon der 30km lang ist zum Schnuppern, sondern den Halben. Meine Meinung ist dass der Charme und der Spirit verlorengeht und von dem lebt Ironman.

Onnomax 27.04.2021 08:57

Es ist doch eine FREIWILLIGE OPTION.
Was soll daran verkehrt sein?
Dadurch geht doch dem "normalen" Teilnehmer nichts verloren - ist ein Marathon für mich Mist, weil es ZUSÄTZLICH eine Staffel gibt?
Verstehe die Aufregung nicht. Ist ja nicht so, dass dann lauter Hindernisse auf der Strasse und auf der Laufstrecke sind - auch die haben ja gut trainiert. Anders übrigens als bei Mara-Staffel, das nervt in der Tat manchmal, wenn man bei KM 32 Hindernislauf um untrainierte Staffelteilnehmer machen muss :-)

Also, hang loose.....:)

MartinN 27.04.2021 09:03

Zitat:

Zitat von Homer Simpson (Beitrag 1598853)
Von daher finde ich es, wie gesagt, schonmal gut das IM das im Blick hat.
ABER: wenn man das Schwimmen rausnehmen will - dann für ALLE! Gleiche Bedingungen für alle. Sonst ist das kein WK sondern ein zwangloses Treffen zu einem Sport-Tag.

Ich denke, außer für das Profifeld und eine Handvoll Age-Grouper ist ohnehin kein Wettkampf außer vielleicht gegen einen Vereinskollegen. Und da kann man sich ja ausmachen ob man das Schwimmen mitnimmt oder nicht.
Jeder der sich Ironman nennen will soll halt schwimmen - ich finde die Option nicht schlecht.
Auch deshalb, weil es ja nicht wirklich viel Duathlon-Veranstaltungen gibt.

dr_big 27.04.2021 09:08

Zitat:

Zitat von eik van dijk (Beitrag 1598864)
Wenn ich die Luft von einem Mega Event schnuppern will kann ich ja einen 70.3 machen. Es gibt auch keinen Marathon der 30km lang ist zum Schnuppern, sondern den Halben. Meine Meinung ist dass der Charme und der Spirit verlorengeht und von dem lebt Ironman.

Doch, es gibt alles. Läufe gibt es in allen beliebigen Längen. Metropolmarathon in Fürth bietet z.B. auch 3/4 Marathon. In Almere gibt es auch so verrückte Sachen wie Swim+Bike, oder Duathlon. Muss das jetzt alles verboten werden, weil es kein Triathlon ist? Je breiter das Angebot, desto eher findet jeder etwas für sich und das gemeinsame Ziel heisst doch immer Spaß beim Sport. Jeder kann machen was er will und was er für sich richtig findet.
Gerade in Corona Zeiten sollte man sich über jede Veranstaltung freuen die überhaupt stattfindet.

Trimichi 27.04.2021 09:11

Zitat:

Zitat von eik van dijk (Beitrag 1598864)
Wenn ich die Luft von einem Mega Event schnuppern will kann ich ja einen 70.3 machen. Es gibt auch keinen Marathon der 30km lang ist zum Schnuppern, sondern den Halben. Meine Meinung ist dass der Charme und der Spirit verlorengeht und von dem lebt Ironman.

Guter Einwand. Müsstest du imho einen Marketing-Experten fragen. Kann sein, dass du Recht hast. Ist vllt dem Zeitgeist geschuldet?

In den 70zigern gings mitm VW Beatle nach Italien, in den 80zigern mitm Flieger erstmalig nach Mallorca und heute? Muss man am besten noch vor der Familienplanung und dem Berufseinstieg auf allen fünf Kontinenten gewesen sein? Also bis 35 spätestens. Oder nehm Fischen als Beispiel. Zuerst gings nach Kanada, dann nach Alaska, und als dort die Heerscharen stinkreicher Dollermillionäre aus den USA einflogen gings eben weiter nach Russland. Und heute? Heute habe die Bären in Kamtschatka nichts mehr zu fressen, weil es dort keine Lachse mehr gibt in den Flüssen. Hauptsache jede_r Depp hat einen, seinen Lachs gefangen, manchmal hakt den Fisch der Guide, so wie in Kanada für die Amis, und der Dollermillionär muss den Fisch dann nur noch rausziehen, so dass der dann mit diesem Fisch für ein Photo posieren kann. Der Unterschied zum Triathlon: hier geht die Natur kaputt, eine Finisher-Medallie tut niemanden weh.

Soll es eine IRONMAN Finisher-Medallie für Bike&Run geben? Läuft das auch in der Außenwirkung vom IRONMAN als Understatement? Wie gesagt, müsstest du einen Marketing-Experten fragen.

Meine Meinung als marketingtechnisch völlig talentloser und unversierter Laie hatte ich geäußert,

Matthias75 27.04.2021 09:19

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1598871)
Doch, es gibt alles. Läufe gibt es in allen beliebigen Längen. Metropolmarathon in Fürth bietet z.B. auch 3/4 Marathon. In Almere gibt es auch so verrückte Sachen wie Swim+Bike, oder Duathlon. Muss das jetzt alles verboten werden, weil es kein Triathlon ist? Je breiter das Angebot, desto eher findet jeder etwas für sich und das gemeinsame Ziel heisst doch immer Spaß beim Sport. Jeder kann machen was er will und was er für sich richtig findet.
Gerade in Corona Zeiten sollte man sich über jede Veranstaltung freuen die überhaupt stattfindet.

Klar gibt es das alles. Das weiß ich aber vor der Anmeldung und melde mich bei dem lauf oder der Strecke an, von der ich einigermaßen sicher bin, dass ich sie schaffe.

Die Emotionen wären vermutlich nicht so hoch, wenn es nicht gerade um das Schwimmen gehen würde, die Disziplin, die vielen Triathleten am wenigsten liegt. Die Diskussionen zum Thema Schwimmen gibt es doch jedes Jahr in irgendeiner Form: Sonst ist das Problem der nicht erlaubte Neopren, das zu kalte, zu warme, zu tiefe, zu wellige, zu nasse Wasser. Dieses Jahr ist es die fehlende Schwimmpraxis.

Meine Ansicht, unabhängig von Corona, ist, dass man diese Distanz sicher schwimmen können sollte, bevor man sich zu einem Ironman anmeldet. Zeit ist erstmal egal, aber ich sollte so sicher im Wasser sein, dass ich die 4km Schwimmen kann. Wer das nicht vorher konnte, hätte sich die Anmeldung überlegen sollen. Wer das vorher konnte, hatte aber auch die Möglichkeit, mit Krafttraining etc. die Muskulatur zu erhalten und kann in den 2-3 Monate bis August auch ausreichend Praxis im Freiwasser sammeln, damit er die Schwimmstrecke mit anstand hinter sich bringt. Aber nur meine persönliche Meinung.

Bin mal gespannt, wie viele das Angebot annehmen.

M.

Onnomax 27.04.2021 09:24

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1598875)
Bin mal gespannt, wie viele das Angebot annehmen.

M.

Mein Tipp: Fast niemand.
Insofern in der Tat vielleicht ein Sturm im Wasserglas gerade.

Entweder das Event findet eh nicht statt wg. Corona.
Oder es findet statt - dann wird das aber spätestens Anfang Juni klar sein und die Lage soweit "beherrschbar", dass auch Schwimmen wieder möglich sein wird - und dann wird jeder doch die 8 Wochen nutzen, um ins Wasser zu gehen.

El Stupido 27.04.2021 09:48

Zitat:

Zitat von Onnomax (Beitrag 1598877)
Mein Tipp: Fast niemand.
Insofern in der Tat vielleicht ein Sturm im Wasserglas gerade.

(...)

Es gibt Teilnehmer*innen, die abkürzen, dann aber dank der Zeitnahmematten auffliegen. Da das mit den Matten bekannt ist kommt das mit dem Abkürzen denke ich nicht so oft vor.
Nicht belegbare These: ohne Zeitnahmematten an Zwischenpunkten oder sonstige Möglichkeiten, Abkürzer*innen auffliegen zu lassen würden es wohl einige mehr machen und trotzdem stolz wie bolle mit dem Finisher Shirt überall angeben.

Denke auch ohne Schwimmen würden viele davon sprechen "einen IRONMAN" gemacht zu haben und außerhalb der Triathlon-Bubble bei Nachbar*innen, Kolleg*innen usw. würde es nicht hinterfragt werden.
Schwache Schwimmer*innen werden da vielleicht durchaus von Gebrauch machen.

(Und nein, ich will damit nicht sagen, dass alle, die davon Gebrauch machen solche "Cheater*innen sind)


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