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tandem65 17.07.2022 15:17

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1671183)
Diese Wahrnehmung finde ich sehr schade. Von den meisten (inklusive mir) habe ich keinen shitstorm gehört weil die Strecke anders ist als die vorher angedachte, sondern weil sie imho gefährlich ist/war.

Na, da wurde z.B. schon gemault daß da das Rennrad nötig wäre weil die Übersetzung am TT nicht reicht.

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1671183)
Die jetzige scheint nicht wirklich viel einfacher wenn der stadtnahe Wendepunkt "unten" bleibt, dafür ist sie aber auf Straßen.

Wo liegt da nun die Herausforderung an der vorgestellten Streckenvariante?

Homer Simpson 17.07.2022 15:44

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1671199)
Na, da wurde z.B. schon gemault daß da das Rennrad nötig wäre

Maulen ist was anderes. Ich fand die Kritik der Leute an der geplanten Strecke durchaus stellenweise berechtigt.

Bulldog 17.07.2022 16:02

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1671183)
Diese Wahrnehmung finde ich sehr schade. Von den meisten (inklusive mir) habe ich keinen shitstorm gehört

Ich glaube hier im Forum ist die Diskussion ja human. Wenn du z.B. auf Facebook schaust wurde dort schon richtig derbe ausgeteilt bezüglich der neuen Strecke. Sicher meldet sich nur ein eher kleiner Teil der Teilnehmer. Die allerdings umso lautstärker (ist ja nicht ganz ungewöhnlich).

JcDent 17.07.2022 16:43

Also sind alle, die die jetzt abgefahren sind, die umsonst (in Hinblick auf den Wettkampf, war ja Training^^) gefahren?
Ich dachte, die Strecke sei jetzt fix? :Gruebeln:

JcDent 17.07.2022 16:48

Zitat:

Zitat von mac_p (Beitrag 1671126)
Hallo allerseits,

einmal eine Frage eines Rookies. Wie ist das eigentlich mit dem Windschattenverbot bei den Agegroupern? Wird das kontrolliert? Ich stelle mir nur die Frage wenn so eine Gruppe einen Berg anfährt...

Es herrscht immer Windschattenverbot, auch am Berg.
Der eine oder andere Kampfrichter schaut da dann nur ab und zu mal weg.
Die meisten haben ja auch ein Verständnis für die Situation und können einschätzen, ob ein Fahrer das bewusst ausnutzt oder es gerade der Situation geschuldet ist. Und solltest du doch die Blaue Karte sehen, dann einfach 5 Min die Beine erholen :Cheese:

Superwetti 17.07.2022 18:13

Zitat:

Zitat von JcDent (Beitrag 1671207)
Also sind alle, die die jetzt abgefahren sind, die umsonst (in Hinblick auf den Wettkampf, war ja Training^^) gefahren?
Ich dachte, die Strecke sei jetzt fix? :Gruebeln:

Auf der Seite von Ironman steht immer noch Änderungen vorbehalten also ist sie nicht fix.

subversion.2000 18.07.2022 07:12

Servus,

ich bin die Radstrecke auch abgefahren um mir ein persönliche Meinung zu bilden.
Da es jetzt aber anscheinend bereits eine neue gibt, war es eine schöne Sonntagstour.

Die Strecke war keine für die "Ich muss mal einen Triathlon machen"-Leute, welche sonntags mit dem Zeitrad auf der Landstraße oder am See unterwegs sind.

Ich fand die Strecke nicht schlecht, es gab zwei etwas schnellere Abfahrten und die Durchfahrt bei der Neudeckmühle, welche ich als kritisch aber durchaus fahrbar empfand.
Und die Baustelle kurz dem Ende hätte man ohne Probleme umfahren können (wären dann aber 2km weniger).
Hier hätten gut unterwiesen Ordner hergemusst und die Wettkampfbesprechung dementsprechend ausführlich.

Mein Garmin hat zum Schluss 1180 Hm angezeigt. Dresden liegt nun mal im Tal und man muss immer erstmal raus aus dem Kessel.

Jetzt gibt es ja wieder eine neue Strecke.

Die Organisation so einer Veranstaltung und Radstrecke ist immer mit vielen Hindernissen verbunden. Das einzige was IRONMAN mies macht, ist die Kommunikation. Würde mal Infos klar kommunizieren, würden nicht so viele meckern. Aber auch die bekommen den Rucksack und wer doch startet das Shirt, um es bei nächsten Veranstaltung präsentieren zu können.

mamoarmin 18.07.2022 09:13

Es meckern ja nur die Radfahrer, die kaum Bikeskills und Punch in den Beinen haben, alle anderen fahren einfach?
Solange die Bremse funktioniert und die Beine, wird man das wohl schaffen!

Ich kann dann auch keinem Empfehlen ne Komoot Tour zu planen, da kann man unter Unständen mit nem Rennrad und 8bar Reifendruck auf nem glitschigen Single Trail für MTB in der Abfahrt ändern.

Wir hatten hier ja mal Wiesbaden mit anspruchvoller Bikestrecke, das hat sich dann irgendwann zum qualitätsmerkmal entwickelt...sprich dieser Bewerb war höher im Imagerating als ne schnöde flache Strecke mit Autobahncharakter..

gaebler 18.07.2022 12:25

Ich bin die Strecke (Wollknäul) gestern zum dritten Mal gefahren (zweites Mal im Uhrzeigersinn) und so langsam finde ich Gefallen daran. Die kursierende Alternative ist ja stink langweilig und mit permanenten Gegenverkehr - das ist nicht so meins.
Die Baustelle am Ende ist im Baustellenatlas nur bis 29.7. drin, käme ggf. noch weg.
Bleibt die Abfahrt zur Mühle und die Abfahrt Polenz/Semmelsberg. Ist natürlich blöd für nen Triathlon aber wenn man aus Sicherheitsgründen die Leute mit 50m Abstand da runter schickt, sollte es gehen. Vielleicht geht es auch 2500 Leute über diese Strecke zu schicken, wenn man den Rolling Start vielleicht über 90min oder 2h streckt.
Die Gegenverkehrsstückchen (also mit entgegenkommenden Radfahrern) kann man bestimmt gut mit Warnbaken absichern, so lang sind die nicht.
Bleiben die paar Stellen mit Split quer über die Straße und die Abfahrt Polenz/semmelsberg mit dem Split an der Seite, eigentlich nicht unlösbar.
Mit gelben Markierungen auf der Straße kann man viele Stellen auch entschärfen, man muß halt auch wissen, daß bei manchen Kurven auf Asphalt 10cm tiefe Löcher an manchen Stellen auf der Innenseite der Kurven sind, aber wer da überholen würde, ist in meinen Augen eh rücksichtslos.

Hängt natürlich auch an den Teilnehmern. Wenn ich schon lese, daß man den Berg runter noch 5 Plätze gutmachen kann, dann klappt das wahrscheinlich mit der Rücksichtnahme nicht.

Für die Zuschauer wäre die Durchfahrt durch Meißen auch schön, dann kann man nachdem der Athlet aufs Rad gestiegen ist, mit der S-Bahn vom Bahnhof Dresden Mitte bis Meißen Triebischtal fahren (35min aller halbe Stunde), dann neben der Radstrecke an der Porzellanmanufaktur vorbei bis zur S-Bahn Haltestelle Meißen-Altstadt laufen und dann wieder zurückfahren und sich ans Elbufer stellen. Für die Unterstützer der Athleten, die schneller sind als 1h15min bietet sich alternativ die Fahrt nach Coswig an, dann Fußweg (20 min oder einen der seltenen Busse am Wochenende zum Fährweg Kötitz) und die Überfahrt mit der Elbfähre nach Gauernitz an. Von dort nochmal 10min Fußweg bis zur Radstrecke (das ist der Ort mit der Kreuzung wo sich die Radstrecke begegnet), da gibts auch einen Spielplatz direkt neben der Radstrecke.

Das Wollknäul bekommt einen Platz in meiner Liste für Trainingsrunden. Von meinem Wohnort sind das 120km mit 1600hm und ich muß dafür nicht mal ins Erzgebirge fahren und Sonntag ist auch wenig los.

Superpimpf 18.07.2022 13:10

Zitat:

Zitat von gaebler (Beitrag 1671295)
...aber wenn man aus Sicherheitsgründen die Leute mit 50m Abstand da runter ... 2500 Leute ... paar Stellen mit Split quer über die Straße ... Abfahrt Polenz [] mit dem Split an der Seite ... manche[n] Kurven auf Asphalt 10cm tiefe Löcher an manchen Stellen auf der Innenseite der Kurven

Da bin ich gerne der der meckert...

Zitat:

Zitat von gaebler (Beitrag 1671295)
Das Wollknäul bekommt einen Platz in meiner Liste für Trainingsrunden

Im Training fahr ich auch Dresden bis Zehren Elberadweg* mit all seinen Ecken und Kanten und Wurzeln, aber halt alleine oder zu zweit.

Super-*zugegeben, zwischen Niederwartha und Meißen meist B6 :cool:-pimpf

gaebler 18.07.2022 13:28

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 1671302)
Da bin ich gerne der der meckert...

Im Training fahr ich auch Dresden bis Zehren Elberadweg* mit all seinen Ecken und Kanten und Wurzeln, aber halt alleine oder zu zweit.

Super-*zugegeben, zwischen Niederwartha und Meißen meist B6 :cool:-pimpf

Das mit dem Meckern verstehe ich, ich meinte eher Teppich drüber oder Metallplatte wie beim Bornsdorf-Triathlon. Kehrmaschine und Besen und Warnbaken an der Abfahrt Polenz/Semmelsberg. Ein vernünftiges Video wo einer mit Helm-Cam die schwierigen Stellen abfährt, sind vermutlich nicht mehr als 10 min. Überholverbote für die Athleten an einer handvoll Stellen.
Zeitverlust voraussichtlich weniger als 1 min auf die Gesamtstrecke.

Am Plossenberg in Meißen kann man den Berg hoch ein geniales Stimmungsnest hinbekommen, da führen Fußwege von der S-Bahn Altstadt hoch in die Kurve, so ala Solarer Berg oder Heartbreak Hill. Naja, diese Strecke ist eh Geschichte.

Elberadweg wäre noch schlimmer. Bundesstraßen sind scheinbar kaum genehmigungsfähig (weiß nicht ob nur im Osten). Deshalb beim Lausitzring-Event auch der Trick mit dem Schwertransporter, der vorneweg fuhr vom Senftenberger See zum Lausitzring.

Homer Simpson 18.07.2022 14:40

Zitat:

Zitat von flachy (Beitrag 1671162)
Aloha Champ,
morgen schon was vor?
Wenn nicht, hier ein Vorschlag zum Rad-Streckencheck, ist die aktuellste Version nach der überwiegend negativen Reaktion zur bis eben angedachten Variante:Blumen:
https://www.komoot.de/tour/846850585?ref=itd

Ich bin gerade diese Runde von flachy mal fix abgefahren und muss sagen: geil! :Blumen: super Asphalt, rollt spitze, sehr flüssig zu fahren (trotzdem kommen Hm zusammen) , kaum Bremspunkte und alles super einzusehen. Man hat auch schöne Ausblicke ins Elbtal oder ins Umland. Macht Spaß und wäre schön wenn die in dieser Form statt des Wollknäuels kommt.
Von mir Daumen hoch!

flachy 18.07.2022 15:13

Zitat:

Zitat von jannjazz (Beitrag 1671173)
... Schön wäre, wenn es bis zur Wettkampfbesprechung eine Strecke gäbe.

Moin,

cool bleiben :Blumen:

Hier im Team kam heute die Frage nach der nächsten, anstehenden, turnusgemäßen Änderung der Radstrecke auf.

Ich erkläre dass gern noch einmal für alle:

Der allseits anerkannte Algorithmus lautet wie folgt:
Mein Buddy schickt was auf Komoot
Ironman übernimmt das 72h später auf die Website (man bittet um Verständnis für die Pufferzeit da in der Zwischenzeit die Blaualgen im Hafen gezählt und die überzähligen mit dem Kescher rüber in die benachbarte Weiseritz geschubst werden)
3 bis X Sportler, die vom Hörensagen allesamt nicht den kompletten Triathlon machen aber viel Meinung verbreiten, finden bei Kilometer 78,4 ein Schlagloch in der Innenkurve und informieren sofort die Welt via Internet plus Polizei
Die Variante wird unisono vom anrückenden Dorf-Sheriff als lebensgefährlich auf Lebenszeit eingestuft.
Sperrung ist logische Konsequenz, weil Wochenende naht und damit wieder Schritt 1 folgen muss.
Mein Buddy schickt was auf Komoot
Ironman übernimmt das 72h...

Ist also alles im grünen Bereich hier in Sachsen:cool:

P.S. Strava Daten der aktuellen Strecke, gestern vom Basti abgerollt...
https://www.strava.com/activities/7485703903

Antracis 18.07.2022 16:32

Zitat:

Zitat von flachy (Beitrag 1671329)
Ich erkläre dass gern noch einmal für alle:

Der allseits anerkannte Algorithmus lautet wie folgt:

...

:Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall:

Seki 18.07.2022 23:04

Hallo zusammen,

gerade gesehen (und meine, dass dies noch nicht thematisiert worden ist), dass das Rennen ein "Dual Qualifier"-Rennen ist.

Man kann sich demnach sowohl für die WM in St. George 22, als auch für die WM in Lahti in 23 qualifizieren.

35 Slots für St. Geroge
45 Slots für Lahti

Bei entsprechender Platzierung kann man sich dann in einem Rennen gleich 2 Slots ziehen. :Maso:
So zumindest bei einigen Rennen in den letzten Wochen in den USA geschehen...

Tbs1701 19.07.2022 06:32

Zitat:

Zitat von Seki (Beitrag 1671370)
Hallo zusammen,

gerade gesehen (und meine, dass dies noch nicht thematisiert worden ist), dass das Rennen ein "Dual Qualifier"-Rennen ist.

Man kann sich demnach sowohl für die WM in St. George 22, als auch für die WM in Lahti in 23 qualifizieren.

35 Slots für St. Geroge
45 Slots für Lahti

Bei entsprechender Platzierung kann man sich dann in einem Rennen gleich 2 Slots ziehen. :Maso:
So zumindest bei einigen Rennen in den letzten Wochen in den USA geschehen...

Die Chancen sollten für starke Läufer und Schwimmer dieses Jahr gut stehen.
Lt. meiner Quellen (Stand: Montagabend) wird's wohl kein Radeln geben dieses Jahr. :Huhu:

Moe 19.07.2022 06:51

Hallo zusammen,

habe das Thema Schwimmen in Dresden leider nur am Rande verfolgt. Wie ist denn da der aktuelle Stand der Dinge?

Siderius 19.07.2022 07:15

Zitat:

Zitat von Tbs1701 (Beitrag 1671372)
Die Chancen sollten für starke Läufer und Schwimmer dieses Jahr gut stehen.
Lt. meiner Quellen (Stand: Montagabend) wird's wohl kein Radeln geben dieses Jahr. :Huhu:

What??? Auch eine Variante, die ich noch nicht kannte :Maso:

jannjazz 19.07.2022 07:44

Zitat:

Zitat von Tbs1701 (Beitrag 1671372)
Die Chancen sollten für starke Läufer und Schwimmer dieses Jahr gut stehen.
Lt. meiner Quellen (Stand: Montagabend) wird's wohl kein Radeln geben dieses Jahr. :Huhu:

Blaualgen und kein Radeln ergibt einen Halbmarathon für einen Rucksack, ein T-Shirt und ein bis zwei Qualis. Wir kriegen das Produkt schon irgendwie kaputt.

JcDent 19.07.2022 08:41

So langsam nervt mich das Ganze schon.
Da geht es anderen wahrscheinlich wie mir und die Leute geben richtig Geld an dem Wochenende aus. Dank Kaisermania (schätze ich) und dem Punkt, dass ca 4000-5000 Personen zusätzlich in der Stadt sind, sind die Übernachtungspreise genau an dem WE ja exorbitant hoch.

Und jetzt macht IM zusammen mit den Ordnungsämtern da so ein Posse draus.
Das das Schwimmen immer mal wieder leidet ist ja vielen bewusst. Nur die Aktion mit der Radstrecke und der Kommunikation seitens IM Germany ist echt ne katastrophe :Kotz:

stefan2 19.07.2022 09:19

Was war denn an der letzten Wendepunktstrecke von letzter Woche nicht in Ordnung?? Das sind zwar immer noch über 800hm aber damit hat man sich ja auch angemeldet. Also für eventuell Schwimmen dann Laufen, ist mir ehrlich gesagt die Anreise und Hotelkosten und das was dann vor Ort so anfällt zu viel. Da würde ich wahrscheinlich in den sauren Apfel beißen und nicht fahren sowie die Startgebühr Ironman überlassen.
Irgendwie tut mir der Veranstalter echt leid das muss echt frustrierend sein, einerseits den Athleten etwas bieten wollen, da sie ja auch Geld bezahlen und andererseits offensichtlich null Kompromiss Bereitschaft der Stadt und Behörden. Ich drücke uns die Daumen das es doch noch zur geilen Veranstaltung wird zu der wir uns angemeldet haben und die Stadt sowie Veranstalter auf der Pressekonferenz versprochen hatten.

NiklasD 19.07.2022 09:23

Zitat:

Zitat von JcDent (Beitrag 1671382)
Und jetzt macht IM zusammen mit den Ordnungsämtern da so ein Posse draus. Das das Schwimmen immer mal wieder leidet ist ja vielen bewusst. Nur die Aktion mit der Radstrecke und der Kommunikation seitens IM Germany ist echt ne katastrophe :Kotz:

Das man genervt ist, finde ich absolut verständlich. Jedoch ist ohne Insights super schwierig zu beurteilen, wer am Ende Schuld ist. IM pauschal darzustellen, als seien die immer katastrophal, ist in meinen Augen falsch. IM scheint hier schon extrem an einer Lösung interessiert zu sein, wenn man die verschiedenen Radstrecken sieht. Als Veranstalter kann man ja auch nicht jede kleinste Änderung oder mögliche Änderung kommentieren, sonst ist der Veranstalter nur mit Mails schreiben beschäftigt. Bei anderen Veranstaltern, die nicht IM heißen, verlässt man sich doch auch darauf, dass es am Renntag eine genehmigte Radstrecke gibt und befasst sich vorher nicht mit allen Änderungen, die es immer mal wieder gibt.

Für einen Teilnehmer natürlich trotzdem sehr ärgerlich, wenn man weniger als 2 Wochen vor dem Rennen noch keine gesicherten Infos hierzu hat.

JcDent 19.07.2022 09:38

Zitat:

Zitat von stefan2 (Beitrag 1671387)
... Also für eventuell Schwimmen dann Laufen, ist mir ehrlich gesagt die Anreise und Hotelkosten und das was dann vor Ort so anfällt zu viel. Da würde ich wahrscheinlich in den sauren Apfel beißen und nicht fahren sowie die Startgebühr Ironman überlassen...

Ich habe leider eine Unterkunft bekommen, deren Storno morgen endet, weil ich am Donnerstag (28.07) anreise. Einfach mal 700+x Euro das Klo runterspülen?

Zitat:

Zitat von NiklasD (Beitrag 1671388)
Das man genervt ist, finde ich absolut verständlich. Jedoch ist ohne Insights super schwierig zu beurteilen, wer am Ende Schuld ist. IM pauschal darzustellen, als seien die immer katastrophal, ist in meinen Augen falsch. IM scheint hier schon extrem an einer Lösung interessiert zu sein, wenn man die verschiedenen Radstrecken sieht. Als Veranstalter kann man ja auch nicht jede kleinste Änderung oder mögliche Änderung kommentieren, sonst ist der Veranstalter nur mit Mails schreiben beschäftigt. Bei anderen Veranstaltern, die nicht IM heißen, verlässt man sich doch auch darauf, dass es am Renntag eine genehmigte Radstrecke gibt und befasst sich vorher nicht mit allen Änderungen, die es immer mal wieder gibt.

Für einen Teilnehmer natürlich trotzdem sehr ärgerlich, wenn man weniger als 2 Wochen vor dem Rennen noch keine gesicherten Infos hierzu hat.

Ich stelle ja nicht IM pauschal als schuldigen dar, sondern das Gesamtpaket. Mittlerweile wurde mir aus eine direkten Quelle bestätigt, dass die erste Strecke per Komoot geplant wurde und die Ämter keine Genehmigung erteilt hatten.

Andere Veranstalter - vor allem die kleinen - sind in ihrer Kommunikation aber viel direkter und offener. Da hängt halt Herzblut und das weitere Bestehen daran.

tandem65 19.07.2022 09:57

Zitat:

Zitat von JcDent (Beitrag 1671390)
Andere Veranstalter - vor allem die kleinen - sind in ihrer Kommunikation aber viel direkter und offener. Da hängt halt Herzblut und das weitere Bestehen daran.

Ohne Flachy & Co hier zu nahe treten zu wollen. Da ist der Veranstalter dann normalerweise ein Local und hat auch historisch gute Beziehungen zu den Behörden.
Hier kommt ein Profitorienterter Veranstalter nahezu ohne lokales Gesicht zu den Behörden. Das ist ein ganz anderer Schnack. Mag sein daß IM da seine Möglichkeiten krass überschätzt hat.
Letztendlich ist es ein Himmelfahrtskommando jetzt noch einmal eine Strecke genehmigt bekommen zu wollen. Daher wäre ich als Teilnehmer froh wenn z.B das Wollknäul von den Behörden ein Go hätte.
Die Hilfs/Ordnungskräfte müssen anschliessend ja auch noch mobilisiert werden.

NiklasD 19.07.2022 10:03

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1671393)
Ohne Flachy & Co hier zu nahe treten zu wollen. Da ist der Veranstalter dann normalerweise ein Local und hat auch historisch gute Beziehungen zu den Behörden.
Hier kommt ein Profitorienterter Veranstalter nahezu ohne lokales Gesicht zu den Behörden. Das ist ein ganz anderer Schnack. Mag sein daß IM da seine Möglichkeiten krass überschätzt hat.
Letztendlich ist es ein Himmelfahrtskommando jetzt noch einmal eine Strecke genehmigt bekommen zu wollen. Daher wäre ich als Teilnehmer froh wenn z.B das Wollknäul von den Behörden ein Go hätte.
Die Hilfs/Ordnungskräfte müssen anschliessend ja auch noch mobilisiert werden.

Und es kommt hinzu, dass sicherlich auch viele falsche Infos bei Facebook und co. im Umlauf sind, weil der Bekannte eines Bekannten was gehört haben will. Da ist dann der Bruder des Arbeitskollegen, welcher irgendwo in der Behörde arbeitet, schnell der direkte Kontakt (Ohne jemanden angreifen zu wollen). Aber Gerüchte verbreiten sich schnell, wenn jemand nur zu 80% richtige Infos hat. Und bei IM wird da dann drauf gehauen.

Ich würde erstmal davon ausgehen bzw. hoffe, dass es am Ende eine vernünftige Radstrecke geben wird. Alles andere wäre ein übles Eigentor für die Stadt Dresden und Ironman selbst.

sabine-g 19.07.2022 10:24

ich würde da nicht mitmachen. Egal was mit dem Startgeld ist, so ein Theater als Vorspiel hab ich noch nie erlebt.

flachy 19.07.2022 10:30

Falls der Ironman mal kürzer wird, gibt es an dem Wochenende auch noch ein Alternativprogramm von internationalem Kaliber direkt vor meiner Firma!
Einfach das Tribike noch mit einer alten Emaillebadewanne ummanteln und dann Full Speed Ahead!
https://www.freital.de/Kultur-Touris...76.4.1&redir=1

Straßensperrung für das Spektakel inmitten der 50.000 Einwohnergemeinde war/ist übrigens niemals ein Thema...
https://www.saechsische.de/freital/e...0238-plus.html

Stefan 19.07.2022 10:51

Zitat:

Zitat von NiklasD (Beitrag 1671395)
...
Ich würde erstmal davon ausgehen bzw. hoffe, dass es am Ende eine vernünftige Radstrecke geben wird. Alles andere wäre ein übles Eigentor für die Stadt Dresden und Ironman selbst.

Hat denn Dresden im Vorfeld eine Strecke genehmigt? Wenn nicht, dann sehe ich die A-Karte beim Veranstalter.

Knöpfchen 19.07.2022 10:53

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1671397)
ich würde da nicht mitmachen. Egal was mit dem Startgeld ist, so ein Theater als Vorspiel hab ich noch nie erlebt.

Doch, doch. 2013 IM70.3 Berlin war auch schon so ein Ding ...

gaebler 19.07.2022 10:57

Zitat:

Zitat von flachy (Beitrag 1671398)
Straßensperrung für das Spektakel inmitten der 50.000 Einwohnergemeinde war/ist übrigens niemals ein Thema...
https://www.saechsische.de/freital/e...0238-plus.html

Äpfel und Birnen
Keine Bundesstraße, keine übergeordnete Straße, Lokaler Heimatverein, nicht profitorientiert, Anwohner sind eingebunden und informiert, steht bestimmt schon seit nem Jahr fest, kein Rundkurs, Strecke nicht über Gemeinde-/Kreisgrenzen, eine Behörde als Ansprechpartner, knapp 2km vs. 30-80km Sperrung, ...

Nicht daß ich das was Ironman da abliefert gut heiße, aber das ist schon sehr komplex. Andererseits kommen finale Genehmigungen auch bei anderen Veranstaltungen in der Region oft erst in der Woche davor.
Da passieren dann auch so Dinge, daß sich zwei Tage vorm Rennen ein Bauer meldet, daß der Milchlaster, der eine bestimmte Route zu einer vorbestimmten Zeit fährt, über die Strecke fahren muß und es keine Alternative dafür gibt, weil sonst die Milch verdirbt. Da ist nicht unbedingt nur ein Amt unflexibel. Erntezeit fürs Wintergetreide ist auch gerade, jeder km Umweg mit Mähdrescher kostet Zeit und Geld. Wenn man sich solche Dinge mal vor Augen führt, hat ein Triathlon jetzt nicht überall die höchste Priorität.

flachy 19.07.2022 11:22

Zitat:

Zitat von Knöpfchen (Beitrag 1671402)
Doch, doch. 2013 IM70.3 Berlin war auch schon so ein Ding ...

Hab auch noch paar bessere Beispiele, da ist Dresden noch lange nicht Top 3!

Ironman Wales, Erstaustragung und man stellte kurz vor dem Startschuss fest, dass der Schwimmpart lebensgefährlich ist.
Start wurde dann um eine Stunde verschoben, um schnell eine andere Strecke an einer anderen Küste zu finden.
Mittlerweile ist diese 5 nach 12 Notlösung Teil des Kults in Wales inklusive der vom Meer aus rauskommend eine Meile langen und teilweise geschätzt 20% steilen Anlaufstrecke zu T1...

Ironman UK 2005, damals noch Ende August in Sherborne
Swim um 3 Castles, die berühmt dafür waren/sind, immer am Morgen mystisch aus den Nebelschwaden langsam sichtbar zu werden.
Bereits klar, was wir 06:30 gesehen haben?
Keine Castles, keine Bojen, kein Wasser und keiner hatte Bock auf einen gecancelten Schwimmstart, Athletenstreik.
Dann ist ein Boot bis zur angeblichen ersten Boje gefahren und hat dort geankert, bis es vom Landstart aus zu sehen war.
Müsste so gegen 8 gewesen sein und alle 1600 Athleten standen seit 6:30 im Neo und haben geduldig auf das "GO!" gewartet.
Das Rennen ist in meiner persönlichen Langstreckenwertung aller meiner 30-40 Rennen mit bleibendem Erlebniswert im Nachhinein in der Top5

thenebu 19.07.2022 11:35

Zitat:

Zitat von Tbs1701 (Beitrag 1671372)
Lt. meiner Quellen (Stand: Montagabend) wird's wohl kein Radeln geben dieses Jahr. :Huhu:

Ist das nur Gelaber oder kannst du da mehr liefern?

Tbs1701 19.07.2022 12:26

Zitat:

Zitat von thenebu (Beitrag 1671410)
Ist das nur Gelaber oder kannst du da mehr liefern?

Tatsächlich ist es auch bei mir nur der Kontakt über einen Kontakt, der jemanden vor Ort kennt. In den vergangenen Woche waren seine gelieferten Infos, im Nachhinein betrachtet, schon recht korrekt (Änderungen Radstrecke). Es gibt weiterhin noch keine definitive Absage des Radteils aber es sieht, nach der gestrigen Besprechung über die neue Radstrecke, „nicht gut aus“.

Tweety955 19.07.2022 14:05

Bis wann würde Ironman es wohl spätestens offiziell bekanntgegeben, wenn es keine Radstrecke geben sollte? Ich habe knapp 400km Anreise und 300€ Hotelkosten, das würde ich im Falle eines Swim-Run oder Run-only wohl versuchen zu vermeiden :-)

flitzpiepe 19.07.2022 14:09

Haltet ihr es für eine realistische Option einen ehemals als Triathlon ausgeschriebenen Wettkampf ohne Radteil zu veranstalten? Gab's das schonmal?

Tbs1701 19.07.2022 14:11

Zitat:

Zitat von flitzpiepe (Beitrag 1671431)
Haltet ihr es für eine realistische Option einen ehemals als Triathlon ausgeschriebenen Wettkampf ohne Radteil zu veranstalten? Gab's das schonmal?

Dann gibt’s einen SWIM-RUN. Eine Absage wird‘s nicht geben dann müssten sie uns ja das Geld erstatten. In den AGBs wird sich IM dahingehend abgesichert haben.

andreasbrod 19.07.2022 14:16

Zitat:

Zitat von flitzpiepe (Beitrag 1671431)
Haltet ihr es für eine realistische Option einen ehemals als Triathlon ausgeschriebenen Wettkampf ohne Radteil zu veranstalten? Gab's das schonmal?

Ja, war bei mir 2018 in Zell am See auch so. Es hatte auf dem Berg über Nacht stark geschneit und die Radstrecke konnte angeblich kurzfristig nicht geändert werden.
Dann wurde einfach 3 Stunden später das Schwimmen und der Halbmarathon durchgeführt. Nach dem Wetterchaos 2017 hat mich das veranlasst dort nicht mehr zu starten.

lepeters 19.07.2022 14:22

Ich starte zwar nicht, aber folge der Diskussion hier seit geraumer Zeit, da ein Vereinskollege von mir startet.
Ich hoffe für alle Teilnehmer, dass es ein fairer (hoffentlicht) Triathlon wird.

floehaner 19.07.2022 14:31

Letztes Jahr hatten die den Ironman California komplett abgesagr, nachdem Schwimmen und Radfahren wegen Regen und Wind nicht möglich war. Wenn das Schwimmen in Dresden wegen Wasserqualität/Blaualgen abgesagt wird, und es auch keine Radstrecke gibt, bleibt eigendlich nur die Absage. Duathlon ist immer denkbar, aber kein Monothlon. :(

thenebu 19.07.2022 14:37

Zitat:

Zitat von andreasbrod (Beitrag 1671434)
Ja, war bei mir 2018 in Zell am See auch so. Es hatte auf dem Berg über Nacht stark geschneit und die Radstrecke konnte angeblich kurzfristig nicht geändert werden.
Dann wurde einfach 3 Stunden später das Schwimmen und der Halbmarathon durchgeführt. Nach dem Wetterchaos 2017 hat mich das veranlasst dort nicht mehr zu starten.

Das ist aber höhere Gewalt.
In Dresden ist das aber was anderes.


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