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keko# 27.03.2023 12:39

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1703445)
Ich bin beruflich gezwungen mich mit Graphen(Theorie und Praxis) auseinanderzusetzen.
5 Ecken ist schon ziemlich viel. Mit nochmal 5 Ecken kannst du jeden mit jedem in Verbindung bringen...

Graphdatenbanken?

Leider ist dieser Wikipedia-Artikel dick aufgetragen ("Asperger-Psychopathen"). Aber falls du dich mit modernen Datenbanken auskennst, dann weißt du, dass unsere Gesundheitsdaten bald digital und zentral auf den entsprechenden Servern von Microsoft, Amazon oder Alibaba zu finden sein werden. Insofern ahne ich, von was sie da spricht. Leider landet das halt extrem schnell in der Verschwörerecke. Schade!

sabine-g 27.03.2023 12:50

Off Topic

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1703449)
Graphdatenbanken?

ja und nein.
Es geht eher um Pfade (nicht Graphen) und Algorithmen dazu.
Insbesondere um Algorithmen in relationalen DBs.
Reine GraphenDBs haben wir auch aber da nur für genau diesen einen Einsatzzweck, die Daten sind dann nicht synchron zum eigentlichen Bestand sondern werden in Zyklen neu geladen (1h)

Genussläufer 27.03.2023 14:14

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1703413)
Schließlich macht mir aktuell die steigende Übersterblichkeit in den meisten Europäischen Ländern sorgen, bzw. daß die möglichen Zusammenhänge mit Nachwirkungen der Impfkampagne nicht ernsthaft untersucht werden. Bereits ab Anfang 2022 zeigen Daten aus England, daß die Geimpften ein statistisch höheres Gesamtsterberisiko hatten, als die Ungeimpften (die Datenerfassung wurde im Mai 2022 eingestellt).

Die Daten werfen in der Tat Fragen auf. Die von Dir ins Feld geführte Antwort ist eine These unter vielen. Im Kontrast dazu stehen die Spätfolgen von Corona. Und natürlich gibt es noch viele andere mögliche Gründe. Man weiß es einfach nicht. Das glaube ich übrigens auch. Daß in der Gemengelage Fragen gestellt werden, finde ich völlig legitim. Die Impfung als Begründung zu präjudizieren wäre aber ebenso falsch wie dies auszuschließen. Antworten zu bekommen, wäre aber wirklich spannend und wichtig.

Zitat:

Die Impfungen mögen für die Alten für einige Monate (Delta-Virus, Beginn Impfkampagne) ein wesentlicher Nutzen gewesen sein. Bei Omikron sinkt der absolute Nutzen schon deutlich.
Ja, sicher ist das so, hat aber mehrere Aspekte:

1. Spätestens in der Omikronphase wird so ziemlich jeder mal (geimpft oder umgeimpft) mal Kontakt mit dem Virus gehabt haben. Somit hatte der Körper auch die Möglichkeit, damit umzugehen. So ziemlich jeder ist aber auch nicht jeder. Und auch hier hätte ich meiner Mutter die Impfung immer noch ans Herz gelegt. Denn...

2. Auch bei Omikron hat der Impfstoff immer noch geholfen, deutlich mehr schwere Verläufe zu vermeiden.

3. Gerade bei älteren Semestern läuft das Immunsystem auch mal nicht so rund. Hier einen kleinen Refresher zu geben, macht schon Sinn. Das sehe ich analog zur Influenza Impfung. Auch wenn der Vergleich nicht gemocht wird.

Zitat:

In der Summe halte ich aber die massenhafte Anwendung für den damaligen Kenntnisstand für verantwortungslos (wenn man den Auswertungen der Pfizer-Studiendaten glauben kann, was alles an Verdachtsmomenten vorlagen und verschwiegen worden, sogar kriminell), und insgesamt den Preis für die Gesellschaft für zu hoch.
Ich finde immer noch den Weg der Impfung als Ausweg war richtig. Ob die Umsetzung so gut war, ist und bleibt streitbar. Aber unter allen schlechten Szenarien finde ich das gewählte nicht schlecht. Mit zunehmendem Wissenstand hätte man aber adjustieren müssen. Hätten alle von vornherein die Tore geöffnet, wäre es ganz bitter ausgegangen. Das haben einige Beispiel auch deutlich gezeigt. Auch der chinesische Weg hat nur deshalb funktioniert, daß man in anderen Teilen der Welt dem Virus die Möglichkeit gab, sich weiterzuentwickeln. Und daß hieß dann eben ansteckender und weniger gefährlich. Die Gemengelage war schon schwierig und ich hätte 2020/21 nicht mit den Entscheidern tauschen wollen. Ich bin auch überzeugt, daß wir vieles richtig gemacht haben. Wir müssen aber auch darüber sprechen, was wir beim nächsten mal besser machen. Unglücklicherweise funktioniert das nicht ohne Anklage und Fingerpointing. Wirklich schade.

Last but not least... meine Kritik fokussiert sich deutlich mehr auf den Druck, der auf nicht vulnerable Gruppen aufgebaut wurde. Wenn Dich Dein Kind fragt, ob Oma stirbt, wenn es nicht geimpft wird, muss ja irgendwas mächtig schief gelaufen sein.

Klugschnacker 27.03.2023 14:33

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1703438)
Was spricht gegen genaue Betrachtung der Daten, Fakten und wissenschaftliche Aufarbeitung ?

Nichts. Diese Daten werden ja auch wissenschaftlich aufgearbeitet.

Deine Frage enthält klassische Techniken in der Verbreitung von Verschwörungsmythen:

1. Du behauptest oder legst den Verdacht nahe, dass solche Daten nicht untersucht würden oder gar vertuscht werden sollten.

2. Es wird so getan, als stünden sich gleichwahrscheinliche Standpunkte gegenüber. Erst eine genaue Prüfung könne im Einzelfall entscheiden. Dass diese Prüfung bereits erfolgt ist, lässt Du weg.

3. Du verpackst eine Unterstellung als Frage, stellst aber keine eigene Hypothese auf. Es genügt, Zweifel zu sähen.

sabine-g 27.03.2023 14:38

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1703465)
Du verpackst eine Unterstellung als Frage, stellst aber keine eigene Hypothese auf. Es genügt, Zweifel zu sähen.

Genau diesen Punkt werfe ich Flow schon seit längerer Zeit vor.
Er beteiligt sich nicht direkt an der Diskussion der Sachthemen sondern er schwingt ausschließlich die Moralkeule.

Flow 27.03.2023 14:49

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1703465)
Nichts. Diese Daten werden ja auch wissenschaftlich aufgearbeitet.

Deine Frage enthält klassische Techniken in der Verbreitung von Verschwörungsmythen:

1. Du behauptest oder legst den Verdacht nahe, dass solche Daten nicht untersucht würden oder gar vertuscht werden sollten.

2. Es wird so getan, als stünden sich gleichwahrscheinliche Standpunkte gegenüber. Erst eine genaue Prüfung könne im Einzelfall entscheiden. Dass diese Prüfung bereits erfolgt ist, lässt Du weg.

3. Du verpackst eine Unterstellung als Frage, stellst aber keine eigene Hypothese auf. Es genügt, Zweifel zu sähen.

Und den ganzen Käse willst du aus meinem einen Satz herauslesen und mir unterstellen ?
:Blumen:

Es ging um die (vermeintliche ?) Auffälligkeit "höhere Sterbequoten bei Geimpften unter 60 Jahren im Vergleich zu Ungeimpften".
Du postest einen "Faktenfinder"-Link, der ungefähr genau nichts an wissenschaftlicher Analyse beiträgt (außer daß er die Auffälligkeit anscheinend bestätigt) und willst die Diskussion damit mit dem wiederholten Hinweis "Verschwörung" als beendet erklären ?

Ich behaupte nichts !
Ich lege keinen Verdacht nahe !
Ich unterstelle nichts !

Ich freue mich, wenn diese (vermeintlichen ?) Auffälligkeiten wissenschaftlich geprüft und untersucht werden !

Schwarzfahrer 27.03.2023 15:00

Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1703461)
Die Impfung als Begründung zu präjudizieren wäre aber ebenso falsch wie dies auszuschließen. Antworten zu bekommen, wäre aber wirklich spannend und wichtig.

Ja, einverstanden.
Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1703461)
Gerade bei älteren Semestern läuft das Immunsystem auch mal nicht so rund. Hier einen kleinen Refresher zu geben, macht schon Sinn. Das sehe ich analog zur Influenza Impfung. Auch wenn der Vergleich nicht gemocht wird.

Ich habe kein Problem mit Vergleichen. Allerdings teile ich hier den Vergleich nur begrenzt. Die Influenzaimpfung gehört für mich eine gelegentlich nützliche Impfung, wenn auch kein "must-have", da es je je nach Jahrgang gerade mal 30 - 60 % Erfolgsquote hat; ich kann jeden verstehen, der es nimmt, aber auch jeden, der mit dem Risiko lebt, unabhängig vom Alter (zumal angeblich gerade bei älteren die Impfung auch oft weniger erfolgreich ist wegen des eingeschränkten Immunsystems). Die mRNA-Impfung ist allerdings biologisch etwas völlig anderes, und es gibt Hinweise, die darauf hindeuten, daß eine häufigere Wiederholung immunologisch sogar kontraproduktiv sein könnte, auf jeden Fall immer kürzeren Nutzen hat. Solange es hier keine belegten Erkenntnisse gibt, würde ich auch meinem Vater zu keiner weiteren Impfung raten.
Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1703461)
Ich finde immer noch den Weg der Impfung als Ausweg war richtig.

Ich sehe in der Impfung keinen Ausweg, die Pandemie klang m.M.n. von alleine ab, wie schon in jeder historischen Pandemie. Sie war hilfreich für eine eingeschränkte Bevölkerungsgruppe, mehr nicht.
Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1703461)
Hätten alle von vornherein die Tore geöffnet, wäre es ganz bitter ausgegangen. Das haben einige Beispiele auch deutlich gezeigt.

Die Option war nicht "Tür aufmachen", oder hart durchgreifen; die Skala war breit, und einige wenige Länder konnten zeigen, daß mit deutlich weniger Eingriff am Ende ein ähnliches Ergebnis da stehen kann. Aus den Ländervergleichen ist unterm Strich kein klarer Favorit für mich zu erkennen.
Zitat:

Zitat von Genussläufer (Beitrag 1703461)
Last but not least... meine Kritik fokussiert sich deutlich mehr auf den Druck, der auf nicht vulnerable Gruppen aufgebaut wurde. Wenn Dich Dein Kind fragt, ob Oma stirbt, wenn es nicht geimpft wird, muss ja irgendwas mächtig schief gelaufen sein.

Ja, das ist in meinen Augen auch eines der ganz wesentlichen Kritikpunkte.

Schwarzfahrer 27.03.2023 15:03

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1703469)
Genau diesen Punkt werfe ich Flow schon seit längerer Zeit vor.
Er beteiligt sich nicht direkt an der Diskussion der Sachthemen sondern er schwingt ausschließlich die Moralkeule.

"Arne, Flow hat mir meine Keule weggenommen. Er soll sie sofort wieder hergeben!"


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