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lyra82 06.12.2021 21:02

Heftig,
und unbedingt sehenswert:

"Long-Covid"
ARD Mediathek: https://tinyurl.com/mr45nmzs
(45 min)

MattF 06.12.2021 21:15

Beschwerde gegen „Bild“ beim Deutschen Presserat Humboldt-Universität verurteilt mediale Verunglimpfung von Wissenschaftlern

https://www.tagesspiegel.de/gesellsc.../27867158.html

merz 06.12.2021 21:20

Skurrilerweise berichtet bild.de selbst dadrüber:

https://www.bild.de/politik/inland/p...2172.bild.html

Erste Onlineüberschrift war übrigens:“Sie haben uns den Lockdown eingebrockt.“
m.

LidlRacer 06.12.2021 21:59

Bin gespannt, ob Lauterbach jetzt endlich seine schon lange gestellte Forderung wird durchsetzen können:

Krankenkassen sollen nicht mehr für Homöopathie zahlen
"Im Sinne der Vernunft und Aufklärung": SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach will Krankenkassen verbieten, für Homöopathie zu zahlen. Doch die CDU hält dagegen.


Was hat das in diesem Thread zu suchen?

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1636322)
Ja, auch das ist ein Grundübel, das zu unserer katastrophalen Situation beiträgt, und das ich auch in meinem Umfeld beobachte.
Hier ausführlich:

Grams' Sprechstunde: Wer Globuli sät, wird Impfgegnerschaft ernten

"Ich mache dabei nicht den einzelnen Homöopathie-Anwendenden den Vorwurf, sondern der Politik. Seit Jahren haben wir Homöopathie-Kritisierenden versucht, den Entscheidenden in Gesundheitswesen und Gesundheitspolitik das eigentliche Problem zu vermitteln: Gesundheitskompetenz und Wissenschaftsverständnis werden untergraben, wenn Homöopathie hofiert wird. Homöopathieglaube ist keine reine Privatsache, weil seine negativen Auswirkungen dem Staat nicht gleichgültig sein können. Die Freunde des Laissez-faire-Mottos »Lasst den Leuten doch ihre harmlosen Placeboglobuli …« haben viel zu lange verkannt, dass damit Wissenschaftsablehnung legitimiert und gefördert wird.

Die Folgen führt uns nun die Pandemie drastisch vor Augen. Spätestens jetzt muss klargemacht werden, dass Homöopathie keine Medizin ist. Es muss eine klare Position gegen unwissenschaftliche Mittel und Methoden aller Art her. Heißt konkret für die Homöopathie, aber auch für die Anthroposophie: Aberkennung des Status eines Arzneimittels, raus aus der Apothekenpflicht, raus aus der Kassenerstattung."


longo 06.12.2021 23:30

150 Unternehmen ändern Markenclaims für größte Impfkampagne aller Zeiten

Das könnte auch noch mal beim Überzeugen des einen oder anderen Zauderers helfen.
Könnte aber möglicherweise auch ins Gegenteil umschlagen, weil´s der volle overload ist, und die Slogans teilweise ziemlich platt sind.

Nur mit dem beteiligten Medienpartner hat man den Gärtner zum Bock gemacht.
Aber so kann die beschissene Bild wenigstens nicht mehr Querschiessen..:Cheese:

"Als Medienpartner konnte die Bild gewonnen werden, die den Start der Kampagne mit doppelseitigen Anzeigen in Bild, B.Z. und auf bild.de verbreitet. Letzteres mutet ein wenig wie die Wandlung vom Saulus zum Paulus an. Schließlich ist das Axel-Springer-Blatt in der Vergangenheit nicht gerade zimperlich mit den Virologen umgegangen, die sich für eine Impfung ausgesprochen haben. Das ging sogar so weit, dass sich jüngst die Allianz der Wissenschaftsorganisationen in einem öffentlichen Brief über die einseitige und diffamierende Berichterstattung der Bild-Zeitung beschwert hatte."


KevJames 07.12.2021 05:55

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1637236)
War heute beim boostern, nach 2x Biontech heute was Modernes.:Cheese:
Schaun wir mal.

Berichte mal! Ich bin heute dran (hoffentlich bleibts bei Biontech).

KevJames 07.12.2021 06:01

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1637203)
Das dürfte sich vielleicht je nach Fachgebiet auch unterscheiden. ich habe in meinen über 35 Berufsjahren in Forschung/Entwicklung, aber auch Produktion nur mit solchen Chefs gute Erfahrungen gemacht, die ihre Führungsrolle vom fachlichen getrennt hatten, und sich im fachlichen auf ihre Mitarbeiter verließen (hat viel mit Vertrauen zu tun). Solchen mußte ich, auch wenn sie keine Ahnung vom Fach hatten, nie Details erklären, weil sie mein Urteil oder Empfehlung wollten, nicht Erklärungen. Chefs, die sich in fachlich-inhaltliche Detaildiskussionen begeben, verpassen meist ihre eigentliche Aufgabe, die Gruppe nach außen zu vertreten und strategische Entscheidungen zu treffen unabhängig vom Detailinhalt, und erzeugen jede Menge Reibungsverluste und Frust bei Mitarbeitern, die es als Mißtrauen auffassen.

Darum bin ich nicht überzeugt, daß ein Gesundheitsminister primär spezialisierter Fachmann sein muß (dafür gibt es zu viele Felder, ein gutes Grundverständnis mit vernünftiger Selbsteinschätzung sollte reichen) - er muß viel mehr sich gut beraten lassen (von Leuten denen er vertraut), statt alles selber besser zu wissen, und muß den Input der Berater in den richtigen größeren Kontext setzen und vertrauenserweckend kommunizieren können. Ich kann Lauterbachs medizinische Kompetenz jenseits der Corona-Maßnahmen nur schwer einordnen, aber was das Thema "auf seine Mitarbeiter hören" und "vertrauenserweckend Kommunizieren" angeht, habe ich schon Bauchschmerzen. Und seine Bemühungen vergangener Jahre um Kosteneffizienz im Gesundheitswesen könnten ihm noch bei der aktuellen Personalproblematik schwer auf die Füße fallen. Für mich wäre er im fachlichen Beraterstab eines Ministers besser platziert.

Ich fürchte aber, daß er den Job u.a. bekommen hat, weil sich kaum jemand sonst die Finger an Corona verbrennen wollte. Hätten sich die SPD-Kandidaten um die Stelle geprügelt, wären wohl noch ein paar Namen zumindest in der Presse aufgetaucht. Ist eigentlich ein trauriges Bild einer großen Partei, wenn sich für eine so wirkmächtige und verantwortungsvolle Position kaum Kandidaten gibt.

Nun, auch hier haben wir komplett unterschiedliche Positionen. Ich finde: Wer Entscheidungen trifft und Verantwortung übernimmt muss wenigstens ein bisschen Ahnung vom Fach haben.
Lauterbach hat dies - nicht all seine Positionen finde ich gut - aber beschäftige Dich mal mit seiner Vita. Dürfte einer der fachlich besten Minister des neuen Kabinetts sein. Diese Annahme geht weit über die Corona Pandemie hinaus. Was im gesamten Kabinett, wie eigentlich immer, zu kurz kommt sind Leute, die tatsächlich Fachleute im Bereich Politik sind - nun ja, dafür gibts dann halt die Berater.
Ansonsten ist da viel Befürchtung ohne Hintergrundwissen. Ich finde ja, wer sich eine Meinung bildet, darf sich zumindest mal 10 Minuten mit einer Person beschäftigt haben, bevor er oder sie über sie urteilt ... Und nein, das ist kein konkretes in Schutz nehmen der Personalien Lauterbach (er wird auch genug Unheil anrichten, das befürchte ich zumindest - z. B. in Bezug auf das Krankenkassensystem fallen mir da gleich mehrere Baustellen ein), sondern der generelle Wunsch nach mehr Differenziertheit in "Urteilen".

KevJames 07.12.2021 06:09

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1637217)
Drosten hat sich seit längerem aus der Politikberatung weitgehend zurückgezogen, weil seine Expertise dort nicht mehr aktiv gefragt war. Hatte er irgendwann im Sommer mal im NDR-Podcast erwähnt.

Wundert mich. Meines Wissens nach ist er nicht nur nach wie vor Mitglied der Leopoldina, sondern wird immer wieder zur Beratung (neben anderen Virologen) angefragt und nimmt dies auch wahr.
Ich kann mich an die entsprechende Podcast - Stelle jetzt auch nicht erinnern. Möglicherweise hast Du da etwas missinterpretiert?


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