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schnodo 10.09.2019 09:36

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476781)
Was zeigt Sie uns hier ?

Dass das Finish durch eine Drehung der Hüfte verstärkt wird.

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476781)
Den S-Zug ?
Eine Wischbewegung ?

Wollten wir Amateure die Handposition bei 1:13 min. nicht vermeiden ?

Das ist kein S-Zug, weil es keinen outsweep mit Handfläche nach außen gibt. Sie stellt an und geht dann in die diagonal phase über. D.h. die Innenrotation des Oberarms wird aufgelöst und sie zieht (oder drückt) mit dem Anlegen des Oberarms an den Oberkörper diagonal zur Hüfte, während die Hand nach hinten orientiert bleibt. Alles so, wie sie es im Buch beschreibt. :)

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476781)
@Schnodolino
wenn Du das übst, wirst Du im Winter üben es wieder rauszuüben ;)

Ich glaube, Du hast nicht richtig interpretiert, wie die Bewegung aussehen soll. :Lachen2:

schnodo 10.09.2019 09:41

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476785)
Bisher dachte ich immer, das die Zugbewegungen bei den verschiedenen Stilen, sich stärker ähneln. Ich war der Meinung, das die Handfläche immer sobald als möglich für Vorschub sorgen sollte.

Beim Brustarmzug hat man tatsächlich zuerst einen sehr ausgeprägten outsweep, d.h. die Handflächen zeigen nach außen und die Arme gehen weit. Erst dann wird angestellt.

Wobei das, was Sheila da zeigt nicht der "normale" Armzug ist, sondern der, den man nach dem Abstoßen macht. Der normale Armzug wird nicht durchgezogen, sondern nur bis zur Schulterlinie geführt.

FlyLive 10.09.2019 09:41

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1476771)

Urrrg - jetzt muss ich doch auch mal etwas kritisieren. :Cheese:

Es kann nur am Drill liegen, das Sheila in der Videoreihe beim Over W Recovery Drill etwas deutlich anderes predigt, als es ihr Schwimmer im Video zu 50 Free Press Outs schwimmt. Finde ich unprofessionell für ein Lehrvideo.

Ich glaube, Du Schnodo, solltest Dich echt mal an die Arbeit für gescheite Videoreihen machen. Du kannst das definitiv säuberer und sorgsamer vermitteln.:Blumen:

FlyLive 10.09.2019 10:02

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1476786)
Wenn Du Dir mal diese Stelle im Video anschaust, so erkennst Du, dass bei der Beendigung des Kicks Arme und Beine gleichzeitig gestreckt sind. Ich meine, das möchte man erreichen.
.

Ich kenne ja deine Interpretation in der Sache. Ich meine, das Sie den Kick beginnt, während die Hände noch auf Brusthöhe drücken. Nach der Abdruckphase sind Arme und Beine gestreckt - das stimmt - sehe ich auch im Video so.

schnodo 10.09.2019 10:03

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476790)
Es kann nur am Drill liegen, das Sheila in der Videoreihe beim Over W Recovery Drill etwas deutlich anderes predigt, als es ihr Schwimmer im Video zu 50 Free Press Outs schwimmt.

Nun, David Morgan ist vermutlich nicht "ihr Schwimmer" und wird nicht seinen kompletten Zug ändern, nur weil Sheila es in einem Drill anders empfiehlt. Und so sehr "deutlich anders" finde ich das nicht. ;)

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476790)
Finde ich unprofessionell für ein Lehrvideo.

Das nur eine kleine Zugabe zu den Workouts, damit die Leute sich besser vorstellen können, worum es geht. Man sollte hier nicht erwarten, dass alles monatelang einstudiert, durchchoreographiert und coloriert ist als ginge es um John Wick. Zumindest tue ich das nicht. ;)

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476790)
Ich glaube, Du Schnodo, solltest Dich echt mal an die Arbeit für gescheite Videoreihen machen. Du kannst das definitiv säuberer und sorgsamer vermitteln.:Blumen:

Das ist mir zu anstrengend. Außerdem hätte ich noch größere Probleme als Sheila, Schwimmer zu finden, die es so demonstrieren, dass Du nix zu mosern hast. :Cheese:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1476796)
Ich kenne ja deine Interpretation in der Sache. Ich meine, das Sie den Kick beginnt, während die Hände noch auf Brusthöhe drücken. Nach der Abdruckphase sind Arme und Beine gestreckt - das stimmt - sehe ich auch im Video so.

Irgendwann muss der Kick ja beginnen. Er soll halt so getimed sein, dass es hinten passt. Wenn es einfach wäre, könnte es jeder. :Lachen2:

FlyLive 10.09.2019 10:13

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1476788)



Das ist kein S-Zug, weil es keinen outsweep mit Handfläche nach außen gibt. Sie stellt an und geht dann in die diagonal phase über. D.h. die Innenrotation des Oberarms wird aufgelöst und sie zieht (oder drückt) mit dem Anlegen des Oberarms an den Oberkörper diagonal zur Hüfte, während die Hand nach hinten orientiert bleibt. Alles so, wie sie es im Buch beschreibt. :)

Nach außen bedeutet doch Handfläche vom Körper abgewendet, oder ?
Bei 1:12 sind die Handflächen nach unten gerichtet. Bei 1:13 kann ich die Handfläche sehen und Sheila sieht sie nicht mehr, da sie nach außen wischt. Habe ich Kötze aufn Augen ?

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1476788)
Ich glaube, Du hast nicht richtig interpretiert, wie die Bewegung aussehen soll. :Lachen2:

Es geht ihr ja um die Ein-Arm-Übung und sie verweist auf andere Schwerpunkte. Die schludrige Perfektion schiebe ich mal auf den individuellen Stil eines Jeden.

Deshalb sage ich ja - einem Schnodo wäre das nicht passiert. Da würde jede Bewegung sitzen.:liebe053:

FlyLive 10.09.2019 10:19

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1476798)
Das ist mir zu anstrengend. Außerdem hätte ich noch größere Probleme als Sheila, Schwimmer zu finden, die es so demonstrieren, dass Du nix zu mosern hast. :Cheese:

Du bräuchtest keinen Schwimmer - du bräuchtest einen Filmer !

Dein Schwimmen zu Demozwecken würde ich präziser erwarten als andere. :Blumen:

Natürlich würde es auch nach deiner Interpretation des perfekten Schwimmens anleiten.
Ich denke ja, das der perfekte Schwimmstil eine größere Range umfasst, als mancher vielleicht denkt.

macoio 10.09.2019 10:24

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1474371)
Päckchen ist unterwegs. :Cheese:



Normalerweise ist die Distanz das Vorletzte, was mich interessiert. Das Letzte ist die Zeit. ;)

Um aber einen CSS-Test zu machen - wenn auch nur zum Spaß - bei dem halbwegs vernünftige Werte rauskommen, wäre es schon hilfreich, wenn ich nicht 350 m oder 475 m schwimme, statt der geforderten 400 m. :Cheese:

Das ist dann aber auch nicht die Gelegenheit, wo ich mich auf technische Finessen konzentriere, sondern nur darauf, dass die Form auch mit steigender Ermattung erhalten bleibt und eben, dass ich mich nicht verzähle. Und da ist es natürlich geschickt, eine Zählform zu wählen, die meinem Naturell entgegenkommt und nicht in geistiger Akrobatik ausartet. Beim Schwimmen leise vor mich hinzuträllern erscheint mir da sehr passend. :)

Ich würde eher einen 1'000m-Test zur Ermittlung der CSS empfehlen als den klassischen CSS-Test. Die CSS ist ja das Tempo für ein 1000 bis 1500 m Zeitschwimmen was beim Schwimmen im Gegensatz zum Radeln und Laufen wo ungefähr die Stundenleistung als Basis dient als Schwellenleistung zählt. Beim CSS-Test wird von den 200 und 400 m auf die 1000 oder 1500 hochapproximiert unter der Annahme das der Geschwindigkeitsabfall in Prozent immer bei in etwa Verdopplung der Strecke gleich bleibt. (Damit wäre es streng genommen auf 800 m approximiert).
Das Problem am klassischen CSS-Test ist das man je kürzer die Strecke ist eine besonders hohe Motivation braucht um im Training das persönliche Maximum auszuloten. Vielleicht nicht im richtigen Sprintbereich aber im Schnelligkeitsausdauerbereich mit entsprechendem Laktat braucht man eigentlich direkte Wettkampfsituation.
Wenn du dich aber auf 200 nicht richtig ordentlich auskotzt und dadurch nur minimal schneller bist als auf den 400m ist die Prognose für die CSS zu optimistisch. Wenn du im Anschluss aus der CSS entsprechende Trainingszonen berechnest oder Programme die auf CSS-Tempo basieren schwimmst wirst du für die Testausführung dauerhaft bestraft :Lachen2: . Lange Rede kurzer Sinn: 1000m-Test statt CSS-Test ist besser zur Ermittlung der CSS.


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