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keko# 19.10.2021 08:50

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1629328)
Mir scheint, bei der Berechnung der Impfquote wird überhaupt nicht berücksichtigt, dass früh geimpfte Risikogruppen mittlerweile nicht mehr ausreichend geschützt sind, so lange sie keine Auffrischung erhalten.

Hier gibt es wieder große Ausbrüche in Altenheimen mit etlichen Toten.

In meiner Tageszeitung konnte ich gestern lesen, dass 10 Stuttgarter Altenheime mit neuen Ausbrüchen zu kämpfen haben. In einem gab es sogar 9 Fälle, teilweise beim Personal oder den Bewohnern. Der größte Teil der 9 Fälle ist seit September zum 3. Mal geimpft. Eine 90jährige verstarb, war allerdings sehr vorerkrankt.
(Ich hoffe, ich habe das aus dem Gedächtnis korrekt wiedergegeben)

merz 19.10.2021 08:57

alles richtig erinnert, keine Sorge

https://www.stuttgarter-nachrichten....669a7319f.html

Das wird wohl ein Faktor für den Winter, übel


m.

keko# 19.10.2021 09:30

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1629307)
....

Viel interessanter ist, dass Hr. Lauterbach sich gegen 2g option in der Grundversorgung ausspricht. Finde ich gut von ihm

Zur Not bestellt man Lebensmittel online. Der Trend geht sowieso dahin.

Wer sich einen Überblick verschaffen will, was gerade schon möglich ist und wohin wir meiner Meinung nach laufen, dem empfehle ich das Buch "Die chinesische KI-Revolution" von Frau Prof. Dr. Bünte.

("Digitalisierung Made in China" von Alexandra Stefanov ist etwas billiger. Beide sind nicht technisch- sondern marketingorientiert).

Bockwuchst 19.10.2021 09:43

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1629328)
Mir scheint, bei der Berechnung der Impfquote wird überhaupt nicht berücksichtigt, dass früh geimpfte Risikogruppen mittlerweile nicht mehr ausreichend geschützt sind, so lange sie keine Auffrischung erhalten.

Hier gibt es wieder große Ausbrüche in Altenheimen mit etlichen Toten.

In meiner lokalen Tageszeitung war gestern zu lesen, dass es in einem Altenheim im Landkreis einen Ausbruch unter Bewohenrn und Pflegepersonal gibt. Stand Montagnachmittag waren 14 Bewohner und 7 Mitarbeiter positiv getestet, dazu kommen noch 2 Mitarbeiter und eine betreute Person in der angegliederten Tagespflege. Einer der Bewohner ist gestorben. 3 Soldaten der Bundeswehr helfen jetzt aus, damit der Betrieb aufrecht erhalen werden kann, nachdem soviel Pflegepersonal ausgefallen ist.

Bockwuchst 19.10.2021 09:46

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1629257)
Na also ich tue ihm den Gefallen nicht.:Cheese:
Covid19 hatte ja seine Chance bei mir, hat nicht geklappt.

Ich würd mich nicht so sehr in SIcherheit wiegen:
https://www.berliner-zeitung.de/news...haus-li.189537
Patricia Kelly hatte Corona, ließ sich danach impfen und ist jetzt trotzdem ein zweites Mal soschwer erkrankt, dass sie im KH behandelt werden musste. Ist jetzt nur ein prominentes Beispiel aber zeigt, dass es noch nicht vorbei ist.

sabine-g 19.10.2021 09:47

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1629348)
Zur Not bestellt man Lebensmittel online. Der Trend geht sowieso dahin.

Zudem umweltschonender: wenn einer eine Rundreise macht und 100 Leute beliefert wird er insgesamt nur einen Bruchteil der Strecke zurücklegen, die die 100 Leute ansonsten fahren müssten wenn sie alle selbst zum Supermarkt fahren würden.

Trimichi 19.10.2021 09:49

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629346)

Das wird wohl ein Faktor für den Winter, übel


m.

Am Sonntag wurde in der ARD im "Weltspiegel" über Russland berichtet.

Die Impfquote läge dort bei einem Drittel und erstmalig gäbe es über 1000 Tote täglich. Konnte ich so nur hier im Internet finden:

https://www.nachrichten.at/panorama/...;art17,3475868

Berichtet wurde im WELTlSPIEGEL u.a. auch von großer Skepsis gegenüber dem Impfstoff Sputnik. Es wurde gezeigt, wie die Menschen ohne Mund- und Nasenschutz im öffentlichen Raum herumlaufen. Der Korrespondent war nach seiner Aussage der Einzige mit Maske im Supermarkt. Ein interviewter Russe meinte, dass "so ein Impfstoff 10 Jahre braucht in der Entwicklung" (wortwörtlich). Und man "irgendetwas Grobes verabreiche ohne die genaue Wirkung zu kennen" (sinngemäß). Auf der anderen Seite soll es wohl schon wie bei uns sein/werden, dass man ohne Impfnachweis/Impfzertifikat in bestimmte Büros nicht mehr Einlass findet. Auch darüber wurde berichtet.

Den lokalen Printmedien war zu entnehmen in der Wochenendausgabe, dass man wieder nach Thailand einreisen darf als Tourist, nicht so nach Australien. Russland wird wohl auch noch länger als Reiseziel ausscheiden?

Der Korrespondent schloss seine Reportage mit einem Ausblick und den Worten, dass der Winter in Russland "übel" (wortwörtlich) werde.

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629346)
alles richtig erinnert, keine Sorge

https://www.stuttgarter-nachrichten....669a7319f.html

m.

https://www.berliner-zeitung.de/news...ache-li.189548

Daraus:

Zum Hintergrund: In der Zeit vom 13. September bis zum 10. Oktober ist offenbar die Anzahl der Impfdurchbrüche bei intensivmedizinisch behandelten Erkrankten von zuvor zehn Prozent auf 29 Prozent angestiegen. Das Gesundheitsministerium begründet das Wachstum gegenüber dem RND mit einem „rein statistischen Effekt“, der durch eine methodische Umstellung seitens des RKIs verursacht worden sei.

M.

keko# 19.10.2021 09:55

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1629353)
Zudem umweltschonender: wenn einer eine Rundreise macht und 100 Leute beliefert wird er insgesamt nur einen Bruchteil der Strecke zurücklegen, die die 100 Leute ansonsten fahren müssten wenn sie alle selbst zum Supermarkt fahren würden.

Diese Rechnung wird man früher oder später dann auch z.B. beim Radfahren aufmachen: es ist doch viel besser, wenn man sich zuhause virtuell trifft und jeder einzeln am Bildschirm seine Kalorien verbrennt und die Leistung misst, als dass man irgendwo auf eine Insel fliegt und das dort tut.

Matthias75 19.10.2021 11:26

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1629307)
Viel interessanter ist, dass Hr. Lauterbach sich gegen 2g option in der Grundversorgung ausspricht. Finde ich gut von ihm

Weil das vermutlich auch einfach nicht umsetzbar ist.

Weder der große Supermarkt noch die kleine Bäckerei am Eck werden die personellen und räumlichen Möglichkeiten haben, jeden Kunden zu kontrollieren bzw. diese Kontrollen durchzusetzen. Gerade zu Stoßzeiten (Samstagseinkauf, Mittagspausen, Schulpausen etc.) wäre das auch mit entsprechenden Möglichkeiten kaum ohne extreme Wartezeiten zu schaffen.

M.

keko# 19.10.2021 12:45

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1629383)
Weil das vermutlich auch einfach nicht umsetzbar ist.

Weder der große Supermarkt noch die kleine Bäckerei am Eck werden die personellen und räumlichen Möglichkeiten haben, jeden Kunden zu kontrollieren bzw. diese Kontrollen durchzusetzen. Gerade zu Stoßzeiten (Samstagseinkauf, Mittagspausen, Schulpausen etc.) wäre das auch mit entsprechenden Möglichkeiten kaum ohne extreme Wartezeiten zu schaffen.

M.

Bei allem Respekt für das Virus, dass schon über 2G in Supermärkten diskutiert wird, finde ich schon ziemlich bemerkenswert.
Eine mir sehr nahestehende Person erzählte mir gestern, dass in einer 2. Klasse nur ein Mädchen die Maske abnahm (ist seit gestern in BaWü erlaubt). Alle anderen wollten sie freiwillig aufbehalten. Auch sind mir Schüler bekannt, die sich trotz vollständiger Impfung morgens nocht testen lassen und die Maske im Unterricht aufbehalten. Denn wenn ein Sitznachbar positiv getestet wird und sie keine Maske tragen, müssen sie auch in Quarantäne.

MattF 19.10.2021 12:56

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1629357)
Diese Rechnung wird man früher oder später dann auch z.B. beim Radfahren aufmachen: es ist doch viel besser, wenn man sich zuhause virtuell trifft und jeder einzeln am Bildschirm seine Kalorien verbrennt und die Leistung misst, als dass man irgendwo auf eine Insel fliegt und das dort tut.

Flugreisen zum Training halte ich allerdings schon lange für unsinnig. :liebe053:

dasgehtschneller 19.10.2021 14:21

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1629391)
Flugreisen zum Training halte ich allerdings schon lange für unsinnig. :liebe053:

Wenn es nur ums Training geht schon aber wenn ich irgendwo hinfliege dann ist mein Primärziel "Urlaub" und dazu reicht mir ein schönes Strandvideo definitiv nicht :Lachen2:

Allerdings kann man sich auch da etwas zurückhalten.

Aber eigentlich geht es hier ja um Corona

Körbel 19.10.2021 14:55

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1629351)
Ich würd mich nicht so sehr in Sicherheit wiegen:
https://www.berliner-zeitung.de/news...haus-li.189537
Patricia Kelly hatte Corona, ließ sich danach impfen und ist jetzt trotzdem ein zweites Mal so schwer erkrankt, dass sie im KH behandelt werden musste. Ist jetzt nur ein prominentes Beispiel aber zeigt, dass es noch nicht vorbei ist.

Du würdest es nicht, ich aber schon.:Huhu:

welfe 19.10.2021 20:38

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1629390)
Auch sind mir Schüler bekannt, die sich trotz vollständiger Impfung morgens nocht testen lassen und die Maske im Unterricht aufbehalten. Denn wenn ein Sitznachbar positiv getestet wird und sie keine Maske tragen, müssen sie auch in Quarantäne.

Welches Bundesland? Bei uns (Saarland) seit diesem Monat nicht mehr, nur noch das positive Kind und Geschwister.

Trotzdem behalten etwa die Hälfte der Schüler und Lehrer die Maske.

Kurios finde ich allerdings die Begründung für den Aufruf zur Grippeschutzimpfung auch für Kinder und andere Nichtrisikogruppen: weil die vergangene Zeit mit Masken, Abstand und Lockdown das übliche Immuntraining verhindert hat. Na, was wollen wir denn jetzt?:Maso:

merz 19.10.2021 23:09

Naja, man will eben „lockern“ trotz niedriger Covidimpfquote und dann macht man vll. eben auch das Tor für die Grippe auf

Ich weiss nicht, ob dass wirklich aussagefähig ist, aber hier haben wir gerade eine RSV- Welle

m.

Schwarzfahrer 19.10.2021 23:51

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629492)
Naja, man will eben „lockern“ trotz niedriger Covidimpfquote

Ist eine Quote im guten Europäischen Durchschnitt tatsächlich so niedrig? Sogar der Impfmusterknabe Israel hat nicht mehr. Und Schweden macht es weiterhin locker, ohne schlimmere Zahlen als Deutschland zu produzieren.
Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629492)
und dann macht man vll. eben auch das Tor für die Grippe auf

Ich weiss nicht, ob dass wirklich aussagefähig ist, aber hier haben wir gerade eine RSV- Welle

m.

Alle anderen Krankheiten sind wohl aktuell nebensächlich und kaum einer Überlegung Wert, nur Corona zählt :Nee: . Vielleich ist auch damit zu erklären, warum die deutliche 10 %-ige Übersterblichkeit im September (in manchen Bundesländern sogar bis zu 20 %), an dem Corona allerdings nur mit ca. ein Sechstel beteiligt ist, von keinem der Leitmedien eine Erwähnung oder gar Ursachensuche Wert ist. Ich möchte mal nicht hoffen, daß Grippe und RSV in diesem Maße sich auswirken, aber eine plausible Erklärung wäre schon interessant. Wäre Corona der dominante Faktor, wäre das kaum so ignoriert worden. An einer Hitzewelle wie letztes Jahr im August kann es dieses Jahr kaum liegen. Mal sehen, was der Oktober bringt.

Bockwuchst 19.10.2021 23:51

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1629350)
In meiner lokalen Tageszeitung war gestern zu lesen, dass es in einem Altenheim im Landkreis einen Ausbruch unter Bewohenrn und Pflegepersonal gibt. Stand Montagnachmittag waren 14 Bewohner und 7 Mitarbeiter positiv getestet, dazu kommen noch 2 Mitarbeiter und eine betreute Person in der angegliederten Tagespflege. Einer der Bewohner ist gestorben. 3 Soldaten der Bundeswehr helfen jetzt aus, damit der Betrieb aufrecht erhalen werden kann, nachdem soviel Pflegepersonal ausgefallen ist.

Update: Jetzt sind es schon 3 Tote.

captain hook 20.10.2021 08:13

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629494)
Ist eine Quote im guten Europäischen Durchschnitt tatsächlich so niedrig? Sogar der Impfmusterknabe Israel hat nicht mehr. Und Schweden macht es weiterhin locker, ohne schlimmere Zahlen als Deutschland zu produzieren.
Alle anderen Krankheiten sind wohl aktuell nebensächlich und kaum einer Überlegung Wert, nur Corona zählt :Nee: . Vielleich ist auch damit zu erklären, warum die deutliche 10 %-ige Übersterblichkeit im September (in manchen Bundesländern sogar bis zu 20 %), an dem Corona allerdings nur mit ca. ein Sechstel beteiligt ist, von keinem der Leitmedien eine Erwähnung oder gar Ursachensuche Wert ist. Ich möchte mal nicht hoffen, daß Grippe und RSV in diesem Maße sich auswirken, aber eine plausible Erklärung wäre schon interessant. Wäre Corona der dominante Faktor, wäre das kaum so ignoriert worden. An einer Hitzewelle wie letztes Jahr im August kann es dieses Jahr kaum liegen. Mal sehen, was der Oktober bringt.

Schweden punktet natürlich im Vergleich zu Deutschland neben leicht höherer Impfquote durch doppelt so hohe Infektionen. Also das zweite g in 2g. Findest du, wir sollten mal versuchen an dieser Quote zu arbeiten in D?

Schwarzfahrer 20.10.2021 09:02

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1629498)
Schweden punktet natürlich im Vergleich zu Deutschland neben leicht höherer Impfquote durch doppelt so hohe Infektionen. Also das zweite g in 2g. Findest du, wir sollten mal versuchen an dieser Quote zu arbeiten in D?

Angesichts der sehr vergleichbaren Hospitalisierungs- und Sterberaten seit gut einem Jahr bei sehr unterschiedlichem Umgang in den beiden Ländern finde ich schon, daß ein gelassenerer Umgang mit dem Virus für eine sehr große Mehrheit kein relevantes Risiko darstellt.

Daß jetzt plötzlich 10 % Übersterblichkeit in einem Monat auftauchen, an denen Corona einen nur geringen Anteil haben kann, und dessen Ursache keinen zu interessieren scheint, finde ich beunruhigender, als den Gedanken an die schwedische Gelassenheit.

keko# 20.10.2021 09:07

Zitat:

Zitat von welfe (Beitrag 1629472)
Welches Bundesland? Bei uns (Saarland) seit diesem Monat nicht mehr, nur noch das positive Kind und Geschwister.

...

BaWü.
Am gleichen Stuttgarter Gymnasium gab es kürzlich eine Umfrage in der Oberstufe, wobei sich die meisten Schüler dafür aussprachen, freiwillig weiterhin Masken im Unterricht zu tragen.
Wobei ich denke, dass solche Dinge bald wieder auslaufen werden. Mein simpler Hausverstand sagt mir ja schon lange, dass (finanz-)wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise bleibender sein werden. Momentan passiert ja auch einiges: Inflation oben, Energiepreise oben (Energiepreise sind letztendlich Verbraucherpreise).
Hinten kackt die Ente und die Ente wird richtig kacken ;)

merz 20.10.2021 09:32

Belastbare Übersterblichkeitsdaten werden immer mit einem Verzug von Monaten berichtet. Es handelt sich hier, wie in der Meldung aufgeführt, um eine Hochrechnung.

Auf Wiedervorlage legen und in einiger Zeit nochmal sehen.

m.

Schwarzfahrer 20.10.2021 09:55

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629509)
Belastbare Übersterblichkeitsdaten werden immer mit einem Verzug von Monaten berichtet. Es handelt sich hier, wie in der Meldung aufgeführt, um eine Hochrechnung.

Auf Wiedervorlage legen und in einiger Zeit nochmal sehen.

m.

Kann man so handhaben (wobei: weniger werden es bei späterer Betrachtung nur selten, oder kommt das auch vor?). Meine Frage bleibt: warum wird Deine gelassene Sicht nicht auch bei Corona praktiziert? Warum gibt es Übersterblichkeiten mit unterschiedlicher Relevanz?

Hafu 20.10.2021 10:21

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629492)
Naja, man will eben „lockern“ trotz niedriger Covidimpfquote und dann macht man vll. eben auch das Tor für die Grippe auf

Ich weiss nicht, ob dass wirklich aussagefähig ist, aber hier haben wir gerade eine RSV- Welle

m.

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629515)
...Warum gibt es Übersterblichkeiten mit unterschiedlicher Relevanz?

Der Blick auf Mortalität verengt eine vernünftige Analyse der Situation. Covid-19 ist in vielen Fällen eine absolut unangenehme Viruserkrankung, die zu vermeiden absolut Sinn macht, auch wenn der Erkrankte ein geringes Risiko hat, daran zu sterben. Die Frau eines Kollegen ist vor drei Wochen trotz Impfung an Covid19 erkrankt, nachdem beide Kinder das Virus in die Familie getragen haben. Und es ging ihr zeitweise so dreckig, dass sich der ebenfalls geimpfte Kollege (ohne Risikofaktoren) eine Auffrischimpfung geben lassen will. Ich war bisher gegen Auffrischimpfung bei Jüngeren (entsprechend der Empfehlung auch von Drosten), bin mir aber aktuell auch nicht so sicher, ob ich da evt. noch meine Meinung ändere und verfolge weiter die Fachpressen, was für Studien zu dieser Thematik noch veröffentlicht werden.

Und offensichtlich haben viele auch mittlerweile vergessen wie unangenehm Influenza und die derzeit grassierenden (siehe Beitrag von Merz) RS-Virus-Infektionen sind.

An der Schule meiner Frau sind derzeit 1/4 aller Schüler erkrankt und einige schon seit zwei Wochen. Kein einziger davon wegen Covid19, obwohl unser Landkreis auch bei Covid19 mittlerweile bundesweit die Spitze übernommen hat. Ausgerechnet in so einer Situation die Maskenpflicht aufzuheben zeugt von wenig Realitätsbewusstsein im Kultusministerium und in der bayerischen Staatskanzlei. Wenn 1/4 oder gar 1/3 der Schüler fehlen, kann man auch keinen vernünftigen Unterricht (inklusive Leistungsnachweisen und Abarbeiten des Lehrplanes) mehr gestalten.

Dass bei uns in der Klinik weiterhin konsequent Masken getragen werden und engmaschig getestet wird, macht mir das Arbeiten derzeit absolut angenehm.

Schwarzfahrer 20.10.2021 11:52

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629521)
Der Blick auf Mortalität verengt eine vernünftige Analyse der Situation.

Stimmt. Leider wurde diese Weisheit in der Corona-Kommunikation bisher kaum beachtet. Z.B. warum nur muß immer noch täglich in den Nachrichten die Gesamtzahl der Corona-Toten seit anderthalb Jahren erwähnt werden, statt sich auf die aktuelle Situation im Kontext sonstiger Morbiditäten zu beschränken? Keiner erwähnt die Gesamtzahl der Verkehrs-, Diabetes oder AIDS-Toten täglich.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629521)
Covid-19 ist in vielen Fällen eine absolut unangenehme Viruserkrankung, die zu vermeiden absolut Sinn macht, auch wenn der Erkrankte ein geringes Risiko hat, daran zu sterben.

Das gilt natürlich auch, und zwar für viele Infektionskrankheiten. Die Frage ist immer, welchen Aufwand man treibt für den Versuch, es zu vermeiden. FSME ist z.B. auch übel. Der eine sucht sich einfach immer nach Zecken ab, der zweite zieht dichte Kleidung an, der dritte läßt sich impfen, der vierte geht nie mehr in den Wald oder auf die Wiese. Keines der Modelle kann für alle gelten.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629521)
Und offensichtlich haben viele auch mittlerweile vergessen wie unangenehm Influenza und die derzeit grassierenden (siehe Beitrag von Merz) RS-Virus-Infektionen sind.

Influenza kann sicher auch übel sein - aber es trifft die meisten nur in großen Zeitabständen von mehreren Jahren - wird dadurch zum akzeptablen Lebensrisiko für viele; auch wenn man es nicht vergisst, die meisten werden den Aufwand zur Vermeidung nicht unbedingt anderen Prioritäten unterordnen - wie bisher eben auch.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629521)
An der Schule meiner Frau sind derzeit 1/4 aller Schüler erkrankt und einige schon seit zwei Wochen. Kein einziger davon wegen Covid19, obwohl unser Landkreis auch bei Covid19 mittlerweile bundesweit die Spitze übernommen hat. Ausgerechnet in so einer Situation die Maskenpflicht aufzuheben zeugt von wenig Realitätsbewusstsein im Kultusministerium und in der bayerischen Staatskanzlei. Wenn 1/4 oder gar 1/3 der Schüler fehlen, kann man auch keinen vernünftigen Unterricht (inklusive Leistungsnachweisen und Abarbeiten des Lehrplanes) mehr gestalten.

Ich fürchte, hier sind die Optionen entweder ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende. Wenn wir die Kinder nicht irgendwann der "normalen Virenverseuchung" aussetzen, bleiben sie auf alles mögliche anfällig, und wir verstetigen den Zwang zu dauerhaften Sondermaßnahmen und Einschränkungen. Und ob es für die Rückkehr zum normalen Leben einen günstigeren Zeitpunkt gibt, wird keiner vorhersagen können, man muß es einfach irgendwann tun.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629521)
Dass bei uns in der Klinik weiterhin konsequent Masken getragen werden und engmaschig getestet wird, macht mir das Arbeiten derzeit absolut angenehm.

Sehr schön für Dich - ich bin aber nicht überzeugt, daß es alle so empfinden, daß dies ihr Leben lang die Normalität sein sollte.

Hafu 20.10.2021 12:31

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1629540)
Eines der größten Todesrisiken in deutschen Krankenhäusern ist allerdings die Sepsis. Da bringt die Maske wiederum weniger.

Der Maskenzwang bringt automatisch ein anderes Hygienebewusstsein mit sich. Dei Maske ersetzt ja nicht die trotzdem nasch jedem Kontakt obligate Händedesinfektion, sondern ergänzt sie.
Man fasst sich mit Maske nicht mehr an die Nase (das gilt fürs Personal genauso wie für die Patienten) und damit ist die Schmierinfektion, die für Covid19 wie wir mittlerweile wissen keine Rolle spielt, für fast alle sonstigen Erkältungsviren aber der bevorzugte Übertragungsweg ist, automatisch massiv reduziert.

Verzicht auf Händeschütteln trägt dazu auch einen Beitrag bei. Ich habe früher durchaus Patienten die Hand gegeben, weil ein Händedruck als persönliche Berührung eine vertrauensstiftende Maßnahme ist. Seit eineinhalb Jahren mache ich es nicht mehr und ich vermute, dass ich es mir auch niemehr angewöhnen werde.

Vertrauen muss ich aktuell und in Zukunft wohl anders aufbauen.

keko# 20.10.2021 12:40

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629544)
...

Verzicht auf Händeschütteln trägt dazu auch einen Beitrag bei. Ich habe früher durchaus Patienten die Hand gegeben, weil ein Händedruck als persönliche Berührung eine vertrauensstiftende Maßnahme ist. Seit eineinhalb Jahren mache ich es nicht mehr und ich vermute, dass ich es mir auch niemehr angewöhnen werde.

Vertrauen muss ich aktuell und in Zukunft wohl anders aufbauen.

Händeschütteln im Privaten hat ja u.a. die Aussage, dass ich damit zeige, dass ich keine "Waffe" in der Hand halte. Ebenso zeigt dies ein offenes Gesicht an. Hände hinter dem Rücken und/oder verdecktes Gesicht birgt eine gewisse Gefahr. Unsern Hirn hat sich ja in der Steppe entwickelt zwischen wilden Tieren und Menschen ;-) Ausserdem ist es in Gesprächen einfacher das komplette Gesicht zu sehen, als nur die Augen. Unser Gehirn arbeitet dann nämlich mehr, weil es sich den Rest des Gesichts vorstellen muss. Daher sind online Gespräche mit Headset auch ermüdender als normale Meetings.

Als begeisteter Datentechniker könnte ich dir genügend mögliche Dinge aufzählen, wie man zukünftig Vertrauen aufbauen könnte und möglicherweise auch wird. In anderen Ländern kann man z.B. längst per Gesichtserkennung einkaufen ;-)

Hafu 20.10.2021 12:41

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629534)
...
Ich fürchte, hier sind die Optionen entweder ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende. Wenn wir die Kinder nicht irgendwann der "normalen Virenverseuchung" aussetzen, bleiben sie auf alles mögliche anfällig, und wir verstetigen den Zwang zu dauerhaften Sondermaßnahmen und Einschränkungen. .

Die Kinder sind schon seit Monaten nachmittags beim Spielen mit ihren Freunden einer ganz normalen Exposition gegenüber allen möglichen Erregern ausgesetzt. Die Gefahr sehe ich bei einer Maskennutzung in genau definierten Alltagssituationen wie z. B. der Schule oder dem Schulbus nicht.

Wenn man die Maskenpflicht in der Schule (oder im ÖPNV) aufheben will, dann wäre ein Zeitraum im Sommer, so wie es UK gewählt hat, oder ein Zeitpunkt im Frühjahr wesentlich sinnvoller als ein Zeitpunkt jetzt im Herbst, wo sich dann Erkrankungen durch Covid19 mit allen möglichen sonstigen saisonalen Erkältungskrankheiten addieren

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629534)
...
Und ob es für die Rückkehr zum normalen Leben einen günstigeren Zeitpunkt gibt, wird keiner vorhersagen können, man muß es einfach irgendwann tun.
Sehr schön für Dich - ich bin aber nicht überzeugt, daß es alle so empfinden, daß dies ihr Leben lang die Normalität sein sollte.

Von "ein Leben lang" hat zunächst mal niemand gesprochen. In Kürze wird es eine impfoption für Kinder geben. Das wird auf jeden Fall die Situation für gefährdete Kinder entschärfen und für Kinder mit gefährdeten Angehörigen daheim.
Zusätzlich sollten wir aus den bekannten (durchaus negativen) Erfahrungen mit einem FreedomDay in den Niederlanden (dort sind Intensivstationen überfüllt und geplante Operationen müssen verschoben werden) (und auch in UK) lernen.

Die paar Covid-Einschränkungen, die jetzt noch existieren, sind doch ein Witz im Vergleich mit der Situation in den zurückliegenden LockDowns. Ich halte es für kein besonderes Opfer, da noch etwas vorsichtig zu agieren.

Klugschnacker 20.10.2021 13:13

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629544)
Ich habe früher durchaus Patienten die Hand gegeben, weil ein Händedruck als persönliche Berührung eine vertrauensstiftende Maßnahme ist. Seit eineinhalb Jahren mache ich es nicht mehr und ich vermute, dass ich es mir auch niemehr angewöhnen werde.

Auf fremde Menschen zugehen und ihnen jovial die Hand zu schütteln ist heute einfach schlechtes Benehmen. Genauso, als würde man beim Niesen oder Husten im Beisein anderer die Etikette nicht einhalten.
:Blumen:

Schwarzfahrer 20.10.2021 13:28

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629544)
Man fasst sich mit Maske nicht mehr an die Nase (das gilt fürs Personal genauso wie für die Patienten) und damit ist die Schmierinfektion, die für Covid19 wie wir mittlerweile wissen keine Rolle spielt, für fast alle sonstigen Erkältungsviren aber der bevorzugte Übertragungsweg ist, automatisch massiv reduziert.

Kann sein, daß es bei vielen klappt. Bei mir ist es umgekehrt. Am Anfang (Frühling 2020) hatte ich keine Probleme, mir nicht ins Gesicht zu fassen beim Einkaufen o.ä.. Mit Maske muß ich ständig (alle 10 - 15 Minuten, je nach Umgebung auch öfter) Feuchtigkeit aus dem Gesicht wischen, das sich um Mund und Nase absetzt, sonst fühlt sich die Haut richtig aufgeweicht und eklig an. Einen Gewinn sehe ich hier nicht.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1629544)
Verzicht auf Händeschütteln trägt dazu auch einen Beitrag bei. Ich habe früher durchaus Patienten die Hand gegeben, weil ein Händedruck als persönliche Berührung eine vertrauensstiftende Maßnahme ist. Seit eineinhalb Jahren mache ich es nicht mehr und ich vermute, dass ich es mir auch niemehr angewöhnen werde.

Vertrauen muss ich aktuell und in Zukunft wohl anders aufbauen.

Das kann bei einer neuen Generation, die Händeschütteln nur noch aus Filmen kennt, funktionieren. Bei vielen, die diese Geste des Vertrauens verinnerlicht haben und für wichtig halten, wird es sehr schwer, einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Ich hoffe, daß unsere Kultur zu dieser schönen Geste wie auch zum offenen Gesicht-zeigen zurückkehrt. Wenn nicht, dürfen sich vor allem all die frauenverachtenden Muslime freuen, die sich schon immer geweigert haben, einer Frau die Hand zu schütteln- sie fallen nicht mehr durch ihre Unverschämtheit auf.

Bockwuchst 20.10.2021 14:20

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629554)
Kann sein, daß es bei vielen klappt. Bei mir ist es umgekehrt. Am Anfang (Frühling 2020) hatte ich keine Probleme, mir nicht ins Gesicht zu fassen beim Einkaufen o.ä.. Mit Maske muß ich ständig (alle 10 - 15 Minuten, je nach Umgebung auch öfter) Feuchtigkeit aus dem Gesicht wischen, das sich um Mund und Nase absetzt, sonst fühlt sich die Haut richtig aufgeweicht und eklig an. Einen Gewinn sehe ich hier nicht.

Es ist wirklich erstaunlich, dass immer die Leute, die eine bestimmte Linie vertreten, dann auch viele Probleme mit Masken haben usw. Das muss psychosomatisch sein.

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629554)
Wenn nicht, dürfen sich vor allem all die frauenverachtenden Muslime freuen, die sich schon immer geweigert haben, einer Frau die Hand zu schütteln- sie fallen nicht mehr durch ihre Unverschämtheit auf.

Bullshit. Wieso muss man da jetzt ohne Not irgendwelche Feindbilder in´s Spiel bringen?

Roini 20.10.2021 14:29

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629554)
Wenn nicht, dürfen sich vor allem all die frauenverachtenden Muslime freuen, die sich schon immer geweigert haben, einer Frau die Hand zu schütteln- sie fallen nicht mehr durch ihre Unverschämtheit auf.

:Nee: :Nee: :Nee: :Nee:

Von mir aus kann man die Tradition des Händeschüttelns lieber heute als morgen abschaffen.
Und ich bin weder Muslime noch verachte ich Frauen :Blumen:

Aber Hauptsache du kannst deine Feindbilder bedienen...

Schwarzfahrer 20.10.2021 14:50

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1629563)
Es ist wirklich erstaunlich, dass immer die Leute, die eine bestimmte Linie vertreten, dann auch viele Probleme mit Masken haben usw. Das muss psychosomatisch sein.

Mag es auch geben, aber ich bin sicher, es gibt beide Richtungen von Ursache und Wirkung. Wer die Maske nicht verträgt, für den wiegt ein möglicher Nutzen wenig. Wer den Nutzen der Maske eh anzweifelt, der wird das Störende daran kaum so gut akzeptieren bzw. ausblenden können wie der, der vom großen Nutzen überzeugt ist.

Ist wie bei der Milch: manche glauben an der Schädlichkeit der Milch, oder der Rinderhaltung, und lehnen den Konsum ab - denen wird Milch sicher nicht schmecken (bzw. sie geben es sicher nicht zu). Wer Laktoseintoleranz hat, findet es blöd, daß in der Kantine in vielem Milchprodukte sind, und tritt dann auch eher für die Einschränkung des Milchkonsums ein.

Übrigens, ich traf schon Leute, die die Maske für sehr wichtig halten, aber darunter leiden, letzteres aber nicht zugeben, sondert sie tragen halt die Maske unter der Nase...

Matthias75 20.10.2021 14:55

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629568)
Übrigens, ich traf schon Leute, die die Maske für sehr wichtig halten, aber darunter leiden, letzteres aber nicht zugeben, sondert sie tragen halt die Maske unter der Nase...

Wer die Maske für wichtig hält, trägt sie normalerweise auch richtig.

M.

Körbel 20.10.2021 15:07

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1629492)
Naja, man will eben „lockern“ trotz niedriger Covidimpfquote ....

Wie?
Wat?
Laut RKI sind doch weit über 80% vollgeimpft.
Ja wasn nu?:Cheese:

Bockwuchst 20.10.2021 15:49

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1629568)
Mag es auch geben, aber ich bin sicher, es gibt beide Richtungen von Ursache und Wirkung. Wer die Maske nicht verträgt, für den wiegt ein möglicher Nutzen wenig. Wer den Nutzen der Maske eh anzweifelt, der wird das Störende daran kaum so gut akzeptieren bzw. ausblenden können wie der, der vom großen Nutzen überzeugt ist.

Und wer die Wirkung der Maske anzweifelt, zweifelt auch die Wirkung der Impfung an. Wer "Nebenwirkungen" der Maske erleidet, befürchtet auch Nebenwirkungen der Impfung. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.

deralexxx 20.10.2021 15:55

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1629574)
Wie?
Wat?
Laut RKI sind doch weit über 80% vollgeimpft.
Ja wasn nu?:Cheese:

Ich weiss, du bist nur hier um zu trollen.

https://impfdashboard.de/

TriVet 20.10.2021 16:22

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1629581)
Ich weiss, du bist nur hier um zu trollen.

https://impfdashboard.de/

Die Smilies! Du hast die albernen smilies vergessen! Also mindestens :Cheese: , gerne auch :Lachanfall: .

Und natürlich auch die albernen Möchtegernfragen wie „warum wohl?“, „komisch, nicht?“ oder dergleichen.

Schwarzfahrer 20.10.2021 17:00

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1629580)
Und wer die Wirkung der Maske anzweifelt, zweifelt auch die Wirkung der Impfung an. Wer "Nebenwirkungen" der Maske erleidet, befürchtet auch Nebenwirkungen der Impfung. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Diesen Zusammenhang hast Du vielleicht in Deinem Umfeld gesehen, er ist aber überhaupt nicht logisch. Die Zweifel an wie auch der nachweisbare Nutzen von Maske und Impfung unterscheiden sich wesentlich, und so auch die individuelle Bewertung bei der Betrachtung von möglichem Nutzen und Risiko. Die Welt ist leider nicht so, wie es mir oder Dir gefällt.

Für den Nutzen der Maske im Alltag kann nicht mal die WHO außer Glauben und (nur teilweise plausiblen) Theorien empirische Beweise liefern (ich spreche explizit nicht von der Maske im Umgang mit bekanntlich infektiösen Patienten). Der Nutzen der Impfung ist für die Personen mit hohem Risiko für schwere Verläufe nachgewiesen, für die anderen quantifizierbar, wenn auch m.M.n. gering.

Mögliche Nebenwirkungen der Maske sind relativ harmlos, wenn auch für viele höchst unangenehm (und m.M.n. schlimmer im sozialen Bereich als im körperlichen), bei der Impfung, wenn auch selten, können die Nebenwirkungen schwer bis tödlich sein.

keko# 20.10.2021 17:02

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1629569)
Wer die Maske für wichtig hält, trägt sie normalerweise auch richtig.

M.

Meine Zahnärztin trägt schon immer eine Maske, wenn sie anfängt an mir zu werkeln. Sie hat mir auch noch nie die Hand gegeben, sondern legt mir kurz zur Begrüßung freundlich ihre Hand auf meine Schulter, wenn ich im Stuhl hocke.
Mein Hausarzt gibt mir auch nie die Hand, sondern grüßt freundlich oder faßt mir z.B. an den Oberarm, wenn er mir zufällig nahe ist.
Eine Berührung (mit dem Arzt) finde ich gut, allerdings nicht unbedingt ein Händeschütteln.
Die Ghettofaust finde ich ganz witzig. Habe ich heue zufällig mit unserem Betriebsrat lachend gemacht.
Schön fände ich, wenn auch in Zukunft erkältete Menschen in der Öffentlichkeit freiwillig von sich aus eine Maske tragen würden.

:Blumen:

Körbel 20.10.2021 17:13

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1629581)
Ich weiss, du bist nur hier um zu trollen.

https://impfdashboard.de/

Nicht nur.
Moment mal, laut repräsentativer Umfrage des RKI,

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1627676)
Das RKI schätzt, dass die tatsächliche Impfquote in Deutschland höher ist als was anhand der Meldezahlen ausgewiesen ist.
Bis zu 80% in der erwachsenen Bevölkerung mit vollständigem Schutz (das beruht auf Telefonbefragungen, die das RKI macht (COVIMO) (Meldedaten sagen wohl 75%)

https://www.spiegel.de/wissenschaft/...6-0bdca6383c12

war die Impfquote vor knapp zwei Wochen weit höher als die offizielle Zahl auf dem dashboard von heute.


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