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merz 14.04.2020 12:12

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1524654)
Vor allem in Ländern mit komplettem Lockdown frage ich mich da auch ein Stück weit woher die Neuinfektionen 5 Wochen nach Lockdown noch kommen.


das finde ich eine sehr gute Frage -Ideen?


m.

Bleierpel 14.04.2020 12:17

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1524643)
Offenbar herrscht nicht nur bei dir arge Unkenntnis über die europäische App.
(Es wäre übrigens sinnvoll, wenn du per Google halbwegs verlässliche Infos suchst, bevor du aus der unzuverlässigen Erinnerung heraus irgendwas postest, was du im Radio gehört hast.)

Hier gibt's konkretere Infos:
www.pepp-pt.org

Oder kurz und auf Deutsch:
Pepp-PT
So funktioniert das digitale Infektionswarnsystem


"Standortdaten, Bewegungsprofile, Kontaktinformationen oder identifizierbare Merkmale der Endgeräte werden nicht gespeichert. Es erfolgt keine Übermittlung, durch welche Person, wo oder wann genau eine Infektion stattgefunden haben könnte. Damit ist die europäische App-Idee datenschutzfreundlicher als das in Singapur genutzte TraceTogether, das die Telefonnummern der Nutzer speichert."

Mir ist immer noch nicht klar, warum man da etwas Neues entwickeln muss und nicht auf bestehendes zurück greifen kann...

Eine solche Entwicklung dauert doch wieder Monate, bis sie serienreif ist...

Oder man macht es in Open Source, der Schwarm entwickelt mit... Aber das ist ja nicht gewohl, wie es scheint...

Vicky 14.04.2020 12:17

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1524663)
Wie lange wurde dafür geforscht ... ? ;)

Ich habe an dieser linearen Abbildung, "je strikter desto effektiver", allerdings gehörige Zweifel !
Wie wohl schon oft geäußert ...

Ein wesentlicher Teil der Effektivität gewisser auferlegter Maßnahmen besteht wohl in der Compliance und sinnvollen Umsetzung durch die Bevölkerung.
Platt ausgedrückt :
Mit der Zeit und/oder übertriebene/unsensible Härte nutzen sich gewisse Maßnahmen ab und büßen erheblich an Effektivität ein

Das ist keine Studie, sondern nur ein Statement. Was diesen Punkt betrifft, bin ich hin und her gerissen. Ich bin der Meinung, dass die derzeitigen Restriktionen ausreichen.

Ich glaube, dass das aktuell eine SEHR schwere Entscheidungsfindung ist. Ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss.

LidlRacer 14.04.2020 12:20

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524589)
Soll hier so sehr ähnlich auch kommen. Habe heute früh im Radio gehört, dass Außenminister Maas für eine europa-einheitliche App ist, um somit schneller wieder die Grenzen öffnen zu können. An den Grenzen könne man dann - dank der App - in sekundenschnelle feststellen, wer mit wem Kontakt hatte.

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524661)
Bitte gleiche mal Satz für Satz und Zeile für Zeile ab was ich geschrieben hatte und was du daraus gemacht hast.

...

Deine Kritik ist unsachlich UND unangemessen.

Man kann mit der App überhaupt nicht feststellen, "wer mit wem Kontakt hatte", da sie völlig anonym funktioniert.

Und dass sie irgendwie bei Grenzkontrollen ausgewertet wird, habe ich auch nirgends gelesen.

LidlRacer 14.04.2020 12:22

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1524666)
Mir ist immer noch nicht klar, warum man da etwas Neues entwickeln muss und nicht auf bestehendes zurück greifen kann...

Eine solche Entwicklung dauert doch wieder Monate, bis sie serienreif ist...

Oder man macht es in Open Source, der Schwarm entwickelt mit... Aber das ist ja nicht gewohl, wie es scheint...

Weil es bisher nichts gab, was mit europäischen Vorstellungen von Datenschutz kompatibel ist. Und es scheint bald einsatzbereit zu sein.

Hafu 14.04.2020 12:23

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1524654)
Weiss man eigentlich bei aktuellen Fällen noch wo die sich angesteckt haben?
...
Vor allem in Ländern mit komplettem Lockdown frage ich mich da auch ein Stück weit woher die Neuinfektionen 5 Wochen nach Lockdown noch kommen.

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1524664)
das finde ich eine sehr gute Frage -Ideen?


m.

Aus den Bereichen, die keinem Lockdown unterliegen, z.B. Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, ÖPNV, Supermärkte.

Darüberhinaus hatten die Länder mit striktem LockDown alle eine sehr hohe Dunkelziffer (erkennbar jeweils an der sehr hohen Mortalitätsrate) aufgrund limitierter Virustests. Sobald also die Testkapazitäten ausgebaut werden, steigt damit auch die Zahl der (gemessenen) Infizierten an.

Vicky 14.04.2020 12:23

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1524664)
das finde ich eine sehr gute Frage -Ideen?


m.

Eine mögliche Erklärung wären die "Superspreader" ohne Symptome. Wenn das Virus wie es hier steht 3 h in der Luft überleben kann und durch ein- /ausatmen übertragen werden kann, könnte es zu neuen Infektionen trotz des harten Lockdowns kommen. Das ist aber nur eine Theorie...

Trimichi 14.04.2020 12:30

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1524669)
Man kann mit der App überhaupt nicht feststellen, "wer mit wem Kontakt hatte", da sie völlig anonym funktioniert.

Und dass sie irgendwie bei Grenzkontrollen ausgewertet wird, habe ich auch nirgends gelesen.

In Zukunft versuche das im Radio Gehörte zu belegen. :Huhu:

Was mir aufstößt ist Maaß für einen ernsthaften Politiker gehalten zu haben, der von sich selbst sagt, dass er Politiker geworden ist, damit sich Auschwitz usw. nicht wiederhole. Das nicht jede*r ein Händi hat oder nutzt oder mitnimmt hatte ich ihm deswegen nicht angekreidet. Ich hätte allerdings erwartet, dass Herrn Maaß die Grundrechte etwas mehr am Herzen liegen. Und nun kommt Dank Dir die Info zu Tage, dass diese App auch noch "Schrott ist", also nicht funktioniert. ... :Nee:


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