triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Politik, Religion & Gesellschaft (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=30)
-   -   Corona Virus (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=47641)

Nepumuk 22.03.2022 14:56

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1652110)
Bei uns sind/waren auch viele infiziert. Alle jedoch mit leichten Verläufen. Aber was machen wir mit der Information wenn sich letztlich eh jeder irgendwann infizieren (oder zumindest mit dem Virus in Kontakt kommt) wird?

Wie wäre es mit: Don't panic!

Wir sehen hier gerade dem Übergang von der pandemischen Lage zur endemischen Lage. Das Virus wird nicht mehr weg gehen und wir werden mal regelmäßig damit in Kontakt kommen. Es gehört damit zu den restlichen Lebensrisiken dazu, mit denen die meisten von uns ja auch ganz ordentlich umgehen können.

Natürlich "brauche" ich auch keine (weitere) Infektion, aber ich "brauche" auch keinen Verkehrsunfall, keine Sportverletzung und keine Krebserkrankung. Bekommen tue ich die aber vielleicht doch, egal wie sehr ich aufpasse. So ist es im Leben.

Heißt für mich, ich werde mich punktuell schützen, z.B. durch Maske tragen in vollen(!) Zügen oder Handhygenie. Unsinn wie das Tragen von Masken draußen oder in leeren Zügen mache ich sicher nicht mehr. Und ich werde mich nicht mehr verkriechen und mein Leben wieder voll aufnehmen.

anlot 22.03.2022 15:00

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1652112)
Mein Vorschlag: alle, die sich gegen "Zwangsimpfung" ausgesprochen haben, protestieren jetzt auch gegen "Zwangsinfektion", akzeptieren simple Vorsichtsmaßnahmen wie Masken und machen es so möglich, dass man zumindest eine gewisse Chance hat, durch eigene Vorsicht eine Infektion zu vermeiden ohne von der Gesellschaft (die offenbar durchrauschen lassen für eine großartige Strategie hält) in totale Selbstisolation gezwungen zu werden.

Na, glaubst Du ernsthaft dass du nicht früher oder später mit dem Virus in Kontakt kommst? Ich rechne fest damit und habe deswegen alles getan (in Form von Impfung und Boosterung) um mein Immunsystem entsprechend vorzubereiten.

Ich empfehle sich dazu mal die letzten Interviews mit Prof. Stöhr anzuhören. Aber eigentlich braucht es das garnicht. Ist doch reine Mathematik wie lange ein solch ansteckendes Virus braucht um jeden zu erreichen.

Und by the way: wie lange willst Du denn dann die Maske noch tragen. Das Virus ist sicher noch länger da. 😊

anlot 22.03.2022 15:01

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1652117)
Wie wäre es mit: Don't panic!

Wir sehen hier gerade dem Übergang von der pandemischen Lage zur endemischen Lage. Das Virus wird nicht mehr weg gehen und wir werden mal regelmäßig damit in Kontakt kommen. Es gehört damit zu den restlichen Lebensrisiken dazu, mit denen die meisten von uns ja auch ganz ordentlich umgehen können.

Natürlich "brauche" ich auch keine (weitere) Infektion, aber ich "brauche" auch keinen Verkehrsunfall, keine Sportverletzung und keine Krebserkrankung. Bekommen tue ich die aber vielleicht doch, egal wie sehr ich aufpasse. So ist es im Leben.

Heißt für mich, ich werde mich punktuell schützen, z.B. durch Maske tragen in vollen(!) Zügen oder Handhygenie. Unsinn wie das Tragen von Masken draußen oder in leeren Zügen mache ich sicher nicht mehr. Und ich werde mich nicht mehr verkriechen und mein Leben wieder voll aufnehmen.


100% Zustimmung!

Schlafschaf 22.03.2022 15:17

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1652117)
Wie wäre es mit: Don't panic!

Wir sehen hier gerade dem Übergang von der pandemischen Lage zur endemischen Lage. Das Virus wird nicht mehr weg gehen und wir werden mal regelmäßig damit in Kontakt kommen. Es gehört damit zu den restlichen Lebensrisiken dazu, mit denen die meisten von uns ja auch ganz ordentlich umgehen können.

Natürlich "brauche" ich auch keine (weitere) Infektion, aber ich "brauche" auch keinen Verkehrsunfall, keine Sportverletzung und keine Krebserkrankung. Bekommen tue ich die aber vielleicht doch, egal wie sehr ich aufpasse. So ist es im Leben.

Heißt für mich, ich werde mich punktuell schützen, z.B. durch Maske tragen in vollen(!) Zügen oder Handhygenie. Unsinn wie das Tragen von Masken draußen oder in leeren Zügen mache ich sicher nicht mehr. Und ich werde mich nicht mehr verkriechen und mein Leben wieder voll aufnehmen.

Gesunde Einstellung. So werden das wohl die meisten sehen.

Ich hab mal vor beim Einkaufen weiter die Maske zu tragen, weil die vulnerablen Menschen auch einkaufen müssen und dabei eben das geringst mögliche Risiko haben sollen. In der Kneipe würde ich sie dafür freiwillig wohl eher nicht mehr aufziehen. :o

trithos 22.03.2022 15:30

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1652119)
Na, glaubst Du ernsthaft dass du nicht früher oder später mit dem Virus in Kontakt kommst? Ich rechne fest damit und habe deswegen alles getan (in Form von Impfung und Boosterung) um mein Immunsystem entsprechend vorzubereiten.
...
Und by the way: wie lange willst Du denn dann die Maske noch tragen. Das Virus ist sicher noch länger da. ��

Nein, das glaube ich nicht ernsthaft. Aber nicht, weil ich es grundsätzlich für unmöglich halte, sondern weil die Gesellschaft mir das zumutet. Ich möchte darauf hinweisen, dass jetzt ein Teil der Gesellschaft, nennen wir sie die Vorsichtigen, praktisch gezwungen werden, sich zu infizieren, wenn sie in irgendeiner Form am öffentlichen Leben teilnehmen wollen. Dieser "de facto-Zwang" regt aber niemanden auf. Und das regt mich auf. Als die Mehrheit fürs Impfen war, haben die Impfgegner Krawall gemacht und es wurde breit und in weiten Kreisen verständnisvoll diskutiert. Jetzt gibt´s aber einfach eine (mehr oder weniger große und zufällige) Virendosis für alle ... und kein Verständnis für die, die das möglichst vermeiden wollen.

Den Emoji nach der Maskenfrage empfinde ich übrigens als Auslachen und daher als unpassend. Ich will die Maske überhaupt nicht tragen. Aber ich halte Maskentragen für sinnvoll und zumutbar in bestimmten Situationen.

TriVet 22.03.2022 16:01

Mir begegnen jetzt sehr vermehrt hämisch selbstgefällige impfverweigerer, die behaupten, dass die dreifach geimpften jetzt alle krank und kränker würden als sie , die sie doch durch ginseng, gelee royale und vermutlich auch Eigenurin oder dergleichen ihr Immunsystem gestärkt haben.:Maso:

anlot 22.03.2022 16:10

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1652124)
Nein, das glaube ich nicht ernsthaft. Aber nicht, weil ich es grundsätzlich für unmöglich halte, sondern weil die Gesellschaft mir das zumutet. Ich möchte darauf hinweisen, dass jetzt ein Teil der Gesellschaft, nennen wir sie die Vorsichtigen, praktisch gezwungen werden, sich zu infizieren, wenn sie in irgendeiner Form am öffentlichen Leben teilnehmen wollen. Dieser "de facto-Zwang" regt aber niemanden auf. Und das regt mich auf. Als die Mehrheit fürs Impfen war, haben die Impfgegner Krawall gemacht und es wurde breit und in weiten Kreisen verständnisvoll diskutiert. Jetzt gibt´s aber einfach eine (mehr oder weniger große und zufällige) Virendosis für alle ... und kein Verständnis für die, die das möglichst vermeiden wollen.

Den Emoji nach der Maskenfrage empfinde ich übrigens als Auslachen und daher als unpassend. Ich will die Maske überhaupt nicht tragen. Aber ich halte Maskentragen für sinnvoll und zumutbar in bestimmten Situationen.

Also als auslachen war es definitiv nicht gemeint. Eher als freundliches anlachen.

Hast Du denn in den starken Grippewellen auch eine Maske getragen? Eine echte Grippe soll ja auch weit weg von Spaß sein (hatte noch nie eine, daher kann ich es selbst nicht beurteilen).

Ich finde wir müssen so schnell wie möglich die Angst vor der reinen Infektion verlieren. Insbesondere wenn sie sich ohnehin nicht vermeiden lässt. Ich sehe es daher positiv: eine Infektion wäre der letzte fehlende Baustein um mein Immunsystem vollständig „auszubilden“ und eine umfangreiche Immunität aufzubauen. Lt. Drosten soll man damit ja dann auch gegen weitere Mutationen ganz gut geschützt sein. Und null Risiko gibts leider nicht

welfe 22.03.2022 16:45

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1652124)
Ich möchte darauf hinweisen, dass jetzt ein Teil der Gesellschaft, nennen wir sie die Vorsichtigen, praktisch gezwungen werden, sich zu infizieren, wenn sie in irgendeiner Form am öffentlichen Leben teilnehmen wollen. Dieser "de facto-Zwang" regt aber niemanden auf. Und das regt mich auf. Als die Mehrheit fürs Impfen war, haben die Impfgegner Krawall gemacht und es wurde breit und in weiten Kreisen verständnisvoll diskutiert. Jetzt gibt´s aber einfach eine (mehr oder weniger große und zufällige) Virendosis für alle ... und kein Verständnis für die, die das möglichst vermeiden wollen.

Wieso denn das??? Maske tragen schützt nachweislich dich selbst und inwieweit du wie oft geimpft am „vollen“ Leben teilnehmen willst, hast du doch selbst im Griff?


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:16 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2024, Jelsoft Enterprises Ltd.