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Estebban 14.04.2020 19:01

Dr Big / Gähnforscher, Ihr dreht euch um Kreis...

HaFu hatte ins Spiel gebracht, dass es denkbar wäre, AppNutzern mehr Freiheiten zu geben, als denen diese nicht nutzen... Woraufhin einer von euch in Frage stellte ob das mit Grundrechten vereinbar sei (Was durchaus in Frage zu stellen ist, aber es geht um ein theoretisches Problem). Bei der freiwilligen App sind sich doch alle einig, dass das kein Problem ist - lediglich bleibt die Frage ob es einen tiefen Nutzen hat, das ist aber doch eine ganz andere Seite der Medaille.

Und jetzt habts euch wieder lieb und schaut genauer hin, was der andere schreibt bevor Ihr euch aufregt. 220 Rage-Puls ist auch nicht gut für die Gesundheit =)

pschorr80 14.04.2020 19:22

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1524835)
Wenn man gezielt danach sucht ist das bei jedem Thema so.
Frag mal den pschorr80. ;)

Gruß
N. :Huhu:

Gibt auch positive Nachrichten. Falls man Adidas-Aktionär ist:

Zitat:

- Die Steuerquote des Unternehmens ging 2019 um 3,1 Prozentpunkte auf 25,0 % zurück (2018: 28,1 %).

.Starker Fokus auf höhere Renditen für Aktionäre

-eine Dividende in Höhe von 3,85 € je dividendenberechtigte Aktie vorzuschlagen.

-Ferner setzt adidas das mehrjährige Aktienrückkaufprogramm fort, das im März 2018 begann. In den ersten beiden Tranchen wurden bis zum 31. Dezember 2019 insgesamt 1,8 Mrd. € erfolgreich eingesetzt.
Zitat:

Das Unternehmen hat heute seitens der Bundesregierung die Genehmigung über die Teilnahme der staatseigenen Förderbank KfW an einem revolvierenden Konsortialkredit in Höhe von 3,0 Mrd. € zu üblichen Marktbedingungen zur Überbrückung dieser Ausnahmesituation erhalten.
Man zahlt also rund 800 mio Dividende nach der nächsten HV. Hat 1,8 Milliarden steuerfrei an die Aktionäre per Aktienrückkauf zurückgegeben. War stolz die Steuerquote von 28% auf 25% gedrückt zu haben. Und kurz nach einem Rekord-Ergebnis braucht man jetzt 2,6 Milliarden von unserer Bananen-Republik. :liebe053:

Bald haben wir wieder volkseigene Betriebe und endlich Grundeinkommen für alle. :Blumen:

JumpungJackFlash 14.04.2020 19:38

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1524569)
Völlig ohne Sarkasmus glaube ich, dass die Digitalisierung hier mal big time einzahlen kann auf das Gemeinwohl und völlig ohne den Durchgriff auf einzelne Personen,, die Google und all die anderen längst haben

m.

Hallo Merz, du mußt weniger von dem grünen Zeug rauchen.



Oder allen was abgeben

Mit anderen Worrten: I only understand train station :Blumen:

dr_big 14.04.2020 19:42

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1524841)
...

Und jetzt habts euch wieder lieb und schaut genauer hin, was der andere schreibt bevor Ihr euch aufregt. 220 Rage-Puls ist auch nicht gut für die Gesundheit =)

Puls kriege ich höchstens wenn unser Ober-Scheuer wieder von seinem hauseigenen Desaster ablenken will indem er eine Eisenbahn Hilfsbrücke von China nach Deutschland einrichten will. In unserer Firma nutzen wir diese Bahnlinie seit über 10 Jahren und nun tut ein Scheuer so als hätte er damit die Welt gerettet. OMG :(

Genauso regt es mich auf wenn man bei jedem Problem nach einer App schreit. Mit Apps hat man die Welt noch nicht gerettet, man hat nur Ausreden warum grad nichts tun kann weil ja die App noch nicht fertig ist. Mein Arbeitgeber hat auch jahrelang nur noch Produkte propagiert die man ans Internet anschliessen kann, jetzt auf einmal baut man fast über Nacht eine Fertigungsanlage für Schutzmasken. :Huhu:
Gerade komme ich noch von einem Feuerwehreinsatz zurück, da heisst es auch einfach anpacken und machen, nicht mit Apps spielen. Feuer löschen geht per App noch nicht und Scherben aufkehren auch nicht.

Genug gelästert für heute, erstmal abwarten was unsere Politköpfe morgen wieder ausbrüten.

Triasven 14.04.2020 19:52

Zitat:

Zitat von gaehnforscher (Beitrag 1524824)


Hier in der Gegend treffen sich tlw. nach wie vor einige weiter zum Sport.....Wenn das allen Ernstes in der aktuellen Situation die Form des Protestes ist dann entstehen arge Zweifel, ob es da wirklich um den Erhalt von Grundrechten geht und nicht doch einfach um die Legitimation des eigenen, in der aktuellen Situation halt moralisch fragwürdigen/ unsozialen Verhalten.

So wie für sehr vielen Deutsche, scheint es auch für dich unerträglich zu sein, dass es Menschen gibt, die sich nicht an „die Regeln halten“ und damit sogar noch durch kommen.

Vielleicht ist es beruhigend für dich zu wissen, dass noch keiner dieser Regelbrecher ein Menschenleben auf dem Gewissen hat. Die Coronatoten in D sind alle TROTZ bester medizinischer Versorgung gestorben. Keine (noch so harte) Ausgangssperre hätte das verhindern können.
Es waren immer (und sind immer noch) genügend Intensivbetten vorhanden.
Denn darum gehts doch letztendlich ausschliesslich:
Das Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Dass Menschen an dem Virus erkranken...und (leider) sterben werden, ist ein unumstösslicher Fakt.

Unter dem Aspekt sei die Frage gestattet, was unsozialer ist:
Sportler, die sich regelwidrig treffen um Ihre Gesundheit zu stärken, oder regelkonforme Kettenraucher, die im Ansteckungsfall einen (erwiesenermaßen) schwereren Krankheitsverlauf haben und wochenlang Intensivbetten belegen. Intensivbetten, die der älteren Bevölkerung dann nicht zur Verfügung stehen.

Unter dem Aspekt, dass Rauchen ein wirklich mieser Katalysator für Lungenprobleme ist, ist es interessant, dass noch niemand ein generelles Rauchverbot in den Ring geworfen hat, scheint wahrscheinlich gegen das Grundgesetz zu verstossen.

Es gibt so viele (einfache und sofort) umsetzbare Massnahmen, die für einen milderen Krankheitsverlauf sorgen können (gesunde Ernährung, weniger Arbeitsstress, Rauschmittelverbote, Vorsorgeuntersuchungen, Bewegung, soziale Kontakte pflegen, finanzielle Nöte vermeiden usw. usw.)
Nicht nur, dass nichts davon den Weg in die Medien findet. Im Augenblick wird so ziemlich genau von allem das Gegenteil vorgeschrieben.

Und am Ende sind es die asozialen Regelbrecher beim Gruppensport, die an allem Schuld sind und gefälligst mit nem Schild um den Hals zusehen sollen, wie sie ohne Arzt und Intensivbett zurechtkommen.

Irgendwie verrückte Zeiten.

Hafu 14.04.2020 20:04

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1524860)
...

Vielleicht ist es beruhigend für dich zu wissen, dass noch keiner dieser Regelbrecher ein Menschenleben auf dem Gewissen hat. Die Coronatoten in D sind alle TROTZ bester medizinischer Versorgung gestorben. Keine (noch so harte) Ausgangssperre hätte das verhindern können.
...

Gewagte These. Damit sie stimmt, müsste man aber im Detail die Infektionsketten bei den Todesfällen in diversen Pflegeheimen nachvollziehen können.
Ich würde es nicht ausschließen, dass der ein oder andere "Regelbrecher" Kontakt zu den Altenpflegern, Ärzten oder Putzfrauen gehabt hat (oder selbst zu der Gruppe gehört), die innerhalb der letzten paar Wochen SARS-Cov-2 in eins der betroffenen Pfelegeheime in Wolfsburg, Au, Würzburg, Görlitz oder Aschau gebracht haben.

Dass die Heimbewohner selbst vorbildliches social distancing betrieben haben, davon kann man vermutlich getrost ausgehen.

Gerade bei besonders schutzwürdigen Personengruppen reicht in der Regel ein einziger (unbewusster) Superspreader aus, um gleich vielfache Covid-19-Fälle zu generieren, von denen dann auch bei denkbar bester medizinischer Versorgung ein großer Teil fatal ausgehen.

qbz 14.04.2020 20:12

Ich möchte auf einen exzellenten Artikel aufmerksam machen, der umfassend alle wesentlichen Aspekte der Pandemie durch das Virus Sars-Cov-2 und den Umgang damit darstellt. Der Autor ist ein Arzt, der selbst China gut kennt und in Wuhan als Arzt längere Zeit arbeitete. Er beschreibt nüchtern die Situation vor allem der Schweiz und westlicher Staaten im Umgang mit der Pandemie und den Forschungsstand zu Sars-Cov-2, auch im Vergleich mit China und anderen asiatischen Ländern.

COVID-19 - eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt

Triasven 14.04.2020 20:12

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1524866)
Gewagte These. Damit sie stimmt, müsste man aber im Detail die Infektionsketten bei den Todesfällen in diversen Pflegeheimen nachvollziehen können.
Ich würde es nicht ausschließen, dass der ein oder andere "Regelbrecher" Kontakt zu den Altenpflegern, Ärzten oder Putzfrauen gehabt hat (oder selbst zu der Gruppe gehört), die innerhalb der letzten paar Wochen SARS-Cov-2 in eins der betroffenen Pfelegeheime in Wolfsburg, Au, Würzburg, Görlitz oder Aschau gebracht haben.

Dass die Heimbewohner selbst vorbildliches social distancing betrieben haben, davon kann man vermutlich getrost ausgehen.

Gerade bei besonders schutzwürdigen Personengruppen reicht in der Regel ein einziger (unbewusster) Superspreader aus, um gleich vielfache Covid-19-Fälle zu generieren, von denen dann auch bei denkbar bester medizinischer Versorgung ein großer Teil fatal ausgehen.


Das ist das einzige, was bei dir von meinem Beitrag hängen geblieben ist?


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