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werner 05.10.2018 13:25

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1409982)
Ich versuche, den Topschwimmern in der Umsetzung der Bewegung nachzueifern und nicht, was das Tempo angeht. Ich denke, die korrekte Bewegung muss man nicht unbedingt mit 90 Zügen pro Minute ausführen.

Ich denke, DIE korrekte Bewegung gibt es nicht. Ein großer Phelps schwimmt anders als eine kleine Taormina und trotzdem jeder für seine Voraussetzungen optimal. Eine hohe Frequenz lässt praktisch keine Gleitphase zu während man die bei geringer Frequenz geradezu haben muss. Es gibt natürlich Elemente, die generell als korrekt gelten können, wie z.b. der hohe Ellenbogen.

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1409982)
Und ein Olympionike werde ich in diesem Leben nicht mehr. :Lachen2:

Ich leider auch nicht. Schade, die fünf Ringe wären das einzige Tattoo, das ich mir jemals machen lassen würde. ;)

mcbert 05.10.2018 15:54

Zitat:

Zitat von werner (Beitrag 1409949)
Ich denke nur, den Topschwimmern nachzueifern ist auf unserem Level das falsche Ziel. Alleine durch die hohe Frequenz, die die schwimmen ergibt sich ein anderer Bewegungsablauf. Da muss man sich langsam hinarbeiten.

Bei mir scheitert es ja schon an der Trainingshäufigkeit und am Trainer.
Bin in der Regel 2x die Woche im Wasser (selten 3x) und das ohne geleitetes Training/korrigierenden Trainer.
Phelps und Co sind dagegen 2x am Tag im Wasser.
Vermutlich würde das allein schon einiges bringen, wobei persönliche „Rekorde“ nicht mal mein Ziel sind. Will einfach mit Spaß mühelos durchs Wasser gleiten. Eine leere Bahn macht mir mittlerweile viel mehr Freude als viele zu überholen.

schnodo 05.10.2018 17:15

Zitat:

Zitat von werner (Beitrag 1409988)
Ich denke, DIE korrekte Bewegung gibt es nicht.

Wenn ich "korrekt" sage, meine ich das natürlich auch meiner Perspektive und da bedeutet es "nicht grottenfalsch". Also nicht mit dropped elbow, hängendem Hintern, Überrotation, Scherenbeinschlag, Kopf im Nacken, Hohlkreuz etc. :)

Zitat:

Zitat von mcbert (Beitrag 1410010)
Phelps und Co sind dagegen 2x am Tag im Wasser.

Ich will jetzt keinen Neid aufkommen lassen aber ich war in den letzten sieben Tagen jeden Tag schwimmen. An drei Tagen war ich - danke an Helmut Kohl für den Feiertag! - morgens und abends im Wasser. Insgesamt waren das um die 29 km. :Cheese:

werner 05.10.2018 17:16

Der Aspekt, der häufig unterschätzt wird ist die Auslese bei den Schwimmern. Wer die Abgangszeiten nicht halten kann, muss sich einen anderen Sport suchen. Wer keinen Bock hat jahrelang praktisch täglich zu trainieren, meistens auch 2x, der auch. Da bleiben nur die Talentiertesten übrig. Also Talent + harte Arbeit. Uns bleibt nur harte Arbeit aber natürlich nichts im Vergleich.

Das mit dem Spaß am schwimmen kann ich gut nachvollziehen. Manchmal ziehe ich auch nur gemütlich meine Bahnen. Nach den Ferien ist Schluss damit, dann gibts auf die Fresse, damit ich nochmal 10sec von meiner 100m Zeit abnehmen kann. Hoffentlich. :Maso:

werner 05.10.2018 17:21

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1410021)
Ich will jetzt keinen Neid aufkommen lassen aber ich war in den letzten sieben Tagen jeden Tag schwimmen. An drei Tagen war ich - danke an Helmut Kohl für den Feiertag! - morgens und abends im Wasser. Insgesamt waren das um die 29 km. :Cheese:

Respekt! Wenn Du das weiter durchziehst, wird sich der Erfolg schon einstellen.

Ich war immerhin drei Tage hintereinander im Freiwasser. Ohne Neo.:)

schnodo 05.10.2018 17:23

Zitat:

Zitat von werner (Beitrag 1410022)
Nach den Ferien ist Schluss damit, dann gibts auf die Fresse, damit ich nochmal 10sec von meiner 100m Zeit abnehmen kann. Hoffentlich. :Maso:

Dann mal viel Erfolg! :Blumen:

Für mich ist das Schwimmen Meditation, Selbsterfahrungsworkshop, Puzzle und Therapie. Egal wie es mir geht, nach dem Schwimmen geht es mir besser oder noch besser. Es gibt kein anderes Hobby, das mich so fesselt und mit Freude erfüllt.

Ich genieße auch den Austausch mit anderen Schwimminteressierten oder die Sessions im Sasch in Bruchsal. Da zeigen dann FlyLive und Mirko in 25-m-Sprints, wer die Hosen anhat und jagen die armen Rentner vor sich her. Morgen ist es übrigens wieder soweit. :Cheese:

Zitat:

Zitat von werner (Beitrag 1410023)
Respekt! Wenn Du das weiter durchziehst, wird sich der Erfolg schon einstellen.

Ich mache das ja nicht, weil ich etwas erreichen will (außer schöner schwimmen natürlich) sondern weil es ein Genuss ist. Das ist so als würde man mich dafür loben, dass ich zwei Tafeln Schokolade verputzen kann. Da gehört nicht viel dazu. :)

adaniya 05.10.2018 18:30

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1409982)
Ich meine, dass Deine Definition die klassische ist.

Ganz auf sich beruhen lassen kann ich das aber nicht: Wo meinst Du denn, bei mir einen dropped elbow zu erkennen? Das würde mich schon interessieren. Vielleicht habe ich ja Tomaten auf den Augen. :)

Hab mal meine Paintskills bemüht :Lachanfall: Für mich ist das untere auch ein dropped elbow, obwohl von vorne aus gesehen Ellbogen unter Schulter und Hand unter Ellbogen. Das wichtige ist, dass der Ellbogen beim dropped elbow jedoch unter der Verbindungslinie Hand-Schulter ist, was auf dem ersten Bild der letzten Seite bei dir auf jeden Fall so ist (Hand und Ellbogen müssten in der Phase ungefähr auf einer horizontalen Linie sein)

schnodo 05.10.2018 18:41

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1410028)
Hab mal meine Paintskills bemüht :Lachanfall: Für mich ist das untere auch ein dropped elbow, obwohl von vorne aus gesehen Ellbogen unter Schulter und Hand unter Ellbogen. Das wichtige ist, dass der Ellbogen beim dropped elbow jedoch unter der Verbindungslinie Hand-Schulter ist, was auf dem ersten Bild der letzten Seite bei dir auf jeden Fall so ist (Hand und Ellbogen müssten in der Phase ungefähr auf einer horizontalen Linie sein)

Sehr schön illustriert. Danke! :Blumen:

Ja, Du hast Recht. Keine Frage. Ich habe Deine Definition nicht genau genug gelesen. Ich hatte nämlich hineininterpretiert, dass der Ellenbogen auch unterhalb der Hand sein sollte aber das hattest Du nirgends geschrieben.

Deine Auslegung des dropped elbow ist sehr strikt aber ich würde mich ihr anschließen. :)

Also, ja, Du hast richtig analysiert, dass ich einen dropped elbow habe (immer noch!). Es ist alles noch katastrophaler als ich dachte! :Weinen:

Edit: Nach dem ersten Schock habe ich noch einmal darüber nachgedacht. Ich meine, dass der Ellenbogen oberhalb der Linie ist. Wäre er unterhalb, wäre das Handgelenk nicht gerade und ich könnte meine Handfläche nicht so präsentieren...

PS: Schade, dass Du nicht mehr in Karlsruhe weilst. In unserer Sasch-Selbsthilfegruppe könnten wir Deinen Input gut gebrauchen. :)


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