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poldi 17.05.2018 17:54

Grübeln,
Sight unrotated equals slightly adukkt as well as some slightly oscilate = trainstation :confused:

Und ich dachte schwimmen ist so einfach:Lachanfall:

Rennente 17.05.2018 17:58

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 1378967)
Moin,



Don't Panic!

Auch viele "richtige" Schwimmer haben so Ihre Probleme mit Rücken. Das ist nämlich schwieriger als man so gemeinhin annimmt, weil

a) der Beinschlag eben nicht ein einfach um 180° gedrehter Kraulbeinschlag ist. Denn der würde ja Abtrieb erzeugen.

b) man die entscheidende Unterwasserphase des Armzuges nicht sehen kann.

Ich war jahrzehntelang unglücklich darüber, dass ausgerechnit dieses behinderte Rückwärtsschwimmen - und nicht beispielsweise das coole Delfin - meine Hauptlage ist. Bis mich ein wirklich guter Rückenschwimmer (100m in 60,6s!!!...) damit getröstet hat, dass es die einzige Lage ist wo man so viel Luft holen kann wie man will;-)

Viele Grüße,

Christian

Danke auch von mir :Blumen:
Ich hatte das Trauma schon als Jugendliche, ich wäre ein recht gute Lagen-Schwimmerin gewesen, - ohne Rücken.... Und mein Dilemma ist auch heutzutage wieder der Armzug, wobei ich zugebe, dass ich mich nie damit beschäftigt habe ..

Rennente 17.05.2018 18:13

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1378734)

Ich spiele mit dem Gedanken, mal an einem Freiwasser-Schwimmwettbewerb oder auch an irgendeinem Masters-Hallenwettbewerb mitzumachen. Das stelle ich mir sehr schön vor. Allerdings muss ich bis dahin noch viel üben und wie sonst auch bei meiner Schwimmerei habe ich es damit nicht eilig. :)

Das solltest du überdenken! Ich bin ja kein grßer Fan des Freiwasserschwimmens, mit Ausnahme einger Wettbewerbe! Da gibt es soooo schöne Sachen! Ich schmeiß mal in den Raum: Fuschlsee Crossing (4,2km) , Lake Bled (5km) und überhaupt die ganze Serie des Austrian Open Water Cup! Das macht auch Spaß, wenn man keine ambitionierten Ziele hat (wie ich ;) )
Die Atmosphäre ist toll und man sieht wunderschöne Gegenden!

schnodo 17.05.2018 18:23

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1379075)
Es ist aber ein sehr schöner Zug von Sheila so umfangreich und herzlich zu antworten. :cool:

Ja, finde ich auch. Ich bin mittlerweile ein schlimmer Fanboy. Ich schwöre, ich kriege keine Provision für die Werbung, die ich für ihre Bücher mache! :Lachen2:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1379075)
Wenn Du mal zeit hast, könntest Du kurz berichten, was deine Frage und Ihre Antwort war. Ich habe alles nur grob verstanden.

Das mag daran liegen, dass es dabei natürlich hilfreich ist, wenn man das Buch zur Hand nehmen und es nachlesen bzw. auf den Bildern nachschauen kann. Ich will es aber versuchen.

Was im Buch steht
Man geht aus einer gestreckten Armposition in den catch, also die Anstellphase über, indem man die Hand nach außen gleiten lässt, etwas außerhalb der Schulterlinie, und dabei den Oberarm im Schultergelenk nach innen, also zur Körpermitte hin, rotiert. Dabei wird der Ellenbogen gebeugt und die Hand gerät in eine Position, die ca. 50 cm unter der Wasseroberfläche liegt. Die Catch-Position ist erreicht.

Danach soll man in die Diagonalphase übergehen, deren Resultat darin besteht, dass die Fingerspitzen nicht mehr direkt nach unten sondern zur Körpermitte hin schräg nach unten zeigen. Diesen Übergang soll man bewirken, indem man die vorgenommene "Rotation des Oberarms auflöst".

Im Bild sieht man den catch (1) und die Diagonalposition (2).



Was meine Frage war
Wenn ich versucht habe, die "Rotation des Oberarmes aufzulösen", indem ich die Innenrotation im Schultergelenk umgekehrt ausführe, hatte dies zum Resultat, dass - von der Seite betrachtet - keine gerade Linie von Schultergelenk, Ellenbogen zu Handgelenk zu erkennen war, wie es gewünscht ist, sondern ein Dreieck, beim dem die Ecke, auf der der Ellenbogen sitzt, näher an den Beinen war. Also eine Art "dropped elbow" aber nicht nach unten, sondern nach hinten.

Ich wollte von ihr wissen, was ich bei "Rotation des Oberarmes aufzulösen" falsch verstanden hatte. Die einzige Möglichkeit für mich, die gewünschte Position zu erreichen, ist, bei gleichbleibenden Winkel zwischen Ober- und Unterarm den Arm als Ganzes mit den Schultergelenk als Scharnier nach innen schwenken zu lassen.

Was die Antwort bedeutet
Sie schreibt, dass dieser Teil der Bewegung, der Übergang in die Diagonalphase, einerseits recht einfach, andererseits sehr komplex ist, weil es sehr leicht geschieht, dass diese übertrieben oder untertrieben wird. Sie hat etliche Stunden damit zugebracht, die richtigen Worte zu finden und sich für "un-rotation" oder wie ich es übersetzt habe, das "Auflösen der Rotation" entschieden. Ein anderes Bild von Cecil Colwin ist "pendeln", wieder ein anderes von Ernie Maglischo ist "heranführen". (Das erinnert mich an Ute Mückels "Daumen zur Brust ziehen".) Sheila meint, dass mein Scharnier-Vergleich gut ist, weil sie in ihren Workshops den Schwimmern zeigt, wie der Oberarm im Schultergelenk die Stellung ("articulation") verändert. (Ich bin mir nicht sicher ob ich "articulation" hier richtig übersetzt habe. Vermutlich gibt es da einen medizinischen Terminus, der mir leider nicht geläufig ist.)

Sie meint, ich sei damit auf einem guten Weg. Dann geht sie darauf ein, dass die Gefahr, beim "dropped elbow" zu landen sehr groß ist. Das Rotieren des Oberarmes nach innen als auch die Auflösung dieser Rotation sind sehr filigran und schwer zu fühlen. Man soll keine gewaltige Änderung dabei erwarten. Das macht es aber auch so schwierig, diese Bewegung zu beschreiben. Sie hat aber Hoffnung, dass ich es begriffen habe. ;)

-----

Ich hoffe, das war halbwegs einleuchtend wiedergegeben. Wenn nicht, hake nach. :)

Mirko 17.05.2018 18:32

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1379075)
mein englisch ist leider nicht so gut, das ich hier alles sinngemäß verstehen konnte.

Mein Englisch ist so schlecht dass ich schon von 15 jährigen im Chat eines Online-Spiel ausgelacht wurde als ich sie beleidigen wollte. Ich versteh auch nix.

Als ich schnodos Frage an sie gelesen habe war ich schon etwas neidisch. Das sieht für mich nach richtig gutem Englisch aus. Das wollte ich auch schon immer lernen. Naja, schon immer ist gelogen. Denn dann hätte ich ja einfach in der Schule aufpassen können.

schnodo 17.05.2018 18:33

Zitat:

Zitat von Rennente (Beitrag 1379088)
Das solltest du überdenken! Ich bin ja kein grßer Fan des Freiwasserschwimmens, mit Ausnahme einger Wettbewerbe! Da gibt es soooo schöne Sachen! Ich schmeiß mal in den Raum: Fuschlsee Crossing (4,2km) , Lake Bled (5km) und überhaupt die ganze Serie des Austrian Open Water Cup! Das macht auch Spaß, wenn man keine ambitionierten Ziele hat (wie ich ;) )
Die Atmosphäre ist toll und man sieht wunderschöne Gegenden!

Das glaube ich Dir alles sehr gerne und das hört sich sehr einladend an. Der Unterschied ist aber, dass Du schon schwimmen kannst während ich noch viel üben muss. :Lachen2:

Außerdem schwimme ich nicht mal eben 4 oder 5 km am Stück runter, ich müsste also trainieren. Und damit kann ich frühestens anfangen, wenn ich so viel geübt habe, dass meine Schulter (und neuerdings mein "Golfarm") nicht gefährdet sind, weil die Technik stimmt. :)

schnodo 17.05.2018 18:39

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1379095)
Als ich schnodos Frage an sie gelesen habe war ich schon etwas neidisch. Das sieht für mich nach richtig gutem Englisch aus.

Danke schön! Aber da ist nicht alles Gold, was glänzt. Andere würden mir meine lyrisch-freie Auslegung der englischen Grammatik beim Versuch meine Bewegung zu beschreiben - und die schlampige Rechtschreibung - vielleicht übelnehmen. :)

Zumindest die Rechtschreibung will ich bei der Gelegenheit noch korrigieren bevor jemand quoted... :Lachen2:

FlyLive 17.05.2018 19:05

Danke. Ich glaube, ich weiß nun halbwegs um was es geht.
Riecht nach einer klitzekleinen Sache, der man eine megamässige Bedeutung zukommen lässt :Lachen2:

Ich denke, es geht wieder um den Baumstamm, den man umgreift und dann unter sich weg drückt.
Das passt auch zum Anstellen und Wasser zunächst richtig greifen. Mit Hand und Unterarm. Dabei kippt die Hand mit der Außenseite leicht ab. Die Schulter dreht sich zum Kopf ein und der Arm füllt sich mit Spannung aus dem Brustmuskel.
Beim anstellen und stehen lassen des oberarm bildet sich dann das gewünschte Diagonal.


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