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TriVet 28.02.2023 10:36

eine frage ist doch, was man daraus macht?!

covid und long-covid werden eine weitere krankheits- und todesursache sein und bleiben.
aber in welchem umfang?

wie weit soll das im täglichen leben noch eine (dominierende) rolle spielen?

Stefan K. 28.02.2023 11:08

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1700236)
Auch in Schweden gibt es Long Covid.
https://longcovideurope.org/sweden
Aktuelle Studie:
Two-year follow-up of patients with post-COVID-19 condition in Sweden: a prospective cohort study

Und eine deutliche Übersterblichkeit (die natürlich überhaupt nichts mit Covid zu tun hat, wenn man die Augen zu macht), gibt es sicherlich auch dort.
Hier fehlen gerade noch frische Daten für Schweden - kommen aber bald:
https://ec.europa.eu/eurostat/statis...y_-_statistics

Wir schreiben offensichtlich aneinander vorbei.
Natürlich gab und gibt es Corona mit all seinen Begleiterscheinungen in Schweden.
Es findet jedoch im Bewusstsein der Bevölkerung nicht statt.
Die Menschen leben ihr Leben wie es vor Corona gewesen ist nur halt jetzt mit Corona.

mamoarmin 28.02.2023 11:21

Zitat:

Zitat von Stefan K. (Beitrag 1700227)
Es geht nicht darum, dass Corona als Krankheit vorbei ist. Wahrscheinlich wird sie in einem gewissen Ausmaß immer erhalten bleiben.
Es geht darum, dass Corona als besondere "Bedrohung" im Bewusstsein der meisten Menschen vorbei ist und sieh dich um.

Ich denke auch in Deutschland hat das Bewusstsein deutlich nachgelassen. Die Menschen gehen wieder ihrer Wege und das ist auch gut so.
Hier in Schweden existiert das Thema an keiner Stelle mehr.

Das ist auch mein Gefühl...ich kenne viele Leute die im Ski Urlaub oder auf Fasching waren....ENDLICH ist alles wieder normal....3 liegen jetzt mit Corona flach, einer ziemlich übel, trotz impfung und 4ter Ansteckung....die sind jetzt ziemlich baff und hatten corona komplett aus der Wahrnehmung gestrichen...???

Stefan K. 28.02.2023 11:31

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1700244)
Das ist auch mein Gefühl...ich kenne viele Leute die im Ski Urlaub oder auf Fasching waren....ENDLICH ist alles wieder normal....3 liegen jetzt mit Corona flach, einer ziemlich übel, trotz impfung und 4ter Ansteckung....die sind jetzt ziemlich baff und hatten corona komplett aus der Wahrnehmung gestrichen...???

Es gibt Beispiele für alles.
Die Aufmerksamkeit liegt jedoch zumeist auf den Erkrankten. Über all die vielen Gesunden wird ja nicht besonders gesprochen. Oder weißt du, wie viele den Fasching und das Skifahren ohne Erkrankung überstanden haben?
Was soll man auch schon anderes machen als wieder zum Leben mit all seinen Seiten zurückzukehren?
In meiner Familie sind in den letzten Monaten 3 an unterschiedlichen Krebsarten erkrankt. Ein Bekannter ist vor einiger Zeit fast an einer Sepsis (nicht Jens) gestorben. Krankheiten wohin man hört. Trotzdem leb ich mein Leben und das so schön wie möglich. Ich hab nämlich nur das eine und ich hab keine Lust mir von Krankheiten permanent mein Verhalten diktieren zu lassen.

keko# 28.02.2023 11:55

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1700238)
eine frage ist doch, was man daraus macht?!

covid und long-covid werden eine weitere krankheits- und todesursache sein und bleiben.
aber in welchem umfang?

wie weit soll das im täglichen leben noch eine (dominierende) rolle spielen?

Ich passe ein wenig auf (hatte bisher kein Corona), ansonsten ist Corona schon lange vorbei für mich. Kürzlich musste ich in einem Krankenhaus als Besucher eine Maske tragen, letztes Jahr beim Zahnarzt und Arzt. Das war´s!
Mein Nachbar, der in meinem Alter mit Schlaganfall über Nacht zum Pfegefall geworden ist und ein guter Bekannter, mit dem ich viele Trainingskilometer verbracht habe und der nach "langer schwerer Krankheit" verstorben ist, belasten mich deutlich mehr
:Blumen:

LidlRacer 28.02.2023 12:02

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1700238)
eine frage ist doch, was man daraus macht?!

covid und long-covid werden eine weitere krankheits- und todesursache sein und bleiben.
aber in welchem umfang?

wie weit soll das im täglichen leben noch eine (dominierende) rolle spielen?

Es gibt sehr viel Raum zwischen kompletter Ignoranz ggü. einer nach wie vor gefährlichen Krankheit, und dem anderen Extrem, sich davon dominieren zu lassen.

Maske tragen, wann und wo es sinnvoll ist (gerne auch verpflichtend), gehört für mich weiterhin zu einem verantwortungsvollen Umgang damit. Wenig Aufwand - viel Effekt.

NiklasD 28.02.2023 12:02

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1700238)
eine frage ist doch, was man daraus macht?!

covid und long-covid werden eine weitere krankheits- und todesursache sein und bleiben.
aber in welchem umfang?

wie weit soll das im täglichen leben noch eine (dominierende) rolle spielen?

Die Situation hat sich ja auch komplett verändert von einer unbekannten Krankheit, die auf eine nicht immunisierte Bevölkerung trifft, zu einer, gegen die ein Großteil der Bevölkerung geimpft und/oder bereits infiziert war und somit einen wirksamen Schutz gegen schwere Verläufe hat.

Ich finde man merkt es am allgemeinen Verhalten in Supermärkten, privaten etc., dass Corona eine deutlich untergeordnete Rolle spielt, was auch richtig und wichtig ist. ICh trage in engen Räumen mit vielen Menschen oder beim einlaufen & Bus fahren weiterhin Maske. Aber unabhängig von Corona, sondern weil es einfach auch wirksamer Schutz gegen andere Erkältungskrankheiten ist.

keko# 28.02.2023 12:08

Zitat:

Zitat von NiklasD (Beitrag 1700250)
...Ich trage in engen Räumen mit vielen Menschen oder beim einlaufen & Bus fahren weiterhin Maske. Aber unabhängig von Corona, sondern weil es einfach auch wirksamer Schutz gegen andere Erkältungskrankheiten ist.

Das kann man durchaus so tun :Blumen:

Ich habe mir während der Corna-Zeit angewöhnt, Plätze oder Orte, an denen Maske oder Impfung vorgeschrieben ist, möglichst zu meiden. Denn die scheinen ja irgendwie gefährlich zu sein. Weder bin ich in ein Restaurant gegangen, noch ins Schwimmbad. Öffentliche Verkehrsmittel habe ich nicht mehr genutzt. Der Hinweise nach G-irgendwas war für mich die Aufforderung, diesen Ort möglichst zu meiden.


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