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chris.fall 19.03.2020 15:06

Moin,

Zitat:

Zitat von Drop (Beitrag 1518163)
Zur Ausgangssperre: könnte man es nicht erstmal mit einem Versammlungs- oder Gruppenverbot versuchen? Also alles größer 2 darf nicht auf die Strasse.

im Freien sind größere Ansammlungen nicht das Problem:

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1518013)

Letztlich kommt es epidemiologisch aber nicht in erster Linie darauf an, ob es Gruppen von Menschen gibt, die weniger als zwei Meter Abstand haben, sondern ob diese Menschen sich das Virus weitergeben. Und das wird (außerhalb von geschlossenen Räumen!) schon sehr unwahrscheinlich, wenn sich Leute auch nur 1m nahe kommen. Aerosolwolken verteilen und verdünnen sich im Freien weitaus schneller.

und gegen die Parties zuhause (die Eltern hängen noch auf Malle fest und man hat sturmfreie Bude...) hilft dann nur noch ein Ausgangsverbot(?).

Meinen ersten Reflex, wenn ich von solchen Parties lese oder die beim Spaziergang mit meiner Freundin im Park "bewundern" darf kann man ja etwas weiter oben nachlesen.

Ich versuche trotzdem auf die Stimme der Vernunft (Hafu) zu hören. Er hat in diesem Thread schon sehr früh gewarnt und wenn er jetzt gegen die reflexartigen Verhängung eines Ausgehverbots argumentiert, gibt mir das zu denken!

Dass man sich jetzt durch hartes Durchgreifen profilieren kann, ist klar. D.h. ob das Ausgehverbot kommt oder nicht, wird eine politische Entscheidung sein und keine vernünftige. Dabei sollte man aber bedenken, dass jetzt schon vielen Menschen der A**** richtig auf Grundeis geht. Ein selbstständiges Forumsmitglied hat hier vor kurzem mal berichtet, meine Schwester hat gestern am Telefon geheult, weil sie sich (wie ich finde mit Recht) große Sorgen sowohl um ihre berufliche Zukunft als auch um die Ihres Mannes machen muss.

All diesen Menschen dürfte es nur sehr schwer zu vermitteln sein, warum sie so leiden, aber angesichts von "Coronapartys" keine Ausgangsverbot verhängt wird.


Viele Grüße,

Christian

qbz 19.03.2020 15:23

Zitat:

Zitat von Faser (Beitrag 1518162)
Jetzt rufen viele nach der Ausgangssperre, aber in paar Wochen würde sich die Stimmung massiv ändern. Eine Woche ist das vielleicht ganz nett, aber spätestens nach einigen Wochen wird es grausam. Es kommt auch darauf an, ob man in einer engen Großstadtwohnung wohnt, oder auf dem Land in einem Haus mit Garten.
........

Es leben auch Familien unter uns, wo die innerfamiliären Beziehungen, sei es zwischen den Eltern oder Eltern-Kindern manchmal nicht gewaltfrei ablaufen. Vor allem jetzt, wo die Kita´s so lange geschlossen sind und beide Eltern eventuell ohne Arbeit sind, ergibt sich ein bedeutend grösseres Konflikt- und Stresspotential zuhause.

Die Jugendämter, Kinderschutzeinrichtungen, Heime und Familienberatungsstellen werden leider mehr zu tun bekommen, aber das IMHO mit dem wenigen Personal, das nach den vergangenen Sparrunden übrig blieb, nicht angemessen bewältigen. Ausserdem setzen sich die Mitarbeiter z.T. selber der Infektionsgefahr aus, z.B. bei Hausbesuchen oder bei Einladungen. Es gibt Orte, wo die Rathäuser schon für Besucher gesperrt sind. Wie da dann der Kinderschutz so organisiert wird, wie es notwendig wäre, frage ich mich schon?

Ich nehme an, dass die Jugendämter diese Aspekte vorbringen, aber meistens werden sie nach meinen Erfahrungen von den anderen Ressorts übergangen bzw. nachrangig behandelt.

Seyan 19.03.2020 15:28

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1518174)
Mein Schwiegervater hatte am Wochenende 81. Geburtstag in Lauf a.d.Pegnitz. Wir haben den üblichen Besuch dort zum gemeinsamen Essen mit Hinweis auf Coronavirus zu seinem Schutz abgesagt. Er hat es nicht verstanden und ist gleichwohl mit zwei seiner drei Enkeln (meine in Nürnberg lebenden Kids) Essen gegangen. Er ist auch jemand, dem Lebensqualität und derartige Jashreshighlights viel wichtiger sind, als maximale Risikovermeidung und Lebensverlängerung.

Ist ja nicht so, als würde es nur alte Menschen betreffen, die die Welt nicht mehr verstehen. Bzw. verstehen wäre übertrieben...

Aber ich habe z.B. einen 7,5 Monate alten Sohn daheim. In dem Alter ist Sozialisierung schon wichtig, er sollte andere Babys sehen, von deren Verhalten lernen, etc.pp. auch die Großeltern soll er doch ab und an sehen.

Glaubt einer, dass das den Kleinen gut tut in der Entwicklung?

tandem65 19.03.2020 15:30

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1517993)
Man kann auch einfach das Handy daheim lassen, wenn man rausgeht :Cheese:

Um einen Grund dafür zu haben müsste man allerdings so oute Kanäle wie lineares TV sehen. ;)

Marsupilami 19.03.2020 15:31

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1518178)
Aber ich habe z.B. einen 7,5 Monate alten Sohn daheim. In dem Alter ist Sozialisierung schon wichtig, er sollte andere Babys sehen, von deren Verhalten lernen, etc.pp.

Da gibt's nur eine Lösung: er braucht schnell ein Geschwisterchen! :Cheese:

Ausdauerjunkie 19.03.2020 15:31

Zitat:

Zitat von Kampfzwerg (Beitrag 1518173)
Was mir schon länger durch den Kopf geht und jetzt beim Laufen wieder aktuell war.
Beim Thema Ausgangssperre sollte man auch bedenken, dass für ein starkes Immunsystem unter anderem frische Luft, Sonne (Vitamin D), eine positive Grundstimmung und die Ernährung hilfreich sind.
Was passiert wenn man in Form einer Ausgangssperre 3 dieser 4 Punkte mal für 2-4 Wochen vernachlässigt?
Ist danach nicht das Immunsystem bei einem Großteil der Bürger im Keller und somit steht die große Explosion erst danach an, die Viren werden ja nicht zu 100 % weg sein. :confused:

Die Vitamin D Produktion ist bei uns aktuell noch gar nicht möglich! Sonnenstand, Breitengrad, Wintermonate...

Hafu 19.03.2020 15:33

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1518166)
...
So wie ich die Situation verstehe, haben wir in DE "gute" Chancen in große humanitäre Probleme zu laufen. Da bin ich persönlich der Meinung, lieber in Gefahr zu laufen, jetzt zu viel zu tun, als das Risiko auf sich zu nehmen, in diese Probleme zu laufen. 2 oder 3 Wochen Ausgangssperre haut kein Land um. Zum "Glück" haben alle großen Volkswirtschaften ähnliche Probleme.

Ich versuche mich so ziemlich aus allen seriösen Quellen zu informieren, die zur Zeit vernünftige Analysen, Daten und Einschätzungen liefern und mein Eindruck ist ein anderer.

Deutschland hat gute Chancen so ziemlich als einziges Land in ganz Europa, diese Epidemie ohne komplette Dekompensation des Gesundheitssystems zu überstehen. Es gibt zugegebenermaßen ein gewisses Restrisiko, dass es auch bei uns schlimmer wird, als erwartet, aber das ist nicht der allgemeine Expertenkonsens.
Wir haben auch 4 Wochen nach Ausbruch der Epidemie in Deutschland die mit Abstand niedrigste Mortalitätsrate. Erst 31 Tote bei 13 000 Infekten spricht erstens für ein funktionierendes Gesundheitssystem und zweitens für eine erträglich niedrige Dunkelziffer.

Zum Vergleich: Frankreich 243 Tote bei angeblich nur 9000 Infizierten
Italien 3000 Tote bei 35 000 Infizierten
Spanien 640 Tote bei 15 000 Infizierten

Wenn sich also ein Land in Europa ein besonnenes abgestuftes Vorgehen in der Pandemie leisten kann, weil die Situation noch nicht außer Kontrolle geraten ist, dann sind das wir.
Und wie schon mehrfach erwähnt: die oben wiedergegebenen Zahlen sind entstanden ohne dass es Versammlungsverbote, Schulschließungen und geschlossene Nachtclubs, Bars und Cafe gegeben hätte, denn diese Maßnahmen wurden ja erst vor weniger als einer Woche beschlossen und umgesetzt und werden erst in einer Woche sich auf die Infektzahlen auswirken.

Jeder Entscheidungsträger wusste, wie die Zahlen sich zunächst erstmal weiterentwickeln und dass das Maßnahmenpaket von letztem Freitag, das zum Teil erst ab Montag umgesetzt wurde eine gewisse Zeit braucht, um zu wirken.

Marsupilami 19.03.2020 15:38

Österreich steht von den nackten Zahlen her übrigens fast identisch gut da wie Deutschland. Und ja, wir haben hier das Problem um Ischgl, aber Deutschland hat dafür Heinsberg.

tandem65 19.03.2020 15:41

Zitat:

Zitat von Marsupilami (Beitrag 1518058)
Was sie aber vergessern ist, dass gerade sie das Gesundheitssystem am meisten belasten, da sie auch am wahrscheinlichsten die Intensivbetten auslasten.

Dafür aber nicht sonderlich lange. ;)

Ich beobachte es aber bei mir wie Hafu & Anlot.
Wenig los, die Eisdiele hat nicht mal die hälfte der üblichen Tische gestellt.
Wenn sich sehr große Teile vernünftig verhalten haben wir das was wir von unserer Gesellschaft erwarten können erreicht.

gaehnforscher 19.03.2020 15:45

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 1518140)
Moin,



da wirst Du wohl leider Recht haben: Meiner Meinung nach ist das auch schon sehr deutlich angekündigt worden:

"Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist. Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können.(...)"

Nur war das für die Vollidioten (entschuldigt bitte meine Wortwahl), die in den "Coronaferien" immer noch "Coronapartys" feiern nicht deutlich genug. Oder sie haben es sich gar nicht erst anghört oder gesehen, denn es wurde wohl nicht auf Netflix gestreamt(?)

Trotz allem und gerade deshalb:

Munter bleiben,

Christian

Befürchte ich auch. Aber Immerhin wars selbst auf Youtube ganz oben angepinnt, sodass es vllt doch den ein oder andern erreicht hat.

slo-down 19.03.2020 15:49

Bei uns hier sind alle Spieltplätze mit Bändern Abgesperrt und es stehen Schilder an der Spielplätzen.

Ich konnte jetzt auch nicht sonderlich viele Jugendliche sehen.
Liegt wahrscheinlich daran dass in bei uns in Bayern die Welt noch in Ordnung ist :D

dasgehtschneller 19.03.2020 15:51

Ich habe gestern in der schweizer Sendung 10vor10 einen erschreckenden Bereicht aus Italien gesehen.
https://www.srf.ch/play/tv/sendung/1...1-e3fddd901a3d (Bericht 2 vom 18.3.)

Eine Pflegerin hat da erzählt dass es in ihrem Krankenhaus noch keinen einzigen Fall gab bei dem ein Patient die Inensivstation wieder lebendig verlassen habe.
Sie behandeln die Leute, beatmen sie usw. am Schluss sterben sie aber trotzdem alle:Nee:

Es gab natürlich in anderen Krankenhäusern schon Fälle die besser rausgekommen sind, die Mortalitätsrate, wenn man mal auf der Intensivstation ist scheint aber extrem hoch zu sein.

Körbel 19.03.2020 15:57

Zitat:

Zitat von Kampfzwerg (Beitrag 1518173)
Beim Thema Ausgangssperre sollte man auch bedenken, dass für ein starkes Immunsystem unter anderem frische Luft, Sonne (Vitamin D), eine positive Grundstimmung und die Ernährung hilfreich sind.
Was passiert wenn man in Form einer Ausgangssperre 3 dieser 4 Punkte mal für 2-4 Wochen vernachlässigt?

Dann stell dich doch bei einer evtl Ausgangssperre jeden Tag für 15 min nackig auf den Balkon.

merz 19.03.2020 16:02

40% der Hospitalfälle in USA unter 55:


https://www.nytimes.com/2020/03/18/h...e=articleShare

m

Koschier_Marco 19.03.2020 16:14

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1518190)
40% der Hospitalfälle in USA unter 55:


https://www.nytimes.com/2020/03/18/h...e=articleShare

m

wahrscheinlich XXL size mit Diabetis

Vicky 19.03.2020 16:22

Zitat:

Zitat von Koschier_Marco (Beitrag 1518193)
wahrscheinlich XXL size mit Diabetis

Und wo steht das? Quelle!

In Frankreich gab es vor einigen Tagen eine ganz ähnliche Statistik, die ich hier im Thread verlinkt hatte...

Koschier_Marco 19.03.2020 16:35

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1518194)
Und wo steht das? Quelle!

In Frankreich gab es vor einigen Tagen eine ganz ähnliche Statistik, die ich hier im Thread verlinkt hatte...

Öffentliche Zugängliche Information über die durchschnittliche Anzahl von übergewichtigen Einwohnern pro 100.000 in den USA samt Diabetis Epidemie in den USA

Stefan 19.03.2020 16:41

Zitat:

Zitat von Koschier_Marco (Beitrag 1518195)
Öffentliche Zugängliche Information über die durchschnittliche Anzahl von Einwohnern pro 100.000 in den USA samt Diabetis Epidemie in den USA

Die USA haben im Durchschnitt 100.000 Einwohner pro 100.000 Einwohner.
Bevor man über sowas Witze macht:
Ein belgischer Artikel von vorgestern hat nachfolgende Überschrift:
Notarzt über Corona: "Wir sehen 30-Jährige ohne Krankengeschichte, die Bilder der Lungen sind beängstigend"


Nachtrag: Koschier_Marco hat zwischenzeitlich den Text seines Posts geändert.

Jörn 19.03.2020 16:43

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1518174)
selbst hochbetagte Patienten haben immerhin bei Infekt eine 4/5-Überlebenschance. Vor die Wahl gestellt, ab sofort nur noch ohne Besuch und ohne Kontakt zu ihren Lieben in einem Heim auf unbestimmte Zeit dahinzuvegetieren oder das durchaus überschaubare Infektrisiko in Kauf zu nehmen und dafür am Lebensabend noch mehr Lebensqualität zu haben, würde viele vermutlich sich für letzteres entscheiden.

Das scheint ein recht seltsames Krankenhaus zu sein, in dem Du da arbeitest.

Vom Ausbruch der Krankheit bis zum Tode durch Ersticken vergehen im Schnitt 8 Tage. Die Wahrscheinlichkeit bezifferst Du mit 20%. Klingt für mich nicht besonders empfehlenswert.

Vicky 19.03.2020 16:43

Zitat:

Zitat von Koschier_Marco (Beitrag 1518195)
Öffentliche Zugängliche Information über die durchschnittliche Anzahl von übergewichtigen Einwohnern pro 100.000 in den USA samt Diabetis Epidemie in den USA

Für das, was ich Dir darauf antworten möchte, würde mich Arne völlig zu Recht sperren. :Nee:

qbz 19.03.2020 16:44

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1518188)
Ich habe gestern in der schweizer Sendung 10vor10 einen erschreckenden Bereicht aus Italien gesehen.
https://www.srf.ch/play/tv/sendung/1...1-e3fddd901a3d (Bericht 2 vom 18.3.)

Eine Pflegerin hat da erzählt dass es in ihrem Krankenhaus noch keinen einzigen Fall gab bei dem ein Patient die Inensivstation wieder lebendig verlassen habe.
Sie behandeln die Leute, beatmen sie usw. am Schluss sterben sie aber trotzdem alle:Nee:

Es gab natürlich in anderen Krankenhäusern schon Fälle die besser rausgekommen sind, die Mortalitätsrate, wenn man mal auf der Intensivstation ist scheint aber extrem hoch zu sein.

Ich habe mir den Bericht angesehen. Traurig. Jetzt weiss ich Bescheid ...

Stefan 19.03.2020 16:53

Putin verhält sich so clever wie Trump es kürzlich getan hat:

Infektionswelle in Russland
Corona ist hart, Putin ist härter
Auch in Russland steigt die Zahl der Corona-Opfer. Präsident Putin spielt die Gefahr herunter. Er will seinen Verfassungs-Coup nicht gefährden. Im Kampf zwischen dem Autokraten und dem Virus soll offenbar das Virus nachgeben.

Koschier_Marco 19.03.2020 17:00

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1518196)
Die USA haben im Durchschnitt 100.000 Einwohner pro 100.000 Einwohner.
Bevor man über sowas Witze macht:
Ein belgischer Artikel von vorgestern hat nachfolgende Überschrift:
Notarzt über Corona: "Wir sehen 30-Jährige ohne Krankengeschichte, die Bilder der Lungen sind beängstigend"


Nachtrag: Koschier_Marco hat zwischenzeitlich den Text seines Posts geändert.

Ja kleine Ursache grosse Wirkung

Koschier_Marco 19.03.2020 17:01

Woraus leitest Du das ab, ich lebe übrigens in Moskau, Spiegel ist Nato Sprech also eher nicht wirklich neutral

Trimichi 19.03.2020 17:19

Vllt ist Putin ja einer, der sich nicht von der Massenhysterie hat anstecken lassen. Waere sehr zu begruessen.

Man beachte die Mortatlitaetsraten auch aus China im Vergleich zu Grippe und was daraus geworden ist...

P.S.: volle Zustimmung. Nicht nur in RU haben die westlichen Medien kein hohes Ansehen wie z.B auch in Serbien. Nord-Mazedonien ist uebrigens der Nato beigetreten.

JeLü 19.03.2020 17:32

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1518190)
40% der Hospitalfälle in USA unter 55:


https://www.nytimes.com/2020/03/18/h...e=articleShare

m

Es ist allerdings schon notwendig darauf hinzuweisen, dass hier die Basisraten der Erkrankungen genannt werden. Das ermöglicht natürlich die Intepretation, dass die
gegenüber z.B. Südkorea deutlich erhöhte prozentuale Anzahl jüngerer Erkrankte
auf eine stärkere Erkrankungshäufigkeit der Jüngeren schließen lässt.
Siehe hier:
https://twitter.com/NateSilver538/st...60091981959174

Ebenso ist die Unterscheidung in "unter 55" etwas seltsam, wenn man über young-people Aussagen treffen will. Ebenso ist die Interpretation von Koschier nicht ganz so absurd, wie sie hier dargestellt wird. Natürlich ist es sinnfrei, Diabetes als alleinige Erklärung heranzuziehen. Man sollte aber nicht vergessen, dass gerade bei Unter-55 als Bezugspunkt ein Großteil der Schwer Erkrankten durchaus Menschen mit (mehreren) Vorerkrankungen sein können. Dies hat z.B. auch der Epidemiologe Marc Lipsitch geäußert (finde das Zitat auf die Schnelle nicht, kann ich bei Interesse nachliefern.)
Mir reichen trotzdem Aussagen wie die des belgischen Arztes, um mich auch meine eigene Gesundheit und evtl. spätere sportliche Leistungsfähigkeit zu sorgen, sollte ich erkranken. Aber auch muss man anmerken, dass die Aussagen nicht statistisch untermauert sind und zudem keine Krankenvorgeschichte nicht automatisch heißt, dass keine Vorerkrankungen vorgelegen haben.

Trimichi 19.03.2020 17:41

Fassen wir als Fazit kurz zusammen: niemand wird an einem Schnupfen sterben. Ausser sehr alte Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen, deren Herz-Kreislauf-System mit etwas mehr Leistung wie bei einer leichten Erkaeltung nicht mehr klarkommt.

Der Rest ist Massenhysterie, auch pressegemacht, der offensichtlich immer mehr Menschen zum Opfer fallen.

Als Literaturtipp empfehle ich: die Welle. Sollte mMn jede*r mal gelesen haben.

Koschier_Marco 19.03.2020 17:42

Zitat:

Zitat von JeLü (Beitrag 1518211)
Es ist allerdings schon notwendig darauf hinzuweisen, dass hier die Basisraten der Erkrankungen genannt werden. Das ermöglicht natürlich die Intepretation, dass die
gegenüber z.B. Südkorea deutlich erhöhte prozentuale Anzahl jüngerer Erkrankte
auf eine stärkere Erkrankungshäufigkeit der Jüngeren schließen lässt.
Siehe hier:
https://twitter.com/NateSilver538/st...60091981959174

Ebenso ist die Unterscheidung in "unter 55" etwas seltsam, wenn man über young-people Aussagen treffen will. Ebenso ist die Interpretation von Koschier nicht ganz so absurd, wie sie hier dargestellt wird. Natürlich ist es sinnfrei, Diabetes als alleinige Erklärung heranzuziehen. Man sollte aber nicht vergessen, dass gerade bei Unter-55 als Bezugspunkt ein Großteil der Schwer Erkrankten durchaus Menschen mit (mehreren) Vorerkrankungen sein können. Dies hat z.B. auch der Epidemiologe Marc Lipsitch geäußert (finde das Zitat auf die Schnelle nicht, kann ich bei Interesse nachliefern.)
Mir reichen trotzdem Aussagen wie die des belgischen Arztes, um mich auch meine eigene Gesundheit und evtl. spätere sportliche Leistungsfähigkeit zu sorgen, sollte ich erkranken. Aber auch muss man anmerken, dass die Aussagen nicht statistisch untermauert sind und zudem keine Krankenvorgeschichte nicht automatisch heißt, dass keine Vorerkrankungen vorgelegen haben.


Um das klarzustellen ich habe im Sinne der Sache übertrieben, wenn das falsch verstanden wurde das war nicht der Gedanke, der war in den meisten Fällen führt eine Vorerkrankung zum Tod der Virus ist dann nur mehr der letzte von mehreren schon vorhandenen Sargnageln, das Gesundheitssystem der USA bewegt sich ja für die Masse auf Afrika Niveau

Jörn 19.03.2020 17:44

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1518212)
Fassen wir als Fazit kurz zusammen: niemand wird an einem Schnupfen sterben. Ausser sehr alte Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen, deren Herz-Kreislauf-System mit etwas mehr Leistung wie bei einer leichten Erkaeltung nicht mehr klarkommt.

Der Rest ist Massenhysterie, auch pressegemacht, der offensichtlich immer mehr Menschen zum Opfer fallen.

Es ist immer wieder ergreifend, christliche Nächstenliebe so konkret zu erleben.

Koschier_Marco 19.03.2020 17:46

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1518208)
Vllt ist Putin ja einer, der sich nicht von der Massenhysterie hat anstecken lassen. Waere sehr zu begruessen.

Man beachte die Mortatlitaetsraten auch aus China im Vergleich zu Grippe und was daraus geworden ist...

P.S.: volle Zustimmung. Nicht nur in RU haben die westlichen Medien kein hohes Ansehen wie z.B auch in Serbien. Nord-Mazedonien ist uebrigens der Nato beigetreten.

Ich stehe den russischen Medien natürlich auch gleich skeptisch gegenüber, nur der Ausgeglichenheit halber, aber das Framing der Presse in Deutschland und auch in Österreich ist halt zu meist Bashing und einseitige Berichterstattung und Feindbildproduktion.

Heute hatten wir 147 Fälle in Russland davon 98 in Moskau und die erste Tote eine 78 jährige Pensionistin mit Vorerkrankung also die klassische Risikogruppe (wenns stimmt) bei 140.000 Tests

DocTom 19.03.2020 17:48

Zitat:

Zitat von tri-memory (Beitrag 1517232)
...Ich kenne weder Dr. WODARG, noch sympathisiere ich mit ihm. Ich habe diese Infos per Email erhalten und hier im Forum gepostet...

beziehst Du Dich auf diesen guten Beitrag / Podcast von ihm?
https://kenfm.de/am-telefon-zur-coro...odarg-podcast/

Zitat:

Biografie: Dr. med. Wolfgang Wodarg, geb. 1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Nach seiner klinischen Tätigkeit als Internist war er u.a. 13 Jahre Amtsarzt in Schleswig-Holstein, gleichzeitig Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen und Vorsitzender des Fachausschusses für gesundheitlichen Umweltschutz bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein; 1991 erhielt er ein Stipendium an der Johns Hopkins University/Baltimore/USA (Epidemiologie) Als Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009 war er Initiator und Sprecher in der EnquêteKommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, dort Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit und stellv.Vors. des Ausschusses für Kultur, Bildung und Wissenschaft. 2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der H1N1 (Schweinegrippe) und war dort nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament als wissenschaftlicher Experte weiter beteiligt. Seit 2011 ist er als freier Hochschullehrer, Arzt und Gesundheitswissenschaftler und ehrenamtlich als Vorstandsmitglied und AG Leiter (Gesundheit) bei Transparency International Deutschland engagiert.
Bald kommt er bestimmt in die Rechte Ecke hier im Forum, der arme Facharzt! Und das bloß, weil er eine alternative Meinung zu dem Mainstreamwunschkatastrophendenken hat und auch äußert.
Unglaublich.
Wird ja alles in einem Jahr hier im Forum zum Beispiel nachzulesen sein, wer der Fachleute dann am Ende recht behält und ob fahrlässig mit unserem Lebensstandard und unserem Wohlstand rumgespielt wurde.:Huhu:

Spannend auch, was aus dem linksextremen Spektrum angeblich geplant ist:
https://www.tagesspiegel.de/politik/.../25657090.html

wobei mir der Tagesspiegel da bisher eher nicht als Verschworungsblatt bekannt ist...:Danke:

Zitat:

Zitat von JeLü (Beitrag 1518211)
... hat z.B. auch der Epidemiologe Marc Lipsitch geäußert (finde das Zitat auf die Schnelle nicht, kann ich bei Interesse nachliefern.)
...

war es dies?
https://m.tagesspiegel.de/wissen/kau...uckg o.com%2F

Andere Interviews von ihm sind hinter Paywalls.

Wen wissenschaftliche Infos zum SARS-CoV2 interessieren
https://www.wissenschaft.de/gesundhe...nge-anrichtet/

80% der Fälle bisher mit mildem Verlauf, spanische Grippe Effekte wird es wohl eher nicht geben...

Trimichi 19.03.2020 17:55

Zitat:

Zitat von Jörn (Beitrag 1518214)
Es ist immer wieder ergreifend, christliche Nächstenliebe so konkret zu erleben.

Hier geht es um wissenschftliche Fakten. Circa 3000 Corona Toten in China standen 80000 Grippe Tote gegenueber im gleichen Zeitraum ebenso in China. Das RK-Institut hatte das Virus als unbedenklich und vergleichbar mit SARS eingestuft. Du erinnerst Dich?

Selbstverstaendlich halte ich mich an eine Ausgehsperre. Nur was ich denke entscheide immer noch ich und nicht die Massenmedien. Daran wird sich auch nichts aendern. Das die Politik "mithyped" ist gefaehrlich. Man sieht wie manipulativ anfaellig Politik ist obschon einer gesicherten wissenschaftlichen Datenbasis des Robert-Koch-Instituts.

Lass und doch im Reli-Thread ueber den Wahrheitsanspruch der Politik diskutieren gegenueber dem der Wissenschaft. Wer ist glaubhafter? Politiker oder Wissenschaftler?

Richtest Du etwa Dein Faehnchen nach dem Wind aus? Haette ich Dir nicht zugetraut...

Jörn 19.03.2020 18:01

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1518220)
Richtest Du etwa Dein Faehnchen nach dem Wind aus?

Ich verzichte zugunsten anderer auf einen eigenen Vorteil. Das nennt man Solidarität.

Ausdauerjunkie 19.03.2020 18:05

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1518220)
....... Wer ist glaubhafter? Politiker oder Wissenschaftler?

.......

Schöne Frage! Besser wäre Politiker oder Kirchenmann? :Cheese:

Aktueller Bericht aus dem schönem Oberfranken (Bayern):
Gerade bin ich durch unser ehemaliges LandesGartenSchau Gelände gefahren. So viele Menschen waren da letztmals genau bei der LGS vor ein paar Jahren.
Der "Kulturkiosk" hatte geöffnet (von wegen um 15 Uhr schließen!) um den Kiosk herum viele "Familienväter" mit ihren Kleinen. Bierflasche und Kippe in der Hand. Klar auch mich angemacht, warum ich hier mit dem Rad fahre (sorry );)
Etwas weiter im nächsten Stadtteil eine Gruppe Jugendlicher auf dem mit Absperrband gesperrten Bolz/Spielplatz, daneben am Radwg Menschen, Menschen, Menschen von 0,1 bis Ü 80 Jahren.
Die Vernunft wird nie siegen.:Cheese:

DocTom 19.03.2020 18:07

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1518220)
Hier geht es um wissenschftliche Fakten. ...

damit wirst Du hier erst etwas, wenn alle Ihre Fehler nach einem Jahr wissenschaftlich belegt sehen.
Sonst herrscht hier in vielen nicht sportlichen Threads meiner Erfahrung nach halt eher "religiöser Glauben" statt "wissenschaftlicher Ethik".:Nee:

chris.fall 19.03.2020 18:16

Moin,

Zitat:

Zitat von Ausdauerjunkie (Beitrag 1518223)

Aktueller Bericht aus dem schönem Oberfranken (Bayern):
Gerade bin ich durch unser ehemaliges LandesGartenSchau Gelände gefahren.
(...)
Die Vernunft wird nie siegen.:Cheese:

Doch! ;-)

Munter bleiben,

Christian

Körbel 19.03.2020 18:16

Zitat:

Zitat von Ausdauerjunkie (Beitrag 1518223)
Die Vernunft wird nie siegen.:Cheese:

In Deutschland nicht und woanders auch nicht.
Der Mensch braucht in Krisensituationen klare Anordnungen und Gesetze.

Auch hier in Spanien wird die Ausgangssperre unterwandert und manch einer versucht die Polizei auszutricksen.

Ist sogar verboten Besuch zu empfangen, ausser der Besuchte ist krank und bekommt Hilfe von aussen.

Mein Nachbar, ein verquanzter Deutscher, den scheint das nicht zu kratzen, da geben sich die Besucher die Klinke in die Hand.

Warte nur noch drauf das er den Virus auch bekommt.
Wenn er dann Hilfe braucht, wird er bei mir auf Granit beissen.

BananeToWin 19.03.2020 18:45

Zitat:

Zitat von Jörn (Beitrag 1518197)
Das scheint ein recht seltsames Krankenhaus zu sein, in dem Du da arbeitest.

Vom Ausbruch der Krankheit bis zum Tode durch Ersticken vergehen im Schnitt 8 Tage. Die Wahrscheinlichkeit bezifferst Du mit 20%. Klingt für mich nicht besonders empfehlenswert.


So sterben aber nunmal viele Leute in Deutschland. Jedes Jahr über 20.000 an Lungenentzündung und 20.000 an fortgeschrittenen chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen. Viele andere Erkrankungen, die ebenfalls mit Atemnot einhergehen (können) noch gar nicht mitgerechnet.
Mit einem Mindestmaß an Medikation bekommt man übrigens kaum was mit von der Atemnot. "Tod durch Ersticken" malt hier sicher andere Bilder in den Köpfen, die der Realität meist nicht gerecht werden.

(Voraussetzung ist eine angemessene medizinische Versorgung, die im palliativen Fall keine Beatmungsgeräte voraussetzt.)

lyra82 19.03.2020 18:58

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1518229)
Auch hier in Spanien wird die Ausgangssperre unterwandert und manch einer versucht die Polizei auszutricksen.

Habe gehört, man darf nicht mal alleine draußen Sport treiben in Spanien, stimmt das?

Faser 19.03.2020 19:08

Es wird bedeutend ruhiger draussen. Auch die Gruppen werden weniger. Wie ist euer Eindruck?


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