triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Ernährung und Gesundheit (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=5)
-   -   Frust und Sportpause (Übertraining) (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=47674)

Estebban 24.04.2020 08:33

Zitat:

Zitat von deadbolt86 (Beitrag 1527351)
Man hört halt so viel und ich neige eher dazu, Leuten zu glauben als daran zu zweifeln. Bin in naiver Gutmensch.

Noch zu EBV: der Verdacht könnte Stimmen. Im November die 2 Wochen starke Halsschmerzen, wo kein AB geholfen hat. Dann kontinuierlich bergab. Jetzt eben Schlafstörunten, Sympathikus stark aktiviert, dazu seit einer Woche Kopfschmerzen, Müdigkeit und geringe Leistungsfähigkeit.

Das wäre eine - sorry - Arschdiagnose aber kein Weltuntergang.

Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten. Aber du bist halt wirklich der Prototyp des Dr Google Patienten. Du bist fest überzeugt davon, dass es Übertraining sein muss, weil ein Kumpel dir was zu laktat erzählt. Hier kommt einer mit EBV um die Ecke und du sagst „stimmt, ich hatte im Herbst 2 Wochen Halsweh“.
Das mag beides sein, es mag aber auch sein, dass du schwanger bist, da werden sportliche Leistungen auch über Monate schlechter. Bitte tu dir den Gefallen und hör auf zu lesen und dich selbst zu diagnostizieren. Gehe zum Arzt und erzähl ihm von deiner Geschichte und deinem Symptomen. Nichts anderes. Und dann finde mit ihm gemeinsam einen Weg, wie ihr zu einer echten Diagnose kommt.

deirflu 24.04.2020 09:12

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1527370)
Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten. Aber du bist halt wirklich der Prototyp des Dr Google Patienten......

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen dass man dazu ganz schnell neigt wenn man das Gefühl hat nicht ernst genommen zu werden.
Die meisten Ärzte behandeln halt nach Schema A, wenn das nicht hilft Pech gehabt. Als Patient sucht man dann halt selbst weiter und natürlich findet man alles mögliche was passen könnte. Das ganze ist wie ein Strudel der einen mit der Zeit auch psychisch angreift, irgendwann wird es dann halt irrational.

Daher ist es wichtig einen Arzt zu haben den man wirklich vertraut und der einen Ernst nimmt. Gerade Sportler sollten sich eher einen Arzt suchen der ein ausgewiesener Sportarzt ist oder viel Erfahrung mit Sportlern hat. Ist dann eine Diagnose gestellt sollte man dieser auch vertrauen und die Behandlung durchziehen, man muss sich halt bewusst sein das manche Krankheiten langwierig sein können. Leider neigt man gerade als aktiver Mensch dazu hier zu Geduld zu haben da man angst hat im Training etwas zu verpassen.
Profis sind hier ein gutes Beispiel, man wundert sich ja über so manchen Leistungsabfall, oder einer verhaut mal eine ganze Saison....meist liegt es halt an einer Erkrankung der zu wenig Zeit für die Gesundung eingeräumt geworden ist.

EBV kommt häufig weil die Symptome schwer von anderen Krankheiten zu differenzieren sind und diese halt auch auf viele andere Krankheiten passen. Z.B. Abgeschlagenheit und Halsschmerzen kann man bei jedem Atemwegsinfekt auch haben.
Eine Abklärung kann aber trotzdem Sinn machen, bzw kann man den untersuchenden Arzt ja einmal darauf hinweisen.

deadbolt86 24.04.2020 12:04

Haha, nein nein Estebban...nur keine Angst, da trittst du mir nicht zu nahe. Ich bin da wirklich ein Pfosten.

Mich macht nur das in der Luft schweben fertig. Hätte ich eine Diagnose wäre mir schon leichter. Da hast du schon Recht, deirflu...der Arzt meint, da müssen wir ein Antidepressivum verschreiben, wegen Schlafproblemen aber die anderen Anzeichen werden da ignoriert. Es ist halt psychisch wirklich "zach".

Also ich habe jetzt mal eine Blutuntersuchung ausgemacht. Da wird dann mehr abgecheckt und eben auch EBV. Sollte dies alles o.B. ausfallen, werde ich wohl weitersuchen.

Jetzt erstmal lege ich (leider) Sport zu den Akten und konzentriere mich auf leichtes Dehnen und Yoga.

Der Zeitpunkt ist ja heuer kein schlechter, was die Wettkämpfe betrifft :Cheese:

Greetz und danke!

deadbolt86 09.05.2020 08:34

Blut ohne Befund, Blutdruck wie aus dem Bilderbuch - alles in Ordnung. Könnte mir jetzt noch eine Überweisung zum Internisten geben lassen aber da komm ich mir dann doch irgendwie blöd vor. Scheinbar ist physiologisch wirklich alles in Ordnung.

Die Probleme dürften psychischer Natur sein. Letzte Nacht schlechter Schlaf - HRV niedrig - war mit meiner Schwester eine kleine Runde Radfahren. Puls Schnitt etwa 63% - nur kam ich auch in der Pause nicht unter 54% runter. Natürlich kann man das nach 4 Monaten Sportpause nicht mit früheren Leistungen (wo ich auch in 3h Touren nach 2h@70% wieder auf 45% runter kam) vergleichen aber auffällig ist es.

Mein Geist fährt da mit meinem Körper Achterbahn. Einmal geht's und dann wieder weniger. Da ist ein großer Knacks drin :Gruebeln: und der darf jetzt ausgebügelt werden.

autpatriot 22.05.2020 22:20

Nutze hier mal den Thread für mein Problem.

Seit einiger Zeit habe ich bei Belastung , einen für mich persönlich, viel zu hohen Puls.

Vorallem beim laufen, da konnte ich noch im Februar/März bei einem gewissen Tempo locker noch nebenbei plaudern. Jetzt geht es fast gar nicht und bin da total außer Atem und auch nach der Belastung ziemlich K.O., obwol es NUR ein Grundlagenlauf war.

Beim Radfahren habe ich bei gemütlichen Rollen im flachen einen komplett normalen Puls. Kaum fahre ich einen kleinen Hügel schnellt mein Puls in die Höhe.

Früher habe ich da maximal 5-8 Schläge mehr gehabt jetzt sind es anstatt 125 pro Minute 145 und mehr.

Sobald ich wieder gemütlich dahinrolle im Flachen oder Bergab normalisiert sich mein Puls innerhalb von 20-25 Sekunden auf einen Normalwert.

So macht halt das ganze keinen Spaß , wenn gemütliche Ausfahrten zu fordernden Einheiten werden, weil der Puls so hoch ist bzw trotz gleichem Durchschnittspuls im Vergleich zum Vorjahr, die Ausfahrt um einiges anstrengender ist.

Woran kann das liegen???

Fühle mich im normalen Alltag total fit, bin nicht müde. Im Job auch kein Stress.

Aufgrund dieser Corona Krise ist es ziemlich schwierig einen Termin bei einem Arzt zu bekommen. Jeder sagt ab oder NUR in Notfällen.

Es ist einfach zum kotzen.

deadbolt86 24.05.2020 09:55

Kann dir da nicht weiterhelfen - wünsche dir aber alles Gute, dass das schnell wieder in Richtung "alter Normalität" ;) geht.

Absolut unedig sowas.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:20 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, Jelsoft Enterprises Ltd.