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Hafu 02.11.2021 12:57

Zitat:

Zitat von CarstenK (Beitrag 1631317)
...
Wobei wir dann bei Körbel angekommen sind, der es meiner Meinung nach auf den Punkt gebracht hat.

Wir werden das Klima alleine durch den Umstieg auf E Autos nicht retten, sondern nur wenn die Gesellschaft ihr Konsumverhalten signifikant ändert und zwar weltweit. Das kann ich nicht erkennen und das wird m.M. auch nicht passieren.

Im Gegenteil, der Konsumwahnsinn wir ehr noch zunehmen,...

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1631401)
:liebe053: :liebe053: :liebe053: :liebe053:

Solche Sachen schreibe ich? Beeindruckend.:bussi:
....

Mit dieser resignativen Sicht der Dinge und dem Glauben, dass es die konsumfreudigen Endverbraucher sind, die das Klima zerstören, habt ihr euch leider die Sichtweise von BP und Shell zu eigen gemacht, die mit Kampagnen zum CO2-Fußabdruck, in die sie Hunderte Milionen Euro hineingesteckt haben die Verantwortung für den Klimawandel von der Industrie zum Endverbraucher delegiert haben, um so regulatorischen Vorgaben aus der Politik zu entgehen.

Die Profiteure der aktuell noch fossil geprägten Großindustrie zielen genau darauf ab und man sollte sich hüten in diesem honeypot aus Resignation stecken zu bleiben und sich -so wie es Körbel tut- einfach nur aufs Private zurück zu ziehen und eine "nach mir die Sintflut"Philosophie zu leben.

Der Klimawandel wird sich nicht durch eine weltweite Beeinflussung des Konsumverhalten stoppen lassen, sondern nur indem die Politik die Industrie mittels klarer regulatorische Vorgaben in die Verantwortung nimmt. Das Konsumverhalten der Menschen passt sich an die Preise, die dieser Konsum kostet mehr oder weniger automatisch an.

Wenn Emittenten von Co2 für den Schaden, den sie am Klima anrichten bezahlen müssen (über Co2-Preis und Co2-Zertifikate), dann werden sich auch die Produktionsbedingungen verändern.
So wie wir es Chemieunternehmen schon seit langem nicht mehr erlauben, ihre verseuchten Abwässer einfach in die Flüsse zu leiten, so muss die Industrie eben so schnell wie möglich für das von Ihnen verantwortete Co2, das in die Atmosphäre abgegeben wird, bezahlen.

Bei fairer Bezahlung für Co2-Emission ist die billigste Form von Stromgewinnung Wasserkraft, dann folgt Windkraft und dann Solarstrom (alle deutlich unter 10Ct/kwH).

Die Kohleverstromung ist ebenso wie die Verbrennung von Öl oder Gas zur Stromgewinnung komplett unwirtschaftlich mit dem Kauf von korrekt bepreisten Co2-Zertifikaten, so dass in kurzer Zeit sich eine Energiewende automatisch einstellen würde, wenn man so ein System konsequent und über Ländergrenzen hinweg installiert.

Körbel 02.11.2021 13:03

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631403)
....und man sollte sich hüten in diesem honeypot aus Resignation stecken zu bleiben und sich -so wie es Körbel tut- einfach nur aufs Private zurück zu ziehen und eine "nach mir die Sintflut" Philosophie zu leben.

Lebe ich so?
Was masst du dir an, so über mich zu schreiben?

Habe weder Kinder noch Enkelkinder, ebenso keine Neffen und Nichten und eins kann ich dir sagen, wenn du mit deinen Quadratlatschen meinen ökologischen Fussabdruck folgen willst, dann hast du noch viel zu tun, bzw vieles an Potential um dich gewaltig einzuschränken.
Nachhaltigkeit ist mein zweiter Vorname.

Ich träume nicht, wie die meisten hier vom fetten Tesla,
obwohl ich ihn mir leisten könnte, du schon.:Huhu:

Schwarzfahrer 02.11.2021 14:11

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1631396)
Würde auch entsprechend der Markt regeln....
...
Z.b. die Abstandsregelung in Bayern für Windkraft muss angepasst werden.

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1631398)
Da bin ich aber mal ein wenig auf der Liberalen Seite und finde das könnte man getrost den Markt regeln lassen.;)

Ich kann nicht sagen, die regenerative Energieversorgung soll der Markt lösen, aber ich subventioniere Elektroautos. Das funktioniert nur, wenn für beides der Markt zuständig ist. Ansonsten wird "der Markt" nur versuchen, maximale Subventionen abzugreifen, statt Innovation und Investition. Wenn man beides dem Markt überläßt, auch bei Steuerung über z.B. CO2-Preise, ist aber nicht gesagt, daß sicher Elektromobilität mit BEV als Ergebnis rauskommt. Wenn man letzteres als Ziel hat (ohne Rücksicht auf Alternativen), und dafür politisch durch Subvention und Bevorzugung sorgt, dann muß man eben "Planwirtschaftlich" vorgehen, also alle Komponenten gleich fördern und berücksichtigen, damit es überhaupt eine Chance hat, zu funktionieren. Planwirtschaft kann so zeitweise funktionierende Ergebnisse liefern, aber sehr selten wirtschaftliche Lösungen. Planwirtschaft auf Teilsysteme begrenzt führt vor allem schnell zu Geldverschwendung.
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1631398)
Unfassbar, hast Du valide Daten dazu?:Cheese:

Was ist für Dich valide? Tatsache ist: der Wirkungsgrad von Motoren ist im Teillastbereich immer deutlich schlechter, als im Vollastbereich. Und LKW (Straßenverkehr generell) fährt sehr viel im Teillastbereich, nutzt somit die Energie viel schlechter aus, abgesehen von den zyklischen Ladeverlusten, die die Bahn auch nicht hat. Die Bahn kann viel längere Strecken gleichmäßig fahren, und damit die Energie viel besser nutzen. Natürlich hängen solche Vorteile auch von der richtigen Nutzung bzw. Ausnutzung ab. Die Bahn wird kein Nah-Güterverkehr ersetzen, und auch nicht alle Langstreckenfahrten - aber sehr viel kann verbessert werden, wenn man die Bahn entsprechend ertüchtigt.

Nepumuk 02.11.2021 16:13

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631391)
Es ist halt einfacher, mehr Elektroautos zu produzieren, als entsprechende regenerative Energiequellen in Betrieb zu nehmen - darum sollte letzteres den Takt/das Tempo angeben für alle Bereiche, die neu (also zusätzlich zum bisherigen Stromverbrauch) elektrifiziert werden sollen (Industrie, Verkehr, Heizungen, ...).

Hm, wir haben aktuell doch schon ca. 50% regenerativen Anteil an der Stromerzeugung. Bei den Autos sind wir von diesem Anteil weit entfernt. Es gibt also eher Nachholbedarf bei den Autos als bei der Stromerzeugung.
Aber ich gebe dir natürlich Recht, die regenerative Stromerzeugung muss parallel auch ausgebaut werden.

Hafu 02.11.2021 16:22

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1631404)
Lebe ich so?
Was masst du dir an, so über mich zu schreiben?
...

Ja, du lebst so und ich maße mir an so zu schreiben, weil du wegen wenigen Euro Porto, die eine Briefwahl in Spanien kosten würde, auf deine Partizipationsmöglichkeiten an den politischen Entscheidungsprozessen verzichtest.

Damit lebst du einen Lebensstil, der zwar für dich aus der rein egoistischen Sicht der richtige sein mag, der aber an der Zukunft unseres Planeten null komme null verändert.

Wenn dir der Kampf gegen Klimawandel wichtig und die Zukunft des Planeten nicht egal wäre, müsstest du mindestens dein Wahlrecht wahrnehmen oder besser noch am Freitag auf die Straße gehen (FFF gibt es auch in Spanien), um auch jenseits von Wahlen den Handlungsdruck auf die Regierungen zumindest in der EU zu erhöhen.

TriVet 02.11.2021 16:26

Bissl Lesestoff aus dem Zauberei-Ministerium:

Die wesentlichen Erkenntnisse aktueller Studien.
In Kurzform lässt sich folgendes festhalten:
1. Es gibt von den maßgeblichen Rohstoffen Lithium, Kobalt, Grafit und Nickel bei weitem ausreichend Ressourcen, auch für einen im globalen Maßstab weitgehenden Umstieg auf Elektroautos.
Eine höhere Materialeffizienz, verstärktes Recycling und bei Bedarf auch Materialsubstitute können zudem dazu beitragen, Umweltauswirkungen zu mindern und Preisanstiege abzufedern.
2. Es gibt bei weitem ausreichend erneuerbare Energien, um die gesamte deutsche Pkw-Flotte zu elektrifizieren. Allein der EE-Ausbau in Deutschland der vergangenen fünf Jahre wäre dazu ausreichend. Elektromobilität ist zudem die bei weitem energieeffizienteste Form für eine Energiewende, Sektorkopplung und Treibhausgasminderung im Verkehr.
3. Das Stromnetz muss aufgrund der Belastungen durch Ladevorgänge durch Elektroautos perspektivisch angepasst werden, besonders auf Verteilnetzebene.
i. Diese Anpassung wird in erster Linie ein „intelligenter werden“ bedeuten (sog. „Smart Grid“) und nur nachrangig kostenintensive Netzausbaumaßnahmen erfordern. Diese Entwicklung findet aufgrund der Energiewende im Stromnetz, insbesondere der Integration fluktuierender Einspeisung von erneuerbaren Energien, ohnehin statt.
ii. Auf Seiten der Elektrofahrzeuge und ihrer Ladeinfrastruktur ist die technische Umsetzbarkeit von Konzepten für gesteuertes Laden in Feldversuchen gezeigt worden. Der regulatorische Handlungsbedarf ist identifiziert.
iii. Auf lange Sicht können Elektrofahrzeuge mit Rückspeisefähigkeit sogar ein stabilisierendes Element in einem intelligenten Stromnetz bilden. Die absehbaren Kosten für Netzausbau und Netzanpassung sind folglich überwiegend der Energiewende im Stromsektor zuzuschreiben.
Möglicherweise bietet die bessere Auslastung eines künftigen „intelligenten“ Stromnetzes auf lange Sicht sogar das Potenzial zu einer Senkung von Netzentgelten.

Stefan 02.11.2021 16:51

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1631433)
Bissl Lesestoff aus dem Zauberei-Ministerium:

Datei aktualisiert am 09.01.2018
Schön, dass man bei einem so wichtigem Thema immer auf dem neuesten Stand gehalten wird.

MattF 02.11.2021 17:06

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631409)
Ich kann nicht sagen, die regenerative Energieversorgung soll der Markt lösen, aber ich subventioniere Elektroautos.

E Autos zu subventionieren ist ja auch nicht sinnvoll.

Hafu 02.11.2021 17:35

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1631443)
E Autos zu subventionieren ist ja auch nicht sinnvoll.

Eine zeitlich befristete Subvention ist in diesem Fall ausnahmsweise sinnvoll, so wie auch die anfangs deutliche Subventionierung von Windkraft und Solarenergie sinnvoll, war, weil dadurch die Massenproduktion damals von Solarmodulen sowie Zuwachs an Herstellern von Windräder durch das EE-Gesetz deutlich beschleunigt wurde.

Ohne eine kritische Massen an E-Fahrzeugen wächst auch das Netz der Ladesäulen zu langsam, so dass man sonst ohne Subventionen in ein Henne und Ei-Problem läuft: die einen kaufen keine Autos wegen unsicherer Ladeoptionen und die anderen bauen keine Ladesäulen wegen zu weniger E-Autos.

Was nicht sinnvoll ist, ist die aktuelle Subventionierung ökolgisch unsinniger Hybridfahrzeuge und von Dienstwagen mit reinem Verbrennungsmotor. Das muss schnellstens beendet werden.

Und was in der Vergangenheit ebenfalls nicht sinnvoll war, war die radikale Beschränkung des Photovoltaik-Ausbaus in den letzten 10 Jahren durch aberwitzige Bürokratie und des Windkraftausbaus durch schwachsinnige Abstandsregelungen, die weitaus größere Abstände zu Windrädern vorgaben wie zu neugebauten Chemiefabriken oder Müllverbrennungsanlagen.

MattF 02.11.2021 17:51

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631446)
Eine zeitlich befristete Subvention ist in diesem Fall ausnahmsweise sinnvoll, so wie auch die anfangs deutliche Subventionierung von Windkraft und Solarenergie sinnvoll, war, weil dadurch die Massenproduktion damals von Solarmodulen sowie Zuwachs an Herstellern von Windräder durch das EE-Gesetz deutlich beschleunigt wurde.


Sehr sehr bedingt.

In meinen Augen sieht man hier zu min. 80% Mitnahmeeffekte, der Industrie.

Dazu kommt ein klein bisschen Verkauspsychologie. Der Kunde kauft weil er die Prämie geschenkt bekommt.

Würde er die Prämie nicht bekommt, wären die Autos entsprechen günstiger am Markt und er würde (oft) nicht kaufen.

keko# 02.11.2021 18:22

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631397)
Das hat kein Geschmäckle, es widerspricht diametral allem, was in Westeuropa als Erbe der Aufklärung die freiheitlich demokratischer Gesellschaften bisher prägt.
China sollte eigentlich warnendes Beispiel sein, finde ich, kein Vorbild. Wenn die nächste Generation in Europa das als normal ansieht, dann heißt es, daß sie die auf das Individuum bauende freiheitliche System zu Gunsten eines kollektivistischen und diktatorischen Systems aufgeben - für mich eine deprimierende Perspektive, wenn auch nicht ausgeschlossen, wenn ich so junge politische Aktivisten anhöre. In China hat das eine Mehrheit, m.M.n. auch kulturell begünstigt, in Europa hofften wir mal, darüber hinweg zu sein. Ich hoffe meinerseits, das Leben in einem solchen System nicht (noch einmal) erleben zu müssen. Immerhin gibt es aktuell noch zumindest leichte Tendenzen, das kollektivistische System von China mit Skepsis und Vorbehalten zu betrachten, auch wenn es leider nicht mehr reicht, die dortige Minderheit derer, die ihre Menschenrechte einklagen möchten, wirklich zu unterstützen.
Herrn Xis Nachricht an Glasgow klingt mir nicht so recht nach "China will vorangehen im Klimaschutz", sondern eher "macht ihr nur mal in Klimaschutz (und fahr ggf. gerne dabei eure Wirtschaft gegen die Wand), während wir uns die wirtschaftliche und politisch Vormachtstellung in der Welt sichern".

Trägst du nicht die westliche Brille? :Blumen:
Mir ist z.B. kein ehemaliges Land des früheren Ostblocks bekannt (wo du ja aufgewachsen bist), dass den USA wirtschaftlich das Wasser reichen konnte. Dagegen: Ich halte es nur noch für eine Frage der Zeit, wann China vor den USA liegt. Während wir hier z.b. seit vielen Jahren in Stuttgart Löcher für einen Bahnhof graben, entstehen in China ganze moderne digitale Metropolen. In China steht der Einzelne oftmals hinter der Gemeinschaft zurück, während wir dem Individualismus fröhnen.
Wenn man mal ein ein bisschen vor 1492 geht, als bevor Europa sich fremde Länder und Kulturen unter den Nagel riß und dabei aufstieg, wird man feststellen, dass das chinesische Reich eine viele längere Zeit eine dominiernde Rolle spielte als Europa.
E-Autos werden durch ihr vereinfachte Technik dafür sorgen, dass wir in einigen Jahren konkurrenzfähige Produkte aus China haben werden.
Es geht mir nicht darum, China in den Himmel zu loben, sondern wachsam zu bleiben, so dass wir aus einem Sättigungs- und Überlegenheitsgefühl heraus nicht links und rechts überholt werden sondern Vollgas geben.
:Blumen:

Schwarzfahrer 02.11.2021 19:24

Zitat:

Zitat von Nepumuk (Beitrag 1631428)
Hm, wir haben aktuell doch schon ca. 50% regenerativen Anteil an der Stromerzeugung. Bei den Autos sind wir von diesem Anteil weit entfernt.

Die 50 % regenerativen Strom (oder +/-10 %, je nach Wetter) sind doch bereits "verbraucht", bzw. verplant/vergeben (Bahn, Ökostromtarife, ...). Jedes E-Auto, das über den aktuellen Stand hinaus dazukommt (und einen Verbrenner ersetzt), verlangt auch nach entsprechend mehr Stromproduktion, (da die Verbrenner ohne Strom aus dem Netz auskommen). Dieses Mehr muß durch Zubau von regenerativen Quellen bereitgestellt werden, wenn man es nicht einfach mit einer höheren Kraftwerksauslastung bei Kohle und Gas abdecken will - da ja letzteres den CO2-ausstoß nur vom Diesel zum Kraftwerk verlagert.

Schwarzfahrer 02.11.2021 19:28

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631446)
Eine zeitlich befristete Subvention ist in diesem Fall ausnahmsweise sinnvoll, so wie auch die anfangs deutliche Subventionierung von Windkraft und Solarenergie sinnvoll, war, weil dadurch die Massenproduktion damals von Solarmodulen sowie Zuwachs an Herstellern von Windräder durch das EE-Gesetz deutlich beschleunigt wurde.

Die Absicht war damals u.a., die deutsche Solarindustrie führend in der Welt zu machen und Arbeitsplätze zu generieren. Das Ergebnis war der Aufbau der chinesischen Solarindustrie, bis in Deutschland praktisch keine Solarpaneel-Produktion mehr übrig war. Wenn nur der deutsche Energie- und Verkehrswende-Vorbildfunktion nicht ein ähnliches Schicksal winkt.

Schwarzfahrer 02.11.2021 19:43

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
Trägst du nicht die westliche Brille? :Blumen:

Natürlich, ich lebe schließlich seit 40 Jahren überwiegend gerne hier :Blumen: .
Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
Mir ist z.B. kein ehemaliges Land des früheren Ostblocks bekannt (wo du ja aufgewachsen bist), dass den USA wirtschaftlich das Wasser reichen konnte. Dagegen: Ich halte es nur noch für eine Frage der Zeit, wann China vor den USA liegt. Während wir hier z.b. seit vielen Jahren in Stuttgart Löcher für einen Bahnhof graben, entstehen in China ganze moderne digitale Metropolen.

Stimmt, möglich. Allerdings ist die zunehmende Zentralisierung und Staatskontrolle unter Xi in den letzten Jahren dem vorherigen Chinesischen Wachstum nicht unbedingt zuträglich; ich bin sogar ziemlich sicher, daß die zunehmende staatliche Kontrolle und mehr Planwirtschaft den Schwung brechen wird. Und vieles wurde in China erst durch (mit-)nutzung westlicher Technologie, der Einbindung westlicher Firmen bzw. Aufkaufen derselben erst möglich. Die Frage ist, was wäre, wenn man aufhört, Technologie dorthin zu verlagern.
Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
In China steht der Einzelne oftmals hinter der Gemeinschaft zurück, während wir dem Individualismus fröhnen.

Stimmt, und wenn ich meine Erfahrungen mit Kollegen aus dem Reich der Mitte, bzw. mit Kollegen, die dort gelebt/gearbeitet haben betrachte, ist genau dieser Unterschied entscheidend für den Faktor Innovation. Der kollektivistische Ansatz mit autoritäerer Führung kann gut sein, um bekanntes, vorhandenes effektiv umzusetzen (klappt aber nicht immer, wenn unerwartete Probleme auftreten). Im Bereich der Forschung, wo ich tätig bin, ist der Output von Individuen, die frei und selbstmotiviert arbeiten, meistens besser. Sogar Produktkopien unserer Produkte sind meistens erkennbar minderer Qualität. Es ist nur die Erfahrung innerhalb von einem Konzern, aber in vielen Projekten immer wieder ähnlich erkennbar.
Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
E-Autos werden durch ihr vereinfachte Technik dafür sorgen, dass wir in einigen Jahren konkurrenzfähige Produkte aus China haben werden.

Ja, so wie auch Photovoltaik u.ä. hier entwickelt und dort kostengünstiger umgesetzt wurde. Mir fehlt bei sowas allerdings die Langfrist-Perspektive zur Weiterentwicklung.
Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
Es geht mir nicht darum, China in den Himmel zu loben, sondern wachsam zu bleiben, so dass wir aus einem Sättigungs- und Überlegenheitsgefühl heraus nicht links und rechts überholt werden sondern Vollgas geben.
:Blumen:

Das ist schon richtig, die Frage ist, in welcher Form wir Vollgas geben. Die Richtung sollte m.M.n. nicht die Übernahme der kollektivistisch-autoritären Ansätze sein, sondern Kombination von Bildung, Zuwanderung von hoch Qualifizierten Förderung des Individualismus, der Freiheit und damit der Kreativität sein, sowie erhöhte Effizienz in der Umsetzung (das schwierigste). Wir werden nicht billiger sein können, wir müssen besser im Neuen sein.

sybenwurz 03.11.2021 09:25

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
Ich halte es nur noch für eine Frage der Zeit, wann China vor den USA liegt.

Nun, hinsichtlich Kultur und Bestehen als Volk oder Reich hats ja um ein paar schlappe Jahrtausende die Nase bereits vorn.
Ich frag mich eh, wenn ich China und den Nahen/Mittleren Osten so betrachte, ob deren geschichtliche Entwicklung über die letzten zwei Jahrtausende nicht zwangsläufig gegen eine sich langfristig erhaltende, freiheitlich-demokratische Grundordnung spricht...
Was Aggression im Sinne des Anzettelns kriegerischer Auseinandersetzungen anbelangt, sehe ich jedenfalls China still wirtschaftlich erfolgreich vor sich hin werkeln, während die die Menschheit bewegenden Aggressionen der vergangenen, sagen wir mal 100Jahre mehr oder weniger immer von westlichen Nationen ausgingen oder verursacht waren.

Sie haben auf jeden Fall den 'Vorteil', das wurde hier ja auch bereits erwähnt, dass ein diktatorisch geprägter Führer sich im Gegensatz zu aufgeblasenen Parlamenten relativ leicht tut im Anordnen und Durchsetzen von Direktiven.

sybenwurz 03.11.2021 09:35

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631474)
Wir werden nicht billiger sein können, wir müssen besser im Neuen sein.

Naja, das funktioniert halt so richtig geil nicht. Wir reden uns das zwar ein, aber so läufts halt de facto einfach nicht.
Ich finds gut, wenns ne zweite, qualitative Schiene zu Chinaplunder gibt, aber erstens können die auch anders und zweitens, vergleichs mal mit dem Auftauchen von Shimano aufm Markt der Fahrradkomponenten. Was haben die damals gemacht? Bewährtes Material von damals Campa, Simplex oder Sachs im ersten Zug erstmal kopiert und dann verbessert.
Weil, dass sich 'die Chinesen' nicht lange von Patenten aufhalten lassen, wenn die Materie nicht eh so komplex ist, dass sie nicht vollumfänglich durch Patente geschützt werden könnte, wissen wir ja.
Hinzu kommt, dass die wie wir nur mit Wasser kochen, aber hinischtlich Arbeitsauffassung ebenso wie bei der Manpower leicht die Nase vorn haben.
Was konkret der Bezug zur Elektromobilität angeht, wie wirkt sich hier ein Bessersein genau aus?
Die Deutschländer erzählen uns bei den Automobilen zwar, dass die nun unendlich viel länger hielten als verbrennungsmotorisch betriebene, aber erstens wer prüfts nach (gibts eigentlich schon so nen 100000km-Dauertest von irgend so nem Elektrokarren?), zweitens wieviel Benefit haben wir davon, wenn der Erstbesitzer eh im Schnitt alle 3,7Jahre ein Neufahrzeug durchs nächste ersetzt (wobei die aktuelle Ausnutzung der Subventionssituation, die Büchsen nach 6 Monaten nach Dänemark zu verhökern, eher für ne Senkung dieses Schnitts sorgen dürfte als die angebliche Haltbarkeit auszunutzen) und drittens, wenns wirklich so ist, wie relevant ists vor diesem Hintergrund?

MattF 03.11.2021 09:56

100.000 km Test zumindest bezüglich Akku

https://futurezone.at/produkte/adac-...taet/401435167

Das Auto scheint auch ansonsten nicht auseinandergefallen zu sein (wieso auch nach billigen 100.000 km und 7 Jahren) :cool:

MattF 03.11.2021 10:00

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631463)
Es geht mir nicht darum, China in den Himmel zu loben, sondern wachsam zu bleiben, so dass wir aus einem Sättigungs- und Überlegenheitsgefühl heraus nicht links und rechts überholt werden sondern Vollgas geben.
:Blumen:

Was willst du mit dem Vollgas eigentlich für Deutschland erreichen?

Noch mehr Konsum, noch größere Autos, noch größere Wohnungen, noch mehr Fernurlaube?


Wenn man die Einkommen und Vermögen einigermassen gerecht verteilen würde, könnte in D alle mit 20-30 Wochenstunden locker und gut leben, ohne Vollgas.

TriVet 03.11.2021 10:16

laufleistung 400 Tkm bei einem tesla:
https://efahrer.chip.de/news/tesla-f...herlich_105336

1 Million km, allerdings diverses ausgetauscht:
https://www.autobild.de/artikel/tesl...-16130445.html


bezüglich akkupflege/-haltbarkeit zB hier:
https://futurezone.at/produkte/adac-...taet/401435167

Mo77 03.11.2021 10:38

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1631537)
laufleistung 400 Tkm bei einem tesla:
https://efahrer.chip.de/news/tesla-f...herlich_105336

1 Million km, allerdings diverses ausgetauscht:
https://www.autobild.de/artikel/tesl...-16130445.html


bezüglich akkupflege/-haltbarkeit zB hier:
https://futurezone.at/produkte/adac-...taet/401435167

Der mit der Mio fährt 600km am Tag.
Alle 50.000 neue Reifen ist dann so grob alle 16 Wochen - WOZU???

dr_big 03.11.2021 10:42

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1631539)
Der mit der Mio fährt 600km am Tag.
Alle 50.000 neue Reifen ist dann so grob alle 16 Wochen - WOZU???

Für das Klima :Lachanfall:

MattF 03.11.2021 10:46

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1631539)
Der mit der Mio fährt 600km am Tag.
Alle 50.000 neue Reifen ist dann so grob alle 16 Wochen - WOZU???

Steh im Artikel:
Zitat:

Ziel: Verständnis für alternative Antriebe

Stefan 03.11.2021 10:49

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1631539)
WOZU???

Puuh, wohl zum Vergnügen.

Mit ihrem Tesla Model S kommen sie auf eine Jahresfahrleistung von knapp 200.000 Kilometern. Sie verbringen also sehr viel Zeit auf der Straße

Ja, das tue ich natürlich. Mit dem Job kann ich das aber gut vereinbaren. Ich handle mit Devisen und habe Vermögen, mit dem ich mich refinanzieren kann. Für ein Elektroauto fallen aber auch deutlich weniger Unterhaltskosten an. Man muss nicht Millionär sein, um sich das leisten zu können.
...
Ja, ich will meine Kilometerleistung kriegen.

Helios 03.11.2021 11:59

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1631539)
Der mit der Mio fährt 600km am Tag.
Alle 50.000 neue Reifen ist dann so grob alle 16 Wochen - WOZU???

Guter Einwand - bin auf 390km täglich gekommen - ihm ging es um den Eintrag im Guiness-Buch, insofern muss man solche "Rekorde" hinterfragen, wenn sein Kübel für ne Ladung noch 8h an die Dose muss.... es riecht nach "Fehlleistung".

((Selber staune ich wie ich 17TSD Km p.a. nur mit dem WoMo zusammen bekommen habe (195TSDKm am Tacho) und die letzten 2 Jahre nix.... ))

sybenwurz 03.11.2021 12:32

ja, ich dachte an sich mehr an so ne Aktion wie der ADAC sie (früher?) immer achte, x Kiolometer fahren, die Karre anschliessend zerlegen und den Zustand aller Teile prüfen/bewerten.
Daraus lässt sich sicherlich mehr ablesen als einem Einzelbeispiel.

Ich mein, Guinessbuch schön und gut, aber bei den Verbrennern gibt es, natürlich, nachdems Jahrzehnte keine Alternative ausserm Holzvergaser gab, ausreichende Mengen von Beispielen mit astronomischen Fahrleistungen, seien es Taxis oder schlicht Butter und Brot-Karren, die auf Kuba oder in Afrika.
Wenn ich genügend Zeit und Geld fürn Unterhalt und Reparaturen zur Verfügung hab, erreich ich mit jeder Kiste ne beliebige Laufleistung;- dass das bei nem Stromer nicht anders ist, ist wohl jedem klar.

Und was den i3 aus dem oben mehrfach verlinkten ADAC Test angeht, kenn ich da persönlich ein Beispiel, wo erstens die von BMW ausgelobte Garantie anders auszusehen scheint, weil die Bilanz nach drei Betriebsjahren anstand, die Batterie dabei haarscharf noch im grünen Bereich war, so dass die vom Autohaus freundlich mit den Achseln gezuckt haben und mein Kollege nach schätzungsweise dreieinhalb Jahren entweder die deutlich reduzierte Kapazität (bei anfangs regulär schon in freundlichen Temperaturen nur ca. 140km Reichweite) akzeptiert oder sich ne neue Batterie aus eigener Tasche kauft.
(Ersteres, zum Einkaufen in die Stadt und wieder heim reichts auch im Winter und nach mittlerweile knapp 5 Jahren noch, aktuelles Angebot für ne neue Karre beinhaltet zwar nen erkennbaren Hauch von Kulanz, haut einen davon abgesehen aber nu auch nicht grad vom Hocker in dem Sinne, dass man den Stromautoboom mit vollem Elan weiter befeuert)

Schwarzfahrer 03.11.2021 12:40

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1631526)
Was Aggression im Sinne des Anzettelns kriegerischer Auseinandersetzungen anbelangt, sehe ich jedenfalls China still wirtschaftlich erfolgreich vor sich hin werkeln, während die die Menschheit bewegenden Aggressionen der vergangenen, sagen wir mal 100Jahre mehr oder weniger immer von westlichen Nationen ausgingen oder verursacht waren.

Ist zwar OT, aber China gibt sich, seit Xi an der Macht ist, redlich Mühe, an das westliche Beispiel anzuknüpfen; kriegerische Grenzauseinandersetzungen mit Indien und Vietnam sind wiederholt aufgeflammt, sie rüsten massiv auf und zeigen aggressive Expansionsneigungen im Südchinesischen Meer, von Taiwan in den letzten Wochen ganz abzusehen. Friedlich vor sich hin werkeln sieht für mich anders aus.
Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1631527)
...aber erstens können die auch anders und zweitens, vergleichs mal mit dem Auftauchen von Shimano aufm Markt der Fahrradkomponenten.

Shimano ist allerdings Japan, nicht das kommunistische China. Beispiele wie Shimano findest Du auch in Südkorea - aus China ist mir nichts vergleichbares bekannt. Ob die höhere Qualität allerdings auf dem Markt honoriert wird, oder ob die billigeren, etwas schlechteren chinesischen Kopien auf dem Weltmarkt nicht ausreichen und mehr Erfolg haben, ist eine andere Frage (bei manchen Produkten meiner Firma ist genau das eine für uns gefährliche Entwicklung). Vielleicht kommt es beim E-Auto als Massenware den meisten (weltweit betrachtet) auch nicht auf Spaltmaße, Crashsicherheit und Software an, sondern daß es billig von A nach B kommt und einfachst aufgebaut ist. Da passt Deine Frage richtigerweise (wird wohl von Land zu Land, von Markt zu Markt variieren):
Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1631527)
Was konkret der Bezug zur Elektromobilität angeht, wie wirkt sich hier ein Bessersein genau aus?


Körbel 03.11.2021 13:12

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631431)
Ja, du lebst so und ich maße mir an so zu schreiben, weil du wegen wenigen Euro Porto, die eine Briefwahl in Spanien kosten würde, auf deine Partizipationsmöglichkeiten an den politischen Entscheidungsprozessen verzichtest.

Weil es nichts gebracht hätte und auch nichts ändern würde und auch nichts geändert hat.
Btw es geht dich einen feuchten Kehricht an, wie und für was ich mein Geld ausgebe oder nicht.
Für eine sinnlose Stimme, die nichts geändert hätte, war mir jeder Euro zuviel.
Mal ganz abgesehen davon, der Wahlausgang ist doch ok.

Aber obendrein hat dies alles hier nichts mit der E-Mobilität zu tun.

Planst du immer noch einen KW-Ochsen Marke Tesla zu kaufen?

sybenwurz 03.11.2021 17:10

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631561)
Grenzauseinandersetzungen mit Indien und Vietnam sind wiederholt aufgeflammt, sie rüsten massiv auf und zeigen aggressive Expansionsneigungen im Südchinesischen Meer, von Taiwan in den letzten Wochen ganz abzusehen.

Ich bitte dich, ohne dass ich nicht jegliche kriegerische Auseinandersetzung grundsätzlich abzulehnen würde, aber du wirst das doch nicht damit vergleichen wollen, dass beispielsweise die USA ursächlich jeweils den halben Nahen wie Mittleren Osten in Brand gesetzt haben, ein geisteskranker und machtgeiler Hitler gleich die ganze Welt?

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631561)
Shimano ist allerdings Japan, nicht das kommunistische China. Beispiele wie Shimano findest Du auch in Südkorea - aus China ist mir nichts vergleichbares bekannt. Ob die höhere Qualität allerdings auf dem Markt honoriert wird, oder ob die billigeren, etwas schlechteren chinesischen Kopien auf dem Weltmarkt nicht ausreichen und mehr Erfolg haben, ist eine andere Frage (bei manchen Produkten meiner Firma ist genau das eine für uns gefährliche Entwicklung). Vielleicht kommt es beim E-Auto als Massenware den meisten (weltweit betrachtet) auch nicht auf Spaltmaße, Crashsicherheit und Software an, sondern daß es billig von A nach B kommt und einfachst aufgebaut ist. Da passt Deine Frage richtigerweise (wird wohl von Land zu Land, von Markt zu Markt variieren):


Da argumentierst die vollkommen an mir vorbei.
Das Beispiel Shimano zeigt nur, wie einfach es ist, andere was entwickeln zu lassen, das zu kopieren und dann zu verbessern. Wo sich das so abspielt, ist doch vollkommen egal. Bzw., wenn man in nem relativ offenen Land wie Japan schon nicht dagegen angehen kann, wie dann in einem wie China?

Schwarzfahrer 03.11.2021 19:07

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1631585)
Ich bitte dich, ohne dass ich nicht jegliche kriegerische Auseinandersetzung grundsätzlich abzulehnen würde, aber du wirst das doch nicht damit vergleichen wollen, dass beispielsweise die USA ursächlich jeweils den halben Nahen wie Mittleren Osten in Brand gesetzt haben, ein geisteskranker und machtgeiler Hitler gleich die ganze Welt?

Ich habe nichts verglichen, aber friedlich ist China auf keinen Fall; die setzen sehr wohl politisch ihre Militärmacht ein, und riskieren mit Taiwan u.U. auch eine globale Krise.
Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1631585)
Da argumentierst die vollkommen an mir vorbei.
Das Beispiel Shimano zeigt nur, wie einfach es ist, andere was entwickeln zu lassen, das zu kopieren und dann zu verbessern. Wo sich das so abspielt, ist doch vollkommen egal.

Es mag für uns egal sein, wo es sich abspielt - aber es kann sich eben nicht überall abspielen, und in China halte ich sowas für extrem unwahrscheinlich. Womit sie dafür eher punkten können, speziell bei der E-Mobilität, habe ich beschrieben. Und dagegen ankommen kann man tatsächlich schwer; evtl. mit Vorsprung bei Innovationen und Verringerung der Abhängigkeit von China und entsprechenden Märkten - um den Preis von geringeren Profiten.

Trimichi 04.11.2021 06:20

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1631568)
Weil es nichts gebracht hätte und auch nichts ändern würde und auch nichts geändert hat.
Btw es geht dich einen feuchten Kehricht an, wie und für was ich mein Geld ausgebe oder nicht.
Für eine sinnlose Stimme, die nichts geändert hätte, war mir jeder Euro zuviel.
Mal ganz abgesehen davon, der Wahlausgang ist doch ok.

Aber obendrein hat dies alles hier nichts mit der E-Mobilität zu tun.

Planst du immer noch einen KW-Ochsen Marke Tesla zu kaufen?

Hallo Körbel,

vielleicht ist dir bewusst, dass du im nicht-öffentlichen Raum postest? Ne, mal nicht ernsthaft, du bist verheiratet und deine Frau braucht den Smart? Stimmt ja nicht. Passt schon. Da kann doch Hafu nichts dafür? Oder? Bitte bleibe im Ton unfreundlich, so können wir besser darauf hoffen, dass der Fuchs eines deiner Hühner schnappt. Stimmts? ;)

Ich selbst danke dir für deine Sprüche, denn so lange er noch fährt, bleibt er in der Garage stehen. :)

Daran muss man sich auch mal halten können. Hier jedenfalls regnet es sehr stark, ziemlich kalt ist es auch, und daher habe ich eine gültige Ausrede heute nicht nach den Bienen sehen zu müssen.

Trimichi

keko# 04.11.2021 07:26

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1631532)
Was willst du mit dem Vollgas eigentlich für Deutschland erreichen?

Noch mehr Konsum, noch größere Autos, noch größere Wohnungen, noch mehr Fernurlaube?


Wenn man die Einkommen und Vermögen einigermassen gerecht verteilen würde, könnte in D alle mit 20-30 Wochenstunden locker und gut leben, ohne Vollgas.

Letzteres wäre ein Beispiel für "Vollgas geben".

Wir haben noch immer viele junge schlaue Köpfe im Land und die Infrastruktur dazu. Die Digitalisierung und Elektromobilität wird mit oder ohne uns kommen. Es gilt dies möglichst schnell anzunehmen bevor es andere tun und uns ihren Stempel aufdrücken. Mit modernen Methoden der Digitalisierung hat man völlig neue Steuerungsmöglichkeiten. Das muss nicht immer schlecht sein.

:Blumen:

MattF 04.11.2021 07:46

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631629)
Letzteres wäre ein Beispiel für "Vollgas geben".

Dann sind wir uns einig.

Allerdings insbesondere die Politik versteht unter sich gegen China behaupten was ganz anderes, nämlich nur noch mehr BIP und Aussenhandelsüberschuss.
Arbeit die wir leisten und nie mehr zurück bekommen werden, weil es in den Taschen der Reichen landet.

mamoarmin 04.11.2021 12:54

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1631629)
Letzteres wäre ein Beispiel für "Vollgas geben".

Wir haben noch immer viele junge schlaue Köpfe im Land und die Infrastruktur dazu. Die Digitalisierung und Elektromobilität wird mit oder ohne uns kommen. Es gilt dies möglichst schnell anzunehmen bevor es andere tun und uns ihren Stempel aufdrücken. Mit modernen Methoden der Digitalisierung hat man völlig neue Steuerungsmöglichkeiten. Das muss nicht immer schlecht sein.

:Blumen:

Im Falle der Emobilität sehe ich aber den Vorsprung von Tesla, BYD und Konsorten einfach schwer einzuholen.
Gerade was die künstliche Intelligenz der Bordcomputer anbelangt hat Tesla einen Datenschatz, den andere erst Anfangen aufzuzeichnen, bzw. hier in Deutschland dürfen sies ja wieder erst nach Absprache mit den Datenschützern usw.
Es bedarf also klügster köpfe, vieler klügster Köpfe....
Wenn man jetzt noch die Unsicherheit der Förderungen einbezieht, bin gerade selbst am überlegen, die Töpfe sind aber gerade schon wieder alle?
HM

Körbel 04.11.2021 13:11

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1631626)
Bitte bleibe im Ton unfreundlich, so können wir besser darauf hoffen, dass der Fuchs eines deiner Hühner schnappt. Stimmts? ;)

Freundlichkeit ist meine Stärke.

Nee, stimmt nicht, denn
der Fuchs hat keine Chance, dank diesem genialen Gerät.
https://www.axt-electronic.org/

keko# 05.11.2021 07:00

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1631681)
Im Falle der Emobilität sehe ich aber den Vorsprung von Tesla, BYD und Konsorten einfach schwer einzuholen.
Gerade was die künstliche Intelligenz der Bordcomputer anbelangt hat Tesla einen Datenschatz, den andere erst Anfangen aufzuzeichnen, bzw. hier in Deutschland dürfen sies ja wieder erst nach Absprache mit den Datenschützern usw.
Es bedarf also klügster köpfe, vieler klügster Köpfe....
Wenn man jetzt noch die Unsicherheit der Förderungen einbezieht, bin gerade selbst am überlegen, die Töpfe sind aber gerade schon wieder alle?
HM

Datengetriebene Anwendung wie das autonome Fahren, werden besser, je mehr relevante Daten sie haben. China hat z.B. den Vorteil eines Binnenmarktes von 1.4 Milliarden Chinesen. Zudem einen anderen Datenschutz. Dies kann durchaus dazu führen, dass der chinesische Markt in wenigen Jahren ein gleichwertiges modernes (datengetrieben) Auto hat und erfolgreich auf den internationalen Markt bringt.
Ähnliche Szenarien sind für andere datengetriebene Anwendungen der Zukunft denkbar.

:Blumen:

MatthiasR 05.11.2021 11:04

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631446)
Was nicht sinnvoll ist, ist die aktuelle Subventionierung ökolgisch unsinniger Hybridfahrzeuge und von Dienstwagen mit reinem Verbrennungsmotor. Das muss schnellstens beendet werden.

Da geht übrigens die Industrie (zumindest teilweise) voraus. Mein Arbeitgeber hat gerade bekannt gegeben, dass ab 2025 ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge (also wohl im wesentliche E-Autos) als Firmenwagen bestellt werden dürfen. Und wir haben eine der größten Firmenwagenflotten der Republik, das ist schon ziemlich Impact, z.B. auf die Hersteller.
Und ja, das wird intern ziemlich kontrovers diskutiert ...

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631470)
Die 50 % regenerativen Strom (oder +/-10 %, je nach Wetter) sind doch bereits "verbraucht", bzw. verplant/vergeben (Bahn, Ökostromtarife, ...). Jedes E-Auto, das über den aktuellen Stand hinaus dazukommt (und einen Verbrenner ersetzt), verlangt auch nach entsprechend mehr Stromproduktion, (da die Verbrenner ohne Strom aus dem Netz auskommen). Dieses Mehr muß durch Zubau von regenerativen Quellen bereitgestellt werden, wenn man es nicht einfach mit einer höheren Kraftwerksauslastung bei Kohle und Gas abdecken will - da ja letzteres den CO2-ausstoß nur vom Diesel zum Kraftwerk verlagert.

Natürlich stimme ich zu, dass die regenerativen Energien stark gepusht werden müssen (z.B. indirekt durch höhere CO2-Abgaben). Aber aktuell ist es doch schon so, dass E-Autos, selbst wenn sie mit Kohlestrom betrieben werden, weniger CO2-Ausstoß verursachen als Autos mit Verbrennungsmotoren.

Gruß Matthias

Hafu 05.11.2021 13:41

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1631470)
Die 50 % regenerativen Strom (oder +/-10 %, je nach Wetter) sind doch bereits "verbraucht", bzw. verplant/vergeben (Bahn, Ökostromtarife, ...). Jedes E-Auto, das über den aktuellen Stand hinaus dazukommt (und einen Verbrenner ersetzt), verlangt auch nach entsprechend mehr Stromproduktion, (da die Verbrenner ohne Strom aus dem Netz auskommen). Dieses Mehr muß durch Zubau von regenerativen Quellen bereitgestellt werden, wenn man es nicht einfach mit einer höheren Kraftwerksauslastung bei Kohle und Gas abdecken will - da ja letzteres den CO2-ausstoß nur vom Diesel zum Kraftwerk verlagert.

Die Rechnung stimmt so nicht.

Ich habe zur Zeit eine Solaranlage auf dem Dach, die weit mehr produziert, als ich selbst verbrauchen kann. Und so ist es bei den meisten modernen Solaranlagen (bei dir doch glaube ich auch?).

Im Frühjahr und Herbst stecke ich den Stromüberschuss via Heizstab im Pufferspeicher in meine Heizungsunterstützung und im Sommer, wenn es nichts zu heizen gibt, speise ich den Überschuss einfach ins öffentliche Stromnetz ein.
In der Mittagszeit gibt es dann aber stets massive Solar-Überschüsse im Netz, so dass die Stromversorger den überschüssigen Strom in der Regel täglich für einige Stunden ins Ausland verschenken müssen, z.B. nach Norwegen, wo es viele Pumpspeicherkraftwerke gibt, um die Netze stabil zu halten. Teilweise, wenn z.B. auch noch Wind weht, ist dann der Strompreis sogar negativ, d.h. man muss an der Strombörse Geld bezahlen, damit der überschüssige Strom von irgendwelchen Stromhändlern abgenommen und verbraucht wird, oder man muss den Windparkbetreibern Geld zahlen, damit deren Windturbinen vorübergehend stillgelegt werden können.

Hätte ich jetzt ein Elektroauto, was der Fall sein wird, wenn der alte Verbrenner demnächst das Ende seines Lebenszyklus erreicht haben wird, dann würde ich natürlich dieses Auto bevorzugt zu den Zeiten laden, zu dem meine Solaranlage ohnehin mehr Strom produziert, als ich verbrauche, also im Sommer von 10h bist 16:00h.
Und so wird es selbstverständlich jeder private Solaranlagenbesitzer handhaben, der rechnen kann, denn selbst produzierter Strom ist mit unter 7c/pro kWh (kalkuliert bei 20 Jahren Lebensdauer meiner Anlage) nunmal viel günstiger, als wenn man Strom für 30c/kwH aus dem Netz kaufen müsste. Da Solaranlagen heutzutage länger halten als 20 Jahre, ist in der Realität der Strom sogar noch deutlich günstiger als 7c/kWh.

Und ich werde dann, um noch mehr Strom zum Laden übrig zu haben, statt des bisherigen günstigen Heizstabs, noch eine Luftwärmepumpe anschaffen, um effektiver mit dem ohnehin vorhandenen Strom zu heizen und natürlich werde ich auch die Solaranlage von 7,2 kW auf 10-12 kW erweitern, indem ich das Norddach und den Balkon noch mit Modulen bedecke, was sich aktuell wegen zu geringem Strombedarf noch nicht rentieren würde.
Und zigtausend andere E-Fahrer werden es ähnlich handhaben, so dass die Netze eher durch die E-Autos, die bevorzugt dann geladen werden, wenn Ökostrom im Überfluss vorhanden ist, entlastet als belastet werden.

Fazit: Mehr E-Autos in der Bevölkerung werden zu sinnvollen Verhaltensänderungen beim Laden führen und werden auch zu mehr privaten PV-Anlagen auf allen nutzbaren Dachflächen führen, weil es einfach hoch attraktiv ist, Strom zu geringen Kosten selbst zu produzieren.

MatthiasR 05.11.2021 14:23

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631838)
Hätte ich jetzt ein Elektroauto, was der Fall sein wird, wenn der alte Verbrenner demnächst das Ende seines Lebenszyklus erreicht haben wird, dann würde ich natürlich dieses Auto bevorzugt zu den Zeiten laden, zu dem meine Solaranlage ohnehin mehr Strom produziert, als ich verbrauche, also im Sommer von 10h bist 16:00h.

Allerdings steht halt bei sehr vielen Leuten das Auto in diesem Zeitraum vor der Firma, außerhalb der Reichweite der eigenen Solaranlage.

Und bei Leuten wie dir, die immer mit dem Rad zur Arbeit fahren (oder die wie ich im Home-Office sind), kann das Auto (meistens) trotzdem nicht geladen werden, weil man einen vollen Akku nicht laden kann (er entleert sich ja nicht, wenn man nicht fährt).

Ist alles nicht so einfach...

Gruß Matthias

Siebenschwein 05.11.2021 14:42

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1631838)
Die Rechnung stimmt so nicht.

...
In der Mittagszeit gibt es dann aber stets massive Solar-Überschüsse im Netz, so dass die Stromversorger den überschüssigen Strom in der Regel täglich für einige Stunden ins Ausland verschenken müssen, z.B. nach Norwegen, wo es viele Pumpspeicherkraftwerke gibt, um die Netze stabil zu halten. Teilweise, wenn z.B. auch noch Wind weht, ist dann der Strompreis sogar negativ, d.h. man muss an der Strombörse Geld bezahlen, damit der überschüssige Strom von irgendwelchen Stromhändlern abgenommen und verbraucht wird, oder man muss den Windparkbetreibern Geld zahlen, damit deren Windturbinen vorübergehend stillgelegt werden können.
..

Jetzt fällst sogar Du schon auf die Propaganda der Anti-Erneuerbaren herein. :(
Wenn Du mal auf dem Agarometer im Import/Export chart schaust:

https://www.agora-energiewende.de/se...07.2021/today/

dann siehst Du, dass z.B. gerade an vier Tagen im Juli der Preis zeietweise unter 4ct/kWh fiel und auch an drei Tagen teilweise negativ war. Ich würde daraus schliessen, dass wir eben nicht täglich Strom verschenken - sonst wären die Spot Preise regelmässig nahe null oder drunter.
Wenn Du in die Erzeugungscharts reingehst, kannst Du die Kurven so zusammenstellen, dass Du siehst, dass der Peak durch Solar praktisch immer erstmal durch reduziertes Hochfahren der konventionellen Kraftwerke ausgeglichen wird - aber die Gesamtlast der konventionellen ist um die Mittagszeit ist immer noch höher als nachts. Von daher: nein, Wind wird auch nicht regelmässig in grossem Masse reduziert. Das passiert eher mal bei Herbststürmen und ist dann afaik auch eher durch die Kapazität der Leitungsnetze bedingt.
Mit anderen Worten: wir sind noch lange nicht an der Grenze dessen, was unser System and "ungeregeltem" Wind- und Solarstrom vertragen kann.

Hafu 05.11.2021 14:56

Zitat:

Zitat von MatthiasR (Beitrag 1631845)
Allerdings steht halt bei sehr vielen Leuten das Auto in diesem Zeitraum vor der Firma, außerhalb der Reichweite der eigenen Solaranlage.

Und bei Leuten wie dir, die immer mit dem Rad zur Arbeit fahren (oder die wie ich im Home-Office sind), kann das Auto (meistens) trotzdem nicht geladen werden, weil man einen vollen Akku nicht laden kann (er entleert sich ja nicht, wenn man nicht fährt).

Ist alles nicht so einfach...

Gruß Matthias

Ab und zu fährt man ja trotzdem mit seinem Auto, sonst kann man es auch abschaffen und durch Car-Sharing ersetzen. Wir nutzen das Auto zum Einkaufen, für die Fahrt ins Schwimmbad im Winter etc. Um einen üblichen 70kWh-Akku für dann rund 300km Reichweite mit den eigenen Solarüberschüssen voll zu bekommen benötigt man ohnehin bei ülichen PV-Anlagen selbst im Sommer rund drei Tage, im Frühjahr/ Herbst noch länger. Da aber die allermeisten PKW nicht weiter pro Woche fahren (30 bis 50km/Tag) und 23 Stunden pro Tag ohnehin rumstehen, passt das ganz gut zusammen.

Firmen können in der Regel noch besser rechnen als Privatleute und werden mit ihrer Flotte an Firmenwagen natürlich dasselbe machen: sie werden ihre Dächer mit PV-Modulen vollpflastern und mit dem dadurch produzierten Strom ihre Firmenflotte/ Dienstwägen laden. Natürlich werden Firmen ihren Ansgestellten in Zukunft auch Lademöglichkeiten tagsüber anbieten müssen, insbesondere wenn der Firmensitz schlecht mit ÖPNV oder Fahrrädern erreichbar sein sollte.

Außerdem wird der durch die Pandemie beschleunigte Trend, einige Tage pro Woche im Homeoffice zu bestreiten, ebenfalls dafür sorgen, dass Autos öfter auch werktags tagsüber an der eigenen Wallbox stehen und nicht nur am WE.

Der durchschnittliche Arbeitsweg in Deutschland ist aktuell 16km lang. Wenn man´, was derzeit diskutiert wird, die Entfernungspauschale neu gestaltet (und z.B. nur noch Bedürftigen in vollem Umfang gewährt), dann wird diese Distanz (im Durchschnitt) eher sinken. Wenn gleichzeitig Autofahren entsprechend teurer wird, dann werden, früher oder später, insbesondere wenn der jahrzehntelang vernachlässigte ÖPNV besser ausgebaut wird und das Radwegenetz verbessert wird, mehr Leute auf die Autonutzung für den Weg zur Arbeit verzichten und statt dessen eben Busse und Bahnen oder das Rad ntuzen. Die Entwicklung ist nahezu unausweichlich, schon aus Gründen des täglichen Rush-hour-Verkehrskollapses in fast allen Metropolen der Welt (zumindest in den Metropolen) die überhaupt noch private Autos in die Innenstädte lassen. London hat mit der Definition von Low-Emission-Zones und einem Mautsystem private PKW schon weitgehend verbannt, Paris ist gerade dabei ähnliches noch radikaler umzusetzen und viele andere Städte werden folgen).

Es macht keinen Sinn, unser heutiges in vielerlei Hinsicht wahnwitziges Mobilitätsverhalten dahingehend zu überprüfen, ob es in zehn oder zwanzig Jahren mit bis dahin vollzogenem Wandel zur E-Mobilität vollständig kompatibel ist. Es ist relativ oft nicht kompatibel und wird sich deshalb in vielen Aspekten ändern müssen.


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