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JENS-KLEVE 05.12.2020 07:45

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1571119)
Privat bzw beruflich sehr turbulent, andererseits hätte ich mir auch nicht träumen lassen meine Frau im ersten Jahr so viel zu sehen :Blumen:

Ist das jetzt gut oder schlecht ? 😬

Estebban 05.12.2020 07:54

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1571123)
Ist das jetzt gut oder schlecht ? 😬

Ich finds gut - sie traue ich mich nicht zu fragen :Lachanfall:

Nole#01 05.12.2020 08:34

Für mich hätte es das Jahr meiner ersten Langdistanz sein sollen. War es dann auch.

Ursprünglicher Plan wäre gewesen im Juli in Klagenfurt zu starten. Wurde auf September verschoben. Also weiter trainiert. Wurde dann endgültig abgesagt und ich habe kurzfristig in Podersdorf gemeldet und dort meine erste Langdistanz zufriedenstellend gemacht.
Die ganze Verschieberei und das Training für Klagenfurt, mit dem Wissen das wird vermutlich wohl nix, war zwischenzeitlich sehr mühsam.

Durch Corona habe ich aber so viel trainiert wie noch nie. Bei weitem!! (Schwimmen mal abgesehen) Hab jetzt schon 10.000 Radkilometer heuer was ich sonst in 2 Jahren hatte.

Abgesehen von der Langdistanz hab ich noch eine OD und eine MD im Training für mich alleine. Highlight für mich war dabei die MD mit über 40km/h Schnitt am Rad.

In Summe war das Jahr sportlich ein Erfolg für mich.

Limette 05.12.2020 08:41

Da bei uns Lanza im Mai auf dem Plan stand habe ich auch dementsprechend, nach 3 Jahren ohne Rad und ohne Schwimmen trainiert. Im März traf uns im TL auf Lanza der erste harte Lockdown mit Ausgangsperre hart, allerdings wollte ich immer noch nicht glauben, dass der WK nicht stattfinden wird und trainierte weiter bis Mitte/Ende April.

Herrlich war dann unser Lauf im Juni. Wir planten den Frankenwaldsteig zu laufen. Ohne Ziel, die Natur genießen. In Kronach stellten wir unser Auto ab, nahmen im Laufrucksack das Nötigste mit und liefen los. Einfach schauen, wohin uns der Tag bringt. Durch die Pandemie war der Steig quasi leer, wir sahen zum Teil über Stunden keine Menschen, was diesem Lauf noch eine ganz spezielle Note verlieh. Abends schauten wir auf dem Handy wo eine Unterkunft lag und kehrten dort ein. Das Erlebnis morgens einfach loszulaufen einfach nach Lust und Laune und ohne genaues Ziel, war eine grandiose Erfahrung und hätte so ohne Corona für uns nicht stattgefunden.

Noch 3 Ultraläufe im Sept/Oktober gelaufen und nun auf grünes Licht für den Transgrancanaria im Februar hoffen.:Cheese: Und auch hoffen, dass im Sept 70.3 Gdyna stattfindet um das Pony auf dem Rad mal rauslassen zu können.

longtrousers 05.12.2020 09:09

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1571059)
Ich war im März super drauf und auf Bestzeit Kurs. Danach bin ich erkrankt und anschließend habe ich mich auf Standby fit gehalten. Aber auf das Februar Niveau kam ich nicht mehr. Es war schön auch mal touristisch unterwegs zu sein, ohne unter Druck zu stehen.
Ich hab trotzdem den letzten Punkt angekreuzt, weil ich Ratingen beim Triathlon war, 2 x 5000m vereinsintern auf der Bahn gerannt bin und diesen Monat noch einen virtuellen 5km Lauf machen werde. Viel weniger als sonst, aber besser als keine Wettkämpfe.:Huhu:

Ich habe auch den letzten Punkt angekreuzt: nachdem die geplante Mitteldistanz St. Pölten im Frühling ausgefallen war, habe ich trotzdem fleißig weitertrainiert und mir dann irgandwann für die Langdistanz in Podersdorf in September gemeldet. Und die befand sich genau zwischen den zwei Coronawellen, fand statt und war also mein Saisonhöhepunkt.

deirflu 05.12.2020 09:39

Sportlich gesehen hatte ich ein schwieriges Jahr.
Im Winter konnte ich dieses Jahr erstmal gut durchtrainieren. Leider war ich dann im Frühjahr aber krank, was mich wieder auf mein normales Niveau zurück geworfen hat.

Zum Sommer hin hab ich dann aber wieder gut trainiert und konnte im Training an die Leistungen aus meinem bisher besten Jahr (2017) anschließen.

Leider hab bin ich dann bei den Rennen etwas an meinen eigenen Erwartungen gescheitert und blieb stets unter meinen Erwartungen und Möglichkeiten.

Als endgültiger Schlusspunkt kam dann der "Saisonhöhepunkt" mit dem King of the Lake beim dem ich einen Raben schwarzen Tag erlebte. Nach dem Rennen standen die Räder mal fast 2 Monate still weil ich einfach keine Lust mehr hatte.
Anfang September wechselte ich zudem den Job, was auch viele Reserven aufbrauchte.

Mittlerweile kommt die Lust aber wieder, bin auch wieder etwas am Zwiften und es werden auch schon erste WK Pläne für 2021 geschmiedet.

Das TS 180km Zeitfahren wäre wohl ein Cooles Ziel:Huhu: :Blumen:

KevJames 05.12.2020 12:22

Ich habe mal "Ziele gesetzt" angekreuzt, wobei das auch nur so halb stimmt. Ich habe so gut trainiert, wie möglich. Hierbei ging es mir darum mich zu verbessern.

Das Frühjahr war eher deprimierend - zumal es mein erstes richtiges "Rennjahr" seit langer Zeit gewesen wäre. Alle meine Rennen wurden abgesagt und trotz diszipliniertem Training ging meine Leistung eher runter.
Ich habe dann das Training umgestellt und mir Trainingsziele gesetzt, bin "Zeitfahren gegen mich selbst" gefahren. Die Leistungsdiagnostik im Herbst hat dann deutliche Fortschritte gezeigt und mich dazu motiviert für 2021 "noch härter" zu trainieren.

Bei mir werden es wohl 19.000km auf dem Rad werden (Als Ziel hatte ich mir 15.000km gesetzt) - fleißig war ich also schon. Allerdings laufe und schwimme ich ja nicht.

Geärgert habe ich mich am Ende über mich selbst, da dann doch das eine oder andere stattgefunden hat, bei dem ich hätte teilnehmen können. Ich hatte aber irgendwann auch keine Lust mehr nach neuen Wettbewerben zu suchen (die dann doch wieder abgesagt werden - dachte ich jedenfalls). Anderes hat terminlich nicht gepasst.

Ein neues "Hammer the Bike" würde ich auch sehr gerne mitfahren, wenn auch eher über die 100km Strecke.

sabine-g 05.12.2020 12:22

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1571083)
bin ich noch heute stolz auf die erreichten 40,1 km/h über 183 Kilometer.

So gehts mir auch.
Ich dachte immer, dass dieses Tempo über diese Distanz eher den sehr guten Amateuren und Profis vorbehalten ist.
Das ich das selbst mal schaffe hat mich auch stolz und sehr zufrieden gemacht.


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