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Maris 10.06.2013 14:39

Zitat:

Zitat von Zettel (Beitrag 911209)
Ich habe keine Lust mehr auf meinen Sport

Hatte ich vor ein paar Jahren auch einmal.

Plötzlich das Interesse verloren. Hatte krampfhaft versucht, mich weiterhin für den (Rad-/Lauf-) Sport zu interessieren. Habe schließlich versucht, neue Interessen zu finden, aber gemerkt, dass mich nichts mehr so richtig interessiert.
Nach zwei Jahren war das Interesse am Sport wieder da.
Kann durchaus mal Ausdruck einer depressiven Episode sein.

Am besten mal das Hobby pausieren.
Vielleicht ist´s auch Symptom eines Übertrainings.

trialogo 10.06.2013 14:47

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 911965)
Bei mir immer noch Husten, seit 13 Tagen!!! Erneute Trainingspause nun schon seit 3 tagen... wird bald knapp mit Roth, mein Ligastart ist auch geplatzt, so ein Mist alles.

Ich würd nochmal zum Arzt gehen, vielleicht hast Du zu früh wieder Sport gemacht und was verschleppt. Falls es eine Bronchitis ist, die dauert und ich kenne es so, dass man mind. 10 Tage körperliche Schonung einhalten sollte. Gute Besserung :Blumen:

Lucy89 10.06.2013 14:55

Zitat:

Zitat von trialogo (Beitrag 911990)
Ich würd nochmal zum Arzt gehen, vielleicht hast Du zu früh wieder Sport gemacht und was verschleppt. Falls es eine Bronchitis ist, die dauert und ich kenne es so, dass man mind. 10 Tage körperliche Schonung einhalten sollte. Gute Besserung :Blumen:

Ich war heute nochmal, der meint ja es ist nix dolles und ich darf trainieren, aber das mach ich erstmal nicht mehr weil das letzte Woche alles nur schlimmer gemacht hat.
Nur weil ich kein Fieber hab heißt das ja nicht, dass es meinem Körper prima geht.

Keuchhusten hat der mit nem Abstrich ausgeschlossen, zum Glück. War nämlich auch mein Verdacht als ich mich bei einem Anfall fast übergeben habe.

Klar, Getreide und so ess ich alles. Bin eigentlich eher selten krank. Und wenn, dann normale Erkältung, Schniefnase und nen paar Tage HUsten.
Aber sowas kenn ich nicht, Bronchitis ohne Begleitsymptome?
Morgen wird Blut abgenommen, aber nur, weil ich drum gebettelt habe. Es war ja sonst alles negativ- Lunge ist frei, Lungenfunktionstest i.O., Hals, Rachen Nase sieht alles gut aus.

trialogo 10.06.2013 14:59

Sodbrennen? Magensäure kann auch die Atemwege reizen. Gut, dass Du das ärztlich abklären lässt, mehr als das und dich erstmal schonen kannst Du wohl nicht, desto schneller bist Du dann wieder fit.

pinkpoison 10.06.2013 15:15

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 911993)
Morgen wird Blut abgenommen, aber nur, weil ich drum gebettelt habe. Es war ja sonst alles negativ- Lunge ist frei, Lungenfunktionstest i.O., Hals, Rachen Nase sieht alles gut aus.

Wenn ohnehin Blut abgenommen wird, lass doch gleich mal auf Gluten (Zöliakie) testen. Leider existieren nicht für alle Formen der Glutensensibilität schon Testverfahren. Milchproteinunverträglichkeit kannst Du nur durch Weglassen und Wiedereinführen testen. Beides halte ich für wahrscheinliche Ursachen.

Die Ursache solcher offenbar nicht viral oder bakteriell begründeter Beschwerden im Bereich der oberen Atemwege liegt üblicherweise im Darm bzw. der dort ansässigen Mikrobiota, die Du mit deiner Nahrungsmittelauswahl entsprechend züchtest. Die Stoffwechselendprodukte der Mikrobiota wiederum verursachen Reaktionen wie zb chronische Bronchitis, Sinusitis, Rhinitis, Nasenpolypen usw. (aber auch Darmprobleme wie "Reizdarmsyndrom") je nach individueller Prädisposition. Der Körper versucht auf diesem Weg die körperfremden (Gift)Stoffe loszuwerden (Schleimbildung). Ein Unterdrücken der Symptome verschlimmert und verlagert nur die Situation auf lange Sicht. Werden die Ursachen nicht abgestellt, löst das das Problem nicht und stellt eine permanente Belastung des Immmun- und Entzündungsmanagements deines Körpers dar, das sich auf Dauer extrem unangenehm entwickeln kann.

Gruß Robert

Lucy89 10.06.2013 15:26

Aber Robert, wieso kommt das dann auf einmal? Ich esse mein ganzes Leben lang schon Getreide und Joghurt usw...
Ich denke übrigens schon, dass es ein Virus ist, nur ein etwas merkwürdiger.
Sodbrennen hab ich nicht, das hab ich auch schon gelesen, leider nicht die Ursache.

Jonna 10.06.2013 15:36

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912009)
Aber Robert, wieso kommt das dann auf einmal? Ich esse mein ganzes Leben lang schon Getreide und Joghurt usw...
Ich denke übrigens schon, dass es ein Virus ist, nur ein etwas merkwürdiger.
Sodbrennen hab ich nicht, das hab ich auch schon gelesen, leider nicht die Ursache.

Mich plagt zurzeit auch ein hartnäckiger Husten, wie bei Dir seit etwa zwei Wochen, und es wird nur seeeeehr langsam besser. Viel inhalieren (mit Salzwasser oder Kamille), viel (Ingwer-)Tee, lockeres Training ohne aus der Puste zu kommen, beim Radeln aufpassen, dass es an Hals und Brust nicht zu kalt wird, genug schlafen - das wird schon wieder. Gute Besserung!

pinkpoison 10.06.2013 15:39

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912009)
Aber Robert, wieso kommt das dann auf einmal? Ich esse mein ganzes Leben lang schon Getreide und Joghurt usw...
Ich denke übrigens schon, dass es ein Virus ist, nur ein etwas merkwürdiger.
Sodbrennen hab ich nicht, das hab ich auch schon gelesen, leider nicht die Ursache.

Deine Mikrobiota ist nicht statisch sondern permanentem Wandel unterworfen und es handelt sich dabei nicht um angeborene Probleme, sondern um erworbene über Deine "Mitbewohner", die irgendwann und ab einer bestimmten Größenordnung eben nicht mehr ausbalanciert werden können, ohne dass du es deutlich als Einschränkung zu spüren bekommst. In Deinem Fall möglicherweise manifestieren sich die Ausscheidungsversuche deines Körpers in den Bronchien.

Wann hast Du zB zuletzt Antibiotika genommen, die das Setup deiner Mikrobiota neu gestaltet haben?
Hast Du vielleicht, weil Du ggfls. meintest das wäre gesunde Ernährung für ne Sportlerin, mehr Vollkornprodukte (und/oder Milchprodukte) aber auch zb Hülsenfrüchte und/oder Nachtschattengewächse als zuvor in deine Ernährung integriert? Dieser Bullshit wird ja leider wohlfeil verbreitet... . Lektine aus Getreiden, Hülsenfrüchten und Nachtschattengewächsen können zb den Darm massiv schädigen (Leaky Gut Syndrom). Nicht sofort nach einmaligem Verzehr - aber steter Tropfen höhlt den Stein... .

Maris 10.06.2013 16:11

Am häufigsten entsteht ein anhaltender nicht-produktiver trockener Reizhusten infolge eines durchgemachten viralen und evtl. superinfiziert-bakteriellen Infektes der oberen Atemwege.
Der initiale "virale Husten" ist oft leicht produktiv mit klarem Schleim, wird der Schleim dann trübe und gelblich, spricht´s für eine bakterielle Superinfektion.
Nach einer durchgemachten Infektion der oberen Atemwege ist das Bronchialsystem sehr oft sehr empfindlich, man spricht dann von einem hyperreagiblen Bronchialsystem, das zum Teil obstruktiv-asthmatische Beschwerden machen kann. Schleim entsteht dann nur noch selten und wenig, dafür leiden die Patienten unter hartnäckigem trockenem Husten, vor allem nachts und bei Belastung. Wenn das nach einer Woche bis 10 Tagen nicht besser wird, helfen Cortison-Inhalationssprays vorübergehend ganz gut, manchen Patienten helfen auch ß2-Mimetika als Inhalation.
Zudem sollte man schauen, ob sich keine Allergien gegen Pollen usw. entwickelt haben. Allergien kann man in jedem Alter und auf jedes Agens entwickeln.
Reflux ist theoretisch auch möglich; dass aber ausschließlich Husten als Ausdruck des Reflux auftritt, ist eher selten.
Im letzten Frühjahr hatten sehr viele Patienten (mehr als in den Jahren zuvor) anhaltenden postinfektiösen Reizhusten. Lag möglicherweise am langen Winter sowie der Heizungsluft.

pinkpoison 10.06.2013 16:24

Zitat:

Zitat von Maris (Beitrag 912024)
Im letzten Frühjahr hatten sehr viele Patienten (mehr als in den Jahren zuvor) anhaltenden postinfektiösen Reizhusten. Lag möglicherweise am langen Winter sowie der Heizungsluft.

Nette Alibi-Diagnose, denn Infektionen der oberen Atemwege macht wohl jeder jedes Jahr mal durch und eine schlüssige sowie evidenzbasiert belegte Theorie, warum trotz durchgestandener Infektion die Symptome weiterhin anhalten sollen, gibt es nicht. Korrelationen begründen eben noch lange keine Kausalität... .

Wann löst sich die "Schulmedizin" endlich mal von ihrerem "Fetisch Infektion" als nahezu universelle Ursache aller Leiden...? Weil mit den Medikamenten zur Unterdrückung der Selbstheilungskräfte des Körpers massiv Geld verdient wird ohne dass das Problem gleichzeitig angegangen wird und man daher noch mehr Geld verdienen kann? :confused:

Cortison verschreiben m.E. nur Pfuscher, die den Ursachen nicht auf den Grund gehen wollen/können. Hart am Rande des Kunstfehlers.

Jonna 10.06.2013 16:39

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 912003)
Wenn ohnehin Blut abgenommen wird, lass doch gleich mal auf Gluten (Zöliakie) testen. Leider existieren nicht für alle Formen der Glutensensibilität schon Testverfahren. Milchproteinunverträglichkeit kannst Du nur durch Weglassen und Wiedereinführen testen. Beides halte ich für wahrscheinliche Ursachen.

Wie lange muss man Milchprodukte denn weglassen, um eine Unverträglichkeit feststellen zu können?

Lucy89 10.06.2013 16:42

Kortisonsspray nehm ich auch seit 5 Tagen, bisher merke ich noch nichts. Salbutamol hatte ich noch einen Rest hier, das hab ich auch mal ausprobiert, aber so richtig wirken tut das alles nicht.
@Jonna: Hattest du noch weitere Symptome?

Mein Arzt meint ja auch, dass der Husten lange anhalten kann, der "vorausgegangende Infekt" war bei mir nur irgendwie nicht vorhanden. Das einzige weitere Symptom sind scheinbar dichte Nasennebenhöhlen (zumindest klingt meine Stimme so) und Nachtschweiß.

Grade hatte ich wieder so einen richtig miesen Anfall- wie als wenn ich ein Pfefferkorn im Hals hängen hab, das ist so unangenehm.

Maris 10.06.2013 16:44

Natürlich kann die Schulmedizin nicht alles erklären.
Medizin ist eine Wissenschaft bzw. bedient sich der Kenntnisse anderer Naturwissenschaften. Sie weiß heute mehr als gestern und morgen mehr als heute.

Aber was die "paramedizinischen" Interessenvertreter manchmal so verzapfen, ist zum Teil mehr als abstrus und entbehrt jeglicher Ratio. Da werden dann Malignome mit Vitamin C behandelt und Erkrankungen aus dem psychosomatischen Formenkreis durch irgendwelche dubiosen Nahrungsunverträglichkeiten erklärt.

Alles auf die Verschwörungstheorie der wirtschaftlichen Interessen von Pharma-Konzernen zu beschränken .... eine doch sehr eindimensionale Wahrnehmung der Realität.

Wenn man den molekularen Wirkmechanismus von Kortison und seine Wirkungen auf den Organismus kennt, weiß man, dass es bestimmt kein "Kunstfehler" ist, Kortisonpräparate zu verordnen.

Die Tatsache, dass einzelne Leute einen bestimmten biologischen Mechanismus nicht kennen, bedeutet nicht, dass dieser allgemein in der Wissenschaft nicht bekannt ist ;)

Keksi2012 10.06.2013 16:50

Jungs und Mädels, hier geht's ja rund :)

Ich maße mir nicht an, die Beschwerden zu beurteilen, da muss man vermutlich in mehrere Richtungen forschen.

Unterschiedliche Ansätze sind hier bestimmt gut und richtig, ich hoffe dass bei Lucy irgendwas anschlägt - was auch immer es am Ende sein mag.

Jonna 10.06.2013 16:53

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912055)
@Jonna: Hattest du noch weitere Symptome?

In den ersten Tagen Schluckbeschwerden, Abgeschlagenheit, nächtliches Schwitzen - seitdem nur noch Husten. Mitte/Ende letzter Woche war es dann so heftig, dass ich so viele Hustenbonbons gelutscht habe, bis ich Bauchweh und Durchfall bekommen habe ... :Cheese: Jetzt ist es tagsüber etwas besser, aber leider wecke ich meinen Freund und mich nachts noch ab und zu.

Noiram 10.06.2013 17:02

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912055)
...der "vorausgegangende Infekt" war bei mir nur irgendwie nicht vorhanden. Das einzige weitere Symptom sind scheinbar dichte Nasennebenhöhlen (zumindest klingt meine Stimme so) und Nachtschweiß.
....

Nicht immer macht sich ein Infekt so deutlich bemerkbar.
Manchmal sind es einfach nur mal Kopfweh oder eine geringere Leistungsfähigkeit
über ein paar Tage.

Mir gings ja vor Jahren auch mal so. Morgens leichte Kopfweh, Ruhepuls normal –
also Hausrunde (10km) gelaufen.
3 Stunden später der totale Absturz, ich konnte vor Schwäche kaum mehr gehen.
Fazit: leichte Myokarditis
Schleichende Nebenhöhlenentzündung nicht bemerkt weil kein Schnupfen, kein Husten.


Manchmal frage ich mich wie vorsichtig man sein soll oder wie man es überhaupt merken
soll wenn man nicht trainieren soll.
Man denkt ja erstmal an schlechte Tagesform und auch bei Kopfweh nicht sofort an
was Krasses.
Die Jahre danach habe ich immer voll Schiß gehabt und mich gar nix mehr getraut.
Irgendwann normalisiert es sich dann wieder.

Vorige Woche habe ich auch mit Schnupfen trainiert. Zumindest 3x 50km Rad.
Laufen habe ich bis auf 1x 4km gelassen.
Am WE kam jetzt krasser Husten und etwas Mattigkeit dazu.
Klar mache ich mir nun auch einen Kopf ob das wohl gut war letzte Woche.
Nun pausiere ich seit Freitag.
…und…. bei blauem Himmel… strahlender Sonne…
nach dem besch… Frühjahr.

Das ist doch doof!!


Roberts Gedanken kann ich schon nachvollziehen und es wäre einen Versuch wert.
Bei mir wirkt es scheinbar nicht oder ich war nicht konsequent genug.
Seit fast 10 Monaten habe ich keine Milchprodukte mehr gegessen und Getreide war die
absolute Ausnahme.
Dafür haben Kartoffeln zugenommen und auf Bohnensalat konnte ich auch nicht so ganz verzichten…
Ob es daran lag?


LG + gute Besserung!
Marion

Maris 10.06.2013 17:05

"Dichte" Nasennebenhöhlen sind übrigens ein guter Grund für chronifizierenden Husten. Weil ständig etwas von oben "nachläuft" und zu kreisenden Infektionen führt.

Maris 10.06.2013 17:18

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 912035)
Nette Alibi-Diagnose, denn Infektionen der oberen Atemwege macht wohl jeder jedes Jahr mal durch und eine schlüssige sowie evidenzbasiert belegte Theorie, warum trotz durchgestandener Infektion die Symptome weiterhin anhalten sollen, gibt es nicht. Korrelationen begründen eben noch lange keine Kausalität.

Im übertragenen Sinne aus dem gleichen Grund, weshalb die Beule in der Autotür bleibt, obwohl der Unfallgegner schon längst zu Hause ist ;)
Bei vielen (lokalen) Infektionen kommt es zum Überschießen der Immunreaktion mit Affektion des eigenen Körpergewebes.

Lucy89 10.06.2013 17:33

Zitat:

Zitat von Maris (Beitrag 912076)
"Dichte" Nasennebenhöhlen sind übrigens ein guter Grund für chronifizierenden Husten. Weil ständig etwas von oben "nachläuft" und zu kreisenden Infektionen führt.

Und was kann ich dagegen tun? Es läuft einfach nicht raus, nehme sinupret forte, das bewirkt nichts. Habe noch kein einziges Taschentuch während dieses "infekts" verbraucht :confused:

trialogo 10.06.2013 18:04

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912090)
Und was kann ich dagegen tun? Es läuft einfach nicht raus, nehme sinupret forte, das bewirkt nichts. Habe noch kein einziges Taschentuch während dieses "infekts" verbraucht :confused:

Um den Schnodder ins Laufen zu bringen fällt mir noch ein, viel Trinken am besten Tee, Nasenspülungen helfen bei mir auch ganz gut und Inhalation.

Ich hatte im Frühjahr auch so einen fiesen Husten ohne größere Krankheitssymptome, hat vierzehn Tage gedauert und insgesamt habe ich 3 Wochen keinen Sport gemacht und mich geschont. Da brauchts Geduld.:Blumen:

Lucy89 10.06.2013 18:06

Zitat:

Zitat von trialogo (Beitrag 912108)
Ich hatte im Frühjahr auch so einen fiesen Husten ohne größere Krankheitssymptome, hat vierzehn Tage gedauert und insgesamt habe ich 3 Wochen keinen Sport gemacht und mich geschont. Da brauchts Geduld.:Blumen:

Boah, krass, 3 Wochen wegen Husten... dann kann ich Roth knicken.

Trinken tu ich den ganzen Tag, Salbeitee, Kamillentee, Hustentee, das volle Programm :(

Noiram 10.06.2013 18:57

Zitat:

Zitat von trialogo (Beitrag 912108)
Um den Schnodder ins Laufen zu bringen fällt mir noch ein, viel Trinken am besten Tee, Nasenspülungen helfen bei mir auch ganz gut und Inhalation.
...:

...und wenn es gut läuft bzw. sich ausschnauben lässt, aber gar nicht mehr aufhört?
:Nee:
LG
Marion

Lucy89 10.06.2013 21:28

Ich hab jetzt festgestellt, dass Salbutamol doch einiges bewirkt. Es lindert den Hustenreiz extrem, ich glaube ich kann gleich mal ohne Hustenstiller ins Bett gehen. Wofür spricht das?

Troedelliese 10.06.2013 22:25

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912220)
Ich hab jetzt festgestellt, dass Salbutamol doch einiges bewirkt. Es lindert den Hustenreiz extrem, ich glaube ich kann gleich mal ohne Hustenstiller ins Bett gehen. Wofür spricht das?

So hat das bei mir auch angefangen. Nach ein paar falschen Bronchitisdiagnosen war klar, dass ich Asthma habe. Wenn Salbutamol hilft, lass Dir noch ein Kombipräparat verschreiben, das die Entzündung unterdrückt - Symbicort z.B.
Aber zunächst muss das Asthma geklärt sein.

trialogo 10.06.2013 22:30

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912111)
Boah, krass, 3 Wochen wegen Husten... dann kann ich Roth knicken.

Trinken tu ich den ganzen Tag, Salbeitee, Kamillentee, Hustentee, das volle Programm :(

Heißt ja nicht, dass es bei Dir so ist! ich drück die Daumen, dass Dein Husten schnell weggeht:Blumen:

Lucy89 10.06.2013 22:33

Zitat:

Zitat von Troedelliese (Beitrag 912256)
So hat das bei mir auch angefangen. Nach ein paar falschen Bronchitisdiagnosen war klar, dass ich Asthma habe. Wenn Salbutamol hilft, lass Dir noch ein Kombipräparat verschreiben, das die Entzündung unterdrückt - Symbicort z.B.
Aber zunächst muss das Asthma geklärt sein.

Ich nehme auch seit 5 Tagen Budesonid, das sollte auch helfen, oder? Ich habe heute einen Lungenfunktionstest gemacht, der war i.O. War aber eine ohne so komisches Zeug was man inhaliert.... also ich glaub nur peak-flow...

trialogo 10.06.2013 22:33

Zitat:

Zitat von Noiram (Beitrag 912138)
...und wenn es gut läuft bzw. sich ausschnauben lässt, aber gar nicht mehr aufhört?
:Nee:
LG
Marion

Laufen lassen? Nee im Ernst, wenn es gut rausläuft, dann laufen die Viren und Bakterien doch auch mit raus oder? Würde mal meinen, das ist ein gutes Zeichen. Ich helfe mit Nasenspülung immernoch nach. Wahrscheinlich lachen sich jetzt die Mediziner hier im Forum kaputt über meine Wald- und Wiesenmedizinischen Beiträge:Lachanfall:

Troedelliese 10.06.2013 23:05

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 912263)
Ich nehme auch seit 5 Tagen Budesonid, das sollte auch helfen, oder? Ich habe heute einen Lungenfunktionstest gemacht, der war i.O. War aber eine ohne so komisches Zeug was man inhaliert.... also ich glaub nur peak-flow...

Meine Lungen sind auch fit. Problem sind die chronisch entzündeten überreagierenden Bronchien. Budesonid kenne ich nicht, es scg
Meint aber etwas Ähnliches zu sein. Viel Erfolg, eigentlich kommt man mit einer solchen Diagnose recht gut klar,wenn die medikamentöse Einstellung stimmt.

Noiram 11.06.2013 09:45

Zitat:

Zitat von trialogo (Beitrag 912264)
Laufen lassen? Nee im Ernst, wenn es gut rausläuft, dann laufen die Viren und Bakterien doch auch mit raus oder? Würde mal meinen, das ist ein gutes Zeichen. Ich helfe mit Nasenspülung immernoch nach. Wahrscheinlich lachen sich jetzt die Mediziner hier im Forum kaputt über meine Wald- und Wiesenmedizinischen Beiträge:Lachanfall:

Ja bin ja froh dass es raus kommt. Beim Nasespülen weniger, ich hab das Gefühl das sitzt weiter hinten.

Ich frage mich halt wann der Zeitpunkt ist ab wann ich wieder sporteln kann. Nasentechnisch zieht sich das immer hin bei mir. Hab auch chronische Nasenprobleme mit denen ich aber schon Jahrzehnte lebe (teils hausgemacht).

Ruhepuls ist noch 6 Schläge drüber,Husten weniger Kopfweh manchmal, körperlich geht's mir ganz gut.

LG und allen gute Besserung!
Marion

Lucy89 11.06.2013 12:01

Nachtschweiss ist bei mir jetzt auch weg. Und dank salbutamol brauchte ich auch keinen hustenstiller mehr. Ich versuche es wohl morgen wieder, falls die blutwerte in Ordnung sind. Warten bis der husten komplett weg ist wäre vermutlich Wochen...

Gizmo 11.06.2013 12:04

Hiermit weise ich mich selber ins Lazerett ein! Seit Samstag, und aus mir unerklärlichen Gründen, ist in meiner Brustwirbelsäule irgendwas blockiert. Da ich da immer mal Verspannungen habe, habe ich mir erstmal nicht viel dabei gedacht. Aber gestern morgen wurde ich wach und wusste nicht mehr, wie ich noch liegen sollte, vor lauter Schmerzen. Beim Aufstehen/Aufrichten hatte ich dann das Gefühl, mir würde einer ein Messer in den Rücken rammen. Auch sonst ist die Bewegung ziemlich eingeschränkt, aber keine Taubheitsgefühle etc. Nunja, also bin ich gestern morgen zum Hausarzt. Orthopäde wäre zwar besser gewesen, aber da wartet man ja ewig auf Termine. Er renkte es wieder ein, danach war es auch besser. Die Muskeln waren zwar noch etwas verspannt, aber dagegen sollte ich Ibuprofen nehmen. Gut, heute morgen wache ich auf wegen dem gleichen Spiel wie gestern. Also wieder zum Doc. Wieder eingerenkt, nur diesmal hat es nichts gebracht. Mein Rücken sei sehr verspannt, meinte er, aber Massagen will er nicht verschreiben, weil die angeblich die Kasse nicht übernehmen würde. Da ich von dem Ibuprofen nichts merke, fragte ich nach einem stärkeren Schmerzmittel, was er aber nicht für notwendig hält.
Werde jetzt zumindest eine Massage mal machen und selber zahlen und sehen wie es ist. Allerdings waren vor Donnerstag keine Termine frei.

Bis dahin, keine Ahnung, es tut immer weh, im stehen, sitzen und liegen, Laufen soll ich nicht, weil das die Wirbelsäule staucht, auf dem Rad sitze ich zu gestreckt und das Schwimmbad wäre zu kalt, meint der Doc... Also darf ich spazierengehen, ok, immerhin etwas... Allerdings bringt mich das in Sachen Triathlon nicht weiter. Und am 6.7. ist mein erster Volkstria...

Pmueller69 11.06.2013 12:23

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Mein Schlüsselbein mit Titanplattenverschraubung. Die OP hat drei Stunden gedauert, es verlief aber alles gut.

Tillo 11.06.2013 19:25

Allen Kranken und Verletzten wünsche ich erstmal Gute Besserung.

Jetzt habe ich auch mal eine Frage, wie ich mich verhalten soll:

1. ich will am 07.07. in FFM starten
2. Es ist meine 1. LD, will innerhalb der 15h ankommen
3. ich bin Einsteiger, trainiere seit 1 Jahr darauf hin
4. Am letzten Samstag habe ich noch eine Radausfahrt gemacht
5. Am Sonntag Fieber und Heiss-Kalt-Anfälle, kein Schüttelfrost
6. Am Montag eitrige Mandelentzündung diagnostiziert
7. Seit heute für 10 Tage soll ich ein Antibiotikum nehmen

Wann und wie sollte ich wieder beginnen?
Auf jeden Fall möchte ich am 23.+24.6. bei der Schwimmstreckenbesichtigung und bei der Radausfahrt in FFM mitmachen.
Wie lang sollte der Trainingsblock dann noch gehen und wie intensiv sollte er aussehen?

Zu den gewöhnlichen Ängsten kommen jetzt halt noch die Ängste hinzu, in der wichtigsten Phase nicht genug trainieren zu können.....

Vielen Dank vorab

Gruß Tilo

Lucy89 11.06.2013 19:43

Zitat:

Zitat von Tillo (Beitrag 912582)
Allen Kranken und Verletzten wünsche ich erstmal Gute Besserung.

Jetzt habe ich auch mal eine Frage, wie ich mich verhalten soll:

1. ich will am 07.07. in FFM starten
2. Es ist meine 1. LD, will innerhalb der 15h ankommen
3. ich bin Einsteiger, trainiere seit 1 Jahr darauf hin
4. Am letzten Samstag habe ich noch eine Radausfahrt gemacht
5. Am Sonntag Fieber und Heiss-Kalt-Anfälle, kein Schüttelfrost
6. Am Montag eitrige Mandelentzündung diagnostiziert
7. Seit heute für 10 Tage soll ich ein Antibiotikum nehmen

Wann und wie sollte ich wieder beginnen?
Auf jeden Fall möchte ich am 23.+24.6. bei der Schwimmstreckenbesichtigung und bei der Radausfahrt in FFM mitmachen.
Wie lang sollte der Trainingsblock dann noch gehen und wie intensiv sollte er aussehen?

Zu den gewöhnlichen Ängsten kommen jetzt halt noch die Ängste hinzu, in der wichtigsten Phase nicht genug trainieren zu können.....

Vielen Dank vorab

Gruß Tilo

Ohje... 10 Tage, das ist lang. Du armer. Ich fühl mit dir. Ist auch meine erste LD und bei mir geht grad auch nix. Wir sind dann gut regeneriert!! ;) Gute Besserung!

Noiram 11.06.2013 19:44

Halt die Füße still Tillo. Es bringt nix wenn Du es erzwingst.
Mit Fieber und Eiter ist nicht zu spaßen.
Laß es ausheilen und leg dann langsam wieder los. Bestimmt schaffst Du Deinen Plan auch so. Den Hauptteil hast Du doch trainiert.

Ich war heute auch beim HNO. Eitrige Nasennebenhöhlen. Erstmal antibiotische Tropfen in die Nase. Wenn bis Fr. keine Besserung, dann Antibiotikum für 6 Tage.
War und bin fieberfrei, aber ein Risiko eingehen will ich auch nicht.

LG Marion

Keksi2012 11.06.2013 20:00

Zitat:

Zitat von Tillo (Beitrag 912582)
6. Am Montag eitrige Mandelentzündung diagnostiziert
7. Seit heute für 10 Tage soll ich ein Antibiotikum nehmen

Ist das AB so lange nötig? Ich hatte mal eine nette Angina, da hat mein Arzt ein 3-Tage AB verschrieben und das ging wunderbar.
Aber eine Mandelentzündung ist vermutlich ein anderes Kaliber?!

Ich denke das Beste was Du nun tun kannst, ist Dich zu erholen. Du hast ja schnell reagiert, das ist super.
Jetzt heißt es schonen - viel trinken, frische Luft, aber eben nur spazieren gehen...
Kurier das aus. In 10 Tagen sind wir ca. bei Ende Juni und Du hast noch 2 Wochen, richtig?

Bestimmt nicht optimal, aber Du kannst es jetzt nicht ändern - mach das Beste draus!

Troedelliese 11.06.2013 22:38

Mangels eines besser passenden Threads für diesen Post und weil ich nicht weiß, ob ich mich in dieses Lazarett einweisen muss, hier eine Suchanfrage:
Gibt es in diesem Form einen Hämatologen, der bereit wäre, mir, gerne gegen Gebühr, ein paar Fragen zu einem merkwürdigen Blutbild per PN oder Mail zu beantworten?
Frage eins lautet: muss ich mich aufregen?

Lucy89 11.06.2013 23:04

10 Tage ist echt lang, aber 7 Tage sind glaub ich schon angebracht. bei mir waren damals 7 angedacht, da das AB aber nicht wirkte, wurden es dann 12. Leider war ich danach zu nix mehr zu gebrauchen, aber ich hatte da wohl auch Pech.
Normalerweise sollte da alles gut gehen. Fieber hatte ich aber gar nicht.
Ich war eben beim turnen, weil ich in einer Woche meinen Test habe. Das it eine ganz andere Art Sport zu machen und hat bis auf das Aufwärmen mit unserem Sport nix zu tun- trotzdem musste ich das aufwärmen nach 5min abbrechen obwohl es mir den ganzen Tag wirklich schon ganz gut ging. Meine Bronchien waren schlagartig so zu, dass ich nur noch am husten war. Es muss doch eine Erklärung dafür geben... ich denke ich werde donnerstag noch einen Lungenfacharzt aufsuchen, das kann ja wohl nicht sein, dass meine Form nach und nach den Bach runtergeht obwohl ich nichtmal richtig krank bin.

PippiLangstrumpf 16.06.2013 17:30

So, ich liefere mich mal wieder für die nächsten 6-16 Wochen hier ein :(
Achilessehnenriß nicht-knöchern - dafür vermutlich komplett durch.

Behandlung: Arzt rät zur OP - Entscheidung darf ich bis morgen früh treffen ...
Sport: Keiner :cool:

carolinchen 16.06.2013 17:50

Du Pechvogel! !! Wie hast du das geschafft??????
Gute Heilung:Blumen:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:21 Uhr.

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