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anlot 06.02.2022 19:31

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1644948)
Z.B. weil du mich für meinen offensichtlich sinnvollen Angriff der "Studie" angegriffen hast.

Übrigens, da ich gerade schon bei der beliebten Verbindung von Klimawandel- und Corona-Desinformation war, passt auch noch dies:

Foto von Karl Lauterbach mit Greta Thunberg aufgetaucht: 700.000 Menschen mit Bluthochdruck im Krankenhaus


PS:
Lauterbach hat in den heute-Nachrichten kein einziges Mal "also" gesagt! Das gab's so wohl noch nie. :)

Unsinn. Du kannst von mir aus (scheinbar hast Du zu viel Zeit) Stunden damit verbringen jede Studie von allen Seiten zu beleuchten. Das ist mir, ehrlich gesagt, mittlerweile ziemlich egal. Es wäre halt mal schön, wenn Du genauso viel Zeit und Eifer in andere Aspekte der Pandemie stecken würdest. Recherchiere doch mal Studien über „drohende“ Pleitewellen im Mittelstand, die Auswirkungen „verlorener“ Kinderjahre, positive und zielorientierte Kommunikation (Beispiel Dänemark) oder über mögliche Exit-Strategien (sorry, falls ich die überlesen haben sollte)

sabine-g 06.02.2022 19:50

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1644948)
Lauterbach hat in den heute-Nachrichten kein einziges Mal "also" gesagt! Das gab's so wohl noch nie. )

Es gibt Leute die mit rhetorischen Lückenfüllern so ihre Probleme haben.
Im Kollegenkreis haben wir jemanden der in jedem Satz mindestens 2x oder 3x „halt eben“ unterbringt, ergänzt durch ein langes „emmmh“.
Tja, machste nix.
Ich schalte da manchmal ab - was zur Folge hat, dass ich den Faden verliere.

Ansonsten: Lidl, bitte bleibe am Ball, ich bin sicher dass die große Mehrheit deine Recherchen zu schätzen weiß!

LidlRacer 06.02.2022 20:23

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1644953)
Unsinn. Du kannst von mir aus (scheinbar hast Du zu viel Zeit) Stunden damit verbringen jede Studie von allen Seiten zu beleuchten. Das ist mir, ehrlich gesagt, mittlerweile ziemlich egal. Es wäre halt mal schön, wenn Du genauso viel Zeit und Eifer in andere Aspekte der Pandemie stecken würdest. Recherchiere doch mal Studien über „drohende“ Pleitewellen im Mittelstand, die Auswirkungen „verlorener“ Kinderjahre, positive und zielorientierte Kommunikation (Beispiel Dänemark) oder über mögliche Exit-Strategien (sorry, falls ich die überlesen haben sollte)

Ich mache, was ich für richtig und gelegentlich wichtig halte.
Wenn dir was anderes wichtiger ist, kümmer dich selbst drum!

Aber du scheinst nicht der Einzige zu sein, der negative Auswirkungen auf angeblich ungerechtfertigte Maßnahmen zurückführt, statt sie auf die möglicherweise wegen übertriebener / vorzeitiger Freiheitsorgien stärker als nötig grassierende Pandemie zurückzuführen.
Damit stimmst du ja schon wieder mit den 3 Autoren der zurechtgebogenen "Studie" überein.

anlot 06.02.2022 22:27

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1644958)
Ich mache, was ich für richtig und gelegentlich wichtig halte.
Wenn dir was anderes wichtiger ist, kümmer dich selbst drum!

Aber du scheinst nicht der Einzige zu sein, der negative Auswirkungen auf angeblich ungerechtfertigte Maßnahmen zurückführt, statt sie auf die möglicherweise wegen übertriebener / vorzeitiger Freiheitsorgien stärker als nötig grassierende Pandemie zurückzuführen.
Damit stimmst du ja schon wieder mit den 3 Autoren der zurechtgebogenen "Studie" überein.

Schön, dass für dich die Welt so einfach ist. Wenn Dich andere Aspekte und Nöte vieler Menschen nicht interessieren und Du nach mehr als 2 Jahren scheinbar immer noch keine Kritik an verschiedenen Maßnahmen zulässt, dann ist das leider so. Ich finde jedoch, dass man, um Menschen mitzunehmen, Maßnahmen immer und ständig hinterfragen und ggf korrigieren muss. Ansonsten bewirkt es genau das Gegenteil. Wie zu letzt hier in Bdw zu sehen, als unser MP einfach mal meinte er könnte sich über geltendes Recht hinwegsetzen und erst durch ein Gerichtsurteil zurück rudert. Da kann ich schon verstehen (auch wenn ich selbst nicht betroffen bin) dass das viele sehr ärgert und sie daher „der Politik“ nicht mehr vertrauen.

Zum gleichen Thema hatte ich ja bereits mal auf das Gespräch mit Claus Madsen bei Markus Lanz hingewiesen, der auch über die „Macht der Kommunikation“ in einer mMn sehr sympathischen Art gesprochen hat.

Und zu guter letzt: dass Du scheinbar (vielleicht täusche ich mich) eine Diskussion über eine Exit Strategie (welche ich für fundamental und sehr komplex halte) verweigerst, wo Du doch ansonsten so unglaublich viel Zeit in andere Themen investierst, kann ich nicht nachvollziehen.

Letztlich wird uns das aber nicht erspart bleiben.

LidlRacer 06.02.2022 23:20

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1644980)
Schön, dass für dich die Welt so einfach ist. Wenn Dich andere Aspekte und Nöte vieler Menschen nicht interessieren und Du nach mehr als 2 Jahren scheinbar immer noch keine Kritik an verschiedenen Maßnahmen zulässt, dann ist das leider so. Ich finde jedoch, dass man, um Menschen mitzunehmen, Maßnahmen immer und ständig hinterfragen und ggf korrigieren muss. Ansonsten bewirkt es genau das Gegenteil. Wie zu letzt hier in Bdw zu sehen, als unser MP einfach mal meinte er könnte sich über geltendes Recht hinwegsetzen und erst durch ein Gerichtsurteil zurück rudert. Da kann ich schon verstehen (auch wenn ich selbst nicht betroffen bin) dass das viele sehr ärgert und sie daher „der Politik“ nicht mehr vertrauen.

Zum gleichen Thema hatte ich ja bereits mal auf das Gespräch mit Claus Madsen bei Markus Lanz hingewiesen, der auch über die „Macht der Kommunikation“ in einer mMn sehr sympathischen Art gesprochen hat.

Und zu guter letzt: dass Du scheinbar (vielleicht täusche ich mich) eine Diskussion über eine Exit Strategie (welche ich für fundamental und sehr komplex halte) verweigerst, wo Du doch ansonsten so unglaublich viel Zeit in andere Themen investierst, kann ich nicht nachvollziehen.

Letztlich wird uns das aber nicht erspart bleiben.

Gut, jetzt hab ich gerade mal angefangen, mir Madsen bei Lanz anzuhören
(hier ab Min. 12 https://www.zdf.de/gesellschaft/mark...-2022-100.html )
und schon verstehe ich ihn nicht.
Er sagt, wir sollten uns mal entspannen wie die Dänen, die bei extremen und steigenden Inzidenzen alle Beschränkungen aufheben. Auf Nachfrage von Lanz erzählt er, dass die eine weitaus höhere Impfquote haben.

Und nun hab ich schon fast keine Lust mehr, mir das weiter anzuhören. Natürlich können wir mit weitaus niedrigerer Quote nicht das Gleiche machen wie die Dänen - zumal völlig unklar ist, ob die damit nicht auch noch böse auf die Nase fallen. Ich gehe eigentlich stark davon aus, denn sie scheinen mir auf dem Weg zu Rekord-Todeszahlen zu sein. Schön, wenn man das will, kann man das machen.
Manche Rekorde finde ich toll - aber bei Todeszahlen eher nicht.
Israel z.B. ist jetzt bei Rekord-Todeszahlen. Das ganze Gerede, Omikron sei harmlos, ist offenbar Unfug, wenn man es völlig frei laufen lässt, während noch zu viele - insbesondere Ältere - ungeimpft sind..

Was kommt denn da noch von Madsen?

Wikipedia meint:
"In den Jahren 2020 und 2021 fiel Madsen durch besonders vorsichtige und eigenwillige Maßnahmen auf. Diese Maßnahmen wurden als Grund für besonders niedrige Infektionszahlen in Rostock interpretiert, die in der deutschen Medienlandschaft Beachtung fanden.
[...]
Im Juni 2021 machte er sich im Interview mit der Welt Gedanken, einer möglichen Impfmüdigkeit zu begegnen: „Der Alltag für Ungeimpfte muss unangenehmer sein.“"

Das klingt eher nach dem Gegenteil von (zu) locker und nach meiner Linie.

Hauptteil der Exit-Strategie muss eine möglichst vollständige Impfung sein. Das läuft aber seit dem Weihnachtspeak Woche für Woche immer schlechter bei uns. Wenn er weiß, wie man das hinkriegt, soll mir das recht sein.

Dauernd über Freedom-Days, Abschaffung der Epidemischen Lage usw. zu reden, ohne über die dafür nötigen Voraussetzungen zu sprechen und diese auch tatsächlich zu schaffen, scheint mir kontraproduktiv.

Trimichi 07.02.2022 07:52

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1644983)

Hauptteil der Exit-Strategie muss eine möglichst vollständige Impfung sein. Das läuft aber seit dem Weihnachtspeak Woche für Woche immer schlechter bei uns. Wenn er weiß, wie man das hinkriegt, soll mir das recht sein.

Klingt so wie "entweder ihr lasst euch impfen oder alle müssen dafür büßen"? Falls dem so wäre, wäre das kontraproduktiv? Wie dem auch sei, ich mag mich irren, allerdings ist nichts für eine Firma wichtiger als motivierte Mitarbeiter_innen.

Allerdings fürchte ich, du hast Recht bzw. Lauterbach, der ja sagt, dass wir für den Herbst gut aufgestellt sein müssen wegen neuer Varianten. Da frage ich mich, woher Herr Lauterbach das weis, dass es neue Varianten geben wird und zudem kann man dann auch sagen, dass es auch die nächsten 100000 Jahre oder sagen wir 50 Jahre neue Varianten geben wird.

Jetzt lockern halte ich auch für falsch, so lange Omikron nicht abgeebbt ist. Sieht man ja an dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan, der Omikron hat und heiser ist, und offensichtlich moderate Töne anschlägt gegenüber der Opposition, eben weil er an dem Virus erkrankt ist. Die Omikron-Variante solle man also nicht unterschätzen.

So jetzt aber nichts wie rein in die Laufschuhe! Sturm, Regen grau alles grau in grau - toller Wochenstart bei plus 2,5° Celsius Anno 2022. Ich erinnere mich als Schüler an einem bayrischen Gymnasium war es morgens um diese Jahreszeit um 15-20° Celsius kälter. Weis ich noch so genau, weil mir regelmäßig im Winter die Nase auf dem Weg zur Schule eingefroren ist so kalt war das.

Guten Wochenstart allen! :Blumen:

Trimichi

keko# 07.02.2022 07:53

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1644983)
...
Er sagt, wir sollten uns mal entspannen wie die Dänen, die bei extremen und steigenden Inzidenzen alle Beschränkungen aufheben. Auf Nachfrage von Lanz erzählt er, dass die eine weitaus höhere Impfquote haben....

Haben die Dänen tatsächlich die hier modellierte Quote?

https://www.zusammengegencorona.de/i...cht/impfquote/

Daraus:

"Die Modellierungen zeigen, dass eine Zielimpfquote (Impfschutz durch vollständige Impfung) von 85 Prozent für die 12– 59-Jährigen sowie von 90 Prozent für Personen ab dem Alter von 60 Jahren für notwendig ist, um die 7-Tage-Inzidenzen unter 100 beziehungsweise 50 Fälle pro 100.000 Personen zu halten."


Ganz davon abgesehen liegt die Inzidenz in Dänemark bei 5.000 und nicht bei 50, wie in dem Modell errechnet.

Oder anders gefragt: Gibt es ein Land, dass über die Impfqute Corona in den Griff bekommen hat?

:Blumen:

Mitsuha 07.02.2022 08:31

Ich hatte ja nie groß Vertrauen in die Schnelltests, aber mittlerweile ist in den Keller gerauscht:

- vor knapp zwei Wochen: Kind in unserer Krippe per Schnelltest positiv, anschließender PCR-Test negativ
- letztes WE: Kind aus unserer Krippe hat trotz Symptomen wiederholt negative Schnelltests, anschließender PCR-Test positiv
- letztes WE: mein Coach hat drei positive Schnelltests, PCR-Test negativ

Die ganzen Schnelltests und ihre Strategie können sie in die Tonne schmeissen. Die bringen nix, null, nada. Die einfachste Regel:
Symptome = krank -> PCR-Test sinnvoll
Keine Symptome = nicht krank -> fertig

Matthias75 07.02.2022 08:59

Zitat:

Zitat von Mitsuha (Beitrag 1644992)
Ich hatte ja nie groß Vertrauen in die Schnelltests, aber mittlerweile ist in den Keller gerauscht:

Bei uns andersrum:

Wen der Schnelltest positiv war, war auch der anschließende PCR-Test positiv.

Problem: Die Schnelltests waren grundsätzlich erst deutlich nach den ersten Krankheitssymptomen positiv, teilweise erst 12-24h nach auftreten der ersten Symptome.

Es gibt auch deutliche Unterschiede zwischen den Schnelltests. Während der eine eine deutliche Linie zeigt, ist auf dem andere noch nicht mal ein Schatten zu sehen.

Vollkommen sinnlos sind offenbar die in den Kitas verwendeten Lolli-Schnelltests. Von denen hat bei uns und auch im Bekanntenkreis noch kein einziger ein positives Ergebnis gezeigt, auch wenn probeweise parallel durchgeführte Nasentests und auch anschließende PCR-Tests positiv waren.

Fazit für mich zu Schnelltests: Zum Erkennen/Verifizieren einer Erkrankungen brauchbar, aber auch da stark vom Hersteller abhängig. Zur Prävention, also um Infizierte Personen frühzeitig zu erkennen, offenbar leider wenig tauglich.

M.

keko# 07.02.2022 09:31

Finde ich sehr gut!

Israel schafft Grünen Pass weitgehend ab

LidlRacer 07.02.2022 12:15

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1644990)
Haben die Dänen tatsächlich die hier modellierte Quote?

https://www.zusammengegencorona.de/i...cht/impfquote/

Daraus:

"Die Modellierungen zeigen, dass eine Zielimpfquote (Impfschutz durch vollständige Impfung) von 85 Prozent für die 12– 59-Jährigen sowie von 90 Prozent für Personen ab dem Alter von 60 Jahren für notwendig ist, um die 7-Tage-Inzidenzen unter 100 beziehungsweise 50 Fälle pro 100.000 Personen zu halten."

Obwohl auf der Seite steht "Stand: 10.01.2022" verweist sie auf Modellierungen von Juli 2021. Die sind heute natürlich ziemlich wertarm und nicht mehr diskussionswürdig.

keko# 07.02.2022 12:25

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1645022)
Obwohl auf der Seite steht "Stand: 10.01.2022" verweist sie auf Modellierungen von Juli 2021. Die sind heute natürlich ziemlich wertarm und nicht mehr diskussionswürdig.

Wie soll ich das verstehen? Für Omikron hat man in dem Modell den Faktor 100 vergessen? 5.000 ist das neue 50?
Auf was soll man bauen, wenn man deiner Ansicht nach ein Modell nach 6 Monaten in die Tonne treten kann? Wer sagt mir, dass das für ein anderes Modell nicht wieder passiert? Immerhin werden aufgrund solcher Zahlen konkrete Maßnahmen beschlossen. Immerhin bist du es, der hier gerne Modell und Berechnungen verlinkt. Sollte man diese mit einer Halbwertszeit versehen?

:Blumen:

Schlafschaf 07.02.2022 12:44

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1644990)

Oder anders gefragt: Gibt es ein Land, dass über die Impfqute Corona in den Griff bekommen hat?

Das frage ich mich auch. Vom Vorzeige-Impfland Israel hört man auch nix dolles mehr.

Plasma 07.02.2022 12:56

Zitat:

Zitat von Mitsuha (Beitrag 1644992)
Ich hatte ja nie groß Vertrauen in die Schnelltests, aber mittlerweile ist in den Keller gerauscht:

- vor knapp zwei Wochen: Kind in unserer Krippe per Schnelltest positiv, anschließender PCR-Test negativ
- letztes WE: Kind aus unserer Krippe hat trotz Symptomen wiederholt negative Schnelltests, anschließender PCR-Test positiv
- letztes WE: mein Coach hat drei positive Schnelltests, PCR-Test negativ

Die ganzen Schnelltests und ihre Strategie können sie in die Tonne schmeissen. Die bringen nix, null, nada.


Also das denke ich mir inzwischen auch. Ich kenne inzwischen einfach zuviele Leute, bei denen der Schnelltest einmal in die eine und ein anderes Mal in die andere Richtung falsch angezeigt hat.

Vielleicht sind genau diese Tests auch ein Hemmschuh bei der Bekämpfung der Pandemie. Wenn nämlich solche "Tests", bzw. negative Schnelltestergebnisse, als Eintrittskarte für Veranstaltungen aller Art hergenommen werden, dann kann doch dabei nichts Sinnvolles außer ein Weiterlaufen der Pandemie rauskommen.

keko# 07.02.2022 12:58

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1645022)
Obwohl auf der Seite steht "Stand: 10.01.2022" verweist sie auf Modellierungen von Juli 2021. Die sind heute natürlich ziemlich wertarm und nicht mehr diskussionswürdig.

Übrigens: als Mathematiker bin ich mit Modellierungen natürlich vertraut. Modelle beinhalten immer Parameter und die Ergebnisse sind in Form von "wenn..dann". Das liegt in der Natur der Modelle. Sie sind ja keine physikalischen Naturgesetze.

Wenn also ein Modell unbrauchbar wäre (wäre!), dann liegt das grundsätzlich am Modell. Das bezweifel ich allerdings, denn da sind schlaue Köpfe am Werk.
Natürlich gibt es auch kompliziertere Fälle (man erfasst/kennt nicht alle Paramater, das Modell ist chaotisch usw usf), das weiß der Modellierer aber ganz genau. Dann liegt das Problem darin, dass man das Modell nicht als Modell ansieht sondern als ein Naturgesetz. Es wird also falsch interpretiert oder nicht verstanden. Sinn eines Modell ist es übrigens nie, die Natur komplett zu beschreiben. Dann wäre es ja kein Modell mehr.

Bockwuchst 07.02.2022 13:06

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1645026)
Wie soll ich das verstehen? Für Omikron hat man in dem Modell den Faktor 100 vergessen? 5.000 ist das neue 50?
Auf was soll man bauen, wenn man deiner Ansicht nach ein Modell nach 6 Monaten in die Tonne treten kann? Wer sagt mir, dass das für ein anderes Modell nicht wieder passiert? Immerhin werden aufgrund solcher Zahlen konkrete Maßnahmen beschlossen. Immerhin bist du es, der hier gerne Modell und Berechnungen verlinkt. Sollte man diese mit einer Halbwertszeit versehen?

:Blumen:

Das kann dir niemand garantieren, dass ein Modell nicht schon bald wieder überholt sein kann. Manchmal kann man die Paramerter so anpassen, dass es wieder passt, manchmal eben nicht. Wenn sich die Grundlvorausetzungen so dramatisch ändern wie mit dem Aufkommen von Omicron wirft das eben sehr viele Berechnungen über den Haufen. Solltest du als Mathematiker doch verstehen.

keko# 07.02.2022 13:19

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1645037)
Das kann dir niemand garantieren, dass ein Modell nicht schon bald wieder überholt sein kann. Manchmal kann man die Paramerter so anpassen, dass es wieder passt, manchmal eben nicht. Wenn sich die Grundlvorausetzungen so dramatisch ändern wie mit dem Aufkommen von Omicron wirft das eben sehr viele Berechnungen über den Haufen. Solltest du als Mathematiker doch verstehen.

Das verstehe ich auch. Man muss einfach Modelle als Modelle ansehe, die u.U. verschiedene Parameter haben. Völlig normal!
Interesseant wird es ja, wenn man aufgrund dieser Modelle Beschlüsse macht.

Trimichi 07.02.2022 13:59

Zitat:

Zitat von Schlafschaf (Beitrag 1645033)
Das frage ich mich auch. Vom Vorzeige-Impfland Israel hört man auch nix dolles mehr.

Ja, im Ernst, ich glaube, dass Israel sich zu China positioniert hat. Auf der Dimension der Liberalität, wert-inhaltlich also. Das finde ich schon toll, wundert aber auch nicht so sehr, weil Israel und die USA besser verbandelt sind als Israel und China? Hinzu kommt der Hintergrund, ja, wegen Terror und daher der selbe Kontrollirrsinn wie in China? Wir könnten stundenlange diskutieren. Gut, dass man dort in IL zur Vernunft kommt.

So ist meine Einschätzung in kurz: Israel hat experimentiert, etwas mehr als die Deutschen, nicht verwunderlich in Anbetracht von Lage und Situation, aber bei weitem nicht so wie die Chinesen. Sollte auch den Chinesen zu denken geben, wenn Lockdowns ganzer Städte via wenigen Mausklicks nichts mehr bringen sollten und das "Vorzeigeland-Impfland" einen anderen Weg geht in Sachen Software.

LidlRacer 07.02.2022 22:23

Söder will ja mal eben so die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Pflegekräfte "aussetzen".
https://www.spiegel.de/politik/deuts...1-edeaa8c216da

Rechtsprof. Franz C. Mayer antwortet:
"Mal in die Norm geschaut?? Das ist ein Bundesgesetz,"aussetzen" nicht vorgesehen. Bundesgesetzl. Pflicht ist da - wenn wg. nichtgeimpfter Pflegekräfte Infektion/Tod:Klage gegen Bayern. Good luck mit dem "aussetzen"..."
https://twitter.com/prof_mayer/statu...78669022531586

Ich hielte das auch - wie so vieles - für ein völlig falsches Signal.
Wenn nicht mal die Leute, die von morgens bis abends eng mit besonders gefährdeten Personen arbeiten, ernsthaft zur Impfung bewegt werden sollen, wie soll dann die Gesamtbevölkerung überzeugt werden, sich impfen zu lassen?
Dass das für erstere prioritär und früher durchgesetzt wird, erscheint mir sehr sinnvoll. Kommentare von Leuten aus dem Pflegebereich o.ä., die sich empören, warum gerade sie, die eh schon durch die Pandemie besonders belastet sind, jetzt auch noch durch die spezielle Impfpflicht belastet werden sollen, verstehe ich überhaupt nicht.
Impfung sollte man überhaupt nicht als Belastung darstellen. Einfach weil es keine ist!

Dazu noch dieser entspannte Kommentar:
https://twitter.com/brittlestar/stat...98438707068935

Übrigens wurde neulich breit berichtet, dass sich zigtausend Pflegekräfte "arbeitssuchend" gemeldet haben.
Dabei sollte man beachten, dass man sich völlig unverbindlich arbeitssuchend melden kann. Ob die wirklich wegen einem Piks arbeitslos werden wollen, halte ich bei den meisten für sehr fraglich.
Ich glaube, bei einem Großteil dieser Meldungen dürfte es sich um eine organisierte Kampagne ähnlich der Fake-Stellengesuche in etlichen Zeitungen handeln.

merz 07.02.2022 22:34

Danke für den Hinweis, ich wollte ad des Söder-Vorstosses mal heute Föderalismus nachschlagen, scheint wohl unklar, ob BY das darf.

Anekdotisch- lebensweltlich darf ich mal mitteilen, dass die Ressourcen von ambulanter Pflege gerade ins Tief-Rote drehen, da ist nicht mehr viel Puffer wie mir so von aussen scheint und die letzten Prozent bedroht mittelfristig die Impfpflicht/Omicron (beides).
Ist eben so, weil es so ist.

m.

keko# 08.02.2022 08:44

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1645089)
...
Wenn nicht mal die Leute, die von morgens bis abends eng mit besonders gefährdeten Personen arbeiten, ernsthaft zur Impfung bewegt werden sollen, wie soll dann die Gesamtbevölkerung überzeugt werden, sich impfen zu lassen? ....

Ich halte ein solches Ziel (gesamte Bevölkerung zu überzeugen) für völlig unrealistisch. Es scheint mir so, als würde gerade die Realtität den einen oder anderen Politiker einholen.
Gestern habe ich mit meinem lieben Schwager in Florida gevideowhatsappt. Er meinte, Corona sei medial praktisch kein Thema mehr. Nur noch Biden/Ukraine/Russland.. Krieg in Europa ja/nein? usw.

sybenwurz 08.02.2022 09:15

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1645089)
Übrigens wurde neulich breit berichtet, dass sich zigtausend Pflegekräfte "arbeitssuchend" gemeldet haben.

Ich habe jüngst ne Story von irgendeinem gelesen, der das journalistisch aufarbeiten wollte und daher versucht hat, die arbeitssuchenden, ungeimpften Pflegekräfte zu kontaktieren.
Es ist ihm nicht bei einer einzigen Anzeige gelungen.
Einige hatten die gleiche Telefonnummer, andere sehr ungewöhnlich wie 0171/1234567 oder gleich welche, von denen offensichtlich war, dass es sie gar nicht wirklich gibt.
Vielleicht mal beim Volksverpetzer, Mimikama oder so vorbeischauen, ob da noch was zu dem Thema dieser Anzeigenflut zu finden ist.

Helmut S 08.02.2022 09:22

Unabhängig davon ... Ich frage mich immer wo die Pflegekräfte u.ä. betroffene Berufsgruppen in der Masse eigentlich hinwollen, wenn sie den von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffenen Bereich verlassen? Umqualifikationsmaßnahmen? In die Fabrik ans Band und die Arbeit tun, für das es nicht lohnt einen Roboter einzusetzen? Oder in den Supermarkt? An die Kasse? Zum Bedienen? Das Land verlassen? Was zur Hölle wollen denn die angeblich so Vielen dann tun? :confused:

qbz 08.02.2022 09:29

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1645107)
Unabhängig davon ... Ich frage mich immer wo die Pflegekräfte u.ä. betroffene Berufsgruppen in der Masse eigentlich hinwollen, wenn sie den von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffenen Bereich verlassen? Umqualifikationsmaßnahmen? In die Fabrik ans Band und die Arbeit tun, für das es nicht lohnt einen Roboter einzusetzen? Oder in den Supermarkt? An die Kasse? Zum Bedienen? Das Land verlassen? Was zur Hölle wollen denn die angeblich so Vielen dann tun? :confused:

Gerade im Altenpflegebereich liegt die Fluktuation enorm hoch. Viele kommen erst über eine Zusatzausbildung vom Arbeitsamt vermittelt in diesen Beruf. Sie erhalten dann vom Arbeitsamt halt die nächste Ausbildung, z.B. als ErzieherInnen oder gehen in ihren früheren oder ?.

Stefan 08.02.2022 09:37

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1645108)
Sie erhalten dann vom Arbeitsamt halt die nächste Ausbildung, z.B. als ErzieherInnen oder gehen in ihren früheren oder ?.

Ich arbeite schon seit vielen Jahren nicht mehr im Bereich Sozialversicherung, kann mich aber daran erinnern, dass man "früher" schlechte Chancen für eine Ausbildungsfinanzierung durchs Arbeitsamt hatte, wenn man eine Ausbildung in einem gesuchten Job hat.

Nachtrag:
Auf der Seite der Arbeitsagentur wird eine Pflegeausbildung als "Neue Perspektive" gepriesen. Es wäre kontraproduktiv für Beitragszahler und Gesellschaft, Pflegekräften eine Umschulung zu finanzieren.

fras13 08.02.2022 09:42

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1645108)
Gerade im Altenpflegebereich liegt die Fluktuation enorm hoch. Viele kommen erst über eine Zusatzausbildung vom Arbeitsamt vermittelt in diesen Beruf. Sie erhalten dann vom Arbeitsamt halt die nächste Ausbildung, z.B. als ErzieherInnen oder gehen in ihren früheren oder ?.

Ich gehe nicht davon aus, dass ungeimpfte Altenpflegehelferinnen tatsächlich eine nächste Qualifizierung zur Erzieherin erhalten, wi sie auch geimpft sein (sollten).

Zumal die Altenpflegehelferinnen ein anderes Qualifikationsniveau verglichen mit der Erzieherin mitbringen, was sich schwer ausgleichen/ fördern lässt.

qbz 08.02.2022 09:42

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1645114)
Ich arbeite schon seit vielen Jahren nicht mehr im Bereich Sozialversicherung, kann mich aber daran erinnern, dass man "früher" schlechte Chancen für eine Ausbildungsfinanzierung durchs Arbeitsamt hatte, wenn man eine Ausbildung in einem gesuchten Job hat.

Kommt heute ganz auf den Einzelfall an. Bevor jemand lange arbeitslos bleibt, erhält er / sie lieber eine weitere Ausbildung.

Eine entfernte Bekannte von mir, ursprünglich mal Bühnenbildnerin mit HdK-Abschluss, hat schon 3 Ausbildungen. Die zweitletzte war Altenpflegerin, dann Erzieherin, wo sie jetzt an einer Schule, komplett gestresst, arbeitet. (versteht sich eher als Künstlerin, Malerin und aus meiner Sicht stressen sie Kinder ;-) . )

Natürlich müssen die Leute beim Berufswechsel aus der Altenpflege raus z.B. körperliche oder psychische Gründe angeben ( und nicht Impfung oder keine Lust).

keko# 08.02.2022 09:48

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1645107)
Unabhängig davon ... Ich frage mich immer wo die Pflegekräfte u.ä. betroffene Berufsgruppen in der Masse eigentlich hinwollen, wenn sie den von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffenen Bereich verlassen? Umqualifikationsmaßnahmen? In die Fabrik ans Band und die Arbeit tun, für das es nicht lohnt einen Roboter einzusetzen? Oder in den Supermarkt? An die Kasse? Zum Bedienen? Das Land verlassen? Was zur Hölle wollen denn die angeblich so Vielen dann tun? :confused:

Naja, wenn sie jung sind, wieso soll man sich nicht umorientieren? Einfach mal einen Personalvermittler kontaktieren und schauen, was möglich ist. In meinem Alter macht das nur noch wenig Sinn, aber wenn man 20 oder 30 Jahre jünger ist, schon eher.
Ist auf Kante genäht, können ein paar wenige Abgänge auch zum Problem werden.

:Blumen:

qbz 08.02.2022 09:58

Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht ist IMHO eigentlich nur bei Neueinstellungen sinnvoll durchsetzbar und anwendbar. Rückwirkend angewandt, belastet sie das Betriebsklima und führt einfach zu Arbeitsunwillen, Passivität und Dauer-Krankschreibungen von Beschäftigten.

merz 08.02.2022 10:05

Das verstehe ich nicht recht - Es geht ja um Schutz, da ist es dem Virus egal, wann das Arbeitsverhältnis startet, oder?

Apropos: Wenn ich den neuen Gesetzestext richtig lese gilt das auch für Arztpraxen, auch Zahnarzt und noch vielen weiteren Bereiche

https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__20a.html


m.

Michael Skjoldborg 08.02.2022 10:07

Nur eben kurz zu den höheren Todeszahlen in Dänemark: Stirbt jemand z.B. bei einem Autounfall (oder an Krebs oder was auch sonst) und war innerhalb der letzten 30 Tage infiziert, zählt er mit in der dänischen Statistik als "Coronatoter". Wie hoch der Anteil derer ist, die z.Z. in Dänemark nicht an, sondern mit Corona sterben, ist mit Sicherheit nicht zu sagen. Auch in Bezug auf die Inzidenz geht man z.B. davon aus, dass sie weitaus höher ist als das, was gegenwärtig in den veröffentlichten Statistiken zu finden ist. Mal davon abgesehen ist die Anzahl der Infektionen (mit regionalen Unterschieden) gesammelt gesehen in den vergangen Tagen klar rückläufig.


Bis denne, Michael

keko# 08.02.2022 10:12

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1645128)
Das verstehe ich nicht recht - Es geht ja um Schutz, da ist es dem Virus egal, wann das Arbeitsverhältnis startet, oder?

...

Dem Virus ist grundsätzlich alles egal. Es kennt keine einzige Corona-Regel ;-)
Als Schwierigkeit sehe ich an, dass es ja bei einer einmaligen Impfung nicht bleiben kann. Laut Gesetzvorlage bräuchte man jetzt schon 3 Impfungen, um als vollständig geimpft zu gelten. Und da ein Virus mutiert, kämen immer neue Impfungen hinzu. Wie will man so ein Szenario rechtlich regeln?

qbz 08.02.2022 10:21

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1645128)
Das verstehe ich nicht recht - Es geht ja um Schutz, da ist es dem Virus egal, wann das Arbeitsverhältnis startet, oder?

Apropos: Wenn ich den neuen Gesetzestext richtig lese gilt das auch für Arztpraxen, auch Zahnarzt und noch vielen weiteren Bereiche

https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__20a.html


m.

Ich meine, bei Neueinstellungen kann der Arbeitgeber jetzt die notwendige Impfung einfach in die Einstellungsvoraussetzungen aufnehmen, was vor dem Gesetz nicht ging.

merz 08.02.2022 10:21

aha, okay

m.

LidlRacer 08.02.2022 11:28

Zitat:

Zitat von Michael Skjoldborg (Beitrag 1645129)
Mal davon abgesehen ist die Anzahl der Infektionen (mit regionalen Unterschieden) gesammelt gesehen in den vergangen Tagen klar rückläufig.

Habe leider noch keine Daten dazu gefunden, fände es aber extrem naheliegend, dass jetzt nach Aufhebung aller Maßnahmen weniger getestet wird und daher die Infektionszahlen nur scheinbar sinken.

Wäre das plausibel?

Helmut S 08.02.2022 11:58

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1645119)
Naja, wenn sie jung sind, wieso soll man sich nicht umorientieren?

Das stimmt. Allerdings ist das Pflegepersonal in Deutschland nicht besonders jung. Informationen dazu finden sich leicht im Netz. Es überrascht auch nicht, denn die Schlagzeile "Der Pflege geht der Nachwuchs aus" gab es auch schon vor der Pandemie. Nebenbei: Insbesondere (zwar nicht ausschließlich) geht es bei solchen Diskussionen ja auch um examinierte, festangestellte Vollzeitkräfte (Teilzeitarbeit, Umschulungen und Personalleasing ist auch in dem Bereich nicht unüblich).

Beispiel zum Thema Alter:

Zitat:

Die Altersverteilung der zum Befragungszeitpunkt beschäftigen examinierten Pflegekräfte kann der Abb. 1 entnommen werden. Dabei werden fünf Altersgruppen unterschieden. 46 % der examinierten Pflegekräfte in den Allgemeinkrankenhäusern ab 100 Betten ist demnach 45 Jahre und älter, weniger als 10 % sind jünger als 25 Jahre.
Quelle: DKI - Situation und Entwicklung der Pflege bis 2030, Seite 24

In der selben Publikation kann man auch etwas zu Motiven eines Wechsel. Endgültig raus aus dem Pflegebereich sind hier vor der Pandemie 1,8% aufgeführt.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass eine einrichtungsbezogene Impflicht wesentlich was an dem "Draining-Problem" ändert. Mir ist die Masse derjenigen, die jetzt angeblich "raus wollen" einfach zu groß. Am Ende werden es halt ein ein paar wenige sein, ja, das kann ich mir vorstellen. :Blumen:

Michael Skjoldborg 08.02.2022 12:14

Spielt sicherlich mit rein, man guckt ja aber auch weiterhin auf die Bettenbelegung der Krankenhäuser. Aussagekräftiger wird es auch sicherlich erst wieder nach den hiesigen Winterferien in der kommenden Woche.
Habe erst heute mit einem Kollegen gesprochent, der sich nach mehreren positiven Coronaschnelltests nicht hat PCR-testen lassen. Hätte er das gemacht, hätte er nicht nächste Woche in den Urlaub fahren können, weil der Coronapass wohl erst nach 11 Tagen wieder "negativ" ist... So geht's auch, muss man erstmal drauf kommen. Krankgeschrieben war er dann aber doch die letzten paar Tage.
Ich kann mich ja täuschen, aber mir scheint wirklich, dass das Thema hier bald durch ist, zumindest bis zum Herbst.

Bis denne, Michael

JENS-KLEVE 08.02.2022 13:16

Ich war heute mit meinem Testergebnis ( Omikron Südafrika B11529) bei der Apotheke für meine Genesenen-Bescheinigung. Dieses Zertifikat gilt übrigens nur 8 Wochen. Die rechnen nämlich ab dem Tag des PCR-tests und pausieren dann 4 Wochen.
Ich bin also aktuell nicht mehr krank, aber auch nicht genesen. Genesen bin ich erst am 25.02. :Maso: :Maso:

Im April ist es dann schon wieder ausgelaufen. Tipp der Apotheke: Bloß nicht in die App Einscannen, sonst fällt man trotz Booster bis zum 25.02. auf hellblau zurück und kommt nirgendwo mehr rein. :Lachanfall:

Bockwuchst 08.02.2022 15:21

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1645150)
Ich war heute mit meinem Testergebnis ( Omikron Südafrika B11529) bei der Apotheke für meine Genesenen-Bescheinigung. Dieses Zertifikat gilt übrigens nur 8 Wochen. Die rechnen nämlich ab dem Tag des PCR-tests und pausieren dann 4 Wochen.
Ich bin also aktuell nicht mehr krank, aber auch nicht genesen. Genesen bin ich erst am 25.02. :Maso: :Maso:

Im April ist es dann schon wieder ausgelaufen. Tipp der Apotheke: Bloß nicht in die App Einscannen, sonst fällt man trotz Booster bis zum 25.02. auf hellblau zurück und kommt nirgendwo mehr rein. :Lachanfall:

Gibt´s denn für fertig Geboosterte überhaupt nen Vorteil durch den Genesenenstatus? Geht ja eigtl nur um 2G und da wäre die Impfung ausreichend. Bin momentan in der gleichen Lage. Positiver PCR ist jetzt 3 Wochen her.

welfe 08.02.2022 15:42

Wozu braucht man als Geboosterter einen Genesenennachweis?


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