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KevJames 20.01.2021 06:32

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1578940)
Gehe mal ein paar Seiten zurück und les nochmal nach, wer hier mit persönlichen Beleidigungen angefangen hat.

Aber es liegt nicht einmal in einem inhaltlichen Disput begründet, sondern in der persönlichen Aversion von KevJames mir gegenüber, da er mich bereits als rechten Feind identizifiert hat.

Wenn es um Wirtschaftspolitik geht, dann sind IMK (im Besonderen) und DIW als eher "links" einzuordnen. Dabei handelt es sich um keine Attac-Aktivisten, sondern um gewerkschaftliche/sozialdemokratisch wirtschaftliche Realpolitik. Wenn für KevJames das politische Spektrum "links" lediglich aus dem Kommunismus besteht, dann darf er weiter Input-Vorträge im autonomen Zentrum seines Vertrauens halten. Die Erfahrungen hat er wahrscheinlich als hochqualifizierter Lehrer für Gemeinschaftskun de.

Und es geht weiter - der Frust muss tief sitzen. :Lachanfall:

Nicht, dass es Dich was angehen würde, aber Abitur 1,0, Studium: Soziologie, Politikwissenschaft, Volkswirtschaft, Germanistik.
Mitarbeit in politischen Verbänden (Forschung), universitärem Umfeld und Studienrat, unterrichten von Politik Leistungskursen, Ausbildung von Referendaren im Fach Politik (Gymnasium).

Nicht dem linken Spektrum zuzuordnen. Aber so ist es eben - für manche ist die CSU ja auch schon ultra links ...

Welche Qualifikationen in der Sache (politische / wirtschaftliche Einordnungen) hast Du?

Ein Hinweis noch: Der Hinweis auf "Gemeinschaftskunde" ist eine derart arrogante Abqualifikation der KollegInnen, die sich für politische Bildung bei jungen Menschen(zumeist außerhalb des Gymnasiums) engagieren, dass Du Dich schämen solltest.

Sorry an alle fürs Off-Topic. Sollte keine Angeberei sein, vielmehr hoffe ich diese infantile Diskussion damit beenden zu können.

P.S.: Du unterstellst mir wiederholt Aussagen, die ich nie getätigt habe. Ich bin mir noch nicht sicher, ob Du das intellektuell nicht besser verarbeitet bekommst, oder ob das Absicht ist.

Stefan 20.01.2021 07:19

Ich besuche gelegentlich online-Veranstaltungen am OpenHPI.
Das OpenHPI hat heute in einer Mail auf das "COVID-19 vaccination training for health workers" der WHO hingewiesen und darum gebeten, den Link "mit ihren Netzwerken" zu teilen.
Vielleicht gibt es ja Foristen, welche sich dafür interessieren.

Quelle: https://openwho.org/courses/covid-19...althworkers-en
"All health workers involved in implementation of COVID-19 vaccination need to have adequate knowledge and skills in order to ensure safe and efficient COVID-19 vaccine administration. The COVID-19 vaccination training for health workers package is developed for frontline health workers in countries. The package, developed in collaboration with UNICEF, consists of 6 modules, which include video lectures, quizzes, job aids, interactive exercises and downloadable presentations with the available information."

aequitas 20.01.2021 09:31

[Beitrag entfernt nach Beschwerde. Bitte bleibe sachlich und verzichte auf persönliche Herabsetzungen anderer Diskussionsteilnehmer.]

sabine-g 20.01.2021 09:38

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1579176)
Du armes Würstchen, dass du wirklich glaubst dich über andere stellen zu können aufgrund deines Lehramt-Studiums.

Damit darfst du als erster Nicht-rechter-Troll auf meine Ignore-Liste. Tschüss.

der Thread hat ein starkes Niveau erreicht.

Ich habe die Erfahrung gemacht dass Menschen immer dann beleidigend austeilen wenn ihnen die Argumente ausgehen oder sie überfordert werden.

Flow 20.01.2021 09:51

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1579178)
Ich habe die Erfahrung gemacht dass Menschen immer dann beleidigend austeilen wenn ihnen die Argumente ausgehen oder sie überfordert werden.

In der Regel ist das keine Erfahrung, sondern ein sogenannter Gemeinplatz ...

Was längst überfällig ist, ist jedoch der "Wer ignoriert wen ?"-Thread !
In der Flut der Beiträge droht das hier etwas unterzugehen.


OnTopic :
Ab wann gilt das verschärfte Maskierungsgebot ?
Wenn ich das richtig aufgeschnappt habe, muß das zunächst vom jeweiligen Land noch verordnet werden ...

sabine-g 20.01.2021 09:53

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1579184)

Was längst überfällig ist, ist jedoch der "Wer ignoriert wen ?"-Thread !
In der Flut der Beiträge droht das hier etwas unterzugehen.

es liegt an dir diesen zu eröffnen, ich ignoriere niemanden, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese Funktion leider nichts bringt

Matthias75 20.01.2021 09:59

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1579184)
OnTopic :
Ab wann gilt das verschärfte Maskierungsgebot ?
Wenn ich das richtig aufgeschnappt habe, muß das zunächst vom jeweiligen Land noch verordnet werden ...

Bis das durch die einzelnen Landesregierungen durch ist und jedes Land wieder seine eigene Regelung draus gemacht hat.... Ich vermute frühestens ab kommendem Montag.

Interessant wäre noch die Frage, ob die FFP2-Maskenpflicht auch für Kinder gilt, insbesondere die Kinder, die noch in die Schule/Notbetreuung etc. gehen. Wäre interessant, um rechtzeitig entsprechende Masken besorgen zu können. Normale Erwachsenen-Masken wären aufgrund der mangelnden Passform vermutlich sinnbrefreit.

Für Bayern habe ich zumindest gelesen, dass FFP2 erst ab 14 Jahren Pflicht ist.

M.

Flow 20.01.2021 10:03

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1579187)
es liegt an dir diesen zu eröffnen

Ja, manchmal bin ich kurz davor, traue mich dann aber noch nicht so recht ... :o
Zitat:

ich ignoriere niemanden, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass diese Funktion leider nichts bringt
Ich ignoriere nur mich selbst (erstens kommen zuviele Beiträge, in diesen Isolationszeiten noch mehr, zweitens will ich einen Teil davon wirklich nicht lesen müssen), aber das wird ja von der tollen Funktion nicht unterstützt ...

Jetzt zurück zur Seuche ... :)

LidlRacer 20.01.2021 10:27

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1579188)
Interessant wäre noch die Frage, ob die FFP2-Maskenpflicht auch für Kinder gilt, insbesondere die Kinder, die noch in die Schule/Notbetreuung etc. gehen. Wäre interessant, um rechtzeitig entsprechende Masken besorgen zu können. Normale Erwachsenen-Masken wären aufgrund der mangelnden Passform vermutlich sinnbrefreit.

Für Bayern habe ich zumindest gelesen, dass FFP2 erst ab 14 Jahren Pflicht ist.

FFP2 Pflicht gibt es nur in Bayern.
Sonst überall reicht auch die übliche OP-Maske.

Aber je nach Situation empfähle ich, trotzdem FFP2 zu benutzen. In meinem Stammsupermarkt werde ich das wohl i.d.R. nicht tun, da da wenig los ist, aber z.B.beim Arzt.

PattiRamone 20.01.2021 10:40

Als Alternative zu den "Einweg"-FFP2-Masken, gibt es die Masken mit Livingguard Stoff.
Z.B: https://viral-protect.de/

Auf Dauer günstiger und wahrscheinlich auch ökologischer.

Ich nutze die schon seit es sie gibt.

keko# 20.01.2021 10:40

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1579153)
...
Nicht, dass es Dich was angehen würde, aber Abitur 1,0, Studium: Soziologie, Politikwissenschaft, Volkswirtschaft, Germanistik.
Mitarbeit in politischen Verbänden (Forschung), universitärem Umfeld und Studienrat, unterrichten von Politik Leistungskursen, Ausbildung von Referendaren im Fach Politik (Gymnasium)....

Ich finde solche Eckpunkte zu nennen sehr gut, damit man weiß, mit wem man es zu tun hat.
:Blumen:

KevJames 20.01.2021 10:53

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1579178)
der Thread hat ein starkes Niveau erreicht.

Ich habe die Erfahrung gemacht dass Menschen immer dann beleidigend austeilen wenn ihnen die Argumente ausgehen oder sie überfordert werden.

Danke für das Zitat, ich hätte es sonst nicht mehr lesen können. Für entsprechende Person habe ich einfach nur noch Mitleid übrig.

TRIPI 20.01.2021 11:26

Hach, Streit im Sandkasten, Offseason und Pandemie. Alles doof, aber:

Trotz allem gehen die Zahlen runter. Außer auf der iberischen Halbinsel, da sieht es wieder schlechter aus.
Bei uns im Vergleich zur Vorwoche meist ein Rückgang von ~20%. Weiter so. Ich hoffe nur für den Einzelhandel dass sich nicht alle zu sehr daran gewöhnt haben Herrn Bezos ihr Geld zu geben.

pepusalt 20.01.2021 11:42

Zitat:

Zitat von HenryHell (Beitrag 1579202)
Als Alternative zu den "Einweg"-FFP2-Masken, gibt es die Masken mit Livingguard Stoff.
Z.B: https://viral-protect.de/

Auf Dauer günstiger und wahrscheinlich auch ökologischer.

Ich nutze die schon seit es sie gibt.

Wie wäscht Du die?
Und sind die nach der Wäsche rasch wieder verwendbar? Oder benutzt Du 2 im Wechsel?
Hast Du Erfahrungen beim Tragen einer Brille?

:Blumen:

qbz 20.01.2021 12:37

Die gestrige Forderung, das Platzangebot im ÖPNV zu erhöhen, kann Berlin nicht umsetzen, weil es an Wagen und Personal fehlt. Das bestätigen die Berliner BVG und S-Bahn. Ich denke, ich manchen Großstädten dürfte es ähnlich sein.

Nahverkehr wegen Corona ausweiten? BVG und Berliner S-Bahn können Bund-Länder-Beschluss kaum umsetzen. Busse und Bahnen sollen häufiger fahren, doch es gibt weder Fahrzeuge noch Personal.

Pascal 20.01.2021 12:38

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1579196)
FFP2 Pflicht gibt es nur in Bayern.
Sonst überall reicht auch die übliche OP-Maske.

Aber je nach Situation empfähle ich, trotzdem FFP2 zu benutzen. In meinem Stammsupermarkt werde ich das wohl i.d.R. nicht tun, da da wenig los ist, aber z.B.beim Arzt.

Das mit der OP-Maske ist halbherzig, schrieb ich gestern schon. Das sieht auch Karl Lauterbach so:

"Es hängt jetzt viel an Umsetzung. Pflicht Homeoffice wäre klar besser gewesen. Schliessung der Schulen hat viele Ausnahmen. Und ffp2 Masken schützen viel besser als OP Masken. Ausgangssperre für 3 Wochen hätte Abendbesuche bei Freunden reduziert. So bleibt grosses Restrisiko."

Ich verstehe ohnehin nicht, bei 27 Millionen Bürgern die der vulnerablen Gruppe zuzurechnen sind, wieso diese selbst und diejenigen die diese treffen/besuchen etc. nicht ohnehin längst mit FFP2 Masken versorgt sind und diese auch benutzen. Ich vermute die jetzt losrennen zum OP/FFP2 Maskenkauf sind auch die, die früh beim ersten Schneefall der Saison feststellen, dass die Sommerreifen noch montiert sind.

keko# 20.01.2021 12:49

Zitat:

Zitat von Pascal (Beitrag 1579246)
Das mit der OP-Maske ist halbherzig, schrieb ich gestern schon. Das sieht auch Karl Lauterbach so:

"Es hängt jetzt viel an Umsetzung. Pflicht Homeoffice wäre klar besser gewesen. Schliessung der Schulen hat viele Ausnahmen. Und ffp2 Masken schützen viel besser als OP Masken. Ausgangssperre für 3 Wochen hätte Abendbesuche bei Freunden reduziert. So bleibt grosses Restrisiko."

Ich verstehe ohnehin nicht, bei 27 Millionen Bürgern die der vulnerablen Gruppe zuzurechnen sind, wieso diese selbst und diejenigen die diese treffen/besuchen etc. nicht ohnehin längst mit FFP2 Masken versorgt sind und diese auch benutzen. Ich vermute die jetzt losrennen zum OP/FFP2 Maskenkauf sind auch die, die früh beim ersten Schneefall der Saison feststellen, dass die Sommerreifen noch montiert sind.

Eine Homeoffice-Pflicht wäre schon ein starkes Stück. Da würde ich mich persönlich fragen, ob die Politiker bei Sinnen sind, die dies beschließen. Nicht jeder hat daheim ein eigenes Zimmer, um halbwegs professionell arbeiten zu können, so wie es manche Politiker darstellen, die auf Instagram oder sonstwo Bilder aus ihrem HomeOffice mit Single-Dasein, Parkettfußboden und in ruhiger Halbhöhenlage posten.
Von den Sicherheitsbedenken mal gar nicht gesprochen.

merz 20.01.2021 12:55

Oder die technische Ausstattung des AG - gestern im MoMa direkte Frage an den OB von Berlin, Müller, wie es denn mit home office in seiner Verwaltung aussieht: die ausweichende Antwort liess vermuten: nicht gut .....


m.

Flow 20.01.2021 12:56

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1579245)
Die gestrige Forderung, das Platzangebot im ÖPNV zu erhöhen, kann Berlin nicht umsetzen, weil es an Wagen und Personal fehlt. Das bestätigen die Berliner BVG und S-Bahn. Ich denke, ich manchen Großstädten dürfte es ähnlich sein.

Nahverkehr wegen Corona ausweiten? BVG und Berliner S-Bahn können Bund-Länder-Beschluss kaum umsetzen. Busse und Bahnen sollen häufiger fahren, doch es gibt weder Fahrzeuge noch Personal.

Das hätte man vor 10 Monaten schon "fordern" können und dementsprechend sinnvoll investieren können. Daß die BVG einer der größten Viren-Umschlagplätze der Stadt ist, sollte doch auf der Hand liegen. Da müßte das gesamte Nachtleben eventuell in voller Stärke antreten, um dagegen anstinken zu können ...

captain hook 20.01.2021 13:09

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1579253)
Das hätte man vor 10 Monaten schon "fordern" können und dementsprechend sinnvoll investieren können. Daß die BVG einer der größten Viren-Umschlagplätze der Stadt ist, sollte doch auf der Hand liegen. Da müßte das gesamte Nachtleben eventuell in voller Stärke antreten, um dagegen anstinken zu können ...

Wenn man sich mal den Modellrechner anschaut der von qbz weiter oben gepostet wurde, hätte man sich vielleicht speziell in solchen Fällen doch keine Aufweichung der FFP2 Pflicht in solchen Fällen gewünscht. Zumal die Nutzung des ÖPNV meistens ja einen überschaubaren Zeitraum angeht, wo die dichte, aber sehr effektive Maske zu tragen ist.

Matthias75 20.01.2021 13:10

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1579245)
Die gestrige Forderung, das Platzangebot im ÖPNV zu erhöhen, kann Berlin nicht umsetzen, weil es an Wagen und Personal fehlt. Das bestätigen die Berliner BVG und S-Bahn. Ich denke, ich manchen Großstädten dürfte es ähnlich sein.

Nahverkehr wegen Corona ausweiten? BVG und Berliner S-Bahn können Bund-Länder-Beschluss kaum umsetzen. Busse und Bahnen sollen häufiger fahren, doch es gibt weder Fahrzeuge noch Personal.

Aus meiner Zeit in München weiß ich noch, dass die Stammstrecke durch die Innenstadt, auf der alle S-Bahn-Linien verkehren, am Kapazitätslimit war/ist, d.h. die S-Bahnen verkehren auf der Stammstrecke schon mit der minimal möglichen Taktung (120sek? inkl. Aussteigen/Einsteigen). In Stoßzeiten wird auch bereits die maximale Zuglänge ausgenutzt.

Selbst wenn mehr Fahrer und Züge vorhanden wären, mehr geht auf die Strecke einfach nicht drauf. Die geplante Inbetriebnahme der zweiten Stammstrecke dürfte mit 2028 deutlich zu spät sein. Eine Entlastung wäre allenfalls möglich, wenn man die Arbeitszeiten entzerrt, was aber bei vielen Berufen nur schwer machbar sein wird.

M.

Flow 20.01.2021 13:14

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1579253)
Daß die BVG einer der größten Viren-Umschlagplätze der Stadt ist, sollte doch auf der Hand liegen. Da müßte das gesamte Nachtleben eventuell in voller Stärke antreten, um dagegen anstinken zu können ...

Um mal eine Größenordnung vor Augen zu haben :
Zitat:

So nutzten im Jahr 2019 über 1,1 Milliarde Fahrgäste die Bahnen und Busse der BVG. Mit der S-Bahn waren in Berlin und Brandenburg über 485 Mio. Fahrgäste unterwegs. Die Angebote im Regionalverkehr verzeichneten über 40 Millionen Fahrgäste.
(auf die Schnelle bei cnb gefunden)

1 100 000 000 jährliche Fahrgäste (wie auch immer gerechnet) sind im Schnitt täglich rund 3 Millionen oder wöchentlich rund 21 Millionen.
Wieviel werden Nachtleben, Gastronomie und Großveranstaltungen (inkl. Demonstrationen) zusammen wohl ausmachen ?

Flow 20.01.2021 13:23

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1579256)
Wenn man sich mal den Modellrechner anschaut der von qbz weiter oben gepostet wurde, hätte man sich vielleicht speziell in solchen Fällen doch keine Aufweichung der FFP2 Pflicht in solchen Fällen gewünscht. Zumal die Nutzung des ÖPNV meistens ja einen überschaubaren Zeitraum angeht, wo die dichte, aber sehr effektive Maske zu tragen ist.

"Mundschutz" im ÖPNV hatte ich im März letzten Jahres bereits angemerkt.
Hier die konsequnte Verwendung eines tatsächlich funktionierenden Schutzes zu etablieren, sollte wohl eine der effektivsten Maßnahmen sein.
Dazu mindestens bestmögliche Belüftung, nach Möglichkeit eventuell "Luftfilterung", Erhöhung der Kapazitäten, Reduktion der Belegungsdichte.

(Hatte ich ähnlich ebenso im letzten Jahr schon angemerkt)

Adept 20.01.2021 13:33

Habe gehört, dass jedenfalls in Zügen alle paar Minuten ein kompletter Luftaustausch stattfindet und saubere Luft von aussen gezogen wird. Daher ein „recht“ sicheres Innenkonzept.

Kann das jemand bestätigen?

PattiRamone 20.01.2021 13:54

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1579235)
Wie wäscht Du die?
Und sind die nach der Wäsche rasch wieder verwendbar? Oder benutzt Du 2 im Wechsel?
Hast Du Erfahrungen beim Tragen einer Brille?

:Blumen:

Handwäsche im Waschbecken. Dauert halt ein bisschen bis die dann wieder trocken ist.

Brille habe ich keine.

Was noch ganz nett ist, ist ein "Mundschutzabstandshalter", dann saugt sich die Maske nicht so im Gesicht fest: https://www.ebay.de/itm/Abstandshalt...-/274475506533

deralexxx 20.01.2021 14:49

Man kann ja mal https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...on-szene.de%2F nutzen um sich einen Raum so wie ein Bahnabteil bauen und mit den Zahlen spielen.

pepusalt 20.01.2021 15:04

Zitat:

Zitat von HenryHell (Beitrag 1579271)
Handwäsche im Waschbecken. Dauert halt ein bisschen bis die dann wieder trocken ist.

Brille habe ich keine.

Was noch ganz nett ist, ist ein "Mundschutzabstandshalter", dann saugt sich die Maske nicht so im Gesicht fest: https://www.ebay.de/itm/Abstandshalt...-/274475506533

also handwarm mit Waschmittel? OK.

dr_big 20.01.2021 15:32

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1579263)
Habe gehört, dass jedenfalls in Zügen alle paar Minuten ein kompletter Luftaustausch stattfindet und saubere Luft von aussen gezogen wird. Daher ein „recht“ sicheres Innenkonzept.

Kann das jemand bestätigen?

Die Politiker reden gerne über moderne ICEs, im Nahverkehr habe ich keine gute Erfahrung mit Luftaustausch.

pepusalt 20.01.2021 15:39

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1579307)
Die Politiker reden gerne über moderne ICEs, im Nahverkehr habe ich keine gute Erfahrung mit Luftaustausch.

Das kommt immer darauf an. Ganz neue Regionalwaggons haben ICE-Standard incl. guter Lüftung und WLAN. Der Standard ist natürlich noch älteren Semesters.

captain hook 20.01.2021 16:18

Anders als in Flugzeugen verfügen die Züge allerdings über keine Virenfilter. Inwieweit dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko auch über Aerosole besteht, will die Bahn erst noch erforschen, obwohl sich das Problem wohl schon im Winter verschärfen dürfte. Denn je mehr die Luft in den Zügen erhitzt werden muss, umso höher ist der so genannte Umluftanteil - und umso weniger Frischluft wird zugeführt.

Genau darauf komme es aber an, sagen Experten wie Markus Hecht, Leiter des Fachgebiets Schienenfahrzeuge an der TU Berlin: "Man sollte den Umluftanteil so klein wie möglich halten." Gerade im Winter werde es nicht ohne gehen, weil sonst die Temperaturen zu sehr absänken. "Und deshalb müssen wir die Zeit bis zum Winter nutzen, um da die Anlagen noch zu verbessern."

Dazu kommt: Immer wieder fallen Klimaanlagen aus - und oft bleiben die Reisenden in den Abteilen sitzen. Die mangelnde Zuverlässigkeit der Anlagen sei "ein riesiges Problem", sagt Hecht. Er würde "ganz dringend empfehlen, wenn eine Anlage ausfällt, diesen Wagen zu räumen, den Zug zu räumen".

Zitat von : https://www.tagesschau.de/investigat...-bahn-105.html

dr_big 20.01.2021 16:23

Wenn ich im Sommer mit dem Nahverkehr fahre, dann bin ich schon froh, wenn da überhaupt ein Minimum an Luft in den Wagen kommt. Meist fällt die Klimaanlage aus und man kocht ohne Luftzug im eigenen Saft.

Adept 20.01.2021 17:22

Captain, danke für die Info! :Blumen:

captain hook 20.01.2021 17:40

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1579328)
Captain, danke für die Info! :Blumen:

Lüftungsanlagen und Corona sind ja auch ansonsten so eine Sache, zB auf Arbeit (wenn man noch hingeht). Da gibt es auch Regeln zu Frischluftanteilen und Umluftanlagen etc. Das kann in der Praxis für einige Betreiber von Lüftungsanlagen schon ein echtes Thema sein. Wer in einem solchen Bereich arbeitet, könnte zB mal anfragen wie es mit Frischluftanteil und Filtern so aussieht...

Hierzu sagt das Umweltbundesamt zum Beispiel: https://www.umweltbundesamt.de/coron...rtragen-werden

Kann das SARS-CoV-2 auch über zentrale Lüftungsanlagen oder zentrale Klimaanlagen übertragen werden?
Derzeit geht man davon aus, dass SARS CoV-2-Viren im luftgetragenen Zustand einige Stunden infektiös bleiben können. Dies erklärt Superspreading-Events, die während Chorproben bzw. während Arbeitsschichten in fleischverarbeitenden Betrieben dokumentiert wurden, wo Menschen während mehrerer Stunden derselben Innenraumluft ausgesetzt waren.
Bei zentralen Lüftungs- und zentralen Klimaanlagen ist darauf zu achten, dass diese für die Dauer der Pandemie mit einem möglichst hohen Frischluftanteil und mit einem möglichst geringen Umluftanteil betrieben werden. Je geringer der Umluftanteil einer solchen Anlage eingestellt werden kann, desto geringer ist das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über den Aerosolweg. Eine regelmäßige Wartung und Kontrolle der Anlagen ist wichtig, um beispielsweise Fehlströmungen innerhalb eines Gebäudes zu vermeiden. Erfolgt die Führung von Zu- und Abluft konsequent getrennt voneinander und kann Abluft aus einem Raum nicht in andere Räume gelangen, dann besteht kein Risiko der Übertragung von Viren im Gebäude. Besteht keinerlei Möglichkeit, den Frischluftanteil in der Zuluft zu erhöhen, ist es angebracht, Umluftsysteme mit zusätzlichen Filterstufen für Hochleistungsschwebstoff-Filtern (HEPA – H 13 oder H 14) auszustatten und zusätzlich zu lüften.

MattF 20.01.2021 19:06

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1579257)
Aus meiner Zeit in München weiß ich noch, dass die Stammstrecke durch die Innenstadt, auf der alle S-Bahn-Linien verkehren, am Kapazitätslimit war/ist, d.h. die S-Bahnen verkehren auf der Stammstrecke schon mit der minimal möglichen Taktung (120sek? inkl. Aussteigen/Einsteigen). In Stoßzeiten wird auch bereits die maximale Zuglänge ausgenutzt. .

Man hätte allerdings auch einfach zusätzliche/parallele Buslinien einrichten können und dazu die Reisebusse und deren Fahrer einsetzen können. So hätte man Fahrzeuge und Fahrer problemlos deutschlandweit und eine Branche die nicht vor der Pleite steht.

Adept 20.01.2021 19:39

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1579332)
Lüftungsanlagen und Corona sind ja auch ansonsten so eine Sache, zB auf Arbeit (wenn man noch hingeht)...

Mein Arbeitgeber hat letztes Jahr monatelang die Klimaanlagen komplett umgebaut, um CORONA gerecht zu werden. Und gerade bevor wir wieder zurück ins Büro sollten, kam die zweite Welle. :Maso:

Dafri 21.01.2021 08:24

Berchtesgarden seit Oktober im Log Down und die Inzidenz geht nicht runter.

Am Tourismus hat es dort zumindest nicht gelegen.

MattF 21.01.2021 08:36

Zitat:

Zitat von Dafri (Beitrag 1579411)
Berchtesgarden seit Oktober im Log Down und die Inzidenz geht nicht runter.

Am Tourismus hat es dort zumindest nicht gelegen.

Wo wäre die Inzidenz mit Tourismus?

Dafri 21.01.2021 08:50

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1579414)
Wo wäre die Inzidenz mit Tourismus?


Wer weiss das schon? Wie lange soll der Log Down in Berchtesgarden nun noch andauern. Seit Oktober und keine Verbesserung in Sicht.

Hafu 21.01.2021 08:57

Zitat:

Zitat von Dafri (Beitrag 1579411)
Berchtesgarden seit Oktober im Log Down und die Inzidenz geht nicht runter.

Am Tourismus hat es dort zumindest nicht gelegen.

Gestern hat die Region Berchtesgaden zum ersten mal seit Wochen die 200er-Marke bei der 7-Tage-Inzidenz unterschritten..

Man muss berücksichtigen, dass dort schon inzidenzwerte von über 300 erreicht waren.
Das mit dem Lockdown ist ja so eine Sache: in Berchtesgaden haben zwar Hotels und Schulen etwas früher schließen müssen als im Rest von Deutschland, aber der Rest des öffentlichen Lebens (produzierende Betriebe, Verwaltung usw.) waren vom Lockdown nie betroffen und die Grenzen wurden im Gegensatz zum hocheffektivem ersten Lockdown im März auch nie geschlossen.
Wir wissen ja, dass der angeblich so "strikte Lockdown", dem Deutschland seit ungefähr Mitte Dezember unterliegt, gar nicht so besonders strikt ist, auch wenn er mittlerweile durchaus erkennbare Effekte auf die inzidenz nahezu überall zeigt.

Stefan 21.01.2021 09:45

Deutschlandfunk: Nach Corona-Infektionen
Athleten-Verein „besorgt“ über Häufung von Herzmuskelentzündungen


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