triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Politik, Religion & Gesellschaft (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=30)
-   -   Corona Virus (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=47641)

Schlafschaf 11.07.2022 14:48

Zitat:

Zitat von Mitsuha (Beitrag 1670323)
https://www.zeit.de/gesundheit/2022-...wegserkrankung

Deckt sich mit meinen Beobachtungen, dass derzeit viele Leute auch mit harmlosen Erkältungen zu kämpfen haben.
Bedenke: 4,5 Millionen erkältete Person in einer Woche entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von über 5500! Also zusätzlich zu Corona. Und da jetzt die wirklichen Corona-Kranken rausfiltern...

Krass, an was liegt das? Einfach Zufall? Für eine etwas gestiegene Menge würde ich ja die etwas schlechtere Immunität durch das lange Maskentragen verantwortlich machen. Aber bei den Zahlen kann ich mir das nicht vorstellen. Bei mir auf Arbeit und im Umfeld zeigt sich das aber auch, gibt kein Bereich wo nicht massenweise Leute fehlen.

Bin gespannt wie viele der jetzt normal erkälteten Leute auf der Intensiv landen. Auf jeden Fall krass, dass die Politik da jetzt bei Inzidenz von 18000 nicht auf die Idee kommt dagegen zu steuern mit Masken oder so. Ich könnte mir vorstellen, dass konsequentes Maskentragen jetzt mehr helfen würde Leben zu schützen als in manchen Phasen bei Corona.

Damit will ich jetzt übrigens nicht sagen, das die Maske bei Corona nix gebracht hätte. Ich fände es eher gerade ein ganz günstiger Zeitpunkt mal wieder zurück zu rudern und die Maskenpflicht zurück zu holen bis die Lage wieder besser ist.

Mitsuha 11.07.2022 14:51

Zitat:

Zitat von Schlafschaf (Beitrag 1670350)
Krass, an was liegt das? Einfach Zufall? Für eine etwas gestiegene Menge würde ich ja die etwas schlechtere Immunität durch das lange Maskentragen verantwortlich machen. Aber bei den Zahlen kann ich mir das nicht vorstellen. Bei mir auf Arbeit und im Umfeld zeigt sich das aber auch, gibt kein Bereich wo nicht massenweise Leute fehlen.

Ob es Zufall ist oder gerade einfach eine heftige Erkältungswelle rum geht (wir hatten zuletzt auch recht unstetes Wetter, was bei manchen zu einer leichten Empfänglichkeit für Atemswegserkrankungen führt), weiß ich auch nicht. Bin kein Mediziner oder dergleichen.

Vll. hat LidlRacer da Quellen für. Oder es ist doch die brutale Corona-Sommerwelle, die sich in der Zahlen nur einfach nicht so niederschlägt, weil die Leute das Testen verweigern. Was weiß ich? Einen Grund wird es schon geben. Und wenn der Grund "Zufall" heißt.

Trimichi 11.07.2022 14:54

Die STIKO empfiehlt nun eine 4. Impfung für Menschen ue60 Jahre. Kam vorhin im Radio. Lässt sich leicht überprüfen.

MWn war eine 4. Impfung ue70 angeraten gewesen. Und nur ue70 Jährige wurden auch geimpft. Ich selbst hatte mir als Mitvierziger einen Termin geben lassen. Wurde dann aber abgewiesen: da nicht ue70. Attestierterter apriorischer schwerer, unbehandelbarer und dauerhafter Dachschaden und überdies aktiver Psychologen-Status aposteriori änderte nichts daran [erst dauerhafter Dachschaden, dann Abschluss an der Uni in Psychologie]. So bekam ich ja bevorzugt Impfungen 1. und 2. und den booster. Das war im April nicht mehr so heuer. Keine Extrawurst gebraten bekommen.:Weinen:

Man darf gespannt sein. Was kommt als Naechstes? Lockdown nur für ue55 Jährige? Und erst ab 14 Jahren? Letztes Jahr wurde der OstseeMan bei einer Inzidenz von 2 abgesagt. Auf Inzidenzen scheint man nichts mehr zu geben. Na-ja, macht ja nichts, jetzt wo Atomstrom grün ist und Kohlekraftwerke hipp sind, geht Lindner mit gutem Beispiel voran und verkündet, zwei bis drei Mädchen und einen Jungen in die Welt setzen zu wollen.:Gruebeln:

Daraus leitet sich meine unfundierte und unsachliche Privatmeinung ab, insofern, dass uns das Virus im Herbst und Winter um so härter trifft also treffen muss.

Und wer Omikron hatte weiß, dieses ist nicht wirklich lustig.

Flow 11.07.2022 15:05

Soetwas hatten wir doch im letzten (sowie vorletzen) Jahr hier schon ...

Auf die Schnelle das hier noch gefunden :
Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1610820)
Zitat:

Zitat von Else (Beitrag 1610774)
https://www.aerzteblatt.de/nachricht...durch-RS-Viren

Vielleicht ist auch das ein guter Grund, "Schutzmaßnahmen" maßvoller einzusetzen.

Das wird womöglich nicht der einzige Bumerang bleiben.
Hatte im letzten Jahr bereits angeführt, daß es durchaus denkbar ist, daß durch das "Maßnahmenkonzert" aggressivere (zumindest bzgl der Übertragbarkeit) Influenza- u.a. Viren "gezüchtet" werden. (Kreation eines selektiven Vorteils für diese)

Irgendwo meine ich auch wissenschaftliche Prognosen hier verlinkt zu haben, die mit größeren oder aggressiveren Wellen "herkömmlicher AREs" u.ä. rechneten ...

Schwarzfahrer 11.07.2022 15:49

Zitat:

Zitat von Schlafschaf (Beitrag 1670350)
Bin gespannt wie viele der jetzt normal erkälteten Leute auf der Intensiv landen. Auf jeden Fall krass, dass die Politik da jetzt bei Inzidenz von 18000 nicht auf die Idee kommt dagegen zu steuern mit Masken oder so. Ich könnte mir vorstellen, dass konsequentes Maskentragen jetzt mehr helfen würde Leben zu schützen als in manchen Phasen bei Corona.

Da es zu über 90 % die an sich schon immer bekannten Erreger sind, werden nicht mehr auf Intensiv landen, als in sonstigen Wintern mit ähnlichen Erkältungswellen - es trifft leider vor allem die Älteren und Immunsupprimierten. Daher gibt es keinen politischen Grund mehr zu tun als sonst - d.h. für die schwerer betroffenen Gruppen gute Versorgungsstrukturen sicherzustellen (Personal, Therapien, ggf. noch Wert auf getrennte Infekt-Sprechstunden in Praxen legen, u.ä.m.). Bisher hat es auch geklappt: Kranke ohne besondere Risikofaktoren bleiben zu Hause und kurieren sich aus - das klappt super ohne Staat, sehr oft sogar ohne Arzt (muß ich unbedingt in die Praxis, wo der Arzt eh nur fragt, wie lange ich krankgeschrieben werden möchte?).

Das Ungewöhnliche ist nicht die absolute Zahl, sonder die Jahreszeit; letzteres ist höchstwahrscheinlich der Tatsache geschuldet, daß viele Kontakte durch Homeoffice und wenig Veranstaltungen lange weggefallen sind, und viele "überbehütete" Immunsysteme jetzt eben auf die höhere Exposition reagieren. Da hilft "Training" mehr als Masken (die eh nur bei den 5 % nützen, die sie extrem sorgfältig aufsetzen). Nach langer Sportpause gibt es eben extrem Muskelkater beim ersten Mal, wenn ich dann als Gegenmaßnahme wieder lange pausiere, komme ich nie in die Gänge; angemessene Belastung muß wieder sein, um fit zu werden.

merz 11.07.2022 21:13

was ist denn das Mysterium am Tragen einer FFP2-Maske,dass nur 5% das schaffen sollen?

(zu dieser Trainingstheorie habe ich zu viele Verständnisfragen, das lass ich mal lieber)

m., back to work - ich setz gerade Eskalations-calls auf, weil in zwei Projekten 50% der Mannschaft arbeitsunfähig krank zuhause in den Seilen hängen; kann man alles auffangen, brauchen aber die Kranken und ich eher nicht. Der Winter kann echt zum Kotzen werden, methinks.

Schwarzfahrer 11.07.2022 21:43

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1670416)
was ist denn das Mysterium am Tragen einer FFP2-Maske,dass nur 5% das schaffen sollen?

Details dazu stehen z.B. hier (Mai 22). Mein Fazit daraus (entspricht eigener Nutzungserfahrung von FFP2 für Partikelfiltration bei Dreck-Arbeiten, wie auch der täglichen Beobachtung): FFP2 Masken brauchen einen großen Aufwand, um sicher zu dichten bzw. haben ein hohes Risiko, undicht zu sein (der Bericht zeigt, daß auch vermeintlich dicht sitzende Masken oft Lecks zeigen, deren Bedeutung überwiegt; "Importantly, previous reports of surgical and N95 mask penetration properties show that peripheral leak is more important than the filtering properties of the mask material "), und die Dichtigkeit bleibt nur zeitlich begrenzt erhalten, stark beeinträchtigt durch Mimik, Kopfbewegungen, Schwitzen oder intensiver Bewegung (in der Studie saßen alle, was auch laut Autoren kein repräsentativer Zustand ist).

Bei Arbeiten im Labor, meist sitzend, mit langsamen Bewegungen mag es meist funktionieren; im Alltag ist die Wahrscheinlichkeit gering. Die Studie zielt auf Gesundheitswesen (also hohes Übertragungsrisiko), und dort kommen sie zum Schluß, daß erst mit zusätzlicher Luftfilterung ausreichend Sicherheit erreicht wird.

Dazu kommt daß die Mehrheit im Alltag nimmt, was rumliegt/was es gerade gibt, egal ob die Größe passt; kaum einer rasiert sich den Bart nur um die Maske dicht zu machen, viele heben sie bei Anstrengung (Treppensteigen) eh hoch, um atmen zu können, etc. Die Grundschultochter meines Arbeitskollegen fragte mal den Papa, was die Maske denn nutzt, wenn doch jeder in der Klasse, der Niesen muß, eh schnell die Maske anhebt, damit er den Rotz nicht den Rest der Stunde im Gesicht hat...:Cheese:.

Daher meine persönliche Schätzung von 5 %. Laß es 10 werden, an der flächendeckenden Wirkungslosigkeit von Maskenpflicht ändert es nichts, wenn es bei einzelnen gewissenhaft-gründlichen Besorgten auch im Einzelfall eine zeitlich begrenzte Wirkung geben mag.

MattF 12.07.2022 09:17

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1670424)

Daher meine persönliche Schätzung von 5 %. Laß es 10 werden, an der flächendeckenden Wirkungslosigkeit von Maskenpflicht ändert es nichts, wenn es bei einzelnen gewissenhaft-gründlichen Besorgten auch im Einzelfall eine zeitlich begrenzte Wirkung geben mag.

Welche Massnahme hat dann zum praktisch kompletten Verschwinden von Influenzakrankungen in den letzten 2 Jahren geführt?

https://www.nali-impfen.de/monitorin...and/influenza/


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 15:34 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2024, Jelsoft Enterprises Ltd.