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LidlRacer 14.01.2022 22:59

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1641741)
Der Titel hat in seiner Aufmachung und provozierenden Darstellung einen regelrechten Shitstorm in meiner Twitterblase produziert und mich nervt er auch.

Die Grafik mit Lauterbach in maximal unsympathischer Pose und "Gevatter-Tod"-Mimik plus die kaputte Kanüle auf der Sprte könnte genauso auf einem "Schuldig"-Plakat innerhalb eines Querdenken-Spaziergangs auf Schildern getragen werden.

Der Spiegel, der ja eigentlich den Anspruch hat, ein Qualitätsmedium zu sein unterbietet da in der Aufmachung noch die viel kritisierte Bild-Schlagzeile von Mitte Dezember als u.a. Viola Priesemann mit Foto als "Lockdown-Macher" verunglimpft wurde.
Jemanden, der ohnehin schon Feindbild einer gewaltbereiten und extremistischen Gruppe ist, derart auf einem Magazin-Cover darzustellen halte ich für hochproblematisch.

Ich bin sicher, dass die Titelgeschichte im Heft bzw. hinter der paywall wesentlich gehaltvoller und vernünftiger ist, als das Cover, denn ich kenne ja die Einstellung der verantwortlichen Spiegel-Chefredakteure zu Covid19 und zur Impfung aus unzähligen Texten in 2 Jahren Pandemie aber wieviele werden sich das Heft wohl kaufen und den Text wirklich lesen? Für die meisten wirkt das Cover alleine.

Ich sehe es weniger krass. Tendenziell / partiell finde ich das Titelbild und etliche der Titelzeilen lustig. Sehe aber auch kritisch, dass Querdenker o.ä. das auch in ihrem Sinn anders interpretieren können.

Die krumme Nadel finde ich allerdings sinnlos, und ihn mit Blick durch den Lauf einer Pistole zu zeigen (manche sehen das fälschlich als Kamerablende), scheint mir angesichts der Morddrohungen gegen ihn nicht hilfreich, auch wenn das zum James Bond Look dazugehört.

Wüsste gerne grob, was sie in der Story über ihn schreiben.
Lauterbach hat Angst? M.E. zumindest nicht in einer irgendwie vorwerfbaren Art und Weise.

Zitat:

Zitat von HerrMan (Beitrag 1641764)
[Bullshit]

[Moderation: Entfernt. Bitte verzichte auf persönliche Angriffe]

Merci Arne! :Blumen:

merz 15.01.2022 03:05

In der Titelgeschichte geht es um Lauterbach nur am Rande.
Es geht dadrum wie uneins und verwirrt die politische Meinungslage zur Impfpflicht ist und wie hier u.a. gerade das Momentum verspielt wird.
Scholz mit seiner voreiligen Aussage zur Pflicht ab Feb.,März kommt nicht gut weg, Lauterbach kann da nicht viel machen.

m.

dr_big 15.01.2022 08:30

Ich war letztes Jahr noch für eine Impfpflicht, die hätte man aber auch noch 2021 einführen müssen. Mittlerweile bin ich dagegen. Vor April wird das nichts mehr, dann ist Omikron schon längst durch und die Inzidenzen werden zum Sommer hin wieder sehr niedrig sein. Genau dann würde man aber Anfangen Die Nichtgeimpften an mehr oder weniger nachdrücklich an die Impfpflicht zu erinnern, also ein halbes Jahr zu spät und so wie sich die Experten äußern, zu einer Zeit wo Corona bereits endemisch wird. Das versteht doch keiner mehr und trägt garantiert nur zu weiterer Polarisierung bei ohne großen Nutzen.

LidlRacer 15.01.2022 08:47

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1641790)
Ich war letztes Jahr noch für eine Impfpflicht, die hätte man aber auch noch 2021 einführen müssen. Mittlerweile bin ich dagegen. Vor April wird das nichts mehr, dann ist Omikron schon längst durch und die Inzidenzen werden zum Sommer hin wieder sehr niedrig sein. Genau dann würde man aber Anfangen Die Nichtgeimpften an mehr oder weniger nachdrücklich an die Impfpflicht zu erinnern, also ein halbes Jahr zu spät und so wie sich die Experten äußern, zu einer Zeit wo Corona bereits endemisch wird. Das versteht doch keiner mehr und trägt garantiert nur zu weiterer Polarisierung bei ohne großen Nutzen.

Inzwischen geht es darum, mit der Impfpflicht die nächste Welle im Herbst dieses Jahres zu bekämpfen. Leider ist das schwerer vermittelbar als die Bekämpfung der jeweils kurzfristig aktuellen Notlage.

dr_big 15.01.2022 09:02

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1641791)
Inzwischen geht es darum, mit der Impfpflicht die nächste Welle im Herbst dieses Jahres zu bekämpfen. Leider ist das schwerer vermittelbar als die Bekämpfung der jeweils kurzfristig aktuellen Notlage.

Erstens sprechen die Experten bereits von einer endemischen Situation wie Grippe, wenn die Omikronwelle erstmal durch ist, und eine Impfpflicht für ein grippeähnliches Virus wird kaum auf Akzeptanz stossen. Zweitens bräuchte man dafür erstmal einen angepassten Impfstoff, aber auf einer Impfpflicht mit den "alten" Impfstoffen zu bestehen, wo man schon an neueren Impfstoffen arbeitet, ist auch nicht zu vermitteln.
Ich sehe hier insbesondere auch ein Kommunikationsproblem, einerseits möchte man der Bevölkerung Hoffnung machen, dass es in diesem Jahr besser wird, andererseits will man aber noch eine Impfpflicht einführen. Gerade unter den Impfverweigerern wird das nicht auf Verständnis treffen.

sybenwurz 15.01.2022 09:30

Du lässt offensichtlich die Möglichkeit weiterer Mutationen aussen vor.
Mit Omicron haben wir wohl Glück gehabt, dass die sich eher zurückhaltend äussert, bei den aktuellen Neuinfektionen und dem Omicronanteil daran wage ich es aber nicht, mir auszumalen, wie es anders und bei ner Agressivität wie bisher aussähe.

keko# 15.01.2022 09:49

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641575)
Dein üblicher China Hinweis in Ehren, ich glaube niemand hier, ich auch nicht, will China-1+ Maßnahmen, sondern vernünftige Maßnahmen (also irgendwo je nachdem zwischen 0,5 und 0,9 ;) ) Und so ganz unzufrieden bin ich in Einzelheiten durchaus mal, aber nicht in der Gesamtrichtung hier in Deutschland.
In Spanien hab ich halt 0,1 erlebt, bzw. erfahren müssen :-((

Bzgl. Corona verstehe ich von den medizinischen Dingen sehr wenig. Ich habe keine eigene Expertise und kann nur das wiedergeben, was ich so höre. Mich interessieren auch mehr die digitalen Entwicklungen im Umfeld der Corona-Bekämpfung. Da hat wohl jeder so seine eigenen Präferenzen, auf denen er rumreitet :Cheese:
Digitale Entwicklungen kann man ebenso wenig aufhalten, wie man "das Internet" nicht aufhalten konnte o. ä. Es geht darum, solche technischen Entwicklungen zu gestalten. Da bin ich positiver gestimmt als vor Corona: denn im Privaten habe ich schon festgestellt, dass sich der eine oder andere wundert, wie schnell ein digitales Zeritifkat ungültig werden kann oder dass man am Eingang von Geschäften dieses vorzeigen muss (im Moment noch analog). Hier sind wir dann bei China: Ich bin ein Optimist und glaube, dass sich letztendlich daraus eine kritische Kultur entwickelt aus der man dann von China lernt (vieles ist ja positiv!) und das Positive herauszieht.
:Blumen:

dr_big 15.01.2022 09:59

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1641796)
Du lässt offensichtlich die Möglichkeit weiterer Mutationen aussen vor.

Nein, aber was hilft eine Impfpflicht wenn es keinen wirksamen Impfstoff gibt? Taucht eine neue aggresive Variante auf, dann muss man erstmal untersuchen ob Impfstoffe wirksam sind und wie gut eine bisher durchgemachte Infektion schützt. Denn ohne wissenschaftliche Fakten wird eine Impfpflicht rein rechtlich auch nicht durchsetzbar.


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