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Schwarzfahrer 12.01.2022 14:29

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641458)
Erschreckend ist wie bei den meisten, auch bei dem von mir verwendeten, Schnelltests bei Cq>30 die Sensitivität 0% (!) ist.
Wenn Cq mit dem CT-Wert (32) meiner PCR-Untersuchung vergleichbar ist, scheint klar warum die Schnelltests bei mir nie angeschlagen haben.

Wo ist das Problem? Laut Johanniter (eine von vielen Treffern zur Frage) gilt:Das größere Problem ist, daß nach dieser Dissertation die Korrelation zwischen tatsächlich ausgeatmeten Virenlast kaum zur Virenlast im Rachenraum korreliert; Leute mit niedrigem Ct-Wert atmen z.T. kaum Viren aus, Leute mit hohem Ct-Wert können sehr viele Viren ausatmen. Damit bleibt, egal ob Antigen oder PCR, die Aussage bzgl. Infektiosität (also bzgl. Fremdgefährdung) ein grobes Schätzeisen. Erst wenn wir ein "Puste-Test" haben, der (ähnlich wie in der o.g. Dissertation, aber deutlich schneller, praktisch in Echtzeit) die Virenlast bestimmt, können wir effektiv die "Spreader" von den "Harmlosen" unterscheiden, was enorm zu einem normalen Leben mit dem Virus beitragen könnte. Ich hoffe, daß daran gearbeitet wird.

hein 12.01.2022 14:36

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1641464)
Ist es so? Gab es da nicht schon vor Monaten Daten aus Israel, die zeigten, daß je länger die Impfung zurücklag, umso höher die Hospitalisierungsrate ausfällt (und bis zu 6 mal höher, als bei Genesenen)? Und auch die neuere schwedische Studie hat m.W. nicht Antikörper, sondern symptomatische Infektionen und schwere Erkrankungen betrachtet, also die für die Wirksamkeit relevanten Kriterien.
Das sind für mich schon epidemiologische Tatsachen, die deutlich mehr aussagen, als Antikörpertiter, und damit das Nachlassen der Impfwirkung nicht zum bloßen "Narrativ" abstempeln lassen.

Wenn wenig bis keine Antikörper im Blut sind, dann müssen sie im Verlauf der Infektion produziert werden. Diese Produktion benötigt ein wenig Zeit. In dieser Zeit können sich Symptome ausbilden, bzw. kann es bei schwereren Verläufen auch zu Krankenhaus-Aufenthalten kommen. Trotzdem werden die Antikörper schneller Produziert, als bei Personen ohne spezifische Krankheitserfahrung.

Bei dem Vergleich von Geimpften mit Genesenen muss man aufpassen. Eine Genesung beinhaltet zwangsläufig Überleben. Das heißt, dass es sich bei den Genesenen um eine selbstselektierte Gruppe handelt, die nicht an einer Cofid Infektion gestorben ist und daher nicht 1:1 mit Geimpften verglichen werden kann.

pepusalt 12.01.2022 16:04

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1641467)
Wo ist das Problem? Laut Johanniter (eine von vielen Treffern zur Frage) gilt:
Zitat:

Ist der CT Wert unter 30, geht man davon aus, dass die Person noch infektiös/ ansteckend ist. Liegt der Wert über 30, geht man davon aus, dass die Person nicht mehr ansteckend ist.
....

Eigentlich wollte ich auf Deine oft hahnebüchen zusammengezimmerten Argumente nicht mehr eingehen.

Hier aber zu schön: Du glaubst doch nicht ernsthaft das man mit 29,5 infektös ist und mit 31,5 nicht mehr?:Maso: Die hergezogene heilige Berufung auf die Johanniter hin oder her.
In Bayern bei mir gilt übrigens der CT-Wert 35, und in Hessen 30. Wobei der vom Gesundheitsamt meinte, wenn der Erstbefund positiv ist, gilt immer überall positiv (weil die Viruslast könnte ja auch im Steigen sein, der Ct-Wert damit sinken, erst bei späteren Nachbefunden Befunden greife Ct-Werte über 35/30 Bayern/Hessen als negativ.

Fakt nach dem Schnelltettest ist, das erbärmlich viele Schnelltests erst greifen wenn die Infektion schon sehr bis ziemlich hoch ist (CT-Wert sehr niedrig) (~schon im Bett liegt) und im interessanten Bereich knapp drunter auf eine Infektiosität kaum sicher hinweisen.

Zu dem Rest Deiner wie immer mit seltsamen Leitgedanken gebastelten Puste!argumente gehe ich nun wirklich ich nicht mehr ein und erwähne Husten, starken Husten, Friede Freiheit keine Diktatur, illegale Partys, Fußballgesänge, und andere sinnreziproken Unzulänglichkeiten des menschlichen Wesens.

Schwarzfahrer 12.01.2022 16:21

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641476)
Du glaubst doch nicht ernsthaft das man mit 29,5 infektös ist und it 31,5 nicht mehr?:

Natürlich nicht; aber der Grenzwert ist definiert, damit es irgendwo mal gut ist. Der Test reagiert auf die hoch infektiösen, und filtert damit einen großen Teil derer heraus, die andere mit hoher Wahrscheinlichkeit anstecken können. Der Schnelltest ist keine perfektes Filter für alle möglichen Infektionen, sondern eines, die nach dem Pareto-Prinzip mit 20 % Aufwand 80 % der Wirkung erreicht. Deine Erwartungen an die Tests sind offenbar höher, als wie die Tests m.M.n. gedacht sind.
Ist wie mit der Geschwindigkeitsbegrenzung. Darunter passieren natürlich auch immer Unfälle, deshalb wird aber das Limit nicht generell weiter abgesenkt, weil der Grenznutzen immer geringer wird. Ebenso verhindert ein Test, der statt 30 noch bei 32 oder 35 anspricht anteilig nur noch wenige schwere Krankheiten (durch weitergegebene Infektion) im Vergleich zu dem, der bis 30 funktioniert.
Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641476)
Zu dem Rest Deiner wie immer mit seltsamen Leitgedanken an den Haaren gebastelten Puste!argumente ...

Das klingt nach einer qualifizierten Beurteilung der verlinkten Dissertation, die jeden Fachmannn überzeugen wird...

pepusalt 12.01.2022 16:34

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1641477)
Das klingt nach einer qualifizierten Beurteilung der verlinkten Dissertation, die jeden Fachmannn überzeugen wird...

Nein, das klingt nach einer ernsthaften Beurteilung, dass Du Deine Argumente und Quellen lediglich ganz stark stoisch selektiv nach einem gewohnt unglaubwürdigen Leitbild zusammenbastelst und biegst und es erfahrungsgemäß sinnlos ist, sich damit auseinanderzusetzen.
(Ich hoffe das geht bei Arne noch durch)

Und damit bin ich wieder raus aus :Huhu:

Klugschnacker 12.01.2022 16:47

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1641478)
(Ich hoffe das geht bei Arne noch durch)

Mich nervt so etwas. Aber was soll ich machen? Würden Appelle an Deinen Ton etwas nützen?
:o

pepusalt 12.01.2022 17:25

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1641480)
Mich nervt so etwas. Aber was soll ich machen? Würden Appelle an Deinen Ton etwas nützen?
:o

Ich hab mich nur über seine heiße Pusteluft direkt auf meinen Beitrage zu Ct-Werten hinreißen lassen.
Noch dazu ich gerade mal neben den Grenz(wert)en stehe.

Wie gesagt, ich geh eh nicht mehr auf ihn ein. :Blumen:

Hafu 12.01.2022 17:39

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1641464)
Ist es so? Gab es da nicht schon vor Monaten Daten aus Israel, die zeigten, daß je länger die Impfung zurücklag, umso höher die Hospitalisierungsrate ausfällt (und bis zu 6 mal höher, als bei Genesenen)? Und auch die neuere schwedische Studie hat m.W. nicht Antikörper, sondern symptomatische Infektionen und schwere Erkrankungen betrachtet, also die für die Wirksamkeit relevanten Kriterien.
Das sind für mich schon epidemiologische Tatsachen, die deutlich mehr aussagen, als Antikörpertiter, und damit das Nachlassen der Impfwirkung nicht zum bloßen "Narrativ" abstempeln lassen.

Ich hab' der Einfachheit halber Geimpfte und Genesene in meinem von dir zitierten Beitrag mehr oder weniger auf eine Stufe gestellt, weshalb es wenig Sinn macht, wenn du meinen Beitrag zitierst und eine israelische Studie über den Vergleich von Geimpften und Genesenen zitierst (die mir nicht geläufig ist, obwohl ich mich für das Thema Covid19 seit zwei Jahren sehr interessiere).

Nach meinem immunologischen Verständnis ähneln sich vollständig Geimpfte und Genesene hinsichtlich ihrer Immunität (beide Gruppen sind eben nicht mehr immunologisch naiv und damit weitaus besser geschützt als Nicht-geimpfte und Nicht-genesen), natürlich stark in Abhängigkeit von der Beschaffneit zukünftiger SARS-Cov2-Varianten. Beide Gruppen sind auf jedem Fall nicht mehr immunologisch naiv. Und wie Hein schon treffend angemerkt hat, unterliegt die Gruppe der Genesenen per Einschlusskriterium einem starken Bias, weil alle Menschen, die besonders empfindlich auf Covid19 reagieren (Stichwort z.B. Zytokinsturm) es nicht in die israelische Studie geschafft haben, weil sie entweder verstorben sind oder weiterhin an Long-Covid leiden.
Ich hab' die (mutmaßliche) Studie mal gegoogelt und wohl gefunden. Als geimpft galt damals ein Zwei-Dosis-Schema. Das ist ja wissenschaftlich überholt, denn in der Fachwelt geht man mittlerweile davon aus, dass man erst mit einer dritten Impfung vollständig immunisiert ist. Die dritte impfung ist daher keine Auffrischimpfung, sondern so wie bei vielen anderen üblichen Impfungen wie Tetanus, Masern, Mumps, Röteln oder Hepatitis die Vervollständigung der Grundimmunisierung.


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