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Bockwuchst 25.02.2021 11:39

https://www.zeit.de/wissen/gesundhei...omplettansicht

Einer der Architekten der australischen Strategie im Interview.

Schwarzfahrer 25.02.2021 12:54

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1587168)
Du hast aber schon gelesen, was Hein oben mal gepostet hatte, wie viele Personen in D "Risikogruppe" sind?

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1587182)
Er will das nicht lesen bzw. er ignoriert es oder wahlweise glaubt es einfach nicht. Long Covid bei Nicht-Risikogruppe gibt es auch nicht .Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.

Doch, gelesen, und auch geglaubt. Nur meine Wertung unterscheidet sich von Eurer, weil ich Risiken als Produkt von Schwere der Folgen und Eintrittswahrscheinlichkeit betrachte. Die genannte Auflistung betrachtet nur die mögliche Schwere (die auch nicht für alle "Risikopersonen" gleich ist; ein fitter 70-Jähriger wird es möglicherweise besser überstehen, als ein übergewichtiger 40-järiger Diabetiker; auch viele Senioren auf der Diamond Princess überstanden es weitgehend symptomfrei). Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs ist also auch bei erfolgter Infektion für jeden unterschiedlich (und immer deutlich unter 100 %), und zusätzlich stark beeinflussbar, auch über das eigene Verhalten. Über den dafür geeigneten Weg gehen halt die Meinungen auseinander.

Für meine Risikobetrachtung wird das Risiko von schweren Corona-Verläufen für ein Großteil der Bevölkerung übertrieben hoch suggeriert (eine Umfrage hat mal gezeigt, daß offenbar viele glauben, mit 26 %-iger Wahrscheinlichkeit an Corona zu erkranken). Ich habe mir vor jahren, als nach dem Römerman alle wegen einer möglichen Leptospirose angeschrieben und getestet wurden, mehr Sorgen gemacht, als wenn ich jetzt Corona bekäme. (Sterblichkeit bei Leptospirose liegt mehr als eine Größenordnung höher, als bei Corona). Wenn wir die Angst vor Corona überhöhen, dann verliert man den Maßstab, die Einordnung in die Palette der verschiedenen Krankheiten. Eine rationale Einordnung der Risiken im Vergleich mit verschiedenen Krankheiten führt eher zu verhältnismäßigeren Maßnahmen, glaube ich.

LidlRacer 25.02.2021 18:33

Ich meine, manch einer habe hier die Nase über Risklayer gerümpft, deren tagesaktuelle Daten ich schon lange für aussagekräftiger als die des RKI halte und die ich daher gelegentlich hier poste.

Hier werden sie wohl vom Spiegel gelobt, soweit der Anfang des kostenpflichtigen Artikels vermuten lässt:
Warum ein Dutzend Daten-Nerds frischere Corona-Zahlen liefert als das RKI

tomerswayler 25.02.2021 19:54

Vom DIVI Intensivregister gibt es nun Modellierungen für den zukünftigen Verlauf der möglichen Intensivbelegung, es werden verschiedene Öffnungszeitpunkte, R Werte und Impfgeschwindigkeiten berücksichtigt. PDF und Videos dazu sind unter https://www.divi.de/register/divi-prognosemodell zu finden.

Pascal 25.02.2021 20:07

Hier ein Übersichtsartikel wie der Stand bzgl. der Virus Mutanten ist. Claqueure des H. Stöhr werden auch bedacht:

https://www.berliner-zeitung.de/gesu...limm-li.141897

merz 25.02.2021 20:24

Interessanter Artikel, Danke fürs Teilen

m., in meiner Stadt ist B117 jetzt bei 50% aller positivem Tests, vor einem Monat 5%. Die Logik des Statements von Stöhr, dass das diese VOC nichts „besser“ (stärker infektiös, länger infektiös, anders infektiös) kann, sondern einfach so Marktführer wird, erschliesst sich mir nicht.

merz 25.02.2021 20:30

Zitat:

Zitat von tomerswayler (Beitrag 1587273)
Vom DIVI Intensivregister gibt es nun Modellierungen für den zukünftigen Verlauf der möglichen Intensivbelegung, es werden verschiedene Öffnungszeitpunkte, R Werte und Impfgeschwindigkeiten berücksichtigt. PDF und Videos dazu sind unter https://www.divi.de/register/divi-prognosemodell zu finden.

Die Originalquelle im PDF auf der Seite für die Meldungen von heute morgen, ab Abbildung 3- das ist dann der worst worst case, 25.000 Intensivpatienten (!!) in der Spitze.....

m.

LidlRacer 25.02.2021 21:59

Zitat:

Zitat von tomerswayler (Beitrag 1587273)
Vom DIVI Intensivregister gibt es nun Modellierungen für den zukünftigen Verlauf der möglichen Intensivbelegung, es werden verschiedene Öffnungszeitpunkte, R Werte und Impfgeschwindigkeiten berücksichtigt. PDF und Videos dazu sind unter https://www.divi.de/register/divi-prognosemodell zu finden.

Im Spiegel heißt es dazu:
Intensivmediziner fordern Lockdown bis Anfang April
"Die deutschen Intensivmediziner drängen auf eine Verlängerung des derzeitigen Lockdowns bis mindestens zum 1. April. »Sonst wird die dritte Welle nur schwer oder überhaupt nicht beherrschbar sein«, warnte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) bei einer Pressekonferenz.
[...]
Der Divi-Mediziner Steffen Weber-Carstens warnte zudem davor, die Grenzen der Belastbarkeit des Gesundheitssystems auszutesten. Es gehe nicht nur um die Zahl der Corona-Toten, sondern auch um schwere Langzeitfolgen nach Infektionen sowie um viele Patientinnen und Patienten, die dann nicht operiert werden könnten. So werden laut Divi derzeit zahlreiche Tumor- und Herzoperationen nachgeholt, die eigentlich in den vergangenen Monaten hätten stattfinden sollen."


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